Frage von Ink1610, 59

Habt ihr eine Anleitung für eine buddhistische Meditation?

Kurz den Ablauf schildern, wenn es geht. Bitte keine Videos. Einfach kurz den Ablauf schildern.

Antwort
von Enzylexikon, 22

Ich bin Zen-Buddhist und würde dir gerne weiterhelfen - allerdings muss ich im Wesentlichen meinen Vorrednern Recht geben.

Im Buddhismus gibt es zahlreiche unterschiedliche Meditationstechniken. Diese reichen von Achtsamkeitsmeditation mit Atembeobachtung, bis hin zu komplexen Visualisierungsübungen.

Die Achtsamkeitsmeditation (Vipassana) ist eine der bekanntesten Übungen und wird außerhalb des Buddhismus gerne mit anderen Techniken verknüpft.

Hier eine einfache Technik:

Zunächst nimmt man eine bequeme Sitzhaltung ein, bei der man den Rücken entspannt aufrecht halten kann. Das kann auf dem Boden, etwa im burmesischen Sitz, oder auf einem Stuhl sein, wobei man sich nicht anlehnt.

Die Hände werden entspannt und locker in den Schoß gelegt, es gibt keinen Grund, irgendetwas besonderes damit zu machen.

Dann wird die Aufmerksamkeit auf die einzelnen Körperregionen gerichtet...vom Kontakt zum Boden...die Sitzfläche...Beine...Arme...Rücken. Mit einer ruhigen Ausatmung kann man Spannungen in den einzelnen Regionen lösen.

Jetzt wird die Aufmerksamkeit auf den Atem gelenkt. Dabei geht es nicht darum, besonders tief oder langsam zu atmen - das verursacht nur Unruhe - sondern lange Atemzüge lang und kurze einfach kurz sein zu lassen.

Dann folgt man dem Gefühl des Atems. Man beobachtet, wie der Bauch sich hebt...und senkt...hebt...und senkt.

Dabei werden früher oder später auch andere Gedanken auftauchen, die einen ablenken. Der Versuch, sie mit Willenskraft verdrängen zu wollen, bringt überhaupt nichts und ermüdet nur den Geist.

Am besten ist es, einfach das Auftauchen der Gedanken zu registrieren. Es kann auch helfen, sie zu benennen und dadurch die Entwicklung komplexer Gedankenmuster zu verhindern..."Gedanke an Auto....Gedanke an Essen..."

Dies macht man etwa 15 Minuten, so dass es sich empfiehlt, einen Timer wie eine Eieruhr, einen Wecker, oder eine Meditations-App zu verwenden. 

Hier dann doch mal ein Anleitungsvideo

Ebenfalls beliebt ist die Meditation des Mitgefühls bzw. die Meditation der liebenden Güte (metta bhavana).

Dabei folgt man äußerlich der gleichen Routine - das einnehmen einer entspannten, aufrechten Körperhaltung.

Geistig beginnt man dann, sich selbst Segenswünsche zu geben. Die genauen Formulierungen werden dabei unterschiedlich gelehrt und können auch persönlichen Bedürfnissen angepasst werden - nicht jeder kann sich mit altmodischen Formulierungen anfreunden.

"Möge es mir gut gehen...möge ich frei von Angst, Ärger und Sorge sein...Möge ich eine Quelle des Wohlergehens, für mich selbst und andere sein"

Dann kann man seine Aufmerksamkeit auf eine Person richten, zu der man ein positives Verhältnis hat, die man mag und die womöglich Beistand benötigt - traditionell sind dies Eltern, Mitübende und Unterstützer der Gemeinschaft

"Liebe/r....möge es dir gut gehen...mögest du frei von Angst, Ärger und Sorge sein...Mögest du eine Quelle des Wohlergehens für dich selbst und andere sein..."

Schließlich kann man dies auch auf Personen ausweiten, zu denen das Verhältnis angespannt ist und mit denen man im Streit liegt, der man bislang nicht vergeben konnte usw.

"Liebe/r....möge es dir gut gehen...mögest du frei von Angst, Ärger und Sorge sein...Mögest du eine Quelle des Wohlergehens für dich selbst und andere sein..."

Schließlich kann die Übung auf die gesamte Welt und alle fühlenden Wesen ausgedehnt werden, indem man positive Gedanken an sie richtet.

"Mögen alle Wesen, in allen Welten und Daseinsformen gut gehen...mögen sie frei von Angst, Ärger und Sorge sein. Mögen sie eine Quelle des Wohlergehens für sich selbst und andere sein...

Dann kann  man die Meditation mit einer Widmung beenden

"Mögen alle Wesen glücklich sein...."

Hier ist eine traditionelle Formulierung zu finden:

http://www.buddhanet.net/chant-metta.htm

Daneben gibt es wie gesagt unzählige weitere Formen buddhistischer Meditation, so dass fast jeder einen für sich passenden Zugang zur buddhistischen Praxis findet.

Bei einigen handelt es sich um die Wiederholung heiliger Silben (Mantra), oder eine Verehrungsformel, die laut, oder im Geist wiederholt wird - je nachdem wie die Umstände es erlauben.

Während in der Achtsamkeitsmeditation das Meditationsobjekt der eigene Atem ist, wird in diesem Fall die Achtsamkeit auf die Formel gelenkt. J

So wird im Reines-Land-Buddhismus die Formel "Namu Amida Butsu" (Verehrung dem Buddha des Mitgefühls) genutzt, während die Schulen des Nichiren-Buddhismus auf "Namu Myoho Renge Kyo" (Verehrung dem wunderbaren Lotossutra) zurückgreifen.

Solltest du noch Fragen haben, helfe ich gerne weiter. :-)

Kommentar von Ink1610 ,

Ich dachte immer die Samatha-Meditation ist die, bei der man die Achtsamkeit trainiert und die Vipassana-Meditation (Einsichts-Meditation) die halt etwas kniffligere ... Kannst du mich kurz über die beiden Begriffe aufklären. http://www.buddhismus-meditation.de/Praxis.html#vipassana

Kommentar von Enzylexikon ,

Vipassana beruht auf der Wahrnehmung dessen, was ist...also wie man sitzt...wie die Haltung ist....wie die Atmung ist...das "Meditationsobjekt" ist die Wahrnehmung an sich

Samatha bedeutet, eben ein spezifisches Meditationsobjekt zu haben, nämlich den Atem. Das ist also letztlich eine beschränktere Form als Vipassana, weil man in Konzentration auf ein Objekt bleibt, während Vipassana die reine Wahrnehmung ist.

Der Unterschied liegt also in der Haltung des Geistes, selbst wenn das Meditationsobjekt das gleiche zu sein scheint - im Vipassana ist die Atmung nur Teil der allgemeinen Achtsamkeit, während sie im Samatha das Objekt der Konzentration ist.

Samatha ist so, als würde man sich nur auf einen einzelnen Buchstaben konzentrieren. Vipassana bedeutet, das ganze Blatt zu sehen.

Samatha ist Konzentration auf das Eine.

Vipassana ist Einsicht in das Größere.

So ist jedenfalls mein Verständnis der Vipassana-Lehre, ein Theravada-Buddhist kann das vermutlich besser erläutern als ich (ich gehöre wie gesagt zu einer Zen-Tradition).

Kommentar von Ink1610 ,

Was hältst du vom Vajrayana Buddhismus und vom Diamantweg? Ich hab da nämlich eine Gemeinde bei mir in der Nähe und ich mag, ehrlich gesagt, den Dalai Lama gern. Aber jetzt hab ich gehört, dass der Diamantweg wegen Lama Ole Nydahl so verschrien sein soll. Stimmt das? Was hältst du vom Vajrayana Buddhismus?

Kommentar von Enzylexikon ,

Ich persönlich bin skeptisch gegenüber dem Vajrayana, weil es Elemente enthält, die aus meiner Sicht nur schwer auf Buddha Shakyamuni zurückgeführt werden können.

Das ganze tibetische Modell von gezielten Wiedergeburten buddhistischer Lehrer (Tulkus) hat nach meiner Ansicht nichts mit Buddhas Lehre zu tun.

Auch die zahlreichen Visualisierungen von Schutzgottheiten, Bodhisattvas usw. scheinen mir eher eine Adaption schamanistischer Elemente zu sein und nichts ursprünglich buddhistisches.

Ja, ich denke auch, dass Nydahl durchaus eine fragwürdige Person ist. Dass er zudem angeblich - ich habe dafür keine Belege - besonderen Wert darauf legen soll, dass Kritik an seiner Person aus dem Netz verschwindet, macht ihn nicht gerade weniger suspekt.

Aus meiner persönlichen Sicht ist der Diamantweg zu sehr auf Intellekt, Ritual und Geistestätigkeit ausgerichtet, um für mich attraktiv zu sein.

Auch die teilweise nicht unerhebliche Verehrung gegenüber dem jeweiligen Lama, liegt mir persönlich überhaupt nicht - da scheint manchmal ein ziemlicher Personenkult zu bestehen.

Ich denke, man sollte mit gesundem Menschenverstand an den Buddhismus herangehen und sich nicht zu sehr durch exotische Atmosphäre oder dergleichen beeinflussen lassen.

Kommentar von NewKemroy ,

Die hier dargestellte Vipassana-Meditation (www.buddhistische meditation.de) ist eine Sonderform, genannt Vipassana nach S.N. Goenka. Sie repräsentiert nur zu einem kleinen Teil die buddhistische Original-Lehre. Trotzdem ist sie eine effektive Methode. Aber sie ist nicht das Vipassana wie es der Buddha lehrte.

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielen Dank für diese sinnvolle Ergänzung. :-)

Antwort
von NewKemroy, 13

Hier ist eine gute Anleitung für Vipassana-Meditation. Dieser Text gibt auch alle notwendigen Informationen drum herum und präsentiert das Ganze auch mit den gängigen Pali-Begriffen. Pali ist ähnlich wie Latein eine tote Sprache, in der die meisten historischen Texte und somit auch die gesamte Lehre des Theravada-Buddhismus gehalten ist.

Wenn Dich der Text anfänglich überfordert ist das normal. Deswegen ist es kein schlechter Text, sondern vielmehr ein Gesamtkunstwerk, was sich einem nur nach und nach erschließt.

Die eigentliche Meditationsanleitungen beginnen auf Seite 25 mit der achtsamen Verbeugung. Wenn Du die erstmal überspringen möchtest geht es auf Seite 27 los mit der Geh-Meditation, gefolgt von der Sitzmeditation. Anleitung zur Achtsamkeit folgen dann.

Geh-Meditation und Sitzmeditation sind zusammen die typischen Übungen für Vipassana.

http://www.wat-lao.org/PDFs/Bibliothek/Ajahn%20Tong/Ajahn%20Tong%20-%20Der%20dir...

Ich habe selber in dieser Tradition intensiv praktiziert, falls Du Fragen hast.

Kommentar von Ink1610 ,

Was hältst du vom Vajrayana-Buddhismus?

Kommentar von NewKemroy ,

Zuviel Rituale, Massenveranstaltungen, Meditationen auf Lehrer (man nimmt wohl die Person als Vorstellung zum Hauptmeditationsobjekt) - das ist alles nicht so mein Fall. Darüber hinaus gab es sehr viel Kritik hierzu im Netz.

Kommentar von Ink1610 ,

Ich fand das Buch vom Dalai Lama Die Essenz des Buddhismus sehr gut. Er meinte, das wesentliche im Buddhismus ist, die Ich-Losigkeit der Dinge zu erkennen. Wie siehst du das? Edit: Sorry, so hat das Buch geheißen: https://www.amazon.de/Die-Essenz-Lehre-Buddhas-Zeitlose/dp/3778782355

Kommentar von NewKemroy ,

Der Dalai Lama ist kein wirklich erfahrener Meditationslehrer. Aber es stimmt. Die Nicht-Ich-Lehre ist, oder besser die Erkenntnis dessen ist Kern der Buddha-Lehre und auf diese Weise verstanden in keiner anderen Religion oder Philosophie anzutreffen.

Man macht diese Erkenntnis während der Meditation. Sie kommt bei allen möglichen Betrachtungen daher und zeigt sich zumeist durch die Kontrollosigkeit. Ein Beispiel, nicht aus der Meditation sondern aus dem Alltag: Wenn Dich jemand wütend gemacht hat, dann kannst Du nicht "schnipp" einfach mal so von einer Sekunde auf die andere die Wut abstellen. Selbst wenn Du erkennst das gar kein Grund mehr für die Wut besteht, kann es sein dass sie noch ein kleines Weilchen andauert. Der Grund ist, dass man hierüber keine Kontrolle hat. Ich sein bedeutet Kontrolle. Ist das Ich aber hol und substanzlos, ohne Leben ohne Steuerungsfähigkeit, dann gibt es Punkte wo man erkennen kann, dass hier die Möglichkeit zur Kontrolle nicht vorhanden ist.

Das Ich ist nur ein Konzept, das in unserem Gedächtnis existiert. Es hat keinerlei Wirkungskraft.

In der Meditation kommen solche Erkenntnisse oft viel subtiler. Man muss es nicht einmal verstehen. Es reicht häufig die Beobachtung unbewusst gemacht zu haben, um eine kleine positive Veränderung bei einem zu bewirken.

Im Prinzip ist das so, als ob man einen Gegenstand an einem anderen reibt und der erste Gegenstand langsam seine Form verändert und sich dem zweiten Gegenstand anpasst.

In gleicher Weise reibt man sich während der Meditation an der Wirklichkeit, um hinterher besser mit ihr zu harmonisieren. Daher kann es z.B. sein, dass einem die Meditationsübung langweilig oder öde erscheint. Trotzdem bewirkt sie etwas, wenn richtig ausgeführt.

Wenn Du etwas stöbern möchtest? Probier's mal hier:

http://www.zeh-verlag.de/Download-400.html

Antwort
von NewKemroy, 4

Noch eine Ergänzung zu Vipassana: Die echte, vollständige Vipassana-Methode stößt einen Prozess an. Man könnte es auch Zyklus nennen. Dieser Zyklus, meistens durch das Wort "fortschreitend" gekennzeichnet, - also z.B. fortschreitende Praxis, fortschreitende Einsicht oder fortgeschrittene Übungen.

Dieser Zyklus ist naturbedingt. D.h. jeder, der auf die richtige Weise übt durchläuft diese 16 Stufen nacheinander. Das dauert beim ersten Mal 14 Tage und bei jedem weiteren Male 10 Tage (in der Tradition von Ajahn Tong). Möglich, dass es auch noch Traditionen gibt, die dafür länger benötigen. Aber ich denke 10 Tage sind das Minimum.

Der Zweck der ganzen Aktion ist das Erfahren von Nibbana (=Nirvana). Das kann man sich so wie ein Reset oder ein Neu-Start beim Computer vorstellen. Alle wirklichkeitsgemäßen Erfahrungen der ersten 8-11 Tage werden sozusagen zu einem System-Update zusammengefasst.

Das Ganze ist nichts weiter als ein Läuterungs-Prozess. Sicher gibt es solche Bestrebungen auch in anderen Formen/Religionen. Aber dies ist auf jeden Fall einer der funktioniert.

Läuterung? Ja, Du könntest es auch Reinigung nennen. Von was? Von den Befleckungen (kilesa), das ist das Synonym zu dem was die Christen die Erbsünde nennen. Also nicht von den Sünden reinigt man sich, sondern man eliminiert das, was das hervorbringt. Nenne es die Wurzel der Sünde oder den Quell oder ganz profan falsche Konditionierungen.


Antwort
von Sigimike, 22

Kurz? Das geht schlecht.
Fange mit der Konzentration auf deine Atemtechnik an.
(Und zwar den ganzen Tag, bei jeder Situation)

Es gibt 2 Meditationen - Die 1 Punkt Meditation - Und die 2te Meditation ist Achtsamkeit durch den ganzen Tag. Welche meinst du?

Buddas Lehre geht 7 Jahre, manchmal 7 Monate oder 7 Tage :) 
Einfach so schnell geht das nicht zum erklären.

- Konzentriere Dich im sitzen oder Liegen auf dein inneres - Konzentriere Dich nur auf deine Atmung, deinen Herzschlag, wie dein Brustkasten sich hebt, und senkt. Am besten lässt du wie Buddha die Augen ein KLEIN wenig offen, damit du nicht einschlafen tust. Schläfst du trotzdem ein, meditiere im Sitzen, Idealerweise im Kaiserschnitt.

Ein Buddha ist ein Mensch der in der Lage ist, zu erwachen.

Du musst die Ursache deines Leidens finden, um die Natur des Leidens zu verstehen. Verstehst Du erst die Natur des Leidens, kann es Dich nicht länger binden.

Gruss

Kommentar von Ink1610 ,

Die Vipassana Meditation meine ich ...

Kommentar von Sigimike ,

Fang einfach damit an: 
http://www.taoyinchi.ch/9-buddhismus.html

Darin findest du genug Ansätze. Ich würde jeden Tag einen kleinen Teil davon lesen, langsam und so, das du verstehst, was du liest.

Egal was du tust, lass Dir Zeit ;)

Antwort
von simsataby, 16

Ihren Atem beobachten

Diese grundlegende Meditationsübung stammt aus der Bewusstseinstradition des Buddhismus. Sie entwickelt die Konzentration und benutzt den Atem, um Sie zu lehren, wie Sie von Moment zu Moment gegenwärtig bleiben können, egal wo Sie sind oder was Sie möglicherweise tun. (...)

1. Suchen Sie sich eine bequeme Sitzhaltung, die Sie für 10 oder 15 Minuten beibehalten können.

Atmen Sie dann einige Male tief durch, und atmen Sie langsam aus. Ohne zu versuchen, Ihren Atem in irgendeiner Weise zu kontrollieren, lassen Sie es zu, dass er seine eigene natürliche Tiefe und seinen Rhythmus findet. Atmen Sie immer durch Ihre Nase, außer Sie können dies aus irgendeinem Grund nicht.

2. Beobachten Sie Ihren Atem, und fokussieren Sie Ihre Aufmerksamkeit entweder auf die Empfindungen in Ihren Nasenlöchern, die mit dem Kommen und Gehen Ihres Atems verbunden sind, oder auf das Heben und Senken Ihres Bauches.

Obwohl Sie Ihren Fokus von einer Sitzung zur nächsten wechseln können, sollten Sie im Laufe einer Sitzung bei einem einzigen Fokus bleiben - und langfristig ist es auch besser, wenn Sie bei jeder Meditation denselben Fokus verwenden.

3. Richten Sie Ihre volle Aufmerksamkeit auf das Kommen und Gehen Ihres Atems.

Tun Sie es wie eine Mutter, die die Bewegungen ihres kleinen Kindes beobachtet - liebevoll, doch beharrlich, weich, doch genau, mit einem entspannten, doch fokussierten Bewusstsein.

4. Wenn Sie erkennen, dass Ihr Geist abgeschweift ist und Sie gedanklich in Ihre Pläne, Ideen oder Tagträume verwickelt sind, bringen Sie Ihren Geist sanft, aber fest zu Ihrem Atem zurück.

Sie müssen damit rechnen, dass fast mit Sicherheit immer wieder Gedanken und Bilder auftauchen und durch Ihren Geist wirbeln werden, wenn Sie meditieren, aber machen Sie sich keine Sorgen. Kehren Sie einfach geduldig und beharrlich zu Ihrem Atem zurück. Falls Sie es praktisch unmöglich finden, Ihren Atem zu beobachten, sollten Sie versuchen, Ihre Atemzüge zu zählen (...).

5. Führen Sie diese einfache (aber nicht leichte!) Übung während der gesamten Meditation fort.

Wenn Sie wiederholt üben, werden Sie feststellen, dass sich Ihr Geist schneller beruhigt -und dass Sie auch in anderen Bereichen Ihres Lebens gegenwärtiger und konzentrierter sind.

Kommentar von Ink1610 ,

Ja, aber es gibt ja noch andere Übungen z. B. Metta-Meditation. Ich interessiere mich mehr für die Vipassana Meditation als für die Samatha Meditation.

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