Habt ihr schon mal etwas erlebt, das euch wieder an die Menschlichkeit hat glauben lassen?

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6 Antworten

Ich habe vor längerer Zeit mal einem älteren Mann ausgeholfen der seinen Einkauf sichtbar mühsam geschleppt hat, hab ihn nach Hause gefahren und mir nichts weiter dabei gedacht.

Vorletzten Monat sah es dann bei mir finanziell richtig mies aus, er hat wohl gesehen wie ich verschiedenste Sachen angeschaut habe und dann doch nur ne Packung Brot und eine Tüte Nudeln gekauft hab. Er kam auf mich zu und meinte "so Mädel, wir gehen jetzt mal zusammen durch den Laden, pack alles ein worauf du Lust hast, ich bezahle es dir." Natürlich hab ich mich zurückgehalten aber er hat erstmal ein riesiges Steak in den Wagen gepackt und eine Flasche Roten "du musst dir auch was gönnen!" Ich hatte richtig Pipi in den Augen, der Einkauf hat mir so viele Sorgen erspart.

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Kommentar von SaraWarHier
17.04.2016, 16:57

Das sind also die Menschen, an die wir glauben können - sowohl an den Mann, als auch an dich :)

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Es beantwortet zwar nicht deine Frage, aber ich habe den Glauben an die Menschheit nicht verloren, aber ich verliere ihn vermutlich irgendwann noch, weil die Leute immer sagen "ich habe den Glauben an die Menschheit verloren". Das lässt mich glauben, dass sie keinen Glauben mehr an sich selbst haben.

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Ich habe das große Glück , in einem Umfeld zu leben , wo das " Füreinander - Einstehen " noch an der Tagesordnung ist......

.....ein Beispiel - ist nicht die große Bereitschaft , etwas für die Flüchtlinge zu tun , ein beispiel , wie sich Menschen spontan für andere einsetzen . Lg

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Oh ja, sehr oft sogar.... mann muß nur sehr genau hinsehen und verstehen wollen .... aber auch immer mit GANZ bestimmten Einschränkungen !

Meine persönlichen Erfahrungen haben immer merkwürdigerweise (? oder logischerweise) den selben Hintergrund. Je ärmer an Geld die Menschen sind, desto menschlicher, selbstloser und bedingungsloser sind sie in der Lage für andere einzustehen und das eigene ICH hinten anzustellen.

Reichtum ist zweifelsfrei sehr bequem - aber Geld verdirbt auch ebenso  zweifelsfrei jeden natürlichen Charakter - real sogar mehr wie Pest, Cholera, Aids, Ebola oder sonst was, das das Leben bedroht.

Ich habe so noch NIE einen Menschen kennengelernt, der mehr Geld hatte wie er ausgeben konnte, und nur folgedessen wirklich bedingungslos auch nur einen anderen Menschen deswegen unterstützt hätte oder sich selbstlos für andere stark gemacht hätte.

Bedingungen sind dann immer vorprogrammiert oder einkalkuliert - selbst im politischen oder öffentlich-rechtlichen Bereich trifft dies vollumfänglich und teils noch krasser zu.

Bestes pos. Beispiel was man bewundern kann - obwohl es etwas hinkt:

Der Hund - der beste Freund des Menschen. Er / jeder Hund der die Chance hat, beweißt, was bedingungsloses Einstehen ausmachen kann - wir sollten uns nicht zu schade dafür sein, uns daran manchmal ein Beispiel zu nehmen.

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Eigentlich sind Menschen an sich hilfsbereit und gut.
Jahrtausende sind Menschen in der Gruppe aufgewachsen. Familien hatten mehrere Kinder. Es gab auch Streit. Aber  meist half
man sich gegenseitig wenn einer in Not war. In den letzten Jahrzehnten wachsen immer mehr Kinder als Einzelkinder auf. Man muss nicht teilen. Schon die Kleinen bekommen gesagt, „du musst dich durchsetzen sonst bis du ein Verlierer“
(Originalton einer Mutter zu ihrem 4-jährigen im Kindergarten). Es werden in unserer Gesellschaft Egoisten herangezogen die nur noch sich und ihren eigenen Vorteil kennen. Eine schlimme Entwicklung.

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Ich hab mal meinen Fotoapparat in Kos-Stadt liegen gelassen. Er war noch da in dem Café. Dann fuhr kein Bus mehr zu meinem Hotel 8kmweit weg. Ich habes es per Anhalter versucht und da nahm mich ein junger Mann mit, er wollte pardu nichts dafür haben. Im Gegenteil wir kamen in ein lustiges Gespräch. Fand ich gut das Erlebnis. Nicht nur deswegen fahr ich gern nach Griechenland.

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Kommentar von MrWolf633
18.04.2016, 17:42

Griechen sind halt hilfsbereit und sehr Gastfreundlich :) Ich kenne das, bin auch selber sogar einer :D

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