Hätte eine Annäherung an den Osten (Putin) nicht doch auch was Gutes?

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9 Antworten

JA!

Nach dem Zerfall der UDSSR hat der WESTEN - EUROPA und die USA es verabsäumt mit Russland auf allen Ebenen ganz eng zusammen zu arbeiten!

Die durch den "Kalten Krieg" benötigten riesigen Rüstungs- und Waffenkonzerne des WESTEN (USA, Europa) sahen ihr Geschäftsfeld extrem bedroht und wussten ES erfolgreich zu verhindern!

Beide Seiten, ja die ganze WELT hätten von einer friedlichen Zusammenarbeit sehr stark profitiert! Der WESTEN von den vielen Bodenschätzen Russlands! Ein dadurch sehr liquides "auflebendes" Russland wäre ein überaus lukrativer Markt für den WESTEN geworden! (Anpassung an westliches Niveau - sehr hohes Potential für Westexporte!)

Die beste Friedenssicherung ist, wenn Länder/Staaten/Mächte dermaßen eng wirtschaftlich verbunden und im gleichen Maße von einander abhängig sind, dass sie ohne ihren Partner nicht leben können!

Wie gut es geht - Wie gut es auch gehen könnte, zeigt die gemeinsame Zusammenarbeit im Weltraum, auf der ISS! Da arbeiten Russen, Amerikaner, Europäer, Kanadier und Japaner sehr gut zusammen!

Momentan kommt man nur mit Hilfe der Russen zur ISS und auch nur mit ihrer Sojuskapsel wieder zurück auf die Erde!

Wie schaut es hier "Unten" aus? Der WESTEN - die NATO "einverleibte" sich einen ehemaligen "OST-Staat" (Warschauerpaktmitglied) nach dem anderen!

Die stolzen Russen, die man bewusst als "Regionale Macht" demütigte, fühlten sich mehr und mehr bedroht, weil ihr die NATO immer mehr auf die Belle rückte!

Die darauf folgende Annexion der Krim durch Russland und der Konflikt in der Ostukraine bewirkte wieder eine Aufrüstung der Nachbarn Russlands durch die NATO und die Wiedergeburt des "Kalten Krieges"! 

Die Beliebtheit Putins in der russischen Bevölkerung ist erst nach den Wirtschaftssanktionen des Westens wieder stark angestiegen! War er davor schon umstritten, so richtet sich der Unmut und Hass der Bevölkerung jetzt gegen den Westen, den sie die Schuld für ihre schlechte Lage geben!

Aber auch der Westen - vor allem Europa leidet unter den Sanktionen gegen Russland! Viele Arbeitsplätze wurden dadurch vernichtet! Die Sanktionen haben nur Verlierer - sie sind ganz klar kontraproduktiv! 

Die Alternative wäre gute intensive und permanente Diplomatie und Verhandlungen! Putin könnte auch die Schlüsselfigur für den Frieden in Syrien/Irak sein! Er hat Assad in der Hand! Er könnte ihn zum Abdanken zwingen - vorausgesetzt sein dortige Marinebasis in Tartus bliebe bestehen!



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Warum wollt ihr immer mit irgendjemanden ins Bett steigen? Warum kann man nicht ganz normal verhandeln, Verträge abschliessen und diese erfüllen? Immer kommt dieses Entwederoder. Annäherung dahin, Annäherung hierhin. Das was Russldn die ganz Zeit predigt ist die Freiheit aller Beteiligten im guten Glauben und gesittet miteinander umzugehen auf der Basis des intrenationalen Rechts. Keine Blöcke und keine Blockaden sind dazu notwendig.

Was ist so krummm an Trump? Der ist zumindest ein Geschäftsmann. Evtl. etwas was die USA in ihrer jetzigen Wirtschaftslage brauchen. Betonung auf was SIE brauchen. Das ist deren Sache. Man muss deswegen die USA nicht ins Herz schliessen oder verstossen.

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Warum sollten beide Seiten?  

Dann müssten beide außenpolitischen Katastrophen Staaten ihre Ziele über Bord Werfer bzw an das Böse ( je nach Sichtweise)  anpassen 

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Kommentar von bachforelle49
07.10.2016, 16:51

besser, man akzeptiert das Böse und macht das Beste daraus, weil der Mensch nunmal böse ist (Religion), als das Gute Scheinheilige und mutiert wider besserer Erkenntnis nun doch zu einem Neuen Kalten Krieg

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Wie man nach dem Ende des Kalten Krieges in Ost und West sich angenähert hat, so hätte das etwas Gutes, wenn man die derzeitige Situation überwinden und sich erneut annähern könnte.

Aber die Lage ist derzeit zu verfahren. Die USA haben in den letzten zwei Jahrzehnten rücksichtslos Kriege geführt, Putin zieht seit einigen Jahren ebenso rücksichtslos nach. Einen Ausgleich zu finden, könnte allenfalls einer Präsidentin Clinton und einer von Europa unterstützten Politik gelingen, die es Putin ermöglicht, ohne Gesichtsverlust Zugeständnisse zu machen. Insbesondere wäre es klug, Putins "Ego" und seinem Verlangen entgegenzukommen, ihn als den Führer einer Weltmacht anzuerkennen und zu bauchpinseln.

Aber das ist schwierig und fordert von den Hauptbeteiligten, den Führern von USA und Russland, über ihre Schatten zu springen. Das wird aber ganz sicher noch einige Jahre in Anspruch nehmen - und vielleicht auch erst ohne Putin gelingen.

Auf lange Sicht werden sich Europa und Russland annähern müssen, denn sie sind aufeinander als Wirtschaftsraum und Handelspartner angewiesen und spielen auch in der Weltpolitik eine wichtige Rolle, die umso stärker ist, wenn sich diese Mächte miteinander abstimmen. Es wird an den Politikern in Europa liegen, ihre Rolle zu bedenken: die Rolle des Vermittlers und zugleich einer Klammer zwischen dem nordamerikanischen Kontinent und dem russischen Riesenreich. Begreifen die Politiker der EU ihre Rolle und die damit verbundene Chance, so wird die Weltpolitik von diesem riesigen Block auch in absehbarer Zukunft dominiert werden.

MfG

Arnold

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Kommentar von Fielkeinnameein
10.10.2016, 08:29
Putin zieht seit einigen Jahren ebenso rücksichtslos nach

Das wäre mir nicht bekannt. 

Mal davon abgesehen ist es nicht Putin, der nicht an einer Deeskalation interessiert wäre .. 

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Kommentar von bachforelle49
11.10.2016, 15:30

wieso sollte Mrs. Clinton an einen Frieden (zB Syrien) interessiert sein, wenn sie 1. auf den Spuren von Mr. Obama wandeln wird (+ sich in seiner zu Ende gehenden Aera jetzt ein neuer kalter Krieg anbahnt..) + 2. sie angespornt durch ihren Clan auch in die Geschichtsbücher eingehen will + da bieten kriegerische Auseinandersetzungen nun mal die besten Vorraussetzungen für...

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sich jemandem "anzunähern" der den zerfall eines staates, dessen apparat korrumpiert bis in die zehenspitzen ist und millionen von menschenleben auf dem gewissen hat, als "größte geopolitische katastrophe des 20 Jahrhunderts" bezeichnet, ist so als würde man hitler in den popo kriechen.

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Handel und Wandel, gepaart mit Entspannung ist fast immer was Gutes.

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Putin gehört der Russisch-orthodoxen Kirche an und somit gehören er und überwiegend auch sein Volk zum Christentum, dem der Westen wohl noch ebenfalls angehört. Sie haben gemeinsame Werte und eine Annäherung sollte schon deshalb erfolgen.

Was ist schlecht an Putin?

Er mag keine Islamisten.

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Kommentar von OhneRelevanz
07.10.2016, 18:20

Wer mag, abgesehen von Islamisten, Islamisten?

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Kommentar von nervenbuendelx
10.10.2016, 09:15

ja klar.. Putin ist genauso "Christ" wie der Patriarch, der 20 Jahre lang zuträger für den KGB war und sein Schäfchen einen nach dem anderen der Folter und nicht selten dem Tode auf dem Silbertablett geliefert hat.

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Nein.

Die Antwort wäre die gleiche, die man geben müsste auf die Frage, ob es nicht auch etwas Gutes hätte, sich Erdogan anzunähern.

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Die Frage ist doch: Was ist gut an Putin?

Was hat er im eigenen Land erreicht für die Bevölkerung?

Wie steht es um die Russische Wirtschaft?

Wie sieht es mit der Individuellen Freiheit aus ?

Ich sehe da keinen Grund zum Jubeln.

Menschen die schon unter der Russischen Knute gelebt  haben möchten auf keinen Fall zurück in eine Sowjetunion, die haben alle berechtigte Angst vor Putins Träumen von einem Großrussland.

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Kommentar von bachforelle49
07.10.2016, 16:17

du unterstellst, daß die letzte " Meinungsumfrage " bei den Russen getürkt war, denn die Stimmen waren mehrheitlich für Putin... (in Rußland)

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Kommentar von voayager
07.10.2016, 17:04

Gegenüber Gorbatschow und Jelzin hat Putin die Wirtschaft jedenfalls verbessert. Gegenüber diesen beiden Rohrkrepiern ist er ein wahrer Riese dagegen.

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