Habe schon öfter von der Niedrig-Temperatur-Methode gehört, bei der ein Braten unter hundert Grad gegart wird und super zart werden soll. Für Neujahr plane ich einen Braten und möchte das evtl. mal ausprobieren. Wie sind Eure Erfahrungen damit?
Ja, das ist wirklich toll ! Der Braten bleibt viel saftiger. Habs zu Weihnachten auch mit meiner Pute gemacht. Die war Klasse und überhaupt nicht trocken!!

Leider noch nicht. Soll aber ein super saftiger Braten werden. Wichtig ist sicher das scharf Anbraten, damit die Poren sich schließen.
Nein, braucht nicht angebraten werden. Einfach in den Backofen und fertig. Dauert halt länger, aber das Fleisch wird wirklich toll !!
Maximus40 am 27. Dezember 2008 19:41 Fehlt dann aber nicht die Kruste? Wird er dann auch braun?
Fleisch hat immer noch keine Poren, die geschlossen werden müssen. Als völlig abgefahren finde ich die Methode, das Fleisch einzuvakuumieren und in der Geschirrspülmaschine einen Gang durchzujagen (65 Grad). Geht super, allerdings ob das wirklich eine "Kochmethode" ist, wage ich ein wenig zu bezweifeln ;-)

Ich frage mich, wie zieht man daraus eine vernünftige Soße?
Den Braten gut würzen und auch Wasser dazugeben. Das geht schon. Die Soße wird allerdings nicht braun, das ist richtig, aber dafür gibt es entweder Zuckerkulör oder dunklen Soßenbinder.
Zwiebelbrot am 27. Dezember 2008 19:30 Sorry, aber Zuckerkulör und Konsorten?
Ne, lass mal. Ist dann nicht so mein Ding.
Obwohl ich mir schon vorstellen kann das es saftiger wird...

Ich kenne das bisher nur von Wildbraten (Hirsch) ! Soll aber super funktionieren und das Fleisch bleibt saftig ! Was der backofen da länger an Strom braucht, spart er dann an der Leistungsaufnahme ;-)
Niedertemperatur bringt wirklich einen saftigen, zarten Braten. Und das (wenn der Ofen die Temperatur einigermaßen hält) ganz ohne Stress. Ist vor allen Dingen dann praktisch, wenn man das Essen nicht genau timen kann (Gäste verspäten sich, etc.) Man kriegt auch hervorragend Sauce hin. Der Braten wird ja trotzdem angebraten.
Hier bspw. ein Rezept für ganz tolles Lamm mit super Orangen-Zimt-Sauce http://goccus.com/rezept.php?id=1717
Also das garen bei Niedrig Temperatur ist eigentlich schon ein alter Hut- habe ich schon in meiner Jugend vor 55 Jahren gelernt. Ich habe bis heute fast alle größeren Bratenstücke nach dieser Methode gegart. Ich brate z,B. Wildbraten im Gemüsebett kurz bei 17o ° vorgeheizt ca, 5 Min. an - wende das Bratenstück und weitere 5 Min.anbraten-dann Temperatur auf 100 ° und mit der abgeseihten Beizbrühe aufgießen. Dann einfach braten lassen.Je nach Größe des Fleischstückes nach 1 1/2 Stunden mal nachschauen und eventuell etwas Flüssigkeit nachgeben. Mindestgarzeit je nach Fleischgröße 3 bis 5 Stunden. Wenn Du mehr wissen willst meine E-Mail Addr.findest Du in meinem Profil.

Ich habe Lammfieles und Rinderbraten auf die art zubereitet. Und war bei beiden begeistert, saftig, zart,und durch die lange Garzeit auch gut von der Würze durchgezogen.
LG Sikas

Ich war nicht soo begeistert, erst mal weil es so lange gedauert hat (für abends gehts ja, aber morgens um 7 schon das Mittagessen vorbereiten ist nicht mein Fall) und meinem Freund war das Fleisch zu rosa, er mag es eben nur wenn es richtig braun ist und auseineinanderfällt (grusel). Ansonsten schon lecker, aber wie gesagt... ich bin mehr für weniger langes Braten.

Antwort auf Frage 1 von Supersonja: Ja! Antwort auf Frage 2: Super, Sonja!
Habe schon öfter mit NT gebraten und bin begeistert, esse selten Fleisch und wenn dann sollte es gut sein, bin noch nicht reingefallen damit. Rinderbraten, Reh und Hirsch, war immer super. Backofen um 80 Grad Kerntemperatur zwischen 60 und 75 Grad. Habe 2 Thermometer dafür. In meinen Backofen habe ich eine Steinplatte gelegt zur gleichmäßigeren Temperatur.
Kostet das nicht mehr Energie, wenns länger braucht?!
Ich habe mir sagen lassen, dass man mehr Energie bei hoher Temperatur verbraucht, als wenn man eine niedrigere Temperatur länger anlässt. Obs stimmt, weiß ich allerdings auch nicht.