Frage von kurzerphilosoph, 602

Hätte die Schießerei in München weniger Opfer erfordert, wenn jeder Bürger eine Waffe gehabt hätte wie in Amerika?

Antwort
von Realisti, 302

Hast du schon mal eine Schneeballschlacht gemacht? Spätestens nach dem 5 Wurf kam bestimmt kein Schneeball mehr zurück sondern ein Eisball oder es war ein Steinchen mit drin.

Was sagt dir das? Jeder rüstet auf, so gut er kann.

Der Mörder kam mit einer Pistole und ist auf Kinder und Jugendliche losgegangen. So einer macht vor nichts halt, weil er keine Hemmschwelle und kein Gewissen hat. Dagegen hilft auch keine eigene Waffe. Solche Kerle sind meistens auch noch feige. Der würde schon aus Angst umsich ballern.

Hier haben alle völlig richtig reagiert und sich aus der Gefahrenzone gebracht. Mehr wäre auch mit Waffe nicht drin gewesen. Bei einer allgemeinen Ballerei wäre alles Mögliche getroffen worden. Denn nur weil man eine Waffe hat bedeutet es nicht unbedingt das man auch treffen kann. Der Mörder hat z. B. auch viele Opfer verletzt und nicht getötet, weil er gar nicht mit seiner Waffe umgehen konnte.

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Dann stelle ich die Frage mit einem anderen Objekt - würde es weniger Opfer fordern, wenn jeder in der Öffentlichkeit mit einer Schutzweste und kugelsicheren Kopfschutz herumlaufen würde?

Kommentar von Antitroll1234 ,

würde es weniger Opfer fordern, wenn jeder in der Öffentlichkeit mit einer Schutzweste und kugelsicheren Kopfschutz herumlaufen würde?

Sicher würde dies in diesem Fall weniger Opfer geben, aber wer will schon den ganzen Tag so rumlaufen ?

Du kannst und darfst dies gerne tun um dich so vor einen solchen Anschlag zu schützen, dies zu tun steht dir völlig frei.

Kommentar von Realisti ,

Wenn du 100 %igen Schutz willst dann brauchst du Avatare und bleibst selber zuhause.

Antwort
von petrapetra64, 70

Dann gäbe es mit Sicherheit weitaus mehr Tote. Zum einen hätten wohl sicher im Einkaufszentrum nicht alle eine Waffe dabei. 

Was glaubst du aber, was passiert, wenn jeder seine Waffe zieht und wild durch die Gegend feuert, der Täter hätte dann sicher eine Schutzweste und Munition und Schnellfeuerwaffen ohne Ende dabei und würde aus einem Hinterhalt heraus schiessen. Und alle wild zurückfeuern und viele Unschuldige treffen, die zufällig in der Nähe stehen. 

Vergiss nicht, in den Staaten gibt es auch massenhaft Schiessereien und Tote, mehr als bei uns. Zudem noch die vielen Kinder, die versehentlich sich selbst oder andere erschossen haben. 

Man richtet sich ja auch als Attentäter nach der vorhandenen Situation und handelt dann entsprechend anders. Wer andere umbringen will, der wird es tun.

Und wenn jeder eine Schutzweste tragen würde in der Öffentlichkeit, dann wäre immer noch der Kopf, da trägt dann jeder einen Helm und immer? Das gäbe wieder Verletzungen, weil man nichts sieht und überall dagegen läuft oder hängen bleibt. 

Und wolltet du immer eine schwere Schutzweste tragen? Bei 30 Grad im Sommer, wenn man gemütlich irgendwo sitzt oder einkauft? Im Schwimmbad? In der Disko und auf der Party oder im Konzert? Eine Schwitzige Angelegenheit. Willst du so täglich leben?

Kommentar von FloTheBrain ,

Und warum gibt es dann solche Amokläufe immer nur da wo

Schusswaffen verboten sind und die Täter nicht mit Gegenwehr rechnen
müssen?

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten
wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Ich sage dir warum: Weil du total daneben liegst und deine erfundene
Panikgeschichte nichts, aber gar nichts mit der Realität zu tun hat.

Dort wo Amokläufer oder Attentäter mit bewaffneter Gegenwehr rechnen müssen und diese dann auch eintritt, sterben im Schnitt weniger als 3 Menschen. Dort wo Waffen verboten sind, und erst die Polizei nach 15 - 40 min vor Ort ist, hat der Täter meist fast keine Munition mehr und hat
sich durch die Menschenmassen gemordet.

Selten solchen Unfug gelesen...

Antwort
von SimonG30, 229

Das wäre eher eskaliert...

  1. Täter schießt um sich
  2. Person A zieht seine Waffe & feuert zurück
  3. Person B hat die Schüsse gehört, kommt um die Ecke & sieht Person A mit einer Waffe & hält ihn für den Täter
  4. Person B schießt auf Person A
  5. Person C sieht, wie B auf A schießt. C schießt daraufhin auf B, denn der scheint ja auch ein Täter zu sein

usw...

Kommentar von Dhalwim ,

Und da hätten wir dann ein wahrhaftes Massaker, Ich hätte das nicht besser beschreiben können. Daher daumen Hoch!

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Wirklich tolle bildliche Beschreibung :)))

Kommentar von willom ,

Im ausmalen der wildesten Eskalationsgeschichten sind die Befürworter des maximal wehrlosen Bürgers immer äußerst kreativ.....

Kommentar von Dhalwim ,

@willom

Ich fürchte Ich verstehe deinen Kommentar nicht ganz. Würdest du ihn bitte in einen anderen Kontext bringen?

Kommentar von Interesierter ,

Nun, nur der, der eine Waffe hat, kann schiessen. Wenn jeder eine Waffe hat und jeder schiesst, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Zahl der Opfer sehr viel höher ausfällt. 

Kommentar von Dhalwim ,

Das sehe Ich genauso.

Kommentar von Steinbrecher94 ,

Dann schau doch mal nach wie oft genau das in den USA so passiert ist...noch nie. Die Leute knallen sich doch nicht plötzlich gegenseitig ab. Hällst du die Menschen für so bescheuert?! Wenn jemand eine Waffe tragen dürfte (wofür ich bin) sollte er vorher überprüft worden sein und entsprechende Kurse mitgemacht haben. Dies verhindert dann das man beispielsweise Unschuldige verletzt durch einen Schuss im falschen Moment oder falscher Munition. Selbst in den USA ist sowas noch nicht passiert das sich Leute gegenseitig abgeknallt haben und da darf man je nach Staat eine Waffe tragen ohne überhaupt irgendwas an Praxis nachzuweisen.

Kommentar von SimonG30 ,

Hast Du schonmal viele Menschen in Panik erlebt?

Wenn an einem öffentlichen Ort, wo man nicht darauf vorbereitet ist & es nie erwartet, Schüsse fallen? Selbst wenn es keine "scharfe" Waffe ist?

Ich bisher einmal & glaub mir: in einem solchen Chaos verliert man sofort die Übersicht.

Jemand der an einer Waffe ausgebildet wurde, ist nicht automatisch in der Lage in einer solchen Situation "Schuldig" von "Unschuldig" zu unterscheiden..

Kommentar von FloTheBrain ,

Und warum gibt es dann solche Amokläufe immer nur da wo Schusswaffen verboten sind und die Täter nicht mit Gegenwehr rechnen müssen?

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6 Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Ich sage dir warum: Weil du total daneben liegst und deine erfundene Panikgeschichte nichts, aber gar nichts mit der Realität zu tun hat.

Dort wo Amokläufer oder Attentäter mit bewaffneter Gegenwehr rechnen müssen und diese dann auch eintritt, sterben im Schnitt weniger als 3 Menschen. Dort wo Waffen verboten sind, und erst die Polizei nach 15 - 40 min vor Ort ist, hat der Täter meist fast keine Munition mehr und hat sich durch die Menschenmassen gemordet.

Selten solchen Unfug gelesen...

Antwort
von RayAnderson, 32

Hallo,

ich möchte mir nicht ausmalen welches Massaker es geben würde, wenn eine panische Menge und alle mit Schusswaffen ausgestattet, durch die Stadt zieht. Der erste Betrunke zieht grundlos oder als Mutprobe seine Waffe. Der Nächste streckt ihn nieder und schon geht es los...

Ein endschlossener Einzeltäter würde nicht im Vorfeld gestoppt werden.

Statt dessen würde es eine wilde Schießerei geben.

Das lässt sich schon an den gemeldeten anderen Vorfällen zeigen, bei denen weitere Schusswechsel der Polizei gemeldet wurden. Die haben sich dann als Fehlmeldungen herausgestellt. Wenn dort Jeder Schusswaffen gehabt hätte, bedarf es nur eines Steines des Anstoßes und es gibt eine wilde Schießerei.

Gruß, RayAnderson

Antwort
von Steinbrecher94, 164

In Amerika hat auch nicht jeder eine Waffe. Gibt Staaten deren Gesetze sind stenger als unsere, gerade dort ist die Mordrate mit Schusswaffen enorm hoch da es viele Illegale gibt. Dort wo es sehr liberal ist gibt es nicht so viele Morde.

Auf deine Frage antworte ich mal mit einem Zitat " Legaler Waffenbesitz macht die Welt nicht unbedingt sicherer, aber auf keinen Fall unsicherer."

Es kann sehr gut sein das der Täter früher gestoppt worden wäre durch Waffenbesitzer. Denn er hat ja 9-10 (je nach Medien) Menschen getötet und alleine in dem gezeigten Video hat er 9 mal geschossen und 9 mal nicht getroffen. Heißt er hat eine lange Zeit um sich geschossen bis er dann abgehauen ist. In der Zeit hätte es gut sein können das ihn jemand hätte erschießen können. 

Die Betonung liegt auf können. Keiner kann sagen ob er früher gestoppt worden wäre dadurch. Was man aber sagen kann ist das die Wahrscheinlichkeit steigt das man mehr tote durch führen von Schusswaffen in den richtigen(!) Händen verhindert.

Ich bin nicht dafür das jeder eine tragen darf. Es sollten Waffenbesitzer die eine entsprechende Praxis nachweisen können und auch Deeskalationskurse etc mitgemacht haben eine Waffe mitführen dürfen. Die haben nämlich in 100% aller Fälle mehr Erfahrung im Umgang mit der Waffe als jeder Polizist. Diese Trainieren 2-3 mal pro JAHR. In Berlin teilweise garnicht da die von ihnen genutzten Stände defekt sind. Da wäre es sicher ein Gewinn für die Sicherheit wenn geübte Schützen Waffen tragen würden. Ich gehe zb Wöchentlich auf den Schießstand. Also besuche ich den Schießstand pro Jahr ca. 40 mal. Mehr als 10 mal so oft als die meisten Polizisten. 

Kommentar von WDHWDH ,

England hat das strengste Waffengesetz-keine Kurzwaffen aber die höchste n Illegalen Waffen. 12-18 jährige sind grundsätzlich mit Schusswaffen(illegal) ausgerüstet. Daher auch eine höchste (vertuschte) VerbrechensratW (nur jedes FÜNFTE Delikt wird gezählt!!! 80% sind für eine Wiedereinführung von Kurzwaffen! Aber die EU kannt das Problem aber. ... Mehrere engl.Unis erarbeiteten Zahlen!

Antwort
von Dhalwim, 225

Nicht wirklich.

Es muss bedacht werden, wenn Menschen panisch, ängstlich oder aggressiv bzw. zornig sind, dann können sie nicht mehr klar denken, und tun Dinge die sie vielleicht bereuen. Wenn du das Originalvideo gesehen hättest, hättest du gesehen, dass dieser Mann einfach dagestanden ist und geschossen hat ohne Vorwarnung.

Sämtliche Menschen rannten um ihr Leben, und jetzt stell dir vor, da hätte jetzt jeder eine Waffe gehabt. Die Menschen hätten wahrscheinlich vor lauter Panik sich (größtenteils) gegenseitig erschossen. Weil jeder denkt, dass einer mit dem anderen unter einer Decke steckt.

Wenn ein Mensch eine Waffe hat oder irgendwelche Fähigkeiten ausgestattet wird, mit denen er mit anderen "locker" fertig machen könnte, dann gesteht man ihm eine Macht zu, eine Macht mit der er vielleicht nicht umgehen kann.

Du musst dir nur den 2. Weltkrieg ansehen. Hitler konnte mit seinem Größenwahnsinn nicht umgehen, und sowas führte quasi zu 67 millionen toten (+ oder - je nachdem), aber das ist wieder ein anderes Thema. Er konnte mit seiner Macht nicht umgehen.

Oder noch besser, stelle dir mal vor es wäre Krieg und keiner geht hin? Nun, gäbe es auch keine toten, das heißt zwar nicht, dass man sich nicht wehren sollte, aber warum glaubst du braucht man ein psychisches Gutachten wenn man in's Militär oder zur Polizei kommt?

Damit man auf solche Snapsideen nicht kommen kann, wie dieser Amoklauf oder Selbstmord, oder schlimmeres.

LG Dhalwim

Kommentar von FloTheBrain ,

Und warum gibt es dann solche Amokläufe immer nur da wo
Schusswaffen verboten sind und die Täter nicht mit Gegenwehr rechnen
müssen?

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten
wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel
strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat
ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen
haben?

Ich sage dir warum: Weil du total daneben liegst und deine erfundene
Panikgeschichte nichts, aber gar nichts mit der Realität zu tun hat.

Dort wo Amokläufer oder Attentäter mit bewaffneter Gegenwehr rechnen
müssen und diese dann auch eintritt, sterben im Schnitt weniger als 3
Menschen. Dort wo Waffen verboten sind, und erst die Polizei nach 15 -
40 min vor Ort ist, hat der Täter meist fast keine Munition mehr und hat
sich durch die Menschenmassen gemordet.

Und dein Kriegszitat ist nicht vollständig. Es endet mit: Dann kommt der Krieg zu dir.

Und der 2. Weltkrieg ist "gut" ausgegangen, weil sich Menschen mit Waffen dem Wahnsinn entgegen gestellt haben. Waffen sind übrigens willenlose Gegenstände. Menschen begehen die Handlungen, nicht die Waffen.

Ohne Waffen gab es auch schon Amokläufe. Mit Benzin oder Lastkraftwagen wie zuletzt in Frankreich.

Waffenverbote entwaffnen immer nur die Opfer, niemals die Täter, die suchen sich immer ein Tatmittel um auf ihre dann wehrlosen Opfer los zugehen.

Kommentar von Dhalwim ,

Und warum gibt es dann solche Amokläufe immer nur da wo
Schusswaffen verboten sind und die Täter nicht mit Gegenwehr rechnen
müssen?

Das weiß Ich nicht, dazu kann Ich nur sagen, dass das eher zufallsbedingt ist. Außerdem, muss es ja nicht sein, dass in Gebieten wo Schusswaffen verboten sind, automatisch mehr Amokläufe stattfinden.

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten
wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel
strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Kurze Bonusfrage einmal, woher willst du denn DAS alles bitteschön Wissen? Warst du in den USA? Dass du aus Deutschland kommst, davon geh Ich mal aus, aber viele andere sagen, dass solche Amokläufe in den USA sehr wohl stattfinden. Es sei denn du kannst mich vom Gegenteil überzeugen.

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Wie auch vorhin, was sind deine Quellen? Wer sagt das?

Ich sage dir warum: Weil du total daneben liegst und deine erfundene
Panikgeschichte nichts, aber gar nichts mit der Realität zu tun hat.

Diese Panikgeschichte würde in etwa so aussehen wie's SimonG30 beschrieben hat. Und hast du schon mal eine panische Menschenmenge erlebt?

Dort wo Amokläufer oder Attentäter mit bewaffneter Gegenwehr rechnen
müssen und diese dann auch eintritt, sterben im Schnitt weniger als 3
Menschen. Dort wo Waffen verboten sind, und erst die Polizei nach 15 -
40 min vor Ort ist, hat der Täter meist fast keine Munition mehr und hat
sich durch die Menschenmassen gemordet.

In diesem Fall, warst du bei einem solchen Vorfall dabei. Hast du auch mal daran gedacht, dass es auch sein könnte, dass mitten in der Panik niemand mehr auseinanderhalten kann "Attentäter" "Zivilist"? Wenn Menschen Emotional werden egal ob panisch, ängstlich, sauer oder was weiß Ich noch werden, dann können sie nicht mehr klar denken und rasten aus!

Und dein Kriegszitat ist nicht vollständig. Es endet mit: Dann kommt der Krieg zu dir.

Und der 2. Weltkrieg ist "gut" ausgegangen, weil sich Menschen mit Waffen dem Wahnsinn entgegen gestellt haben. Waffen sind übrigens willenlose Gegenstände. Menschen begehen die Handlungen, nicht die Waffen.

1. Mein Kriegszitat ist mehr eine Auslegungssache, wie du's so gern pessimistisch darlegst. Denn wenn du bedenkst, dass NIEMAND zu diesem Krieg hingeht, auch nicht der Feind, dann hätten wir frieden und unsere "Hitler-Mussolini-Stalin" Diktatoren wären nur schreiende Voll idi ot en, die nichts gelernt haben.

Aber Millionen Menschen wären verschont gewesen. Und 2. Der 2. Weltkrieg ist "gut" ausgegangen? Weißt du was besser gewesen wäre? Wenn dieser Wahnsinn garnicht erst stattgefunden hätte! Und dass Waffen nicht töten ist mir auch klar,

"Waffen töten nicht, ABER sie helfen dabei!"

Ohne Waffen gab es auch schon Amokläufe. Mit Benzin oder Lastkraftwagen wie zuletzt in Frankreich. Waffenverbote entwaffnen immer nur die Opfer, niemals die Täter, die suchen sich immer ein Tatmittel um auf ihre dann wehrlosen Opfer loszugehen.

Bruder Ich fürchte du hast das Prinzip von einer Waffe nicht verstanden. Eine Waffe könnte theoretisch alles sein, man könnte jemandem mit nem "Nintendo DS Lite" eins überziehen und dieser wäre dann eine "Waffe".

Abgesehen davon, gibt's halt einfach Menschen die nicht in der psychischen Auffassung sind eine Waffe verantwortungsvoll zu führen. Außerdem zeig mir bitte mal deine Beweise, das wäre ja so als würdest du behaupten, dass die Todesstrafe abschreckender wäre als Gefängnis.

(im ersten Moment natürlich logisch, aber Justizirrtümer können danach nicht mehr wiedergutgemacht werden).

Außerdem habe Ich gesehen, dass du mehreren hier denselben Kommentar geliefert hast, bei mir musstest du wegen des Kriegszitates umbearbeiten. Sowas beeindruckt mich wenig, hättest du geschrieben "Du liegst falsch, das ist "XXX" und nicht "YYY"" nun dann wäre es mir leichter gefallen dich ernstzunehmen.

Bis dahin LG Dhalwim

Kommentar von Dhalwim ,

Achja kurze Randinfo noch, man kann nie zu 100% sicher sein, ein gewisses Risiko bleibt immer vorhanden. Lern damit zu leben.

LG Dhalwim

Kommentar von FloTheBrain ,

Einige Quellen habe ich unter unter der Antwort von 1900minga gepostet.

Zu Australien noch das hier:

https://www.scribd.com/document/235440845/Crime-Up-Down-Under

Antwort
von Galgenvogel1993, 165

Mal wieder unglaublich lächerliche Vorstellungen hier. 

Nein, ziviles Waffentragen ist in den USA kein Problem und hat noch nie zu mehr Toten geführt. Nein, zivile Waffenträger knallen sich nicht gegenseitig ab wenn ein Schuss fällt (diese Theorie geistert seit Jahrzehnten herum, ohne dass auch nur ein einziges Beispiel dafür in 200 Jahren Waffentragen gefunden werden konnte). Nein, Zivilisten knallen sich nicht einfach so wegen Parkplätzen, kaltem Essen oder abgebrochenen Fingernägeln ab. Gang und Drogenkriminalität sind für die meisten Mordopfer in den USA verantwortlich, das sind keine durchgeknallten Hillbillies, die sich gegenseitig abschlachten.

Nun zur Frage. Die ehrlich Antwort hier ist: Wir können das nicht wissen (obwohl es wahrscheinlich wäre, dass sich die Situation verbessert hätte).

Zum einen suchen sich solche Täter gerne Ziele aus, in denen sie auf möglichst wenig Wiederstand stoßen. Hier in Deutschland ist das an sich überall, in den USA suchen sich die Täter speziell Orte heraus, in denen das Waffentragen für Zivilisten verboten ist. 

Also selbst wenn das Waffentragen hier erlaubt wäre, wäre es wahrscheinlich, dass sich der Täter eine Waffenverbotszone aussuchen würde.

Was wenn nicht? Generell schlagen sich Zivilisten ziemlich gut darin, wenn sie sich selbst mit Waffen verteidigen sollen, es gibt also eine Chance, dass ein Zivilist das Feuer auf den Täter eröffnen könnte, ihn vllt. sogar ausschaltet.. Und einer der wichtigsten Faktoren darin, die Opferzahl von solchen Massakern gering zu halten ist, dass der Täter schnell auf Wiederstand stößt.

Nur gibt es so viele Faktoren die in einer derartigen Situation zusammenkommen, dass man nie eine Garantie hat, um wie viel man den Ausgang der Situation verbessert. Verschlechtern tut sich die Situation durch Zivile Waffenträger so gut wie nie, denn der "Worst Case" ist ja schon eingetroffen. Allerdings muss durch die Präsenz eines bewaffneten Zivilisten allein nix besser werden. 

Ich wäre total dafür, dass man Zivilisten hier den Waffenbesitz vereinfacht und das Waffentragen erlaubt. Ich gehe auch davon aus, dass es einen Sicherheitsgewinn dadurch gibt. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es in gewalttätigen Konfrontationen nie eine Garantie gibt.

Kommentar von Unsinkable2 ,

Nein, ziviles Waffentragen ist in den USA kein Problem und hat noch nie zu mehr Toten geführt.

Das ist unwahr, wie ich dir wiederholt belegte. Und auch die Wiederholung einer Unwahrheit macht es nicht wahrer oder richtiger. 

in den USA suchen sich die Täter speziell Orte heraus, in denen das Waffentragen für Zivilisten verboten ist. 

Auch das ist unwahr. Richtig ist, dass Supermärkte (wo das Tragen von Waffen durchaus erlaubt ist) und offene Straßen bevorzugte Standorte von Attentaten/Shootouts/Anschlägen sind. 

Erst danach - und das mit großem Abstand - kommen Schulen und Diskotheken/Kinos/etc., wo das Tragen von Waffen INNERHALB der Grenzen verboten ist. Die Attentäter nutzen jedoch meist Langwaffen, die sie DEUTLICH SICHTBAR zum Tatort tragen.

Nun zur Frage. Die ehrlich Antwort hier ist: Wir können das nicht wissen (obwohl es wahrscheinlich wäre, dass sich die Situation verbessert hätte).

Auch das ist unwahr, wie ich dir wiederholt belegte. Es gibt zahlreiche Studien die enge Korrelationen zwischen Waffenverbreitung, Waffengesetzgebung und Anzahl von Anschlägen/Attentaten zeigen.

Einzig(!) die Waffenlobbys geben immer wieder "Studien" heraus, die diese Korrelationen als "Zufälle" oder "schlechte Umstände" zu verkaufen versuchen.

Generell schlagen sich Zivilisten ziemlich gut darin, wenn sie sich selbst mit Waffen verteidigen sollen, es gibt also eine Chance, dass ein Zivilist das Feuer auf den Täter eröffnen könnte, ihn vllt. sogar ausschaltet..

Und auch das ist schlicht unwahr. 

  • Mehr als 95% aller Attentate/Anschläge in den USA werden durch Polizei und Spezialkräfte beendet (sofern sie überhaupt durch Fremdeinwirkung beendet werden). 
  • Gerade einmal knapp 30% schafft die Polizei allein, also ohne Einsatz von Spezialkräften. 
  • Und nur in knapp 5% aller relevanten Vorkommnisse beenden Zivilisten derartige Schießereien, indem sie den Attentäter so schwer verletzen, dass er nicht mehr handlungsfähig ist, und/oder ihn töten. Dabei handelt es sich in knapp 100% dieser Fälle um "häusliche Gewalt", also Schießereien auf Privatgrundstücken, bei denen der Täter eine klar begrenzte "Todes-Liste" hat.

Und einer der wichtigsten Faktoren darin, die Opferzahl von solchen Massakern gering zu halten ist, dass der Täter schnell auf Wiederstand stößt.

Und das ist erneut völliger Stuss!

Tatsache ist, dass es genau umgekehrt ist: Attentäter, die sich "unter Druck gesetzt" fühlen, reagieren noch aggressiver und schießen noch wahlloser um sich. 

Diverse Studien belegen, dass Attentäter zunächst relativ selektiv vorgehen und etwa Frauen und Kinder weniger fokussieren. Das ändert sich, sobald sie durch "Gegenwehr" in Zeit und Spielraum eingeengt werden. Dann beginnen sie, immer wahlloser zu töten. 

Das kannst du übrigens im Polizei-Handbuch in den USA nachlesen. Dort werden Polizisten ZWINGEND angehalten, die Gegenwehr erst zu beginnen, wenn ein schnelles Ende (Isolation, Handlungsunfähigkeit, Tod) erreicht werden kann.

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... aber vermutlich sind in deinen Augen die Amis einfach nur zu blöd und im richtigen Gebrauch von Waffen zu unerfahren, um richtig mit Attentätern umzugehen, hm?! 

Vielleicht solltest du die amerikanische Polizei und deren Spezialkräfte mal im richtigen Umgang mit Attentätern schulen, Galgenvogel? Offensichtlich können sie von dir noch eine ganze Menge lernen...

Kommentar von Galgenvogel1993 ,

Lieber Unsinkable, ich habe von dir noch nie einen einzigen Beleg über irgendwas gesehen. Du konntest nicht belegen, dass es Waffenaufbewahrungsräume in Clubs gibt, du hattest keine Ahnung über Waffegesetzverschärfungen hier in Dland, keine Ahnung über den Ablauf des Orlando Massakers und auch hier blamierst du dich wieder bis auf die Knochen.

Wenigstens sitzt deine Rethorik, das ist ja immerhin etwas, auch wenn ich sie zu aufgeblasen finde. Aber jedem das seine.

Also bitte, beleg doch mal, dass ziviles Waffentragen ein Problem in den USA darstellt. Nach den Conviction Rates von z.B. dem Texas Department of Public Safety liegen zivile Waffenträger weit unter den Verurteilungsraten der Normalbevölkerung und werden in manchen Staaten sogar weniger für Verbrechen verurteilt als die Polizei.

Ist das jetzt eine Verschwörung der Waffenlobby, oder könntest du einfach nur falsch liegen? Und dazu gibt es Studien wie "More Guns, Less Crime", die alle Counties vor und nach Legalisierungen vom Waffentragen vergleichen und zum schluss kommen, dass nach der Legalisierung von Concealed Carry die Verbrechensrate sank.

Da deine Faktenbasis sicher so gut ist wie deine Rethorik, wirst du das ja schnell komplett wiederlegen können. Aber bitte mit mehr als nur Behauptungen.

Auch dass du Attentate/Shootouts und Anschläge generell gleichsetzt mit den geplanten Massakern, die man als "Mass Shootings" oder "Amoklauf" kennt, ist schlicht unehrlich. Ja, wenn ein Gangster den anderen erschießt, dann ist dem egal, ob Zivilisten dort Waffentragen dürfen. Der will schließt auch nur eine Person tot sehen. Wenn einer Irrer hingegen so viele Leute wie möglich erschießen will, sucht er sich eine Waffenverbotszone heraus. Das war in Orlando der Fall, in Virgina Tech, Aurora, Sandy Hook usw. 

Ab diesem Punkt sind deine Erwiederungen reine Nebelkerzen.

Das sich die Situation in einem Mass Shooting verbessert, wenn bewaffnete Zivilisten vor Ort sind wird nicht dadurch wiederlegt, dass du statistische Wahrscheinlichkeiten von Mass Shootings zitierst. 

Dass es eine Chance gibt, dass ein Zivilist einen Amoktäter ausschaltet wird nicht dadurch wiederlegt, dass die Polizei die meisten Amoktäter ausschaltet. 

Und das "Polizeihanbuch der USA" wird im Moment dahingehend überarbeitet, dass man die Reaktionszeit der Polizei verbessert und sogar "Solo Officer Entries" erlaubt, dazu gibts mehrere Presseberichte. 

Das war mal wieder nix Unsinkable. 

Kommentar von Unsinkable2 ,

Ist das jetzt eine Verschwörung der Waffenlobby ... Und dazu gibt es Studien wie "More Guns, Less Crime"

Nicht "und dazu gibt es", sondern "das habe ich aus".

"More guns, less crime" ist die Bibel der Waffenfetischisten. Und genauso, wie die Christen ihre christliche Bibel, lesen auch die Waffenfetischisten ihre Bibel in ihrem religösen Wahn: Was nicht sein darf, das kann auch nicht sein.

So beispielsweise der Lebenslauf des Autors, der wegen seiner nachhaltigen Lügen massive Einbrüche erfuhr. Schrieb er seine erste "Studie" noch unter dem Deckmantel der Universität von Chicago; änderte sich das schon bald: Mittlerweile ist er akademisch heimatlos und lebt davon, sein Buch unter die Leute zu bringen.

Interessanterweise weigert sich Lott bis heute vehement, die Finanziers seiner "Studien" offenzulegen. 

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Nun ist es natürlich müßig, einem Christen die Bibel zu erklären. Und genauso müßig ist es auch, dir die zahllosen Fehler in "More Guns, Less Crime" auseinanderzulegen.

Dennoch nehme ich mir die Zeit, es wenigstens ansatzweise zu versuchen. Immerhin stirbt die Hoffnung auf gesunden Menschenverstand zuletzt.

Lott glaubt zu erkennen, dass das RTC-Gesetz (für Mitleser: "Right-to-carry"; "Recht zum Tragen von Waffen") "signifikante Änderungen" brachte:

  • 8% weniger Morde
  • 7% weniger schwere Körperverletzungen
  • 5% weniger Vergewaltigungen
  • 2% weniger Raubüberfälle

Immerhin. Und er argumentiert, dass diese Verbesserung zustande käme, weil ein potenzieller Aggressor sich vor möglichem Waffenbesitz und folglich möglicher Waffengewalt ausgesetzt sähe.

Ironischerweise begeht Lott damit gleich mehrere Logik- und Denkfehler. Das RTC-Gesetz selbst veränderte nicht die Zahl der Waffen i. S. v. "Erlaubnis" ("More guns"), sondern lediglich die Möglichkeit der Häufigkeit des Tragens derselben in der Öffentlichkeit, ist also vor allem ein "Fetisch-Gesetz".

Lott stützt seine Zahlen denn auch - Achtung! - bevorzugt auf EIGENE UMFRAGEN, in denen er 50% Zuwachs an Waffen festgestellt haben will. Ironischerweise beißen sich diese "eigenen Umfragen" mit nahezu allen anderen Umfragen und insbesondere mit statistischen Erhebungen auf der Basis seriöser Quellen. So stieg der Verkauf von Waffen im von ihm untersuchten Zeitraum laut offiziellen Angaben der American Firearms Industry lediglich um 10%, wobei nicht erhoben wurde, wie viele dieser zusätzlichen 10% als Zweit-, Dritt- oder Viertwaffen erworben wurden.

Wollen wir also nicht behaupten müssen, dass Lott schlicht lügt und sich "beliebige 'Studien' aus den Fingern saugt", müssen wir uns schlechterdings auf die Ebene der illegalen Waffen begeben. Doch das wäre im Umfeld einer "Waffen-Legalisierungs-Debatte" mehr als lächerlich, denkst du nicht, Galgenvogel?

A propos "beliebige Studien": Es dürfte auf der Hand liegen, dass es einen ganzen Haufen Leute gibt, die sich die Studien Lotts gern näher ansehen würden: Referenzmaterial, Quellen, Rohdaten, etc.

Doch auch hier mauert Lott. Es sind "seine Studien"; und folglich ist es selbstverständlich sein gutes Recht, diese Studien so auszuwerten, wie es ihm beliebt und das Basismaterial geheim zu halten. 

Doch von "wissenschaftlicher Arbeit" sind wir damit um Welten entfernt. ... Sagte ich schon "Bibel"?

Insofern liegt ALLES im Bereich des Möglichen: Variierende Erhebung, statistische Ausrutscher und Irrtum ebenso, wie vorsätzliche Lüge. Nur eben nicht Reflexion der messbaren Realität; oder, simpler ausgedrückt: der Wahrheit. Denn seine "Studien" lassen sich partout nicht nachvollziehen. Und Lott tut alles dafür, dass das auch so bleibt...

------------------------------------

In diesem Sinne: Zitate aus der Bibel als Begründung dafür, dass es Gott gibt (weil er ja selbst die Bibel "diktiert" hat) sind auf der gleichen Glaubwürdigkeitsstufe, wie Lotts "More Guns, Less Crime", Galgenvogel. 

Beide stützen sich auf Behauptungen, die niemand, außer den Gläubigen, nachvollziehen darf und kann. Und selbst die müssen die Augen fest schließen, um weiterhin glauben zu können...

-----------------------------------

Gestatte mir denn als letztes und vielleicht auch dich zum Nachdenken bewegendes Argument folgenden Einwurf:

Es ist lt. einschlägigen öffentlichen Statistiken über 5.000 Mal wahrscheinlicher, dass ein Schütze ins Gefängnis geht, als dass er von einem bewaffneten Zivilisten gestoppt wird.

Auch heute noch. Denn seit dem RTC-Gesetz hat sich das nur um 0,02% verschoben. 

... und DAS ist es, worauf Lotts Bibel sich und du folglich dich stützen. Sagenhafte 0,02%...

Antwort
von TomRichter, 81

Vielleicht - aber zum Ausgleich hätte es am gleichen Tag bundesweit wenigstens zehn zusätzliche Todesopfer gegeben (hochgerechnet aus den US-Todesopfern durch Schusswaffengebrauch).

Vielleicht hätte es auch in München mehr Tote gegeben. Nach dem fünften Treffer wäre der Amokschütze erschossen worden.

Aber weil zu dem Zeitpunkt zehn Leute mit rauchenden Colts herumstanden, war für viele nicht klar, wer jetzt zu den guten und wer zu den Bösen gehört, und einige von den Guten wurden auch zum Opfer.

Die überlebenden Schützen wurden dann von der Polizei erschossen...

Kommentar von willom ,

Ja jaa......, auch hier wieder haarsträubende Eskalationsmärchen von wilden Schießereien, die wegen Irrtümern selbstverständlich hunderte Opfer fordern.

Passiert nur leider genau nirgendwo, selbst da nicht wo es eine hohe Zahl legaler Waffenbesitzer gibt.

Kommentar von TomRichter ,

Märchen? Nein, harte Fakten:

USA, 320 Mio Einwohner, 89 Schusswaffen-Tote täglich.

(http://www.handelsblatt.com/politik/international/usa-im-schnitt-89-tote-durch-s...)

Heruntergerechnet auf 80 Mio Deutsche wären das 22 Tote pro Tag. Statt, wie derzeit, einem pro Woche.

(http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/27-menschen-starben-durch-registrie...)

Also keinesfalls ein Märchen, wenn ich davon ausgehe, dass es hierzulande zehn Tote täglich durch Schusswaffen gäbe, wenn diese hier so verbreitet wären wie drüben.

Und was Polizisten betrifft, die in Putativ-Notwehr Unbewaffnete erschießen: Kommt hier auch vor. Aber so selten, dass jeder einzelne Fall hohe Wellen schlägt.

Einschließlich bewaffneter Angreifer werden hierzulande weniger als zehn Personen im Jahr von der Polizei erschossen.

(http://www.berliner-zeitung.de/berlin/rbb-reportage--toedliche-polizeikugeln--38...)

In den USA dagegen eintausend.

(http://www.spiegel.de/panorama/us-polizisten-erschiessen-385-menschen-in-fuenf-m...)

Ich finde es auch bescheuert, dass verantwortungsbewusste Leute wie ich hierzulande keine Feuerwaffe besitzen dürfen. Aber wenn ich mir die Alternative ansehe, dass nämlich jeder Depp, solange ihm sein Depp-Sein nicht amtlich bescheinigt ist, ebenfalls bewaffnet herumlaufen dürfte, ziehe ich den status quo vor.

Ausdrücklich beschränkt auf Feuerwaffen. Die Tendenz unserer Politiker, alles und jedes zu verbieten, was Spaß macht, heiße ich keinesfalls gut.

Antwort
von crashy2002, 137

Definitiv, ja!

Es ist die Frage ob dann überhaupt einer gestorben wäre, wenn die Bürger dann rechtzeitig reagiert hätten bevor der Täter anfängt zu schießen, würde er gar nicht mehr dazu kommen, aber das ist ja unser beschissenes Waffengesetz...

Kommentar von Realisti ,

Ich stell mir gerade vor, wie die arme Bedien-Wurst bei Mc. Donalds von seiner Kasse aufschaut und unter die Theke greift um dort die Laden-Pumpgun rauszuholen. Während sich die Kundenschlagen auf den Boden werfen und an ihren Waffenhalftern rumzerren.

Drei Sekunden später ballern dann  alle wie wild auf den Mörder ein. Die Querschläger pingen überall herum, Scheiben zerbersten und der halbe Laden wird zusammen geschossen.

Wie durch ein Wunder liegt dann nur der Täter als Sieb rum während alle anderen sich unverletzt wieder in ihre Schlange stellen um ihren Mc. Doof zu holen.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Selbst wenn es dann vielleicht statt 10 nur 7 Tote gegeben hätte, hätten wir dadurch tausende Tote mehr in Deutschland und zwar jedes Jahr!

In den USA werden jährlich mehr Menschen von Kleinkindern versehentlich erschossen als von Terroristen und Amok-Läufern. Nirgendwo sterben mehr Menschen durch Schusswaffen. Nirgendwo ist die Polizei so nervös, weil wirklich jeder (!), der sich mal schnell bewegt, jederzeit eine Waffe ziehen könnte.

https://de.statista.com/infografik/3143/anzahl-der-durch-schusswaffen-und-durch-...

Aber da ist ja unser beschissenes Waffengesetz... -_-

Kommentar von FloTheBrain ,

Das pro Woche ein Mensch von einem Kleinkind erschossen wird ist Unsinn. Der Artikel nimmt einfach 23 Fälle als Grundlage und betreibt eine fragwürdige Hochrechnung. So funktioniert Statistik nicht.

Aber das ist natürlich ein Punkt. Schusswaffen sind kein Spielzeug und gehören nicht in Kinderhände und Erwachsene die so unverantwortlich mit Waffen umgehen sollten ebenfalls keine besitzen dürfen.

Kommentar von FloTheBrain ,

* Mit Kinderhände meine ich wirklich kleine Kinder ohne Aufsicht. Als Sport ist Schießen für Kinder eine gute Sache und steigert das Konzentrationsvermögen.

Antwort
von Interesierter, 143

Ich denke hier solltest du dich von ein paar Mythen trennen. 

Zum Einen trägt auch in den USA nicht jeder dauernd eine Schusswaffe mit sich rum. 

Zum Anderen stellt sich die Frage, ob so ein Angreifer schnell ausgeschaltet werden könnte oder ob erwidertes Feuer aus verschiedenen Richtungen zu noch mehr Toten und verletzten geführt hätte. 

Ausserdem musst du dir die Frage stellen, ob es nicht viel mehr Zwischenfälle gäbe, wenn viele Menschen bewaffnet wären. 

Schau mal hier. Dieses Schaubild ist sehr interessant. 

Kommentar von Realisti ,

Nix Schaubild

Kommentar von willom ,

Wirklich erschreckend, wie ahnungslos selbst Journalisten eines renomierten Blattes zu diesem Themenkreis trotz ständigem aufkochen immer noch sind......

Allein bei der Gegenüberstellung der Zahlen müßte den Herrschaften eigentlich spontan auffallen, daß mit ihrer lautstarken These etwas gewaltig nicht stimmt.

Anstatt aber das mal hinterfragt wird, ob denn tatsächlich die Zahl der Waffen das konkrete Problem ist, wird sich im Falle von Deutschland eine fürchterliche Unsinnserklärung aus Halbwissen zusammengebastelt.


Nicht ganz ins Bild passt da Deutschland:
Hier gibt es 25 Millionen Pistolen und Gewehre - eine vergleichsweise hohe Zahl. Durch Schusswaffen kommen jedoch nur zwei Menschen pro Million Einwohner um. Wie ist das möglich? Die Erklärung ist einfach: Ein großer Teil der hiesigen Waffen wird in Schützenvereinen aufbewahrt -und ist deshalb dem spontanen Zugriff entzogen.



Dabei sind die Herrn Journalisten offenbar nicht einmal in der Lage, zwischen legalen, illegalen und erlaubnispflichtigen Waffen zu unterscheiden.......: die angegebenen Zahlen für Deutschland scheinen übrigens allein die illegalen erlaubnispflichtigen zu sein ( soweit ich die offiziellen Zahlen im Kopf habe ).

Tatsächlich gibt es in Deutschland etwa 10 Mio. legale erlaubnispflichtige Schußwaffen, dazu laut Schätzungen des BKA mindestens 20 Mio. illegale erlaubnispflichtige und weiterhin noch ca. 15 Mio. nicht-erlaubnispflichtige.

Das was an Waffen in Vereinen aufbewahrt wird, sind zum allergrößten Teil erlaubnisfreie Luftdruckwaffen oder Kleinkaliberwaffen....., manchmal tatsächlich auch ein oder zwei Großkaliber-Kurzwaffen des Vereins.

So gut wie kein Waffenbesitzer der legale Großkaliber-Sportwaffen besitzt bewahrt diese im Verein auf....., allein schon deswegen, weil durchaus regelmäßig in anderen Vereinen geschossen wird und weil kaum ein Verein überhaupt die Kapazitäten hat, dutzende oder hunderte erlaubnispflichtige Waffen von Vereinsmitgliedern sicher und entsprechend den gesetzlichen Regelungen aufzubewahren.

Außerdem müßte ich als legaler Waffenbesitzer ja mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn ich Schußwaffen für die ich in Verantwortung stehe irgendwo unbeaufsichtigt in einem abgelegenen Schützenhaus aufbewahre, anstatt zu Hause.


Die Erklärung, warum es denn in Deutschland so ungewöhnlich wenige Opfer durch Waffengewalt gibt ist damit einfach nur albern.

Gewalt hat soziale und gesellschaftliche Ursachen, nicht die reine Verfügbarkeit von Schußwaffen.

Kommentar von Interesierter ,

Nun hast du einen ellenlangen Text geschrieben, aber eigentlich nichts auf den Punkt gebracht. Dabei ist das ganz einfach.

Wer in der Öffentlichkeit eine scharfe Waffe trägt, ist in der Regel auch bereit diese einzusetzen. Damit ist das tatsächliche Tragen einer Schusswaffe grundsätzlich mit Gewaltbereitschaft gleichzusetzen. Das tragen einer Waffe in der Öffentlichkeit ist nicht die Ursache von Gewaltbereitschaft sondern eher deren Ergebnis. 

Beleuchtet man die Zahlen mal genauer, kommt man durchaus zu dem Schluss, dass die Zahl der Schusswaffentoten stark mit der Zahl der Waffen zusammenhängt, die in der Öffentlichkeit getragen werden.

Kommentar von FloTheBrain ,

Das Schaubild sagt nix aus, da die Waffen nicht pro Einwohner gezählt wurden. Und selbst dann ist dieses Schaubild unsinnig. Es lassen sich noch mehr Gegenbeispiele finden:

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben? (Die Schweiz fehlt im Schaubild!)

Kommentar von Interesierter ,

Belege?

Antwort
von wfwbinder, 73

1. Es genügt nicht, eine Waffe zu haben.

2.Man muss schießen können. Also wer eine Waffe hat muss regelmäßig auf den Schießstand.

3. Schießen und Treffen können genügt nicht, man muss in der Lage sein in einer Streßsituation die Sache zu erfassen und logisch zu handeln.

4. Wer von den Leuten, die sich in der USA einen Colt kaufen, hat denn bitte auch eine Combatausbildung?

5. Bei welchen US-Amokläufen hat denn ein Passant seine Waffe gezogen und den Täter gestoppt?

6. Wie oft sind leute in den USA von der Polizei erschossen worden, nur weil sie eine Waffe dabei hatten?

Kommentar von Laestigter ,

1,2 - Wer hier in Deutschland nicht mind. 12-18 mal im Jahr schießt, verliert sein Bedürfnis= Wideruf  der Waffenbseitzkarte, alle Waffen weg! - Und das ist öfter, als Polizisten im Jahr zum schiessen gehen..

3,4,5 - Beispielsweise hier mal ein Hinweis, was man drüben vorweisen und machen muss, damit man überhaupt eine tragen darf:

http://dps.texas.gov/rsd/chl/faqs/

6 - Sehr oft, wenn den Anweisungen des Officers nicht 100% Folge geleistet wurde - letztes Beispiel war das Handyvideo der Beifahrein: Dem Cop zu sagen, man hätte eine Waffe und dann mit der Hand an die Hüfte zu fassen, statt diese schön sichtbar auf dem Lenkrad zu lassen ist ja schon fast eine Einladung, sich eine Kugel einzufangen, sowas ist Kindergartenwissen:

http://wwlp.com/2016/07/08/how-to-interact-with-officers-when-pulled-over-while-...

Kommentar von FloTheBrain ,

Die Amokläufe in den USA fanden immer dort statt, wo Schusswaffen verboten waren. In den Gun Free Zones.

Kinos, Restaurants, Supermärkte, Schulen, Behörden usw.

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht vielstrenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Antwort
von DrAugust, 241

Entweder wäre es eine riesen schiesserei oder einer hätte geschossdn und es wäre alles gut

Antwort
von Fontanefan, 39

Auf deine Frage gibt es keine eindeutige Antwort, denn sie ist hypothetisch.

Aber in diesem Kontext ist eine Statistik interessant:

"Seit 1775 war Amerika an sehr vielen Kriegen beteiligt. [...]  Bisher fielen durch diese und weitere bewaffnete Auseinandersetzungen insgesamt 1.396.733 Amerikaner. 

Aber allein in dem Zeitraum von 1968 bis 2015 starben 1.516.863 US-Bürger. Durch Schusswaffen. Zu Hause, auf amerikanischem Boden, ohne jegliche Kriegseinwirkung." (Hervorhebungen von mir)

Quelle: New York Times 26.8.2015 Link zum Zitat: http://www.jetzt.de/usa/statistik-anzahl-der-toten-durch-schusswaffen-in-den-usa...

Antwort
von grubenschmalz, 111

Kann durchaus sein. Kann man nicht so sagen. 

Antwort
von peace1287, 227

Na klar! 

Kann mir das bildlich super vorstellen. Wie alle dann panisch und wild durch die Gegend ballern. Und jeder auf jeden schießt, weil keiner den Überblick behält...

Aber du bist hier ja mittlerweile schon bekannt dafür, solche glorreichen Ideen zu haben...

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Ich habe extra geschrieben ,,wie in Amerika".

Demnach dient die Freiheit des Tragens der Waffe dem Schutz der Guten gegenüber dem Bösen. Wie kann man vor Panik wild vor sich herumschießen, wenn man dabei wissen sollte, dass man gute Menschen mitschaden könnte? Wäre nicht jeder so ruhig und gelassen, dass er theoretisch gezielt den Bösen ausschalten könnte, ohne Unschuldige zu verletzen?

Kommentar von peace1287 ,

Du hast scheinbar keine Ahnung von der Menschlichen Psyche! In so einer Situation bricht Panik aus! Und wenn dann jeder mit ner Waffe rum rennt, wird auch jeder der eine Waffe in Händen hält, als der mutmaßliche Angreifer identifiziert! 

Mit anderen Worten, jeder würde aus Angst und Panik anfangen auf den anderen zu schiesen! Sei doch nicht so naiv und glaube das Hänschen Mustermann in einer solchen Situation, die Ruhe behält....

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Mir ist durchaus bewusst, dass kein Mensch unter solchen Umständen rational handeln würde und emotional völlig geladen wäre, dass er unter anderem nicht mal zwischen gut und böse unterscheiden kann, den ihm jegliches Objekt, dass ihm annähert, zum Schussziel werden könnte.

Was ich eigentlich wissen wollte ist, wie Amerika diese Situation bewerkstelligen würde bzw. wie sie dieses Ereignis von gestern bewerten, deshalb ,,wie in Amerika" ;)

Antwort
von willom, 152

Es muß nicht jeder eine Waffe haben ( was übrigens in den USA auch so gut wie nirgendwo der Fall ist...), es reicht einer unter vielen der gerade vor Ort ist um solch ein Szenario wie gestern abend sehr schnell zu beenden.

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Einer unter vielen? Anhand welcher Kriterien soll er bestimmt werden? So eine Aufgabe kann auch genauso gut ein Polizist übernehmen, denn man einfach an jeder Ecke hinstellt.

Kommentar von willom ,

Der muß nicht " bestimmt " werden, sondern das ergibt sich z.B. einfach schon mal aus der Tatsache,  daß eben relativ wenige Menschen  überhaupt den Wunsch haben in der Öffentlichkeit eine Schußwaffe zu führen.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Ohja, Menschen, die den "Wunsch hegen, in der Öffentlichkeit eine Schusswaffe zu führen" sind wirklich genau die Verlierer ohne Selbstbewusstsein, die ich mit Schusswaffen rumlaufen haben will!

Bitte mehr davon!

Deine Kommentare sind ja nicht nur beim Thema AfD gruselig... -_-;

Kommentar von FloTheBrain ,

Und warum gibt es dann solche Amokläufe immer nur da wo
Schusswaffen verboten sind und die Täter nicht mit Gegenwehr rechnen müssen?

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Kommentar von Apfelkind86 ,

Hast du dafür auch Quellen oder sollen wir dir das einfach so glauben?

Kommentar von FloTheBrain ,

Einige Quellen habe ich unter unter der Antwort von 1900minga gepostet.

Zu Australien noch das hier:

https://www.scribd.com/document/235440845/Crime-Up-Down-Under

Kommentar von willom ,

Hast du dafür auch Quellen oder sollen wir dir das einfach so glauben?

Was willst du mit Quellen....?

Möchtest du hier ernsthaft jemandem erzählen, du würdest deine ideologisch festbetonierte Meinung auch nur einen Millimeter korrigieren, wenn man dir nur die entsprechenden Fakten vorlegen würde...?

Das glaubst du doch wohl selbst nicht.

Antwort
von KnusperPudding, 219

In dem Falle gäbe es sehr viel mehr Tote, und öfter solche Vorfälle.

Kommentar von willom ,

Behaupten kann man viel, tatsächlich belegen kannst du das aber dummerweise nicht.

Kommentar von KnusperPudding ,

Ein "Was wäre wenn" kann man nie belegen, da das nie eintreffen kann, da das Ereignis bereits zu Ende ist. 

Jedoch wenn man die USA als Referenz nimmt, tauchen zahlreiche Fälle auf, genau so eskalierten. 

Also bitte erstmal nachdenken bevor man so einen Kommentar los lässt.

Kommentar von ES1956 ,

Warum gibt es dann in AT & CH nicht mehr solche Vorfälle?

Kommentar von KnusperPudding ,

Ist das ein Witz!?

Laut dieser Studie sind es 3x mehr Tote in AT und CH als in Deutschland:

http://derstandard.at/1379291321776/Studie-Viele-Feuerwaffen-viele-Tote

Kommentar von willom ,

Ja...., hübsche Studie.

Leider steht das was du offenbar glaubst da herauslesen zu können gar nicht drin.

Die Studie befasst sich nämlich im speziellen mit Opfern duch Schußwaffengewalt und vergleicht diese Zahlen dann auch mit anderen Staaten.

Aber es werden eben geschickterweise nicht die absoluten Opferzahlen der einzelnen Länder verglichen, sondern auschließlich die der " Schußwaffenopfer ".

Und damit macht man dann elegant aus einem Land wie Österreich das mit seinen zusammengefassten Mord-und Todschlagsopfern statistisch  fast gleichauf wie Deutschland liegt ein Land mit einer angeblich drei-mal so hohen Opferzahl.

Tatsächlich sagt die Studie aber eigentlich nur aus, daß wenn mehr Schußwaffen vorhanden sind, diese eben auch öfter bei Gewaltverbrechen verwendet werden anstatt anderer Gegenstände ( man nimmt halt das was man zur Hand hat...), sie bestätigt aber eben nicht das mehr Waffen in den Händen normaler Bürger auch zu mehr absoluten Gewalttaten führen.

Kommentar von KnusperPudding ,

Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

In Dinge etwas rein interpretieren nur damit es die eigene These bekräftigt macht es deshalb noch lange nicht zur Wahrheit.

Kommentar von ES1956 ,

Bei der Sterblichkeit durch Feuerwaffengebrauch wurden Unfälle genauso wie Verbrechen und Suizide zusammengelegt. - 

Dann sind in D Eisenbahnschienen gefährlicher als in AT weil sich mehr von einem Zug töten lassen?

Kommentar von KnusperPudding ,

Du disqualifizierst dich mit dieser Aussage selbst =)

Typische Waffenfanatiker. Wenn dir der Kick nach Schusswaffen in Schützenvereinen hierzulande nicht reicht, begib dich in ein Land, das deinen Vorstellungen entspricht, aber lass uns mit dem Mist in Ruhe!

Kommentar von FloTheBrain ,

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne

Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Kommentar von KnusperPudding ,

Bevor du solche Thesen in den Raum stellst, solltest du bereits genannte Fakten prüfen welche das Gegenteil beweisen.

Kommentar von FloTheBrain ,

Einige Quellen habe ich unter unter der Antwort von 1900minga gepostet.

Zu Australien noch das hier:

https://www.scribd.com/document/235440845/Crime-Up-Down-Under

Kommentar von KnusperPudding ,

Ändert aber nichts daran dass du von mir gepostete Fakten einfach ignorierst. - Davon abgesehen macht es einen enormen Unterschied ob einer Gesellschaft die vorher reichlich Waffen besessen hat, dann drastisch das Recht kürzt* oder ob man die Gesellschaft dazu entwickelt von Haus aus  mit weniger bzw. gar keinen Waffen zu entwickeln.

* = Wenn man zuerst viele Waffen hat und dann das Recht einschränkt, wer gibt dann zuerst seine Waffe ab? Der Aufrichtige, weil er vermutet dadurch das richtige zu sehen. Personen die um ihren Machterhalt fürchten rücken natürlich auch nicht die Waffen raus, folglich sind dann hierbei nur jene im Waffenbesitz, die es genau nicht sein sollten.

Kommentar von FloTheBrain ,

Deine Fakten stimmen nicht. Da wird alles in einen Topf geworfen.

Wie gesagt, in meinen Quellen findest du die Zahlen für z.B Vermont. Dort darf jeder ab 18 ohne Lizenz Waffen besitzen und tragen. Die Waffendichte (legal) ist drei mal höher als in New York, wo das Waffenrecht vergleichbar mit Deutschland ist und das Führen einer Lizenz bedarf. Vermont, 0,7 Morde pro 100 000 Einwohner, New York 13,2 .... Deutschland 0,8.

Weiterhin sinkt seit Jahren die Mordrate in den USA, obwohl dort jedes Jahr mehr Schusswaffen in Umlauf sind.

Und du hast recht, Waffenverbote entwaffnen die Gesetzestreuen. Genau das ist das Problem. Die Kriminellen behalten ihre illegalen Waffen oder beschaffen sich welche, auch weiterhin. Der Amokläufer in München hat sich seine Waffe illegal im Internet bestellt.

Was hier passiert ist lediglich dafür zu sorgen, dass sich im Ernstfall niemand schützen kann. Legale Waffen führen nicht zu mehr Toten. Anteilig kommen mehr Menschen durch Schusswaffen um, wenn mehr Waffen im Umlauf sind z.B. bei Selbstmördern. Insgesamt jedoch sind es nicht mehr als ohne Schusswaffen. Denn das ist nur ein Tatmittel. Erst kommt der Tatentschluss, dann die Wahl des Tatmittels. Es reicht auch einfach ein LKW oder 20 Liter Super Benzin.

Wenn sich ein Mensch entschließt andere zu töten, und sich richtig viel Zeit nimmt, dann wird man ihn nicht abhalten. Alles was man tun kannst ist, wenn der Ernstfall eintritt, keine wehrlosen Opfer zu präsentieren.

Dann ist natürlich noch die Gesellschaft ein Problem. Fast alle Amokläufer standen zum Tatzeitpunkt unter dem Einfluss von verschrieben Psychopharmaka, im Rahmen einer Therapie. Dutzende dieser Medikamente rufen als Nebenwirkungen Gewaltphantasien und Selbstmordgedanken hervor. In den USA werden diese Medikamente wie Bonbons in die Bevölkerung geworfen. Die vielen vielen Selbstmorde oder kleineren Familiendramen von solchen Tätern schaffen es nicht in die Nachrichten. Hier bringt offenbar die Pharmaindustrie mehr Menschen um, als sie rettet.

Warum haben Menschen Depressionen?

Alle Amokläufer sind Versager. Ohne Perspektive im Leben und nur mit dem Gedanken beseelt dann doch noch einen großen Auftritt zu haben, nach dem sie in ihrem Leben nie jemand gesehen hat. Der Attentäter in Nizza ist auch so ein Typ gewesen. Die die ihn kennen sagten den Medien, er sei nicht Religiös gewesen. Das war nur das Vehikel, die Verpackung für seine Tat.

In den USA haben 50 Millionen Menschen nicht genug Geld um sich regelmäßig 3 Mahlzeiten am Tag leisten zu können. Trotz Obama sind immer noch viele ohne Krankenversicherung. Es gibt Gebiete in denen Drogengang herrschen und den mit Abstand meisten Beitrag zur Schusswaffenmordrate leisten. Dort haben einfach ganze Bevölkerungsschichten keine Perspektive mehr.

DAS ist der Grund für Gewalt.

Und in Deutschland nehmen diese Phänomene auch zu. Lustiger Weise kommt jetzt eine Partei um die Ecke, die viele ganz toll finden und wählen. Die AfD will die Sozialhilfe abschaffen, wie in den USA. Sollten die mal was zu sagen haben, dürfen wir uns hier auch auf amerikanische Verhältnisse freuen. Denn die haben nichts mit dem Waffenrecht zu tun, sondern einzig und allein mit sozialer Ungerechtigkeit!

Das ist auch der Grund warum es in der Schweiz und in Kanada so viel besser aussieht, trotz vieler Waffen.

Antwort
von 1988Ritter, 124

Nein.

Worüber wir allerdings ernsthaft nachdenken müssen, ob Security in Center-Objekten mit Schusswaffen ausgerüstet werden sollen.

Kommentar von Dhalwim ,

Mit psychischem Gutachten natürlich, sonst hätten wir nochmals einen solchen Wahnsinnigen bei wild um sich feuert.

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Ich zweifle an der Aussagekraft und Nachhaltigkeit von psychischen Gutachten. Das hat auch den Sturz des Germanwings nicht verhindert.

Kommentar von Dhalwim ,

Es gibt keine 100%ige Garantie für Sicherheit, Gesundheit oder Vertrauen. Jemand der raucht erhöht zwar die Wahrscheinlichkeit Lungenkrebs zu bekommen.

Nur das muss nicht sein, es gab Menschen die ihr Leben lang rauchten, Alkohol tranken und alles andere runterbrachten, und trzd. keinerlei beschwerden hatten,

und dann gab's noch Menschen die haben immer wieder aufgepasst dass ja nix passiert und dennoch hatten die halt Pech.

Aber man kann die Wahrscheinlichkeit senken, ein gewisses Risiko ist immer vorhanden, Leben ist Lebensgefährlich. Deshalb ergeben psychische Gutachten durchaus einen Sinn.

LG Dhalwim

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Psychische Gutachten machen als Ergänzung durchaus Sinn, als Entscheidungskriterium kann es umgekehrt das Risiko sogar erhöhen.

Kommentar von Dhalwim ,

Inwiefern sollte sowas das Risiko erhöhen?

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Gutachten werden von Menschen ausgestellt. Sie basieren nicht nur auf Erfahrungen, denn jeder Mensch hat ein anderes, subjektives Menschenbild. Jeder hat verschiedene Emotionen, jeder bewertet eine bestimmte Situation anders. Jeder sieht es anders. Wäre jedes Gutachten objektiv und den Tatsachen entsprechend, dann bräuchten wir nicht so viele Gutachter. Deswegen gibst auch mehrere, gerichtliche Instanzen, damit jedes Urteil auch die Möglichkeit hat, einer mehrfachen Überprüfung zu unterlaufen. Wenn ein Gutachten einen Menschen falsch einschätzt und ihm eine Qualifikation zuspricht, die er nicht hat, ist es nicht gefährlich?

Kommentar von Dhalwim ,

Gutachten werden von Menschen ausgestellt. Sie basieren nicht nur auf
Erfahrungen, denn jeder Mensch hat ein anderes, subjektives
Menschenbild.

Es ist richtig, dass das von Menschen ausgestellt wird und auch richtig, dass es nicht unbedingt auf Erfahrungen basiert. Dennoch solche Gutachten (wenn die Person denn auch gründlich und mehrfach sowie unbefangen geprüft wird), würden das Risiko wesentlich senken.

Jeder hat verschiedene Emotionen, jeder bewertet eine bestimmte
Situation anders. Jeder sieht es anders. Wäre jedes Gutachten objektiv
und den Tatsachen entsprechend, dann bräuchten wir nicht so viele
Gutachter.

Nun du hast Recht, dass jeder versch. Emotionen hat und auch Situationen unterschiedlich bewertet, ob ein Gutachten objektiv oder subjektiv sein soll, das verstehe Ich nicht ganz da müssen wir noch ins Detail gehen bitte.

Deswegen gibst auch mehrere, gerichtliche Instanzen, damit jedes Urteil
auch die Möglichkeit hat, einer mehrfachen Überprüfung zu unterlaufen.
Wenn ein Gutachten einen Menschen falsch einschätzt und ihm eine
Qualifikation zuspricht, die er nicht hat, ist es nicht gefährlich?

Der Vergleich ist an sich garnicht mal so schlecht, und hier hast du vollkommen Recht, es gibt Gutachten die Menschen falsch einschätzen, es gibt ja schließlich auch Fehldiagnosen von Ärzten (z. b. Leberkrebs).

Es wäre gefährlich und es kann auch passieren, dass solche Menschen "tickende Zeitbomben" sind, und trzd. diese Qualifikationen zugesprochen bekommt, aber 100%ige Garantie für Sicherheit, Gesundheit und co. gibt es wirklich nie.

Das ist eine Sache mit der man mehr oder weniger Leben muss, es gibt auch bei uns in Österreich psychotests die man sich bei der Stellung unterziehen muss. Trotz dieser psychischen Eignungstests, kann es hin und wieder passieren, dass sich Suizidenten darunter befinden.

Es gab auch mal welche die sich mit "Steyr AUG", den eigenen Kopf weggeblasen haben. Oder andere mit dem Feldmesser die Pulsadern aufgeschlitzt. Bei einem war es gott sei dank nicht ganz so schlimm, aber dieser durfte dann sofort abrüsten und ist jetzt in der Psychiatrie.

Man sollte jedoch zusehen, dass es nicht alles allzu fahrlässig gemacht wird, Ich würde z. b. einem ehemaligen Straftäter, der Körperverletzungsdelikte oder Mordversuche hinter sich hat nicht eine Waffe in die Hand drücken. Oder einen ehemaligen Ladendieb im Einzelhandel, oder einen pädophilen im Kindergarten.

LG Dhalwim

Kommentar von suziesext08 ,

oder, da der dieser Staat offensichtlich weder bereit noch in die Lage ist, seine Bürger zu schützen vor der explosiv angestiegenen Kriminalitität, das Schusswaffengesetz den Verhältnissen anzupassen. Wenn zb der Wohnungs- bzw Hausbesitzer eine Heckler und Koch im Nachtkasten hätte, dann würden aus den 19% der der nicht aufgeklärten Einbruchsdiebstähle 98% werden, nicht wahr? Oder ein axtschwingender Moslembruder, der würde nicht 16 Chinesen halb tot schlagen können, sondern sofort zur Ruhe gebracht werden können. Wir in Westeuropa haben ja nicht das Problem, dass wir zu viel Waffen haben, sondern dass die potentiellen Opfer eben nicht bewaffnet sind, also wehrlos sind. Und dieser Staat? Schützt der seine Leute, seine Steuerzahler?

Kommentar von Dhalwim ,

Nein, in diesem Punkt hast du Recht. Opfer sind wehrlos wenn sie unbewaffnet sind. Sollten wir jedoch Leute mit Waffen ausstatten, dennoch ein psychisches Gutachten anfordern, denn wenn einem gefährlichen Menschen sowas in die Hand gedrückt wird, passiert das nochmal glaub mir.

LG Dhalwim

Kommentar von FloTheBrain ,

Hatte man in den 1970ern in Israel versucht und das überall. Hat nicht funktioniert. Erst als man den Bürgern das Tragen von Schusswaffen erlaubte, gingen solche Attentate zurück. Auch heute noch werden die Attentäter in Israel sehr häufig direkt von bewaffneten Passanten aufgehalten.

Das geht aber nicht in den Kopf des deutschen Michel, der lieber andere für sich denken lässt.

Antwort
von Herpor, 87

Wenn man zur Verhütung von Verkehrsunfällen potentiellen Verursacher eines Verkehrsunfalls rammt, dann ist das nicht unbedingt förderlich.

Das Niederschießen eines vermeintlichen Mörders durch einen präventiven Mord vorzubeugen ist daher auch eher kontraproduktiv.

Kommentar von ES1956 ,

Deiner Meinung nach wäre es "nicht förderlich" gewesen wenn jemand den LKW in Nizza rechtzeitig gerammt hätte?

Einen Mörder während oder vor seiner Tat zu töten ist im StGB §32fff ausdrücklich erlaubt. 

Die Kinder auf Utoya hätten sich sicher gefreut wenn das in Oslo schon geschehen wäre.

Kommentar von Realisti ,

Du willst einen Mann töten bevor er ein Verbrechen begangen hat?

Bist du Hellseher oder hast du eine funktionierende Glaskugel? Nein ich habs, du bist Zeitreisender, der zurückkommt und die Fehler der Vergangenheit auslöschen kann.

Kommentar von ES1956 ,

Jetzt hab ich extra einfache Beispiele genannt die leicht nachzuvollziehen sind und du hast es doch nicht verstanden? 

Nizza: Der Mopedfahrer hat eine Waffe und tötet den Fahrer = Ende.

Oslo: Bombe > Täter erschossen = kein Utoya

Kommentar von Herpor ,

Na klar. Ic h sehe ein Auto auf ein Stauende zufahren und erschieße den Fahrer prophylaktisch, weil er ja ein Terrorist sein könnte.

Oder ich stoße einen fernglasbewehrten Touristen von der Klippe, der eine ausgebeulte Achselhöhle hat, weil er ja mit einer versteckten Waffe unter den Campern ein Blutdbad anrichten könnte.

Cool!

Antwort
von stertz, 172

Nein, es gäbe nur noch mehr Tote. Wenn jeder eine Waffe haben kann ist auch jeder Verrückte bewaffnet und in der Lage so einen Mist zu machen. Im übrigen ist in Amerika nicht jeder bewaffnet und es ist auch nicht jedem gestattet eine Waffe in der Öffentlichkeit zu führen.

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Solange du eine entsprechende Lizenz hast, darfst du - und diese kriegste leicht und ohne viel Kontrolle.

Kommentar von Laestigter ,

und diese kriegste leicht und ohne viel Kontrolle.

Keine Ahnung, was eine Form 4473 bei den Amis alles verlangt, damit man vom FBI überprüft werden kann und wenn es gut geht, eine Schusswaffe kaufen kann.

Kommentar von FloTheBrain ,

Und warum gibt es dann solche Amokläufe immer nur da wo

Schusswaffen verboten sind und die Täter nicht mit Gegenwehr rechnen müssen?

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Dort wo Amokläufer oder Attentäter mit bewaffneter Gegenwehr rechnen müssen und diese dann auch eintritt, sterben im Schnitt weniger als 3 Menschen. Dort wo Waffen verboten sind, und erst die Polizei nach 15 - 40 min vor Ort ist, hat der Täter meist fast keine Munition mehr und hatsich durch die Menschenmassen gemordet.

Antwort
von otoo123, 47

NEIN!! dann hätte sich zwar jeder verteigigen können aber der täter hätte vieleicht nicht "nur" eine "kleine" pistole gehabt sonder ein sturm gewehr.

ausserdemhätte die polizei täter nichtmehr von opfer unterscheiden können und hätte vermutlich wild drauf losgeschossen in der angst die ganzen leute mit waffen greifen an und verteidigen sich nicht.

waffengewalt kann man nich mit nochmehr waffen vorbeugen-schau doch mal in die USA die haben mehr waffen als einwohner und auch demendsprechnd mehr morde als in deutschland.

desto mehr waffen im umlauf sind desto schneller wird jemand gewalttätig- aus der angst sein gegenüber könnte eine waffe ziehen.

Kommentar von FloTheBrain ,

Das stimmt nicht.

Schau dir mal das Waffenrecht und die Waffendichte in der Schweiz an.

Stimmt einfach nicht was du hier behauptest.

Kommentar von otoo123 ,

in den usa werden pro 100.000 einwohner 3,6 menschen mit schusswaffen ermordet (dazu zählen keine "unfälle" mit schhusswaffen, fälle wo das opfer überlebt hat und selbstmorde)  das ist fünfzig mal mehr als in deutschland (nur 0,07 ermordete durch schusswaffen) (stand 2015)

für die schweiz hab ich nix aktuelleres gefunden als 2012 da waren es 0,77 tote pro 100.000 (inbegriffen selbstmorde und unfälle!)

Antwort
von Sachsenbruch, 117

Es gibt jenseits des großen Meeres eine Welt, ein Universum, da nimmt die Anzahl der Toten pro Schießerei mit zunehmender Anzahl der daran beiteiligten Schützen und Waffen ab.

Jeder Schuss ist dort ein Überlebender, jede Kugel ein Lebensretter, jede Waffe stiftet Frieden.

Wir können mit dieser Welt nur begrenzt kommunizieren:
Ihre Elementarteilchen unterliegen einer anderen Frequenz, glaube ich.


Kommentar von surfenohneende ,

Es gibt jenseits des großen Meeres eine Welt, ein Universum, da nimmt die Anzahl der Toten pro Schießerei mit zunehmender Anzahl der daran beiteiligten Schützen und Waffen ab.Jeder Schuss ist dort ein Überlebender, jede Kugel ein Lebensretter, jede Waffe stiftet Frieden.


 http://gutezitate.com/zitate-bilder/zitat-krieg-ist-frieden-freiheit-ist-sklaverei-unwissenheit-ist-starke-george-orwell-217327.jpg  

https://www.youtube.com/watch?v=PDMycJf4aHI

Antwort
von ES1956, 71

Hätte, Hätte, Fahrradkette ... das weiß niemand.



wenn jeder Bürger eine Waffe gehabt hätte wie in Amerika?


Quatsch. In den USA ist es nicht einfacher legal an eine Waffe zu kommen als z.B. in Österreich.

Nun würde es mMn nicht schaden wenn wir in D (so wie bis 1977 üblich) legal Waffen besitzen dürften, es würde aber auch nicht helfen da diese Waffen zuhause im Waffenschrank aufbewahrt werden müssen.

Im Gegensatz zum Waffenbesitz bin ich kein Freund davon in Panik zu verfallen und kurzfristig jeden Extremisten nach einer Kurzeinweisung mit einem Waffenschein zu versehen.





Kommentar von ES1956 ,

Aber es gibt tausende gut ausgebildete gesetzestreue Bürger: Jäger, Sportschützen, pensionierte Polizisten, Soldaten ... die wir nach einer Überprüfung und Unterweisung bewaffnet auf die Strasse schicken könnten.

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Das heisst, ist man einmal gut ausgebildet und gesetzestreu, ist man dann automatisch sein Leben lang auch gut ausgebildet und gesetzestreu?

Kommentar von ES1956 ,

Sagt wer?

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Du

Kommentar von ES1956 ,

Wann? Wo?

Kommentar von kurzerphilosoph ,

,,Aber es gibt tausende gut ausgebildete gesetzestreue Bürger"

Diese tausend gut ausgebildete und gesetzestreue Bürger können von einer Sekunde auf den nächsten eben nicht mehr gut ausgebildet und gesetzestreu sein.

Kommentar von ES1956 ,

Und? Piloten lassen Flugzeuge abstürzen, Polizisten erschießen ExFrauen, Ehemänner erschlagen Frau und Kinder... Das Leben endet mit dem Tod. 

Was willst du? Nie wieder eine Treppe laufen? Gefährlich!

Kommentar von kurzerphilosoph ,

Hast dir grad selbst die Antwort geliefert. Nicht was ich will, die Frage ist, was die Menschen wollen. Genau der Tod ist es, was die Menschen nicht möchten. Sonst gäbe es keine Krankenhäuser, Feuerwehr und es wäre den Menschen völlig egal, ob Mitmenschen beim Terroranschlag oder Amoklauf erschossen oder gesprengt werden oder nicht, immer endet das Leben ja sowieso irgendwann mit dem Tod.

Kommentar von Laestigter ,

Frag mal ab und an einen Polizisten, wie oft der im Jahr beim schießen ist und wenn der Würgereiz nachlässt, dass die erlaubter weise mit Waffen rumlaufen dürfen, dann beantworte dir die Frage selber...

Übrigens werden auch Polizisten aus dem Dienst entlassen, wenn sie sich zu grob am Gesetz vorbei verhalten - genau so wie jeder Legaler Waffenbesitzer, der nur 2 Verstösse gegen waffenrechtliche  Vorschriften braucht oder 60 Tagessätze Strafe für Irgendwas! (muss nicht im Zusammenhang mit Waffen stehen) bekommt, und dadurch sein Zuverlässigkeit in Frage stellt und somit seine Waffen wieder alle abgeben muss.

Antwort
von Apfelkind86, 37

Selbst wenn es dann vielleicht statt 10 nur 7 Tote gegeben hätte, hätten wir dadurch tausende Tote mehr in Deutschland und zwar jedes Jahr!

In den USA werden jährlich mehr Menschen von Kleinkindern versehentlich erschossen als von Terroristen und Amok-Läufern.

Kommentar von FloTheBrain ,

Da musst du mal eine Quelle vorbringen.

Kommentar von ES1956 ,

Und in D werden mehr Menschen durch giftige Tiere getötet als beim Stierkampf. Das lässt sich nachprüfen, der Schmarrn mit den Kindern nicht.

Kommentar von Apfelkind86 ,

http://www.stern.de/panorama/kleinkinder-erschiessen-einen-menschen-pro-woche---...

Und nein, ich bezog mich in meinem ersten Post nicht auf diesen Stern Artikel, den habe ich jetzt auf eure Bitte hin ergoogelt.

Kommentar von FloTheBrain ,

Das pro Woche ein Mensch von einem Kleinkind erschossen wird ist
Unsinn. Der Artikel nimmt einfach 23 Fälle als Grundlage und betreibt eine fragwürdige Hochrechnung. So funktioniert Statistik nicht.

Aber das ist natürlich ein Punkt. Schusswaffen sind kein Spielzeug und gehören nicht in Kinderhände und Erwachsene die so unverantwortlich mit Waffen umgehen sollten ebenfalls keine besitzen dürfen.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Das habe ich auch noch gefunden:

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/44555/Kinder-am-Abzug

So funktioniert Statistik nicht.

Natürlich funktioniert sie so. xD

Kommentar von FloTheBrain ,

* Mit Kinderhände meine ich wirklich kleine Kinder ohne Aufsicht. Als
Sport ist Schießen für Kinder eine gute Sache und steigert das
Konzentrationsvermögen.

Antwort
von atzef, 65

Nein. Mehr.

Vor allem unter Zivipolizisten.

Zunächst war ja die Fahndungshypothese, es seinen drei Attentäter mit Lngwaffen gewesen. Das basierte wohl auf von zeugen fälschlich zugeordneten Zivilpolizisten. :-)

Kommentar von FloTheBrain ,

Die weitaus weniger erfolgreichen Attentate in Israel, wo viele Bürger bewaffnet sind, strafen dich Lügen.

Antwort
von PanzerMarsch, 233

Okay in Amerika sterben jährlich 40 000 Menschen durch Schusswaffengebrauch.

Also man gibt jeden Bürger eine Waffe dann haben wir jeden Abend Sondersendungen auf alle Programmen.

Kommentar von ES1956 ,

Ach, wieviel Sondersendungen hat denn das österreichische, schweizer oder tschechische Fernsehen täglich? Die haben ein ähnliches Sozialgefüge wie wir in D und dort ist es den Bürgern leicht möglich legal Waffen zu besitzen.

Kommentar von PanzerMarsch ,

Keine Ahnung was die haben ist mir auch egal .

Im Grunde geht es mir nur um Sicherheit für die  Bürger und Polizei.

Kommentar von Laestigter ,

Keine Ahnung

Das trifft es zu 100%

Kommentar von PanzerMarsch ,

100 % H4

Kommentar von madguy1 ,

*30'000 pro Jahr, wovon 20'000 Selbstmorde sind. Gerechnet pro Kopf bei den über 300 Millionen Einwohner der USA ist es plötzlich doch nicht mehr so viel, aber hauptsache das böse Amerika erwähnen.

Kommentar von atzef ,

37.000 Menschen sterben i den USA durch Schusswaffengebrauch. In Deutschland sind das vielleicht 300....

Kommentar von PanzerMarsch ,

Es hat keiner erwähnt das die USA böse ist.

Aber die USA hat ein riesiges Problem damit mit ihren hohen illegalen Waffenarsenal.

Dieser Trump will Amerika sicherer machen dann sollte er doch Bitte sehr zu diesem Thema Waffen Stellung nehmen.

Kommentar von Laestigter ,

Dieser Trump will Amerika sicherer machen dann sollte er doch Bitte sehr zu diesem Thema Waffen Stellung nehmen.

Hat er doch - als Waffenbesitzer ( mit Consealed Carry Permit für NY) und NRA Mitglied hat er doch vor 2 Monaten schon in Louisville, Kentucky vor rund 7000 Zuhörern bei der Hauptversammlung der NRA gesprochen und erklärt, dass er den von den Clintons begonnenen und von Obama weitergeführten Blödsinn eine Absage erteilt!

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-bei-der-nra-waffen-pakt-gegen...

Es gibt also kein Waffenproblem in den USA!

Kommentar von PanzerMarsch ,

Trumpf wäscht ja auch seine Hände mit sauberen Wasser ..haha..

Lobbyisten werden es ihn mit Dollar Danken und Danken das er sein Land so Sicherer wie Sicher macht.

So jetzt nehme ich mir meine kostbare  Zeit und lese ein schönes Märchenbuch von 1001 Nacht

mfg.

Kommentar von madguy1 ,

Trump braucht sicher das Geld der Lobbyisten, hat ja nicht selber mehrere Milliarden. Haha. Aber glaub ruhig, dass es unter Clinton besser wäre.

Kommentar von PanzerMarsch ,

Von Clinton weiß man auch was man erwartet..........NiX......und von dem viel...haha

Kommentar von Apfelkind86 ,

Achso, Trump sagt was, also gibt es kein Problem.... die Blöden sterben echt nie aus, gerade wenn man sich fragt, wo die Stimmen für Trump und andere Rechtspopulisten herkommen....

Kommentar von PanzerMarsch ,

Trump ---> große Worte und nichts dahinter .

Im Wahlkampf blähen sich alle auf und gehen auf Dummenfang.

Kommentar von crashy2002 ,
Aber die USA hat ein riesiges Problem damit mit ihren hohen illegalen Waffenarsenal.

Du hast es genau auf den Punkt gebracht auch wenn du es sicherlich nicht willst!

Ein Problem mit dem ILLEGALEN Waffenhandel.

Deine Lösung darauf wäre garantiert:

"Alle LEGALEN Waffen verbieten damit nur noch Kriminelle im Besitz von Schusswaffen sind!"

Ist Unlogisch, aber so macht es ganz Europa....

Kommentar von PanzerMarsch ,

Ja wenn man tausende Kriminelle von überall importiert darf man sich nicht Wundern was alles noch auf uns zukommt.

Kommentar von crashy2002 ,

Sich immer wieder Verschwörungstheorien auszudenken nur um ein Land in den Dreck zu ziehen, dass jemanden nicht passt finde ich ehrlich gesagt ziemlich idiotisch.

Kommentar von FloTheBrain ,

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne

Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Antwort
von michele1450, 126

nein im gegen teil 

Kommentar von FloTheBrain ,

Und warum gibt es dann solche Amokläufe immer nur da wo

Schusswaffen verboten sind und die Täter nicht mit Gegenwehr rechnen müssen?

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Warum kommen in Israel bei solchen Attentaten weniger Menschen ums Leben, wo die Bürger bewaffnet sind und sich sofort wehren und die Angreifer schnell ausschalten?

Antwort
von Gilgaesch, 178

ja klar wäre es super gewesen, wenn dann alle wild durcheinander geballert hätten und dabei jeden getroffen hätten. Darüberhinaus hätte der Täter dann wahrscheinlich ein Maschinengewehr gehabt und hätte noch mer umgebracht.

Kommentar von FloTheBrain ,

Konsumierst du illegale Substanzen?

Ich frage weil du so zusammenhangslos schreibst.

Kommentar von Gilgaesch ,

Er schrieb WIE IN AMERIKA und dort kann man Maschinenpistolen erwerben. Die Antwort war ironisch zu verstehen, dachte das sich jemand, der sich selbst The Brain nennt das vl erkennt aber anscheinend ist dein Brain eher gefüllt mit deinem riesen Ego.

Kommentar von FloTheBrain ,
Und warum gibt es dann solche Amokläufe immer nur da wo Schusswaffen verboten sind und die Täter nicht mit Gegenwehr rechnen müssen?

Warum gibt es Bundesstaaten in den USA, wo jeder Volljährige ohne
Lizenz eine Schusswaffe besitzen UND draußen tragen darf mit einer
Mordrate unter der von Deutschland? Warum ist in anderen Bundesstaaten wie New York, wo die Waffendichte viel geringer und das Waffenrecht viel strenger ist, die Mordrate 15 mal höher als in Deutschland?

Warum stieg die Schusswaffenmordrate um 60 %, nachdem man in GB alle legalen Kurzwaffen eingesammelt und verboten hatte?

Warum stiegen die tödlichen Gewaltverbrechen um über 10 % in 6
Monaten, nach dem auch in Australien hunderttausende Schusswaffen
verboten und eingesammelt hatte?

Warum ist es in der Schweiz so sicher, obwohl das Waffenrecht dort
ziemlich genau dem der USA entspricht und fast alle Reservisten privat ein Sturmgewehr ihr eigen nennen, das sie auch noch vom Staat bekommen haben?

Warum kommen in Israel bei solchen Attentaten weniger Menschen ums Leben, wo die Bürger bewaffnet sind und sich sofort wehren und die Angreifer schnell ausschalten?

Kommentar von Gilgaesch ,

Weil Mordrate das richtige Wort ist, wenn er andere als Bedrohung sieht müssen sie ihn erschießen (sonst werden sie verklagt), was aber nicht in deinen hübschen Statistiken über Mord vorkommt, nicht war? Die Statistiken geben nicht unbedingt die Wirklichkeit wieder, da zb in Texas, wenn du auf das Land eines Menschen gehst wirst du erschossen. Das ist dan Notwehr und wird auch nicht weiter dokumentiert. Auch wenn es nur ein Typ war der sich verlaufen hat, egal Hauptsache ist ja, er ist tod. Schau dir lieber mal Tötungsdelikte an

New York ist auch ein super Beispiel, eine rießige Stadt mit 10 Mio. Einwohnern auf einer kleiner Fläche. Hier geht das auch von einem anderen Faktor aus, wie zb die Verarmung der Bevölkerung und der damit einhergehenden Herabsetzung des etischen Denkvermögens. In den Bundesstaaten die du meinst, wo jeder eine Waffe ballern die den dann um ohne zu versuchen etwas an seiner Situation zu ändern um. Außerdem müssen die in zb New York ja nur kurz in ein anderes Bundesland, holen sich ne Waffe und los gehts.

Es gibt auch nach andere Gründe für Gewalt, als das man Waffen haben kann oder nicht aber mit Schusswaffen wird es einfacher auch für die psyche eines Menschen einen anderen zu schaden. Zb mit einem Messer jemanden zu töten braucht meht aktive Handlung, als den Abzug zu drücken. Zb ist die Gewalttaten-Rate (um mal auch mit Statistiken zu arbeiten) in Städten generel höher, als auf dem Land.

Zu England, unter Waffenmissbrauch werden dort 8,7% der Morde begangen, in den USA sind es 33,33%, guter Unterschied, wie ich finde. Der Anstieg, den du angesprochen hast, kommt hier von nem Versäumniss der Regierung, sie haben alle Waffen eingesammelt, die legal waren aber, zum einen hatte auch viele Waffen ohne es anzumelden und viele wurden auch einfach nicht eingesammelt und dann haben die mit Waffen natürlich ein leichteres Spiel. Selbe auch in Australien.  

Und in der Schweiz ist es ähnlich locker aber bei weitem nicht so wie in den USA, darüber hinaus, ist die Schweiz ein generel sicherers Land als andere. Das waren sie schon immer.

Zum Schluss noch was anderes, ich finde auch, dass Waffen für gutes eingesetzt werden können aber nur in den richtigen Händen. Du kannst aber nicht jedem der 18 ist ne Waffe gebe, zumindest nicht in der heutigen Zeit, es macht das Töten zu leicht. Ich war schon auf der Jagt und hab geschossen, nur damit du nicht damit kommst. 

Finde, dass Deutsche Waffengesetz bei weitem auch nicht perfekt und hier und da schon etwas komisch und unsinnig aber so ist es auf jedenfall besser, als zb in den USA.

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