Frage von sophieeee97, 144

Hätte er noch irgendwelche Rechte an seinem Kind, nachdem er versucht hat es umzubringen?

Es geht um den kriminellen Ex Freund meiner Schwester, der hat vor etwa 2 Wochen versucht bei meiner Schwester eine Abtreibung mit Gewalt durchzuführen (die Geschichte steht noch genauer in meinen anderen Fragen), zum Glück konnte sie fliehen und das Kind hat den Mordversuch überlebt.

Ich frage mich jetzt ob er noch irgendwelche Vaterrechte hätte, er will das Kind zwar nicht, aber mal so rein theoretisch, oder ob er bei einer Verurteilung alle Rechte verlieren würde ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von carn112004, 50

Grundsätzlich gilt, dass diese Fragen im Streitfall vom Familiengericht nach dem Kindeswohl entschieden werden.

Wenn er wegen versuchter Abtreibung gegen ihren Willen verurteilt wird und wenn er dann noch vielleicht wegen anderer Delikte aufgefallen ist, wird deshalb ein Familiengericht eher dagegen entscheiden, dass er Sorgerecht oder umfangreiche Besuchsrechte hat, denn aufgrund seines nachgewiesenen kriminellen Verhaltens, wird ein Familiengericht vermutlich eher dazu neigen, ihm wenig/keinen Einfluss auf das Kind zu ermöglichen.

Darüberhinaus hat bei einer unverheirateten Mutter nur sie alleine erstmal das Sorgerecht; sie muss von sich aus erstmal nicht angeben, wer der Vater ist (allerdings kann ein so nicht anerkannter Vater vor dem Familiengericht darauf klagen; allerdings siehe oben, Kindeswohl entscheidet auch)

Im Detail, gibt erstmal 2 Optionen:

a) sie gibt nicht an, dass er der Vater ist

Dann hat er erstmal kein Umgangsrecht, kein Sorgerecht, kein nichts. Und sie kann auch kein Unterhalt von ihm verlangen (bzw. tut sie es, wird er dann als Vater gelten).

Will er dies gegen ihren Willen ändern, müsste er vor dem Familiengericht auf Feststellung der Vaterschaft Klagen. Dabei würden seine Vorstrafen in dem Sinne negativ wirken, dass das Familiengericht erwägen würde, ob es für das Kind nicht besser ist, wenn er nicht als Vater gilt.

b) Sie gibt ihn als Vater an, dann muss er Sorge- und Umgangsrecht aber trotzdem erstmal erklagen, wenn sie es verweigert.

Da würde wieder das Familiengericht sich am Kindeswohl orientieren; und da würden seine früheren Verurteilungen, vor allem wenn es Straftaten gegen die Mutter und in gewissem Sinne gegen das Kind sind, seine Erfolgschancen erheblich verschlechtern.

Antwort
von Sunnycat, 51

Das müsste das Jugendamt, bzw. der Familienrichter entscheiden, evtl. wenn er eine Therapie machen würde...?

Antwort
von annemarie37, 23

Das Kind hat vor allem ihm gegenüber Rechte: falls er mal zu Geld kommen sollte, muss er zahlen...

Antwort
von Oliviadarling, 78

Das weiß ich leider auch nicht kann aber sein das er nach Jahre wenn er sich geändert hat oder so und es wirklich bereut dann doch rechte bekommt. Aber rein moralisch finde ich das er keine rechte haben sollte.

Kommentar von sophieeee97 ,

Der und sich bessern ?

Der ist gerade mal aus der Untersuchungshaft raus, möchte wetten der nimmt schon wieder Drogen

Kommentar von Oliviadarling ,

Ja wenn das sowieso so einer ist dann darf er sicher keine rechte bekommen.ich wünsche es deiner Schwester zumindest. Wie weit war sie mtoto der Schwangerschaft als er es versuchen wollte und wie wollte er das denn machen kann mir das nur schlecht vorstellen

Kommentar von sophieeee97 ,

Sie war in der 6. Woche und er hat illegal Mittel vom Drogenmarkt beschafft, aber sie konnte fliehen bevor er sie zwingen konnte alle Pillen zu nehmen, (der Typ hat sie ja sogar geschlagen).

Mitlerweile ist sie in der 8. das Kind hat glücklicherweise überlebt

Ich hoffe echt, der bekommt dafür Knast

Kommentar von Oliviadarling ,

Also ne harte straffe kriegt er sicherlich

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