Frage von DBKai, 271

Habt ihr ein Leben auf Sparflamme (finanziell) oder seid ihr im grünen Bereich?

Wie viel Geld braucht man durchschnittlich um gut über die Runden kommen zu können? Für eine Person ohne Kinder? Wie viel Geld braucht man, wenn man eine Person mit Kind ist - um gut über die Runden kommen zu können? Habt ihr ein Leben auf Sparflamme oder seid ihr locker im grünen Bereich und könnt euch und euren Lieben auch immer mal wieder etwas gönnen? Liegt es in EURER Hand, wie viel Geld ihr bekommt und ob ihr beruflich weiter kommt oder wird das eher fremdbestimmt? Liegt es zu 100 % in der Hand des Vorgesetzten und es ist ganz egal, wie viel ihr leistet, wie viel ihr könnt und wie sehr ihr euch auch anstrengt? Gibt es klare Angaben, wie man im Beruf weiterkommen kann - wie man den Vorgesetzten zufrieden stellen kann? Oder wird es einem UNMÖGLICH gemacht? Wenn ihr ein Leben auf Sparflamme habt - also mehr überlebt als lebt - wie geht ihr damit um? Macht es euch krank? Ab wann - würdet ihr sagen - ist man im grünen Bereich - also so, dass man gut über die Runden kommt - man sich satt essen kann und einem auch noch etwas Geld für kleine Belohnungen übrig bleibt? Habt ihr zu viel Geld? Also - so viel, dass ihr es gar nicht monatlich ausgeben könnt und euch so wieso immer etwas bleibt? Wisst ihr, was ihr mit dem ganzen Geld machen wollt? Wie seid ihr zu so viel Geld gekommen? Kann da jeder hin, wenn er nur will und sich engagiert - oder geht das nur mit Vitamin B?

Antwort
von Schwoaze, 157

Viele Fragen auf einmal. Weißt Du, eigentlich muss jeder seinen eigenen Weg suchen und finden. Auch die persönlichen Bedürfnisse sind sehr unterschiedlich.

Ich hab mich vor ...Jahrzehnten (Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!) selbständig gemacht, bin immer auf dem Boden geblieben, war fleißig und das Geschäft ist auch ganz gut gelaufen. Man schwimmt auf der Welle mit. Wenns den Kunden gut geht, geht's mir auch gut. Das ist so ein ständiges Auf und Ab, das man kaum selbst beeinflussen kann. Ich hatte Glück, war immer gesund und arbeitsfähig, hatte anfangs Rückendeckung von zu Hause, ja es geht mir gut.

Wenn Du eine gute Idee hast, kannst Du mit Fleiß, Mut und Glück - ohne geht's wohl nicht - alle Deine Ziele erreichen. Du denkst über dieses Thema anscheinend viel nach.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Antwort
von janfred1401, 109

Genug verdient man, wenn man seine monatlichen Unkosten problemlos zahlen kann, wenn man sich ein kleines Polster schafft für Unvorhergesehenes (kaputter TV, Waschmaschine, Auto). Sich auch für den Urlaub etwas an die Seite legen kann; Kurz gesagt - wenn man auf keine Kredite angewiesen ist (von Krediten für Wohnung oder Haus mal abgesehen). Wieviel das für den Einzelnen sein muss, hängt stark vom Konsumverhalten ab. Ich sag mal, als Single kann man mit 2000 netto schon ganz entspannt leben.

Man kann seinen beruflichen Werdegang sehr wohl planen und auch durchziehen. Dafür muss man sehen, dass man in einer Firma unterkommt, wo motivierte Leute auch durch WB usw. gefördert werden.

Optimal ist es, wenn man einen Mentor oder Fürsprecher hat, der das ganze unterstützt.Das ist etwas Glückssache, denn auch ein Mentor steht auf soziales Verhalten und nicht nur auf Ar***kriecherei und Ellbogeneinsatz. Allerdings muss man auch durch gute Leistung und Zuverlässigkeit punkten, denn wenn der Fürsprecher die Firma oder auch nur die Abteilung wechseln sollte, kann es schnell passieren, dass man auf einmal wieder etwas weiter "unten" landet.


Kommentar von lesterb42 ,

Sehr ordentlicher Beitrag aber der Kommunist auf dem Bild.....

Kommentar von janfred1401 ,

Ich habe mal ein Jahr in einer Nickelmine gearbeitet - auf Kuba :-)

Das Bild ist ne Tattoo auf meinem Bauch. Halt ein Souvenir. Ché war schon ein Held - aber Geldsorgenn hat er wahrscheinlich auch nie gehabt.

Kommentar von lesterb42 ,

Ich mag keine Kommunisten.

Antwort
von SharaLove, 56

Jeder ist im Umgang mit Geld etwas anders, ich persönlich finde wenn man nur noch gerade so lebt dann ist das doch kein leben mehr. Man muss sich auch MAL was gönnen können, aber auch sparen können wenn man in dem Bereich die Goldene mitte findet Lebt man meiner Meinung gut.

Antwort
von anonym8585, 36

Ich glaube kaum einer lebt im grünen Bereich.

Hast du 2000 netto suchst du dir eine ins Budget passende Wohnung und richtest deine sonstigen Ausgaben daran aus. Am Ende vom Monat wird kaum was bis garnichts übrig bleiben.

Bei 4000 netto ist die Bude größer oder du wohnst schon in einem Haus, fährst einen Sportflitzer und gönnst dir regelmäßig was. Am Ende vom Monat wird auch hier kaum was übrig bleiben da die Ausgaben höher sind.

Das geht ewig so weiter.

Wir haben zu zweit über 5000 netto zur Verfügung und rate mal was am Ende vom Monat übrig bleibt ;)

Kommentar von DBKai ,

Hast du 2000 netto suchst du dir eine ins Budget passende Wohnung und richtest deine sonstigen Ausgaben daran aus. Am Ende vom Monat wird kaum was bis garnichts übrig bleiben.

Wir bräuchten mehr kleine und günstige Mietwohnungen! Dann bleibt einem mehr vom Geld....

Wenn man 4000 Euro hat ist man ganz klar im grünen Bereich - man muss nicht im Luxus leben - man kann auch dann in einer kleinen Mietwohnung hausen und hat mehr als genug für sich zum leben.

Mit 5000 Euro für zwei Personen sollte man sich auch locker im grünen Bereich befinden...

Da gibt es Leute, die mit 1000 Euro im Monat auskommen sollen...

Kommentar von anonym8585 ,

Mit steigendem Einkommen steigen die Ansprüche.

Würde ich ab sofort 1000 netto mehr verdienen würde ich die Kohle umgehend in die Leasingrate für einen Porsche GT4 umwandeln und schon hat sich der Anspruch wieder angepasst.

Antwort
von Ontario, 25

Du hast da einige Fragen gestellt, die man pauschal nicht beantworten kann. Was das Einkommen angeht, kommt es eben darauf an, welche Qualifikation man mitbringt und dafür den passenden Job hat. Was den "Grünen Bereich" angeht, würde ich sagen, wenn man jeden Monat alle Kosten locker bestreiten kann und sich darüberhinaus auch noch was leisten kann, sollte das passen.Irgendwie ist doch jeder selber gefragt, welche Chancen er nutzt, um seinem Leben eine entsprechende Qualität zu geben. Manche begnügen sich mit dem was sie jeden Monat an Geld vom Arbeitgeber bekommen, andere suchen Wege, sich aus diesem limitierten Einkommen zu befreien. Also mehr wollen. Ich hatte einen sehr gut bezahlten Job in einem Konzern. Neutrales Firmenfahrzeug zur freien Verfügung, alles kostenlos.Weihnachtsgeld in Höhe eines Gehaltes, gutes Urlaubsgeld. War ziemlich frei in meinen Entscheidungen. Finanzielle Probleme hatte ich keine. Und - dennoch. Ich habe nach vielen Jahren den Job aufgegeben, was viele nicht verstanden. Habe mein Wissen in Eigenregie vermarktet, d. h. selbständig gemacht. Sicher sehr viel Arbeit anfangs, bis alles so lief wie ich mir das vorstellte.Inzwischen sind 16 Jahre seit meiner Firmengründung vergangen Ich bereue heute, dass ich diesen Schritt nicht schon früher gemacht habe.Verdiene heute weitaus mehr als früher, was mir ein angenehmeres Leben schenkt. Bin frei in meinen Entscheidungen, unabhängig von irgendeinem Chef. Um das zu erreichen braucht man die notwendige Energie,etwas Glück, Ehrgeiz, Gesundheit und stets den Erfolg im Auge behalten. Im Grunde könnte das jeder machen, sein Leben selber so zu gestalten wie er das möchte. Doch das erfordert eine Weichenstellung. Entweder man ist zurfrieden mit dem was man hat, oder man sucht andere Wege, um das zu ändern.

Kommentar von DBKai ,

Doch das erfordert eine Weichenstellung. Entweder man ist zurfrieden mit dem was man hat, oder man sucht andere Wege, um das zu ändern.

Ja - hoffentlich findet man diese Wege auch... wenn das Weiterkommen in Beruf und Schule mehr vom Lehrer/Chef (Vitamin B) abhängt, als von der eigenen erbrachten Leistung (Professionalität), dann ist man im A****.

Dann kommt man gar nicht erst an Geld... egal was auch immer man macht...  - als Frau kommt man schnell an viel Geld, wenn man sich prostituiert, hab ich gehört... aber ob es für Frauen auch andere Wege gibt um an viel Geld zu kommen? Woher haben die Männer das ganze Geld um sich die vielen Prostituierten leisten zu können? Ich finde, dass mein Leben in vielen Bereichen viel zu sehr fremdbestimmt abläuft... Ich möchte, dass es in meiner Hand liegt, ob ich den Job morgen noch habe... dazu brauche ich klare Angaben, was ich zu tun habe... und es sollten sinnvolle Aufgaben sein (dem Gemeinwohl nützen)... außerdem will ich Gespräche auf Augenhöhe, wenn etwas unklar ist... ich möchte verstehen können, wozu etwas gemacht werden soll oder eben nicht...

Ich bilde mich gerne weiter.. ich entwickle mich gerne weiter... aber ohne Geld kann ich mich wohl kaum selbstständig machen... und auch wenn ich eine gute Leistung erbringe, komme ich bei so viel Freunderlwirtschaft nirgends hin...

Kommentar von Ontario ,

Das Leben hat nun mal unendlich viele Facetten.In der Schule würde ich das Weiterkommen, bezogen auf die schulischen Leistungen ausmachen.. Wenn man gut ist, ordentliche Schulaufgaben abliefert, kann selbst der unangehmste Lehrer keine schlechte Noten geben.

Im beruflichen Leben geht es eben um Karriere und Geld. Da werden ganz andere Akzente gesetzt. Du nennst das Wort "fremdbestimmt"., was ich für sehr treffend halte. Wenn du als "kleiner" Angestellter oder Arbeiter Tag für Tag den Trott ableistest, befindest du dich wie in einer Mühle die sich dreht und du immer dasselbe machst. Du kannst auch nicht in jedem Fall bestimmen, ob du deinen Job behälst oder nicht. Das entscheiden andere über dich.Wenn es Stellenstreichungen gibt, man Pech hat unter denen zu sein, über die der Rotstift entscheidet, bist du eben das Opfer. Daran kannst du aufgrund unseres Wirtschaftsystems nichts ändern. Es sei denn du bist Beamter, da hast du deinen Job sicher und kannst planen.

Wenn der Laden nicht das erwirtschaftet was erforderlich ist, stehen in erster Linie Überlegungen über mögliche Rationalisierungen und letztendlich Stellenabbau an. In der heutigen Zeit kannst du nicht davon ausgehen, dass du immer deinen Job behälst. Die Lebensplanbarkeit hat dadurch Risse bekommen. Viele grosse Unternehmen stellen meist nur zeitlich befristete Arbeitsverträge aus. Ist die Zeit abglaufen, musst du entweder gehen, oder man übernimmt dich. Gespräche auf Augenhöhe ? Es gibt Vorgesetzte die sich über den ihnen anvertrauten Mitarbeitern erhaben fühlen. Mit denen wirst du nie ein Gespräch auf Augenhöhe führen können. Die werden dich merken lassen, dass du der "Befehlsempfänger" bist.Man sollte deshalb jede Möglichkeit nutzen, wenn eine Firma eine Weiterbildung anbietet, welche die Firma auch bezahlt. Dann besteht ein gewisses Interesse seitens der Firma daran, dass der Mitarbeiter bleibt. Trotzdem, auch dafür gibt es keine Garantie. Um sich von all diesen "Ketten" zu befreien, ist eigentlich nur der Weg in die Selbständigkeit eine Alternative. Nur dann hat man die Möglichkeit darüber zu entscheiden, ob man vorwärts kommt, oder scheitert. Beides ist gegeben. Ein gut durchdachtes Konzept, genaue Marktbeobachtung und Fachkompetenz sind wesentliche Grundlagen dafür, dass man Erfolg hat. Hinzu kommen Ehrgeiz, Glück , Gesundheit und zu Beginn auch etwas Kapital, um mögliche "Durststrecken" überwinden zu können. Manche die in der Selbständigkeit ihr Heil sehen, scheitern, weil die Grundvoraussetzungen eben nicht gegeben sind. Einen Plan "B" der immer zum Erfolg führt, den gibt es leider nicht. So bleibt mir am Ende nur Eines, dir zu wünschen, dass du dich in deinem neuen Job wohl fühlst und  dir deine Arbeit ein gewisses Selbstwertgefühl vermittelt. Bedenke bei allem, wir sind Menschen, unterschiedlich in unseren Charakteren und da bleibt es nicht aus, dass man immer wieder auf andere stösst, die einem nicht das gönnen, was man erreichen will, oder könnte. Selbst wenn man sich mit all seinen Möglichkeiten einbringt. Ich habe die Erfahrung nach meinem Studium und dem Eintritt in einen Konzern gemacht, dass es welche gibt, die sich meines Fachwissens bedienen wollten und das dann als das ihre in der höheren Ebene zu "verkaufen" versuchten.

Antwort
von Virginia47, 84

Ich habe immer so gelebt, dass ich nur das ausgeben konnte, was ich eingenommen habe. Und sogar noch davon gespart. 

Und so habe ich sogar die Zeit der Arbeitslosigkeit überstanden. 

Und jetzt bin ich locker im grünen Bereich. 

Denke aber auch an meine Zukunft. Zum Beispiel, dass meine Rente nicht so üppig ausfallen wird. Deshalb sorge ich jetzt vor. 

Kommentar von janfred1401 ,

Ja, man wird nicht reich von dem Geld was man im Monat verdient, sondern von dem was man im Monat an die Seite legt.

Ich lege nicht viel an die Seite(gibt ja auch kaum Zinsen), sondern habe mir in den letzten Jahren 2 Garagen voll Motorradoldtimer angesammelt.

Antwort
von MausMitGebiss, 144

Absolutzahlen kann man dir hier ja nicht nennen, da es auf deinen Wohnort ankommt. In Hamburg oder München lebst du mit 1500 € netto wahrscheinlich eher auf Sparflamme, in Oberfranken kann man davon aber super leben.

Ich nenne es den grünen Bereich, wenn ich meine Miete zahlen kann, alle Versicherungen, laufende Kosten des Autos.... zusätzlich Nahrungsmittel. Dafür reichen mir als Single locker 150 € - 200 € im Monat....  und wenn man dann noch ein bisschen was ansparen kann, ists natürlich perfekt. Das nenne ich den grünen Bereich.

Kommentar von DBKai ,

Weil Oberfranken günstige Produkte und Mieten hat?

Den grünen Bereich würde ich auch so definieren wie du - und den sollte jeder erreichen können, damit das Leben auch schön sein kann... und es nicht nur "Überlebenskampf" ist... damit man sich auch mal entspannen kann... sonst ist man ja immer sofort im Stress, wenn es mal zu unerwarteten Kosten kommt...

150 - 200 Euro brauchst du wofür? Für laufende Kosten und zusätzliche Nahrungsmittel? Mieten fallen oft teurer aus...

Kommentar von MausMitGebiss ,

Hab das missverständlich formuliert. 150-200 € war nur auf die Nahrungsmittel bezogen. Und ja, im Vergleich zu Großstädten sind die Mieten in Oberfranken supergünstig, dafür lebt man eben auch an einem trostlosen und langweiligen Ort... hat immer Vor- und Nachteile ^^

(Als gebürtiger Oberfranke darf/kann ich das sagen ;))

Es gibt sicherlich auch viele andere Regionen in D mit günstigen Mieten.

Kommentar von lesterb42 ,

"Unerwartete" Kosten kommen immer. Deshalb ist es gut, Rücklagen zu haben. Macht die Sache deutlich entspannter.

Antwort
von chokdee, 66

Hey, das sind aber echt zu viele Fragen.

Also ich komme ganz gut klar mit meinem Geld. Ich habe studiert und dann richtig Gas gegeben und ein vernünftige Position bekommen ohne meinem Chef in den Ar... zu kriechen. Allerdings musste ich auch ein paar mal die Firma wechseln damit es funktionierte

Kommentar von DBKai ,

Ich hab viele Fragen - in unserem System läuft vieles nicht ganz korrekt und fair ab... deshalb sind diese auch nicht immer leicht zu beantworten... es gibt viel Handlungsbedarf... vieles was sich verändern/verbessern soll.. zu Gunsten des allgemeinen Wohl und nicht zum Wohl einer Minderheit auf Kosten einer Mehrheit.

Schön zu lesen, dass es zumindest schon bei manchen Leuten klappt, dass sie lernen... arbeiten... und ohne Vitamin B im Job gut zurecht kommen können.

Kommentar von chokdee ,

Das deutsche System hat viele Fehler, aber immer noch eines der besten auf der Welt.

Kommentar von DBKai ,

Schlimmer geht immer... aber besser geht es auch... Es gibt den Weg nach unten und den Weg nach oben...

In einem Land der 1. Welt könnte man da bestimmt vieles schnell verändern, wenn sich besonders mal einige Obrigkeiten dafür einsetzen würden...  Wer hat den meisten Einfluss? Wer hat das meiste Geld? Wie hat sich diese Person ihr Geld "verdient"? Wie viel ist eine Leistung wert?

Kommentar von chokdee ,

Könnte "man". Das klingt einfach. Die Korruption lebt halt überall als Krebsgeschwür. Wenn du etwas verändern willst geh in die Politik

Kommentar von lesterb42 ,

Gott bewahre uns vor den Leuten, die nicht wissen, wohin die Reise geht, aber meinen es muss dringend etwas verändert werden.

Kommentar von DBKai ,

Als ob es so leicht wäre in die Politik zu gehen... aber interessieren tu ich mich dafür und man kann nicht nur etwas verändern, wenn man in der Politik ist...

Wenn jemand etwas verändern kann, dann wohl am ehesten ein Land der 1. Welt, oder etwa nicht?

Warum sollte man nichts verändern können? Es hat sich im Laufe der Geschichte schon so unglaublich vieles verändert... warum sollte das jetzt auf einmal aufhören?

Kommentar von chokdee ,

Und wie willst du es ändern? In die Politik zu gehen ist gar nicht schwer. Man fängt regional an und arbeitet sich hoch

Kommentar von janfred1401 ,

und ein bisschen "chockdee"  !

Kommentar von DBKai ,

Ok - vielleicht versuche ich das in Stuttgart mal.

Kommentar von DBKai ,

In meiner Position kann ich durch Aufklärungsarbeit etwas verändern... immerhin hab ich Internet-Zugang... da kann man viele Themen ansprechen und sich darüber unterhalten..

Kommentar von lesterb42 ,

Du müsstest ersteinmal erkennen, was ist, wohin du willst und dann entscheiden, was zu ändern ist. Ändern ist kein Selbstzweck und häufig mit unerwünschten Nebenwirkungen verbunden.

Antwort
von kenibora, 84

Warum besteht jeder auf "Angaben" anderer? Jeder hat unterschiedliche Ansprüche an verschiedene Dinge im Leben... und vieles ist auch machbar, aber ohne entsprechenden Einsatz von "Arbeit" ,ob geistige, körperliche, geht es ohne Glück, nicht! Dazu gehört auch "Vitamin B"

Kommentar von DBKai ,

Weil man es Leuten, die nicht wissen, was sie haben wollen - unmöglich recht machen kann. Das ist nicht fair. Ganz besonders nicht in einer Chef-Position - unprofessionell ist das und man schadet dadurch anderen Menschen.

Gibt es klare Angaben: Das und das ist zu machen, weil... - und hat die Tätigkeit auch einen  positiven Nutzen für das Gemeinwohl - passt es eh. Dann liegt es ganz am Mitarbeiter, ob er das geforderte so erfüllt oder eben nicht. Wenn er es nicht erfüllen kann, muss man die Frage klären, woran das nun genau liegt... und Lösungen suchen... wenn es keine Probleme gibt und der Mitarbeiter die Arbeit gut erfüllt - perfekt.

Vitamin B hat im Beruf nichts verloren - da zählt die erbrachte Leistung - die Fähigkeiten eines Menschen. Privat kann man sich treffen, mit wem man möchte - im Beruf soll es professionell zu gehen. Keine Freunderlwirtschaft!

Kommentar von kenibora ,

Mit dieser "Lebensweisheit oder Lebenserfahrung" kommst Du nicht sehr weit..... (Je höher und weiter Du kommst, wirst Du überwiegend feststellen müssen, im Berufs- wie im Privatleben lauten die Devisen, jeder gegen jeden und jeder ist sich zunächst selbst der Nächste!

Kommentar von janfred1401 ,

Gott sei Dank, gibt es auch Ausnahmen.

Wenn man soweit ist und sich nach deinen Devisen richtet, hat man sich eigentlich aufgegeben. Ich jedenfalls kann guten Gewissens in den Spiegel schauen.

Kommentar von DBKai ,

Das ist im Kapitalismus so - soll aber nicht so bleiben - denn richtig ist das überhaupt nicht - und es führt auch nirgends hin, wo irgendjemand hinwollen sollte... Alles sollte auf das Gemeinwohl ausgerichtet sein/werden! Davon haben dann alle Menschen weltweit etwas... Wer will es schon, dass eine Minderheit auf Kosten von einer Mehrheit immer reicher und reicher wird? Faire Arbeitsverhältnisse will man doch haben... Wer viel für das Gemeinwohl leistet, viel kann und weiß soll mehr verdienen als jemand, der weniger leistet, kann und weiß... gute Eigenschaften fördern...

Antwort
von Mignon2, 113

Du hast sehr viele Fragen gestellt. Wenn man die alle beantworten würde, müßte man dir einen Aufsatz schreiben. :-)))

Offensichtlich bist du noch sehr jung und hast keinerlei Berufserfahrung. Mache also zunächst eine Ausbildung, suche dir einen Job und arbeite dich dann in der Hierarchie hoch oder wechsle den Arbeitgeber, wenn es für deine Berufskarriere positiv erscheint. Dann verdienst du sukzessive mehr Geld.

Es hängt von deinen Ansprüchen ab, wie viel Geld du monatlich für deinen Lebensunterhalt brauchst. Wenn du dir ein großes Luxusapartment mietest und täglich echten, russischen Kaviar essen möchtest, mußt du verständlicherweise mehr Geld verdienen, als wenn du dich in einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung bescheidest und von Lebensmittelsonderangeboten der Discounter ernährst. Diesen Teil der Frage kannst du dir also nur selbst beantworten.

Kommentar von DBKai ,

Du hast sehr viele Fragen gestellt. Wenn man die alle beantworten würde, müßte man dir einen Aufsatz schreiben. :-)))

Ja - ich bin derzeit fragewütig.

Offensichtlich bist du noch sehr jung und hast keinerlei Berufserfahrung. Mache also zunächst eine Ausbildung, suche dir einen Job und arbeite dich dann in der Hierarchie hoch oder wechsle den Arbeitgeber, wenn es für deine Berufskarriere positiv erscheint. Dann verdienst du sukzessive mehr Geld.

Nicht ganz. Ich bin 26 Jahre alt und arbeite nun schon seit 3 Jahren. Ich habe zwei Ausbildungen abgeschlossen. Im Job habe ich die Erfahrung machen müssen, dass es nicht fair abläuft - es herrschten oft chaotische Zustände... Probleme wurden auf andere abgeschoben... Sündenbock-Suche/-Bildung... mangelnde interdisziplinäre Kommunikation - viele Unklarheiten... unprofessionelle Vorgesetzte, die mit Vitamin B vorgehen und keine wirkliche faire Chance geben - keine eindeutigen Angaben machen, was sie wollen... ev. auch gar nicht wissen, was sie wollen... Habe mehrmals diese Erfahrung machen müssen und suche nun wieder eine neue Stelle - am 15.2 geht es los und ich hoffe, dass es dieses Mal besser läuft... mit klaren Angaben... Ordnung und fairen Zuständen... es soll ganz in meiner Hand liegen, wie weit ich im Job komme... an meiner Bereitschaft zur Leistungserbringung, zur Arbeit an mir selbst... zur Weiterbildung soll es liegen...

Es hängt von deinen Ansprüchen ab, wie viel Geld du monatlich für deinen Lebensunterhalt brauchst. Wenn du dir ein großes Luxusapartment mietest und täglich echten, russischen Kaviar essen möchtest, mußt du verständlicherweise mehr Geld verdienen, als wenn du dich in einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung bescheidest und von Lebensmittelsonderangeboten der Discounter ernährst.

So soll es sein. Es sollte in meiner Hand liegen. Will ich Luxus muss ich auch bereit sein, mehr zu leisten... mich besser zu bilden... und meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln... bin ich mit weniger zufrieden reicht es auch wenn ich weniger leiste und kann.

Nur im neutralen Bereich sollte ich wirtschaften können. Ich sollte durch meinen Lebensstil nicht mehr nehmen als ich selber wieder für das Gemeinwohl einbringen kann. Im Idealfall ist man im Plus und erbringt mehr für das Gemeinwohl, als notwendig wäre - dann hat man eine gute Lebensqualität. Ist man im Minus, muss man sich etwas einfallen lassen, damit auch diese Personen zumindest den neutralen Level erreichen können.


Kommentar von Mignon2 ,

Einen hunderprozentig perfekten Arbeitgeber/Job gibt es nicht. Nobody is perfect - du als Mensch bzw. als Arbeitnehmer auch nicht. Mit Widrigkeiten muß man überall im Leben rechnen, nicht nur, aber natürlich auch in der Arbeitswelt.

Viel Glück bei deiner Suche nach einem geeigneten neun Job! :-)

Kommentar von DBKai ,

Einen hunderprozentig perfekten Arbeitgeber/Job gibt es nicht. Nobody is perfect - du als Mensch bzw. als Arbeitnehmer auch nicht. Mit Widrigkeiten muß man überall im Leben rechnen, nicht nur, aber natürlich auch in der Arbeitswelt.

Das ist mir bekannt. Gegen kleine Fehler hab ich auch nichts - passiert mir auch und dazu stehe ich auch. Aber gegen große unnötige Fehler sehr wohl, besonders wenn keine Gespräche möglich sind... wenn man unterdrückt wird... andere ihre Machtposition missbrauchen... das ist ja dann Verbrechen...

Ich hab überhaupt kein Problem damit, wenn jemand etwas (noch) nicht gut kann, solange er ehrlich dazu steht! Und das war an meinen letzten Arbeitsplätzen oft nicht der Fall. Die Unternehmensziele im Kapitalismus fallen oft auch sehr negativ aus - weil es nur um Profit geht und nicht um das Gemeinwohl. Das ist alles verkehrt. Sorgt für eine allgemeine Verschlechterung, wenn sich da nichts verändert.

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