Luise am 28.06.2007 um 9:10 Uhr
Ein amerikanischer Freund hat uns auf eine USA-Initiative hingewiesen, dass man auf seinem Handy eine ICE (= In Case of Emergency) Nummer programmieren soll, weil Rettungsdienste oder die Polizei es dann viel einfacher haben würde im Notfall Angehörige zu verständigen. Finde ich toll. Gibt es sowas bei uns? Wie ist das Kürzel dafür zum Einspeichern ins Handy?
Nein, weil ein Helfer bestimmt als letztes ins Telefonbuch schaut, wen er anrufen kann...

Nein. Ravemucs Grund ist sehr gut. Und zweitens: Bei der Vielzahl von verlorenen und vergessenen Handys wäre das eine tolle Einladung für die "Finder".
Luise am 28. Juni 2007 09:34 Was für eine Einladung? Da ist doch keine Adresse dabei?
Siehste, daran hab ich noch gar nicht gedacht... Man stelle sich vor, man verlierts Handy, und irgendein Depp ruft dann die Freundin an "Dem is was passiert!"... Gibt ja so irre!

Meinst Du das hier: http://www.steiger-stiftung.de/
Luise am 28. Juni 2007 09:32 Nein, aber dass eine Nummer zugeordnet werden kann. Man hat hunderte von Nummern gespeichert und keiner wüsste, welches der Ehemann, der Lebenspartner oder die für den Ernstfall wichtigen Ansprechpartner sind. Wenn man einfach einmal unter Notfall-Ansprechpartner oder irgendetwas einheitlich geltendem eine Nummer speichern würde, dann hätte derjenige, der Angehörige rausfinden soll, ob über medizinische Fragen oder sonst sofort wichtige Dinge gleich ganz einfach eine Nummer zum Anrufen, weil fast jeder ein Handy dabei hat. Ohne lange zu recherchieren und großen Aufwand und weil die Zeit auch zählt oft.

Die Idee ist super, wär toll, wenn sich das hier auch durchsetzen würde!

Ich benutze kein Handy (mehr).
Luise am 28. Juni 2007 09:36 aber prinzipiell? Da gehts Dir gut, Freiheit gewonnen.

Wäre ein entsprechender Hinweiszettel in der Brieftasche / Portemonnaie nicht viel einfacher: - Kein (leerer) Akku - Es kann auch ruhig ein Auto ´drüberfahren - Wasserunempfindlich - Nicht durch PIN versperrt - Einheitliche Bedienung (sehen=lesen)
Ich glaube, dass Unfalldienste auf der Suche nach Adressen und Telefonnummern erst die Brieftaschen etc. durchsehen.
KIS - Keep it simple
nö.
in meinem handy ist zB "zuhause" gepeichert und "mama". eins davon ist garantiert ne richtige anlaufstelle, falls mir mal ein blumentopf auf den kopf fallen solle. und egal ob zuhause oder mama angerufen wird - die beiden werden sich dann schon untereinander verständigen...
Luise am 28. Juni 2007 10:23 Das ist bei Dir ja schon gut. Mein Mann ist einfach unter seinem Vornamen und sonst auch alle, oder komplett, wie das Handy es von den Outlook Kontakten übernimmt. Sehr modern, aber hier nicht zielführend :-)
handynummern hab ich auch alle nur mit vornamen, aber "zuhause", ist meine eigene nummer (festnetz), dh die von meinem freund und mir. reicht eigentlich völlig aus. mach das doch genauso.
Das Handy des Verunglückten nehmen und da die Kontakte nach ICE durchschauen. Tschuldigung, da hab ich mich wohl nicht gut ausgedrückt.
Hast Du nicht, aber ich erwarte nicht, daß ein Helfer sowas tut... ;)
Aber der später in der Kette, der dann die Angehörigen verständigen muss