Frage von quinny15, 157

Habt ihr manchmal ein schlechtes Gewissen?

Weil es uns in Deutschland so gut geht und Menschen woanders auf der welt so schlecht?

Antwort
von BurjKhalifa, 81

Natürlich denkt man das ein oder andere mal schon an die Menschen, denen es schlecht geht. Aber wir leben nun einmal in Deutschland. Außerdem ist "schlechtes Gewissen" etwas komisch ausgedrückt, weil man normalerweise ja nichts dafür kann. Man bemitleidet die Menschen in solchen Gebieten eher.

Antwort
von FlorianBln96, 93

Nein ich habe kein schlechtes Gewissen .....

Ich finde aber die Zustände grade vorallem im Lager in in Idomeni erschreckend, traurig das die Politik immer nur Geld im Blick hat. 28 Staatsleute kommen zusammen, sitzen Nächte lang zusammen und das ohne Ergebnis. Da geht es um Menschenleben, Menschen die bei Temperaturen knapp über 0 Grad leben mit Krankheiten wie Influenza, Lungenentzündungen etc. 

Ich bin nur ein kleiner Mensch, lebe von selber ganz wenig Geld. Es sollten sich mal alle Millionäre und Milliardäre zusammentun und den Hunger auf dieser Welt bekämpfen, wenn alle Geld zur Verfügung stellen, dann gäbe es keine Hungertoten und unterernährten Menschen. 

Antwort
von NowTheGoodNews, 2

Eher nicht.

Einerseits können wir nichts dafür, dass wir in einem wohlhabenden Land wie Deutschland geboren sind. Ich meine, wir haben es uns ja nicht ausgesucht wer wir sind, oder? 

Aber manchmal beschleicht mich schon so eine Art "Schlechtes gewissen", wenn ich bedenke, wie blind manche Menschen durch die Gegend spazieren und durch deren Handlungen solche schrecklichen Situationen überhaupt entstehen, und da ich nun mal nicht perfekt bin und nicht alles weiß, muss ich mich da leider mit einschließen.

Wenn man ein Mensch mit gutem Herzen ist, der sich um solche Menschen sorgt und auch in irgendeiner Tat helfen möchte, sollte man kein schlechtes Gewissen haben. Ich denke du gehörst tendenziell dieser Gruppe von menschen an, da du überhaupt auf die Idee gekommen bist diese Frage zu stellen und dir Gedanken gemacht hast :)

Wir konnten nicht bestimmen wo wir geboren werden, aber dafür können wir bestimmen wie wir leben und was für Spuren wir hinterlassen.

Also im großen und Ganzen eher kein schlechtes Gewissen.

ich hoffe ich konnte wenigstens ein bisschen helfen :)

Antwort
von Pyramesse27, 3

Ja, aber das ist ein Fall, wo kaum eine Möglichkeit besteht, etwas dagegen zu unternehmen.Afrika z.B. wird mit hoch subventionierten EU- Lebensmitteln überschwemmt,Natur- und Bodenschätze werden dort ausgeplündert von internationalen Konzernen wie zu besten Kolonialzeiten und auch afrikanische Fischgründe werden dort rücksichtslos ausgebeutet.Vielleicht ist es aber auch eine Mischung aus Mitleid,Scham und Bedauern ,das mich manchmal befällt. Gruß

Antwort
von ManuViernheim, 18

Nicht allen Menschen geht es in Deutschland gut.

Viel ältere Mitmenschen können im Winter nicht mal ihre kleine Küche heizen.

Antwort
von nikfreit, 40

Die Armut in den sogenannten "Entwicklungsländern" ist politisch gewollt und wird zugunsten von Unternehmensprofiten bewußt aufrechterhalten. 

Großkonzerne und Politik sollten ein schlechtes Gewissen haben, weil sie durch das Ausbeuten der Länder, ungerechte Handelsabkommen und Agrarexportsubventionen direkt für die Armut verantwortlich zu machen sind. Dieses Ungleichgewicht könnte durch wenige Maßnahmen sofort beendet werden wenn es gewollt wäre, aber dann könnten sich einige Gruppen ja nicht mehr auf Kosten der jeweiligen Bevölkerung bereichern. 

Antwort
von peaceandlove161, 37

Man sollte vielleicht ein schlechtes Gewissen haben, wenn man nichts dagegen macht und nur an sich selber denkt. Mir tun die Mensch sehr leid, die an Armut, Hunger, Elend leiden oder flüchten müssen vor Krieg usw.

Aber ich habe z.B. auch kein schlechtes Gewissen, weil ich versuche da zu helfen wo es geht.

Außerdem finde ich, dass Spenden nicht unbedingt helfen, weil du nie genau weißt, ob die ankommen. Du musst dich mal informieren über die Gehälter von den Chefs der Hilfsorganisationen.

Ein wichtiger Punkt ist, dass Kapitalismus für vieles verantwortlich ist. Denn es ist ein System, indem Proft überproportional über den Faktoren Boden und Arbeit steht. D.h. Geld ist wichtiger als Menschen und Umwelt. Das ist die Ursache für viele Probleme!!

Antwort
von kaufi, 55

Schlechtes Gewissen ? Es tut mir zwar leid für die Menschen, aber da ich es nicht verschuldet habe, hab ich kein schlechtes Gewissen.

Antwort
von PeterJohann, 67

Warum sollte man ein schlechtes Gewissen haben? Normalerweise arbeitest Du an Deinem eigenen Ein- und Weiterkommen und nicht an dem Elend der Anderen....

Kommentar von quinny15 ,

ja aber man selber könnte zum beispiel ja auch spenden und freiwillig helfen an Orten wo gerade Flüchtlinge ankommen. oder man kann sie bei sich wohnen lassen wie zB Sarah Connor es getan hat. Dann hat man vlt ein schlechtes gewissen dass man sowas nicht macht

Kommentar von PeterJohann ,

Oder man kann 50h die Woche arbeiten, gut verdienen und einen Haufen Steuern zahlen, die  dann zu einem großen Teil an die sozialstaatliche Umverteilungsmaschinerie gehen (das mag nach Sarkasmus klingen, aber ich finde das Konzept im Grunde gut)..

Spenden sind sicher auch oft sinnvoll, während persönliches Engagement auch zeitlich machbar sein muss....

Allerdings würde ich nie soviel spenden/weggeben, dass es meinen Lebensstandard (oder den meiner Kinder) signifikant einschränkt.

Aber, wie auch immer, ich persönlich hätte auch kein schlechtes Gewissen, wenn ich nichts ab gäbe. Wo soll denn die eigentliche Schuld herkommen, wenn man niemandem etwas nimmt und schlimmstenfalls nichts gibt.

Ein schlechtes Gewissen ohne eine korrespondierende Schuld sehe ich eher als ein behandlungsbedürftiges psychisches Problem an  

Kommentar von peaceandlove161 ,

Nur haben wir keine Umverteilung? Die Reichen werden immer reicher.

Kommentar von PeterJohann ,

Das gehört zu den modernen Mythen... 

Wenn es keine Umverteilung gäbe, woran könnte es denn dann liegen, dass heute jeder einigermaßen intelligente Mensch einen Beruf seiner Wahl ausüben kann und sehr viel selbstbestimmter lebt als jemals zuvor.

Meine Geschwister und ich und viele meiner Bekannten und ex-Kommilitonen  kommen aus dem Arbeiter- & Bauernmilieu und konnten trotzdem studieren und ein recht gutes Leben führen, die meisten unserer Kinder studieren auch...

Das ist natürlich nur eine anekdotische und keine wissenschaftlich fundierte Aussage, aber wenn Du Dir in Ruhe die Zahlen des statistischen Bundesamtes anschaust wirst Du merken, dass die Superreichen  (speziell nach dem letzten Crash) noch superreicher wurden, aber dass sich das Gefüge der Nettoequivalenteinkommen der ersten 91/2 Quintile über die letzen 20 Jahre kaum untereinander verschoben hat. 

I.e. wir sind alle im Vergleich zu den Superreichen ärmer geworden, aber der Abstand der Besserverdienenden zu den Geringverdienern ist nicht wesentlich gewachsen & ob jemand 1 Milliarde oder 10 Milliarden besitzt ist unerheblich für den Rest der Gesellschaft (ist eh nur Fantasiegeld)

Antwort
von FrankZanePower, 62

Ich glaube nicht, dass es allen Menschen in Deutschland gut geht. Viele Menschen sind arm und müssen mehrere Jobs haben, damit diese ihre Familie unterhalten können. Ein schlechtes Gewissen sollten wir nicht haben, da wir viel dafür tun, damit es Menschen besser geht. Doch wenn du die Flüchtlingspolitik anredest, dann können wir auch nicht jeden reinlassen, wer an der Grenze steht. Andere Länder lassen Deutschland alleine darstehen. Obwohl sie sichere Länder sind und ebenfalls Flüchtlinge aufnehmen könnten. Das Problem vor einem Krieg zu flüchten wird somit ja auch nicht gelöst. Wir haben inzwischen schon viele in unser Land gelassen, klar könnte man noch mehr aufnehmen, doch ich finde, dass es auch langsam Zeit wäre sich um das eigene Volk zu kümmern. Menschen die mehr als 50 Jahre arbeiten und trotzdem keine Rente bekommen.

Ich habe Freunde die Flüchtlinge sind und die damalige Situation aknn ich versthen und ich bin wirklich froh, dass diese Menschen hier sind, da ich sie sonst auch nie kennengelernt hätte. Aber diese Freunde haben nicht so viel Geld bekommen.

Wenn du aber das 3. Weltproblem meinst, was inzwischen scheinbar gar nicht mehr existiert, da es früher im Fernseher übermäßig viel dargestellt wurde, klar hat man mit solchen Menschen Mitleid. Man kann spenden, um diesen Menschen zu helfen und somit von hier aus das Beste tun.

Wenn du selber so dahinter stehst, dann bist du ein sehr sozialer Mensch und solltest vielleicht auch in die Richtung beruflich gehen, um somit auch die zu erfüllen und vielleicht selber eine Kampagne zu starten.

Mit besten Grüßen

Antwort
von 1988Ritter, 34

Aha....uns geht es gut....

Ich will jetzt nicht Dein Weltbild zerstören, aber das sind die Fakten:

  • Die Städte und Kommunen sind pleite. Etliche stehen sogar schon vor der Zwangsverwaltung des Kreises oder des Landes.
  • Die Rentenversicherung kann ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, weshalb jetzt die Deutschen länger arbeiten müssen.
  • Die Krankenversicherungen haben nicht einmal 50,-- € pro Mitglied und Quartal zur medizinischen Versorgung.
  • 7,5 Millionen HartzIV-Empfänger
  • 3,0 Millionen Arbeitslose
  • 355.000 Obdachlose
  • 355.000 Haushalte laut Bundesnetzagentur in 2015 mit abgesperrtem Strom.

........aber uns geht es gut.

Dir geht es vielleicht gut. Millionen von anderen in Deutschland geht es gar nicht gut. Vielleicht korrigierst Du ja Dein Deutschlandbild, wenn Du mal ein paar Wochen bei der "Tafel" ein Praktikum machst.

Kommentar von quinny15 ,

das weiss ich selber auch alles! aber ich meinte jz die Mehrheit in Deutschland.. und selbst die HartzIV Empfänger haben es hier ja vermutlich besser als Flüchtlinge oder Menschen in Kriegsgebieten!!

Kommentar von 1988Ritter ,

Ja schön.....wenn ein Mensch aus dem Kriegsgebiet geflohen ist, und in einem sicheren Drittland (wie Türkei) ist, dann ist er in Sicherheit und wird versorgt.

Was wir hier erleben hat mit einer Flucht nichts zu tun.

Kommentar von dqdko99 ,

Sry aber ich finde das sehr naiv was du hier schreibst! Insgesamt geht es uns gut in Deutschland! 6,5 % Arbeitslosigkeit ist sehr wenig! Nur weil die Zahl 3 Millionen viel klingt ist es aber von 80 Millionen sehr wenig. Deutschland ist eines der Länder, das am wenigstdn Arbeitslose hat! Und du schwafelst hier von Versicherungen? Who cares? In anderen Ländern müssen Kleinkinder mitansehen wie sie ihre eltern im krieg verlieren oder Menschen verhungern usw! Das ist schlimm! Aber doch nicht was du aufgezählt hast! Das ist meckern auf hohem Niveau!!! Auf sehr hohem Nivea wenn ich das mal so sagen darf! Und übrigens können wir von glück reden das wir überhaubt Hartz4 haben!

Antwort
von peoplelife, 52

Ein schlechtes Gewissen sollte man nicht haben. Wir sollten lieber dankbar dafür sein.

Antwort
von Manuel129, 67

nö psychische Krankheiten und physisches Leid gleichen sich in etwa aus denk ich.

Kommentar von quinny15 ,

meinst du echt psychische Krankheiten sind gleich wie Angst um das Leben? ausserdem hat nicht jeder hier psychische Krankheiten

Antwort
von Realito, 23

 Glaube das die Meisten Scheuklappen tragen und nur mit sich selbst beschäftigt sind. Die Menschliche Eigenschaft wie zB. u.a. "Gewissen" besitzt jeder von uns, nur das es bei vielen anscheinend nicht zum Ausbruch kommt oder völlig ignoriert wird!!


Antwort
von taquifsha, 17

Nein , Mann sollte Gott dankbar sein für das was man hatt , und helfen soviel Mann kann aber dabei nicht sein eigenes Leben vergessen .

Kommentar von EgonL ,

@taquifsha---Mann sollte Gott dankbar sein

@EgonL--- Frau auch !!!

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