Frage von Taschenrechner9, 127

Habt ihr Angst vor dem Tod bzw Sind wir überhaupt real?

Ich habe mal eine Frage an euch. Habt ihr ehrlich gesagt, Angst vor dem Tod? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass nichts nach dem Tod ist. Es ist merkwürdig, aber ich denke, dass wenn ein Mensch stirbt, in so einer Art Schlaf verfällt, aber ohne Träume zu haben und einfach nie wieder aufwacht. Ich meine, wenn das so wäre, wovor haben dann Menschen Angst zu sterben? Ja natürlich müssten sie ihre Geliebte verlassen, aber so gesehen, müssten Menschen doch nur vor den Schmerzen Angst haben. Meine Eltern sind Muslimen und sie meinen, dass es nach dem Tod ein Leben danach geben wird. Aber mal ehrlich, dass ginge doch überhaupt nicht, So viele Menschen, die schon gelebt haben und es werden nicht weniger. Dann müsste doch irgendwann dieser bestimmter Ort überfüllt sein. Weil nichts ist unendlich. Weder das Universum noch das Leben.Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass alles nur ein Traum wäre und wir alle nicht real sind. Mal ehrlich, dass könnte doch irgendwie vielleicht sein. Ich weiß, dass ich mir viele unnötige Gedanken mache. Aber ich neige eher dazu, einfach viel z Denken

Antwort
von Andrastor, 50

Was den Tod anbelangt hast du Recht. Da mit dem Tod ebenfalls unser Bewusstsein stirbt, fühlt er sich an wie eine Ohnmacht, bzw, der Teil des Schlafens an den man sich nach dem Aufwachen nicht mehr erinnert.

Das Leben nach dem Tod würde vorraussetzen dass irgendetwas das als Träger des Bewusstseins dienen könnte, nach dem Tod bestehen bliebe, was bisher nicht nachgewiesen werden konnte.

Antwort
von drachenfreund, 47

Hallo Taschenrechner9,

die Angst vor dem Tod oder vor dem sterben an sich ist etwas normales. Es ist die Ungewissheit, plötzlich nicht mehr Herr seiner Lage zu sein (zusammenbrechen, alles bewusst mitzuerleben, obwohl man nichts mehr tun kann) oder einfach "vor der Zeit" (also früher als die Eltern) zu sterben, obwohl man noch so viel tun möchte im Leben. Ich denke das legt sich mit der Zeit und je mehr Freunde, Bekannte, Verwandte sterben, desto eher stellt man sich darauf ein, wird bescheidener, akzeptiert es. Irgendwann fangen auch die ersten körperlichen Gebrechen an - Spätestens dann hat man es irgendwann satt.

Mit dem Leben nach dem Tod sprichst Du natürlich etwas an was Teil des Glaubens ist. Mir persönlich geht es da ähnlich. Ich habe auch nie verstanden wohin all die Seelen gehen, die seit Jahrtausenden existieren. Deswegen glaube ich nicht daran. Vielleicht ist es tatsächlich nicht mehr als eine Hoffnung, die vielen Menschen hilft den Tod besser zu ertragen. Ich begnüge mich damit, dass meine Atome zu Staub zerfallen und irgendwann daraus etwas neues entsteht. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Und ob die Welt real ist, kann Dir niemand so schnell beantworten. Vielleicht leben wir alle in einer Matrix. Aber würden wir dort nicht auch sterblich sein? Fragen über Fragen

Antwort
von DaMenzel, 46

"Wenn Du Tod bist, dann tut das nur den anderen weh. Genauso ist es wenn Du dumm bist."

Ich nehm das mal als Einstieg. Ja, wir sind real, da wir uns und andere wahrnehmen und für uns alle die gleichen Gesetzmäßigkeiten gelten.

Die meisten Menschen haben keine Angst vor dem Tod an sich (behaupten sie jedenfalls). Ich sage dass ich es von mir nicht weiß. Vermutlich haben alle doch Angst zu sterben, weil man eben nicht weiß was danach kommt sondern nur an ein "danach" glauben kann. Zusätzlich verbindet man mit dem Tod häufig Schmerzen, ungestillte Sehnsucht, hilflosigkeit und so weiter.

Grundsätzlich sollte man das IMHO aber nicht so negativ sehen, denn:

1. Wenn nichts mehr kommt (also man nichts mehr fühlt, Erinnerungen hat etc.) dann kann man sich keine Gedanken mehr darüber machen.

2. Wenn man wiedergeboren wird - dann verliert man nur in einem von drei Fällen. Entweder es geht einem besser, gleich gut oder schlechter als Vorher. Also verliert man in zwei von drei Fällen nichts (auch wenn man sich an das davor vermutlich nicht erinnern kann).

3. Wenn man in ein Paradies kommen würde, wären traurige Gedanken nicht mehr vorhanden sondern nur noch Schöne, weil das Paradies sich nur als eine Fiktion unserer eigenen Perspektive darstellen kann.

4. Wenn man in eine Hölle kommen würde, dann hat man´s warm auch wenn man unerträgliche Schmerzen ertragen müsste. Tragisch - das wäre die Looser-Karte.

Antwort
von NichtZwei, 27

Wir sind nicht real, also die Person, die wir glauben zu sein, ist eine Illusion, sie wird von den Gedanken genaehrt und alle klammern sich an diese Person, jemand zu sein. Was wir in Wirklichkeit sind, ist ewiges Bewusstsein, machmal auch Seele genannt. Diese Bewusstsein wird ewig sein, denn es braucht nicht zu essen, traeumen oder hat einen Koerper. Diese Koerper, den wir beleben mit unserem Bewusstsein, ist nur vorruebergehend unser Vehikel. Durch das Denken werden wir in eine Art Traumzustand gehalten, deswegen ist das Denken bei den meisten zur Sucht geworden, obwohl Gedanken nicht zu uns gehoeren, sondern extern erscheinen. Wir sind nur die Beobachter unseres Lebens und unserer Gedanken. Wir sind das, was auch den Augen sieht, wir sind das was die Gedanken erkennen kann. Das ist was wir sind. Alles Gute

Antwort
von Nightythehawk, 51

Vielleicht gibt es ein Leben nach dem Tod aber wir sind noch nicht in der Lage es zu begreifen. Wenn man stirbt und der Körper langsam zersetzt wird verschwindet man nicht einfach, sondern wird einfach zu etwas anderem.

In der Physik geht nichts verloren, es wird einfach nur in etwas anderes umgewandelt. Vielleicht wird die eigene Seele, insofern man daran glaubt, nach dem tot in Energie umgewandelt und man lebt als teil von etwas anderem weiter.

Wieso vor etwas Angst haben, dass man eh nicht beeinflussen kann :)

Antwort
von PersiaPrince, 43

Klar gibt es die Unendlichkeit. Dieser Ort ist einer, den wir uns nicht wirklich vorstellen können und auch nicht sollen. Dort sind wir befreit vom physischen, also vom Körper und deswegen wird er nicht überfüllt sein. Ich glaube, dass deine Eltern recht haben, denn es gibt immer ein Davor und danach...

Antwort
von myzyny03, 44

Je älter ich werde, desto weniger Angst habe ich vor dem Tod. Obwohl er ja immer näher rückt. Ich hatte früher auch manchmal das Gefühl, dass alles nur ein Traum ist. Genau genommen kann man das auch nicht beweisen. Was ist real? Deine Welt oder meine? Ich habe deine Frage gelesen, und antworte Dir. Träumen wir das selbe, oder träume ich deine Frage nur, oder träumst du meine Antwort nur?

Wirklich entscheiden können wir das nicht.

Nehmen wir mal an, es gibt eine wirkliche Welt. dann denke ich allerdings auch, dass nach dem Tod nichts mehr kommt. Entwicklungsgeschichtlich ist es ja wohl so, dass nur der Tod Veränderung des Lebens ermöglicht.

Ach nee, ich will jetzt gar nicht mehr drüber nachdenken. Heute wird gelebt!

Antwort
von JTKirk2000, 33

Habt ihr ehrlich gesagt, Angst vor dem Tod?

Nein, habe ich nicht. Entweder es gibt ein Leben nach dem Tod und ich würde begrüßen, was danach kommt, oder es gibt kein Leben nach dem Tod und ich werde es nie erfahren. Das Einzige wovor ich in Bezug auf den Tod Angst habe, ist der eventuelle Todesschmerz.

Sind wir überhaupt real?

Aus der Perspektive dieses Daseins gesehen sind wir real. Ob wir jedoch aus der Perspektive eines anderen Daseins, durch welches vielleicht unser Dasein begründet wurde, real sind, ist eine Frage, die man innerhalb des uns bekannten Daseins nicht beantworten kann.

Antwort
von paul0507, 70

Also ich habe keine Angst vor dem Tod und kann mir auch nicht vorstellen was danach passiert. Vielleicht ist es ja auch so, dass unser "reales Leben" auch nur ein Traum ist. Wovor ich mehr Angst habe ist, dass eine Person stirbt die mir nahe steht.

Antwort
von nowka20, 24

real sind menschen wir als geistwesen in einem "materiellen körper"

unsere sinnesorgane dagegen nehmen nur eine bilderwelt wahr, aber niemals eine realität

Antwort
von 1024k, 45

Aus Sicht von Chemikern und Biologen muss der Körper eine Seele haben. Ob die Seele jetzt ein Geist ist oder aus atomaren Teilchen besteht, weiß niemand.

Wer weiß, vielleicht haben deine Eltern recht. Schließlich gibt es Menschen die einige Minuten tot waren, wieder reanimiert wurden und von einem Himmel geredet haben.

Kommentar von vikodin ,

meine meinung... endorphine, adrenalin und andere hormone die in dieser stresssituation des sterbens ausgeschüttet werden... wahnvorstellung wegen des "High"-Zustands

Antwort
von Netie, 21

Also ich weiß 100% das ich echt bin. Ich weiß, wie ich heiße, wo ich wohne, wer meine Verwandten und Bekannten sind, was ich schon erlebt habe usw.

Ich weiß auch, dass ich mich nicht fürchten brauche vor dem Tod, denn er ist für mich nur ein Übergang zur himmlischen Heimat.

Ich weiß, dass Jesus Christus für meine Sünden am Kreuz gestorben ist.

"Seliges Wissen, Jesus ist mein, köstlichen Frieden bringt es mit ein. Leben von oben, ewiges Heil, völlige Sühnung ward mir zuteil."

Ich weiß, dass der Glaube in meinem Herzen ist und nicht geraubt werden kann.

Antwort
von comhb3mpqy, 24

Ich bin Christ und glaube an ein Leben nach dem Tod. Der Glaube an ein Leben nach dem Tod hat mit meiner Religion zu tun und ich habe auch Argumente für meinen Glauben. Ich schreibe auch bei einigen Fragen von den Argumenten. Falls die Argumente jemand interessiert, dann kann man auf meinem Profil ja mal ein paar von meinen Antworten ansehen.

Ein Grund, um an ein Leben nach dem Tod zu Glauben sind Nahtoderfahrungen. Man kann im Internet ja mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" oder "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen).

Es leben momentan viele Menschen auf der Erde und irgendwann muss man sterben. Aber warum sollte das ein Platzproblem geben? Um die Erde herum ist doch noch viel Platz :)

Antwort
von Sveny1, 33

Also da kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen.

Nichts geht verloren, alles wandelt sich um in eine andere Energie. Ob es so ist wie die Monotheistischen Glaubensgemeinschaften z.b Christentum oder Islam weiß ich nicht. Aber allein die Tatsache dass wir so sind wie wir sind und uns diese Frage überhaupt stellen können, ist unglaublich. Es ist schon faszinierend dass wir Menschen in der Lage sind so ein hohes Bewusstsein zu haben. Wieso sollte es also nicht etwas nach dem Tod geben?

Antwort
von vikodin, 32

ich habe angst vor der nicht existenz... gut wenn man tod ist ist einem das egal weil man kein bewusstsein mehr hat aber wenn ich jetzt drüber nachdenke ist das schon irgendwie schrecklich... und zum anderen was nach dem tod ist... da kommt es drauf an was du glaubst... ich kann von dem sprechen was die bibel sagt, die spricht in prediger 9:5 was die lebenden betrifft sie sind sich bewusst dass sie sterben werden, was aber die toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst. also die bibel spricht ebenfalls von einer nichtexistenz nach dem sterben... tod ist das gegenteil von leben... jedoch gibt die bibel auch auskunft was zukünftig geschieht... sie spricht von einer Auferstehung von den toten... aber dazu muss man sich näher mit der thematik beschäftigen und sich auch dafür interessieren... und hier auf gutefrage wirst du auf vieles stoßen... welche die religös sind und welche die es nicht sind... welche die dir religion aufdrücken wollen und welche die religiöse menschen für dumm erklären...  

Antwort
von chrisbyrd, 23

Ich bin Christ und habe gerade deshalb überhaupt keine Angst vor dem Tod. Wenn man an Gottes Verheißungen glaubt, ist man davon überzeugt, dass das Leben nach dem Tod unendlich schön werden wird. Es gibt nichts in dieser Welt was damit auch nur annähernd vergleichbar wäre. Nach dem Tod fängt bei Gott im ewigen Leben das eigentliche Leben erst so richtig an. Darauf freue ich mich schon sehr!

Als Paulus in Rom im Gefängnis saß, schrieb er an die Gemeinde in Philippi: "Am liebsten würde ich das irdische Leben hinter mir lassen und bei Christus sein; das wäre bei weitem das Beste. Doch ihr braucht mich noch, und deshalb – davon bin ich überzeugt – ist es wichtiger, dass ich weiterhin hier auf der Erde bleibe" (Philipper 1,24.25).

Antwort
von Virginia47, 22

Nein, ich habe keine Angst vor dem Tod. Und mir ist es egal, was danach ist.

Antwort
von laePanda, 22

Nein, im Gegenteil, ich freue mich z.T. auf den Tod, ohne Suizid gefährdet zu sein.

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