Annatheonlyone am 16.04.2009 um 22:01 Uhr
Also mir ist oft kalt, allerdings bin ich auch ziemlich schlank. Wäre es anders wenn ich mehr zunehmen würde. Welche Zusammenhänge spielten da noch gleich eine Rolle. Trifft die Wärmeerhaltung auch bei Muskel zu? Danke für die Antworten

Hallo, das kenne ich auch: Als ich noch einige Kilo weniger hatte, habe ich oft gefroren. Jetzt beides nicht mehr: Habe fünf Kilo zugenommen und friere nicht mehr.
Ich habe mal gelesen, dass das wirklich an den Fettreserven liegt. Denn der Körper braucht Energie, um Wärme zu erzeugen. Hat er einen großen Energiespeicher (Fettpolster), kann er davon zehren und viel Wärme erzeugen. Hat er keine Reserven, hat er keine Energie, um Wärme zu erzeugen, und daher ist dir kalt.
Das Wärmeempfinden hat eher wenig mit der tatsächlichen Temperatur zu tun. Meist ist es eher ein schwacher Kreislauf und niedriger Blutdruck. Akut helfen gymnastische Übungen wie Armkreisen. Auf Dauer kann man mit Ausdauersport und regelmässige Wechselduschen den Kreislauf kräftigen.
Aktivere Muskeln helfen Wärme zu erzeugen. Dicker werden für bessere Isolation ist sicher der falsche Weg.
Also ich bin nicht nur Haut und Knochen, sondern habe eine Figur mit ein "paar Kurven" und friere trotzdem.