Habt ihr manchmal ein schlechtes Gewissen weil ihr lebt?

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3 Antworten

Ich empfinde es für mich selbst als unfair, einfach da zu sein ohne gefragt worden zu sein. Leben ist für mich kein Privileg. Keine Frage, ich finde es bewundernswert, wenn Menschen es schaffen glücklich zu werden mit ihrem Leben in das sie hineingeboren wurden. Aber es würde mir nie in den Sinn kommen mich schuldig zu fühlen, weil ich existiere. Das war keine Wahl meinerseits.

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Ich schäme mich gar nicht, weil ich lebe. Ich finde, jeder (zum größten Teil gesunde) Mensch hat Möglichkeiten, guten Einfluss auf die Welt zu nehmen. Dass wir eine Arbeitsstelle bekommen ist ja kein Almosen. Wir tun damit auch wieder was für andere. Wir leisten einen Dienst irgendwelcher Form und/oder kurbeln die Wirtschaft an. Abgesehen davon können wir das Leben von Benachteiligten (die auch nichts für ihre Geburt können) verbessern und politisch am großen Ganzen mitwirken. Allein schon im Alltag können wir als guter Freund, Partner oder Kollege viel Positives im Leben anderer schaffen. Ich meine, wem sind wir denn schon eine Last? Doch nur einander. Eine funktionierende Gesellschaft auf sozialer Basis besteht aus einem Geben und Nehmen. Das ist zwar nicht immer gerecht verteilt. Aber das ist nicht die Schuld vom Geborenwerden oder Handeln eines Einzelnen.

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Antwort von mir:

Ich hab mich in meinem Leben schon auch ein paar Mal als störend wahrgenommen... aber es gab auch viele schöne Zeiten in meinem Leben, wo das nicht der Fall war.

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