Wir wollen demnächst nach Tunesien in Urlaub fahren. Da ist ja das Thema "Durchfall" trotz guter Hotelanlage sicher dennoch präsent. Habt ihr Tips, was man Sinnvolles mitnehmen kann / präventiv einnehmen kann, damit es einen nicht "erwischt"? (Ich meine zusätzlich zu den normalen Vorsichtsmaßnahmen, wie kein Leitungswasser, Salat etc. dort zu sich zu nehmen).

Perenterol mitnehmen, sind völlig unschädliche Hefekapseln, die helfen gut. Für den starken Durchfall hilft Imodium. Lass Dich in der Apotheke beraten.

Es gibt Mineralien als Präparat speziell bei Durchfall in der Apotheke. Besser wäre es gar nicht so weit kommen zu lassen, dazu gehört eine gewisse Disziplin - Keine offenen Kaltgetränke, kein Eis - Heißgetränke sind gesünder in südlichen Ländern. Das Essen möglichst im Hotel ein nehmen. Fisch- und Fleischprodukte (speziell Hackfleisch) reduzieren oder meiden. Es gibt Duftwässerchen mit denen man dort die Hände ein reibt, manche wirken desinfizierend. Besonders vor dem Essen auf mit (Kern-)Seife gewaschene Hände achten. Ganz wichtig - möglichst nicht daran denken - "es könnte einen erwischen" sonst ist es schon vor programmiert !!! Ich bevorzuge pflanzliche Kost und gehe ohne Furcht in diese Länder und hatte bislang mit Infektions-Erkrankungen nichts zu tun.
Wohl besser wie "Brutalmethode" von WolfR. Halte es wie Du, auch wenn das Salatbueffet noch so verlockend aussieht.

Nimm Okoubaka D2 mit - wenige Tropfe genügen im Fall der Fälle.

Ich esse und trinke alles, was man nicht essen und trinken soll, wobei ich mich in erreichbarer Nähe der sanitären Anlagen aufhalte. Nach etwa 3 Tagen hat sich die Darmflora daran gewöhnt und ich kann mich überall frei bewegen und essen und trinken, was ich will.
Ist die Brutalmethode, aber sehr wirksam.
Schon dran gedacht, dass das je nach Aufenthaltsort (Afrika, Orient) bis zu toedlich enden kann ? Verlor einen Freund, der auch die Brutalmethode waehlte.
WolfRichter am 3. August 2007 13:14 Du hast natürlich vollkommen recht, was extreme Gegenden betrifft; ich kenne auch Länder, in denen ich die Brutalmethode nicht anwenden würde.
Aber hier geht es um Tunesien. Dort, wo normale Touristen hinkommen, halte ich das für unbedenklich.
Gerade das ist die weitere grosse Gefahr. Die Meinung, dass da wo viele Touristen alles "sauber", denn selbst bei europaeisch Management ist mit Maengeln zu rechnen bezueglich Hygiene. Und nicht zu vergessen, die Einheimischen sind meist immun. Also, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Perenterol würde ich auch als Prophylaxe empfehlen, weil pflanzlich und ohne große Nebenwirkung.
Als Vielreisende mit einem Mann mit sehr (wirklich SEHR !!!) empfindlichem Magen habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass alle von daheim mitgenommenem Mittel nicht richtig helfen. Lass Dich im Fall der Fälle von EINHEIMISCHEN Apotheken und im Zweifelsfall Ärzten mit deren Medizin versorgen. Die Medikamente vor Ort sind auf die Besonderheiten des Landes meistens besser abgestimmt und helfen daher auch schneller.
Schöne Reise und toi toi toi!
Vergiss alles!!!!Hatte auch mehrere Tage das Leiden, aber in jedem Land gibt es Äpfel,da raspelst du einen (ohne Schale),wartest 10 min., lässt ihn gaaaanz braun werden und isst ihn dann langsam. Besser als jede Medizin. Gute Reise
ein gutes mittel ist zintona -kapseln mit dem wirkstoff ingwerwurzelstock (also rein pflanzlich) - hat sich bestens bewährt....
nimmt man die prophylaktisch oder wenn man Durchfall hat?
ich habe sie prophylaktisch eingenommen - da ich die verheerende erfahrung des durchfalls in diesen ländern einmal hinter mir habe.... - einzige gegenanzeige sind gallensteinleiden sie sind auch allgemein gegen reisekrankheit