marina09 am 14.04.2007 um 0:00 Uhr
Letzte Woche hatten sich beim Spaziergang schon zwei Zecken auf meinem Hosenbein niedergelassen.Habe sie noch rechtzeitig entdeckt.Bin jetzt am überlegen, zwecks einer Impfung...wie denkt ihr darüber ?
Ich bin zwar kein Förster bzw.Waldarbeiter hatte aber trotzdem schon mal zwei Zeckenbisse am Bein die ich leider erst nach einigen Tagen bemerkte da die Rötung immer größer wurde. Ich für meinen Teil werde mich Impfen lassen Nebenwirkungen hin oder her
bin geimpft. empfehle es jedem. schon erstaulich, wie viele dieser spinnentierchen ich in letzter zeit auf unserer (!) wiese fand!
Gerade in der heutigen Zeit finde ich, ist eine Impfung sehr viel wert,vorbeugend hat es noch keinem geschadet, kostenlos sind alle 3 Impfungen ebenfalls.Und seiner Gesundheit zu liebe, sollte man in der immer wärmer werdenden KlimaZeit diese einfache Maßnahme nutzen. Ich persönlich lasse mich mit meinen Kindern jählich impfen und ich habe ein besseres Gefühl, gerade, wenn die Zwerge überall rumspringen. Meine Tochter ist Allergiker und auch sie verkraftet dies wunderbar. Wenns einen getroffen hat, ist es eh zu spät.
Schon seit Jahren geimpft. Wir urlauben auch in gefährdeten Gebieten.

Ich habe schon soviele Impfungen gegen FSME gegeben, und noch NIE habe ich eine grössere Impfreaktion gesehen, als einen Muskelkater ähnlichen Schmerz, der nach einem Tag verflog. Genauso muss ich aber auch sagen, das ich noch NIE einen Fall von FSME hatte. Es ist richtig, das Borreliose viel häufiger übertragen wird, als FSME, aber das heisst nicht, das du FSME gar nicht bekommen kannst, von daher finde ich das Argument ein wenig weit her geholt. Informier dich über die genauen Risiken, und dann entscheide. Aber wenn du wirklich viel draussen im Wald oder auf Wiesen bist (Zecken fallen nicht nur von Bäumen!), dann würde ich mich schon impfen lassen.
Leider ist es so das sichtbare Impfreaktionen nicht die sind die den Körper "stören". Jede Impfung ist ein Eingriff in den Körper und verursacht viele kleine Reaktionnen, die sich negativ äußern. Z.B. sind viele Allergien auf Impfungen zurückzuführen, Jahre später können Reaktionen auftreten die man (Frau)(Arzt) niemals im Zusammenhang mit einer Impfung erkennt. Ich bin kein Impfgegner, ich prüfe nur das Für und Wider. Wer in gefährdeten Gebieten lebt und sich gerne im Wald auf Wiesen usw. aufhält, muß sich schon überlegen was wichtiger ist.
Mikatto am 14. April 2007 13:16 Entscheiden muß jeder für sich allein, wichtig ist aber schon, das Für und Wider aufzuzeigen. Ich kenne sehr wenige Ärzte, die auch auf die Impfrisiken eingehen, normalerweise werden Bedenken vom Arzt als Unsinn abgetan und das halte ich für verantwortungslos.
Das, was du als "Impfreaktion" bezeichnest ist gar nicht gemeint mit "Nebenwirkungen", gemeint sind vielmehr Reaktionen und Beschwerden teils Jahre nach einer Impfung, die dann natürlich sehr schwer ursächlich darauf zurück zu führen sind und von schulmedizinscher Seite deshalb gerne als Humbug abgetan werden, obwohl es andere Studien und Berichte darüber gibt.
Ysobel am 14. April 2007 14:32 Deshalb sagte ich ja, das sie sich informieren sollte. :-)

Die üblichen Daumen in Kauf nehmend warne ich vor Impfungen, die langfristigen Nebenwirkungen sind unkalkulierbar, auch wenn - natürlich - viele Ärzte dies verneinen werden. Bitte mal hier informieren:
http://www.impfkritik.de/fsme/index.phpph
Speziell FSME: Wer nicht Waldarbeiter oder Förster ist oder sich ständig nackt im Gras wälzt braucht das nicht, bei Spaziergängen kann man sich gut mit entsprechender Kleidung und Zeckenschutzmittel schützen.
Dazu kommt, dass Zecken viel häufiger Borreliose übertragen, dagegen gibt es keine Impfung! FSME Fälle gibt es pro Jahr nur ein paar Hundert, Borreliose mehrere Tausende.
Mikatto am 14. April 2007 02:06 wow, sowohl Impfgegner als auch Befürworter kriegen Daumen runter, da kann sich einer aber gar nicht entscheiden....

warum nicht! Ich bin geimoft als alter waldgänger! hab aber auch letztens gehört das die boriliose (richtig?) ausbruchs gefahr wirklich sehr klein ist. Die ansteckungsgefahr nicht so gering. über risiken der Impfung hab ich nichts gehört sollten aber auch vorhanden sein. gruss marek
Borreliose gibt es leider sehr häufig und sie kann bis zu Jahrzenten im Körper schlummern um dann in Form von Krankheiten aufzutreten.
demosthenes am 14. April 2007 17:09 @Cappucino:
Nur gibt es gerade gegen Borreliose KEINE Impfung in Deutschland.
Genau mein Reden :-)deshalb meine ich es, weil er eine Impfung hat

Die Impfung bezieht sich meines Wissens nur auf die Hirnhautentzündung. In Europa tragen Zecke verschiedene Stämme von Borrelien, so dass eine Impfung gegen Borreliose nicht wirksam ist, bzw. gar nicht angeboten wird. In den USA dagegen tragen Zecken meist nur einen bestimmten Stamm Borrelien, so dass hier eine Impfung wirksam ist (siehe www. borrelia.de)
Ein Zitat von dieser Seite: "Nach Schätzungen aus dem Jahre 1997 sind Erkrankungen an gesicherten Borrelien -Infektionen mit ca. 2o 3o.ooo angegeben. Doch nach wie vor ist die Dunkelziffer Borrelieninfizierter wesentlich höher. Zum einen mag dies daran liegen, dass es gegen Borreliose noch keinen Impfschutz gibt. Weitaus wahrscheinlicher jedoch, weil diese Krankheit viele Gesichter hat, wird sie unterschätzt, teilweise sogar ignoriert, was für die Betroffenen dramatische Folgen haben kann." Daher ist die Aufregung um Borreliose-Impfung hinfällig.
Zum Unsinn einer Impfung wird hier wieder in Unkenntnis statistischer Zusammenhänge argumentiert. Es ist letztlich eine Lotterie - hast Du Dich nicht impfen lassen, besitzt Du einfach mehr Lose auf den (sehr unangenehmen bis tödlichen) Hauptgewinn. In der Zeitung las' ich neulich, dass sich Deutshlands Ärzte wegen der zunehmenden Impfmüdigkeit die Haare raufen - klar, jetzt kommt wieder die Verschwörungstheorie, nach der sich die Ärzte aus Gewinnsucht zu einem geheimen Bündnis "pro-Impfung" zusammengerottet haben. Jeder zerrt sich die Argumente herbei, die ihm passen (hatte ich neulich schon mal unter "Aberglauben" gepostet.
Wenn Ihr Euch und Euren Kindern Leiden und Schaden ersparen wollt, spielt nicht mit in der Lotterie und und lasst Euch impfen.
Übrigens, Daumen runter vergebe ich schon lange nicht mehr, nur weil mir was nicht passt - lieber gute Argumente ... :-) (ist wissenschaftlicher). Shag d'Albran
Wenn Ihr Euch und Euren Kindern Leiden und Schaden ersparen wollt, spielt nicht mit in der Lotterie und und lasst Euch impfen. ......................................... Den Satz kann ich so nicht unterschreiben, wie schon erwähnt können Impfungen eine Reihe von negativen Reaktionen im Körper hervorrufen, ich denke das grenzt dann auch an Lotteriespiel!-----Dr. S. Lanka, Dipl.-Biol. und Molekularbiologe, zeigte die Patholphysiologie der neuen Impfstoffgeneration der "GenTech-Impfstoffe" auf, deren Reaktionen und Spätfolgen schon durch die Kürze der Entwicklungszeit noch gar nicht bekannt sein können. Wie groß ist die Machtlosigkeit der Medizin gegenüber Mikoben, insbesondere Viren, sonst wären nicht immer neue Versuche und neue Impfstoffe notwendig. Ein vermeintliches Training des Immunsystems durch Impfungen kann sehr rasch zu einer Immunüberfunktion führen. -----------Heilpraktikerin A. G. Hofmann erinnert in ihrem Beitrag "Diagnose und Therapie von Impfschäden mit neuraler-osteopathischer Therapie" an die sichtbaren Zeichen neurologischer Störungen, die immer mehr gehäuft nach Impfungen auftreten------------
shagdalbran am 14. April 2007 22:18 Du hast völlig Recht. Auch die Impfung ist ein Lotteriespiel. Auch ohne die Design-Impfstoffe der neuesten Generation zu berücksichtigen. Es gibt kein Null-Risiko auf dieser Welt. Verzeih' mir, wenn ich die Aussagen von Heilpraktikern zu ignorieren mir die Freiheit nehme.
Dennoch: in welcher Lotterie hast Du die größeren "Gewinn"chancen? Impfst Du, hast Du eine gewisse Chance, Schaden zu erleiden. - impfst Du nicht, hast Du eine statistisch erwiesene viel (viel!) größere Chance Schaden zu erleiden. Lotterien sind das Spielfeld der Statistik - keiner wird Dir irgendetwas garantieren...
Shag d'Albran
Ich respektiere Deine Meinung, auch die zu den Heilpraktikern. Denoch FSME ist vielfälltiger behandelbar als Störungen die unbekannterweise durch eine Impfung hervorgerufen werden. (Nichts für Ungut.)
Mikatto am 15. April 2007 02:10 die Statistik möchte ich gerne sehen - ich trau keiner, die ich nicht selbst gefälscht habe.
Irgendwelche Stadtmenschen, die eine Wiese nur jede Woche von weitem sehen haben ganz andere Voraussetzungen, als der Bauer oder Förster, der täglich draussen ist. Dies so zu verallgemeinern "impfen ist immer ungefährlicher also macht es" ist unlauter.
shagdalbran am 15. April 2007 12:58 Niemand hat gesagt "Impfung ist immer ungefährlich." Das wäre tatsächlich unredlich. Die Frage ist halt,, welches Risiko gehe ich ein? Risiko ist das Produkt aus Schadenshöhe und Eintrittaswahrscheinlichkeit. Und jetzt kommt wieder die gute alst Statistik ins Spiel. Das Zitat von Curchill ist inzwischen von den Leuten, die mit Statistik nix anfangen können recht überstrapaziert... wie wär es hiermit: "Für mich das Informationsmittel der Mündigen. Wer mit ihr umgehen kann, kann weniger leicht manipuliert werden. Der Satz "Mit Statistik kann man alles beweisen" gilt nur für die Bequemen, die keine Lust haben, genau hinzusehen." Elisabeth Noelle-Neumann Shag d'Albran

nein den da wird nur das Gift das die Zecke übertragen kann in den Körper gespritz das sich dann nach 2Wochen von allein auflöst. Man hat dann meistens 2 Wochen auf der Stelle wo man geimmpft wurde einen roten Fleck. Die impfung ist nur gegen Hirnhautentzündung nicht gegen Borieliose (ja, so?) es kann bis zu 12 Jahren dauern bis sie auftritt das heißt jeder von euch könnte sie haben denn man kann immer mal eine Zecke fürn Leberfleck halten, also immer aufpassen und nach waderungen mal lieber gucken also sagen is ja nichts