Frage von ackerland003, 147

Habt ihr Angst vor dem Islam, bzw. was haltet ihr von der These, dass sich das Christentum mit dem Islam nicht verträgt?

Antwort
von RobinsonCruesoe, 44

Die These, daß sich Christentum und Islam vertragen, kann nur der behaupten, der weder von dem einem noch vom anderen Ahnung hat. Unsere kulturelle Vergeßlichkeit hat dazu geführt, daß wir hier im aufgeklärten Abendland der Ansicht sind, Christentum sei austauschbar mit dem Islam, beide seien "irgendwas, das irgendwie mit "Gott" zu tun hat.

Auch wenn es vielen Zeitgenossen nicht gefällt: Ohne das Christentum hätte es "Aufklärung" nie gegeben; denn der Boden für die Aufklärung wurde entscheidend durch das Christentum vorbereitet. Unter dem Islam hat es nie Aufklärung gegeben und wird es auch nicht geben.

Aber was macht christlichen und muslimischen Glauben so verschieden und welche Konsequenzen hat das für Demokratie und Aufklärung? Ich möchte dies entlang dreier Fragen erörtern:

1. Gibt es Gott?

2. Hat Gott sich offenbart?

3. Welche Bedeutung hat die Offenbarung Gottes für den Menschen?

Die erste Frage -Gibt es Gott?- dürfte von Christen und Muslimen ähnlich beantwortet werden. Gott, so sagen beide, läßt sich an der Schöpfung ablesen oder erkennen oder man kann von der Schöpfung auf Gott schliessen. Diese sog. "natürliche Gotteserkenntnis" ist manchmal übertrieben formuliert, wie bei den Kreationisten, aber das tut hier nichts zur Sache; denn die natürliche Gotteserkenntnis bedeutet für sich allein erst einmal: gar nichts.

Schon in der zweiten Frage -Hat Gott sich offenbart?- erkennt man deutliche Unterschiede zwischen Islam und Christentum. Zwar bejahen beide, dass Gott sich offenbart habe, aber über das "Wie" haben beide ganz verschiedene Ansichten. Im Islam glaubt man, dass Gottes Wort in einer Art "Urbuch" bei Gott liegt; aus diesem Urbuch hat Gott über den Engel Gabriel dem Menschen Mohammed "ins Buch diktiert". Das Ergebnis ist der Koran, der auf Verbalinspiration beruhend gedacht wird. Da der Koran die Abschrift des göttlichen Urbuchs darstellt, ist jeder Buchstabe, jedes Wort, jeder Satz, jeder Vers heilig und unantastbar.

Im Christentum glaubt man, dass Gott sich selbst in Jesus Christus offenbart hat. Das heisst: Gott ist Inhalt und Überbringer der Offenbarung. Das bedeutet "Selbstmitteilung Gottes". Das Neue Testament sind die frühest zugänglichen menschlichen Bekenntnisse zur Selbstmitteilung Gottes. "Wort Gottes" bedeutet das Geschehen der Verkündigung, dass Gott sich den Menschen selbst mitgeteilt hat. Sichtbares Zeichen für dieses Geschehen ist der Gottesdienst; daher kann es kein idiosynkratisches Christentum geben. In der Verkündigung haben Christen Anteil an der Liebe vom Vater zum Sohn; am ewigen Dialog, der die beiden göttlichen Personen wie eine Klammer zusammenhält, nämlich der Heilige Geist. Verkündigung ist an Menschenwort gebunden, es setzt den Dialog voraus, der Mensch ist nach christlicher Auffassung ein dialogisches Wesen, weil Gott ein dialogisches Wesen ist. Wenn Gott wirklich Liebe ist, dann kann Gott kein Monolog sein; denn die Liebe ist nie Monolog, sondern Dialog. Eben diesen Dialog, diese Wesensbestimmung Gottes als "Liebe" drückt das Bekenntnis zur Dreifaltigkeit Gottes aus. Ein Christentum ohne Trinitätsvorstellung ist irgendwas, aber kein Christentum mehr.

Im Islam wird die Offenbarung Gottes von Gott diktiert. Sein Wesen und auch das des Korans ist das Diktat, nicht der Dialog, sondern der Monolog. Einer redet, der Rest hört zu. Der Mensch ist dort lediglich ein Subjekt, ein Untertan, der auf die Barmherzigkeit Gottes hoffen muss. Er ist eben kein "Kind", das von Gott geliebt wird. Er ist nur Sünder (denn vor Gott ist kein Mensch gut), dem von Gott "nach seinen Taten" vergolten wird. Gott ist Richter, nicht Vater. Entsprechend kreist das ganze muslimische religiöse Denken um das Begriffspaar "halal-haram", "richtig-falsch", "gut-böse", "heilig-unheilig", mit dem alle Handlungen bewertet werden.

Welche Bedeutung hat das alles für den ernsthaften Gläubigen? Der Christ sieht sich als Kind Gottes mit anderen Menschen im Dialog, der Muslim als Untertan Gottes vertritt diese Rolle hier auf Erden im Monolog, Widerspruch ist nicht vorgesehen. Welche Konsequenzen daraus für Aufklärung und Demokratie gezogen werden können, muss jeder für sich selbst beantworten.

Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Freilich, man möchte es nicht glauben, möchte Versöhnung. Ja, es gibt solche Versuche, aber wie ich sehe nur von christlicher Seite. Die Schrift "Nostra Aetate" bestimmt das Verhältnis der katholischen Kirche zu anderen Religionen. Darin geht es darum, trotz aller Unterschiede das Gemeinsame zu sehen, oder, anders ausgedrückt: zu retten, was zu retten ist. Daß Gott im Islam und Christentum "barmherzig" gedacht wird, daß aus dieser göttlichen Barmherzigkeit die menschliche Barmherzigkeit nicht nur folgt, sondern geradezu menschlicher Auftrag ist, das wären solche Gemeinsamkeiten. Das ist nicht wenig. Aber reicht das?

Besieht man sich nämlich die politische Landkarte, dann gibt es kein Land, indem Muslime und Christen reibungsfrei zusammenleben. Man hat ausgerechnet die Philippinen als Musterbeispiel für ein funktionierendes Miteinander zwischen Muslimen und Christen angefügt. Aber dort nur deshalb, weil Muslime dort in der Minderheit sind. In einem mehrheitlich muslimischen Land gibt es für andere: Christen, Atheisten, Buddhisten, Hinduisten usw. nichts mehr zu lachen. Bestenfalls sind Anhänger anderer Glaubensvorstellungen Bürger zweiter Klasse.

Was ist mit dem sog. "Europäischen Islam"? Es gibt die Hoffnung, dass der Islam in Europa gezähmt wird, dass also Muslime, die in Europa leben, längst mit Werten wie Gleichberechtigung, Freiheit und Toleranz aufgewachsen sind und diese übernommen hätten. Ihre Religiosität hätte sich daher vom politischen aufs rein private verlegt. Grundgesetz statt Scharia sozusagen. Aber dieses Experiment hat gerade erst begonnen.

Kommentar von youarewelcome ,

Das "Experiment" ist KLAR gescheitert!!

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 147

Nein, ich habe keine Angst vor dem Islam. Ich fürchte mich grundsätzlich nicht vor irgendeiner religiösen Lehre oder weltanschaulichen Ideologie, weil sie zunächst einfach nur Theorien sind.

Ein Buch alleine tut  niemandem etwas.

Besorgniserregend ist dann allenfalls die Art und Weise, wie diese Weltanschauungen tatsächlich umgesetzt und gelebt werden.

Ich habe sowohl extrem konservative, als auch sehr tolerante und weltoffene Muslime kennen gelernt.

Allerdings teile ich die hier bereits geäußerte Ansicht, dass der Islam unbedingt eine Erneuerung und Modernisierung benötigt.

Die sklavische Befolgung irgendwelcher alten Regeln ist in vielen Fällen einfach nicht mehr zeitgemäß und man sollte willens sein, überflüssige Dinge einfach sein zu lassen, auch wenn sie schon seit hunderten, oder sogar tausenden von Jahren überliefert werden.

Dieses Problem gibt es aber in den konservativen Ausprägungen jeder Religion und ist nicht nur auf den Islam beschränkt.

Vom Ultra-orthodoxen Juden, der am Schabbat nicht mehr als die erlaubte Anzahl von Schritten geht, über den fundamentalistisch-christlichen Feuer-und-Schwefel-Prediger, der allen Homosexuellen die Hölle androht, bis hin zum frauenfeindlich muslimisch-salafistischen Imam - extreme Ausprägungen gibt es überall.

Wer sich heftig an ein Buch klammert und immer nur plappert und schnattert "Das ist Gottes Wort, man muss es wörtlich auslegen, sonst ist es nicht mehr Gottes Wort", der ist geistig nicht im 21. Jahrhundert angekommen und muss sich nicht wundern, wenn er auf Ablehnung stößt.

Es gibt gravierende theologische Unterschiede zwischen dem Islam und dem Christentum, etwa wenn es um die Bedeutung von Jesus/Isa geht.


Die muslimische Behauptung, Jesus sei nicht der Sohn Gottes, sondern nur ein Prophet und die Bibel sei verfälscht worden, sind zwei Punkte, die Christen auf die Palme bringen können.

Das bedeutet aber nicht, das Christen und Muslime nicht friedlich miteinander leben können
.

Problematisch wird es vor allem dann, wenn man seine Religion wie einen Schutzschild vor sich herträgt und alles mit religiösen Scheuklappen betrachtet.

Diese Tendenz gibt es häufig bei Menschen, die außer ihrer religiösen Identität alles verloren haben, oder meinen, ihr Heil aus einem bislang orientierungslosen Leben hinaus gefunden zu haben.

Für manche Menschen kann die Religion so ein entscheidender Faktor ihrer Identität werden, dass sie eigentlich nicht mehr tragbar für eine weltlich ausgerichtete Gesellschaft sind.

Nicht umsonst sprechen diese radikalen Personen dann davon, dass ihr Reich nicht von dieser Welt sei und man sich von alltäglichen Dingen fern halten soll, da sie grundsätzlich sündig sind.

Solch eine ablehnende Haltung sorgt für Unverständnis und führt seinerseits zu Ablehnung, so dass dann auch diskriminierende Äußerungen fallen.

Im Regelfall wird aber in der Gesellschaft nicht über Religion gesprochen und es ist zu 90 Prozent der Zeit völlig egal, ob der hilfsbereite, freundliche Nachbar an Allah, Jesus, oder den großen Kürbis glaubt.

Religion spielt in der weltlich orientierten Gesellschaft keine beherrschende Rolle und nur wenn beispielsweise die Nachbarin ein ganzes Backblech mit Kuchen anlässlich des Zuckerfestes nach dem Fastenmonat Ramadan vorbei bringt, merkt man vielleicht "huch, die haben ja einen anderen Glauben".

Zusammengefasst

Nein, der Islam ist aus meiner Sicht keine angsteinflößende Bedrohung, sondern nur jene, die ihn als Machtinstrument missbrauchen, sind eine Gefahr.

Ja, der Islam hat unüberbrückbare Differenzen zum Christentum - diese müssen aber nicht das Miteinander von Christen und Muslimen beeinflussen.

Antwort
von 0815Interessent, 78

Ich habe keine Angst vor dem Islam. Dass sich Religionen unterscheiden ist normal, deswegen gibt es ja verschiedene Religionen. Ob sich die Gläubigen dagegen vertragen, ist eine Einstellungssache. Bei uns im Ort funktioniert das sehr gut, es gibt regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen, wie z.B. Fußballturniere. Aber Ideologen und Radikale gibts leider überall.

Antwort
von aicas771, 136

Wenn man im Koran liest, erkennt man leicht folgendes:

  • Im Islam gibt es keine Trennung von Kirche und Staat
  • Im Islam gibt es keine Gleichberechtigung von Mann und Frau
  • Im Islam gibt es keine Religionsfreiheit
  • Im Islam gibt es keine Meinungsfreiheit

Das macht mir Sorge, denn dadurch wird ein Moslem, der seinen Glauben ernst nimmt, automatisch zum Staatsfeind, weil er die freiheitlich demokratische Grundordnung verlässt. Der Islam ist nicht mit dem Grundgesetz vereinbar - das ist das Hauptproblem.

Jahwe in der Bibel und Allah im Koran sind der Beschreibung nach zwei sehr verschiedene Götter. Deshalb schon vertragen sich rein religiös gesehen Christentum und Islam nicht. Angst macht mir das nicht.

Den Ideenwettbewerb zwischen der "Freiheit des Christenmenschen" (Luthers Erkenntnis aus dem neuen Testament) und der "Unterwerfung" (= Islam) nehme ich gerne auf.

Kommentar von Viktor1 ,

Hallo alicas
was du dem Islam zuweist mag zwar (äußerlich) richtig sein, ist aber nicht der Unterschied.
Dieser wird bei Religionen letztlich immer durch die Heilsbotschaft , also dem gelehrten  Heilsweg und Heilsziel, definiert.
Der Heilsweg ist im Islam vorwiegend ein "abarbeiten" von Vorschriften, das Heilsziel ein "Paradies"  in dem die exzessive  Befriedigung von irdischen Gelüsten aller Art, auch mit Hilfe der Versklavung anderer "Wesen",(welche extra dazu geschaffen werden) mit Gott als Zuträger dieser Befriedigungen gedacht ist.
Im Christentum ist bekanntlich der Heilsweg "Jesus" (ich bin der Weg....) d.h.die Befolgung seiner Botschaft der "größeren Gerechtigkeit" (Erbarmen, Nächstenliebe) und das Heilsziel ein transzendentes geistiges Sein (Jesus: ..wie die Engel) im Reich Gottes in Gemeinschaft mit allen Gerechten.
Gruß Viktor

Kommentar von marylinjackson ,

Solange es noch bei uns die Staatsform der Demokratie gibt, sollten wir keine Angst vor der Theokratie des Islams haben.

Antwort
von joriti1999, 74

Man darf keine Angst vor der Religion haben. Nur vor Machthungrigen und radikalen Menschen. Da ist es egal ob sie Christen, Juden oder Muslime sind. Und warum sollte sich das Christentum und der Islam nicht vertragen? Weil beide nen anderen Messias haben? Also Mich juckt es eigentlich nicht was jemand glaubt solange er friedlich ist. Was sowohl das Christentum als auch der Islam verlangen.

Antwort
von whabifan, 48

Ich mache mir eher Sorgen um die ganzen Faschos die rumlaufen. Die machen mir viel mehr Sorgen. Ich rede dabei nichtmal von den Typen mit Glatzen die irgendwelche Hitlerparolen schreien, sondern die Leute die eine Familie haben, 2 Kinder, einen guten Job usw haben. Der durchschnittliche Bürger. Ich befürchte dass in Europa der Faschismus wieder salonfähig wird. Nachdem die ganzen Faschos Ebola schon so toll fanden um gegen Dunkelhäutige zu hetzen fällt jetzt dank des Krieges in Syrien und der damit verbunden Flüchtlingssituation für die ganzen Faschos Weihnachten und Ostern quasi auf einen Tag. Jetzt kann richtig schön gehetzt werden und neue treue Anhänger geworben werden. Als wenn jemand den Mist von Islamisierung in Europa, Krieg in Europa, Terrorismus durch Flüchtlinge und/oder Muslime in Europa ernsthaft glauben würde...

Kommentar von marylinjackson ,

Weißt Du denn überhaupt, was Faschos sind? Deine Ausdrucksweise gegen normale  Bürger spricht eher für faschistoides Denken.

Hast Du denn schon mal den Koran gelesen, um so zu reden?

Kommentar von whabifan ,

Ach komm schon. Wen interessiert was im Koran steht. Auch in der Bibel steht grausames Zeug, trotzdem hauen sich Christen in der Sonntagsmesse die Köpfe nicht ein. Leute die gehen Flüchtlinge, Ausländer, Schwarze, Muslime oder sonstige Gruppen hetzen nennst du Zitat "normale Bürger"? Na dann gute Nacht... 

Kommentar von marylinjackson ,

" die Leute die eine Familie haben, 2 Kinder, einen guten Job usw haben. Der durchschnittliche Bürger."


Du nennst sie durchschnittliche Bürger, ich normale Bürger.

Die Leute, die nach dem Koran leben, und sich nach dem "grausamen Zeug" richten, die interessieren Dich dagegen nicht.

Die Christen in der Kirche werden heutzutage vom IS und nicht von Christen gemetzelt, und ihree Kirchen werden in Brand gesteckt.

 In Aceh (Indonesien) reißt die Regierung sogar Kirchen ab, weil es die Moslems so fordern.

Wenn Du dann weiter gut schlafen kannst, dann gute Nacht!


Kommentar von whabifan ,

Man kann auch nach dem Koran leben ohne grausames Zeug zu tun. Steht im Koran man soll Kirchen niederreissen? Ich denke nicht. Steht im Koran dass man Christen abmetzeln soll. Nein, das steht nirgends. Es gibt nur Leute die dies in den Koran hineininterprätieren. Das ist jedoch eine Minderheit. Es gibt in jeder Religion radikale die die Religion als Vorwand nutzen um Gewalt anzuwenden. Es gibt den Ku Klux Klan. Hast du wegen dem Ku Klux Klan Angst vor protestantischen Christen die in Deutschland jeden Sonntag oder an einem anderen Wochentag für eine Dreiviertelstunde in die Kirche gehen? Ich denke nicht oder? 

Weil es sich bei dem Ku Klux Klan um ein paar wenige verrückte handelt. Der IS (bzw. Daesh, ich will diesen Haufen eigentlich nicht als "Staat" bezeichnen, da es kein Staat ist) ist an sich das Gleiche. Du kannst nicht eine Milliarde Muslime als Gefahr bezeichnen, nur weil es eine Gruppierung à la Daesh gibt die Leuten den Kopf abschneidet. 

Du nimmst Indonesien als Beispiel. Ob das mit den Kirchen wie du es sagst stimmt weiss ich nicht, aber ich glaube es dir einfach mal. Was man aber an Indonesien auch sagen muss (Indonesien ist übrigens das grösste "muslimische" Land der Welt) dass im Parlament 18% Frauen sitzen, was mehr ist als im amerikanischen Kongress zb. Der Islam wird oft als frauenfeindlich dargestellt, ob das stimmt weiss ich nicht. Das einzige was ich dir sagen kann dass im weltgrössten muslimischen Land, Indonesien, Frauenrechte grossgeschrieben werden. Indonesien ist eine Demokratie seit knapp 20 Jahren wenn ich nicht irre, und Frauen geniessen dort durchaus die gleichen Rechte wie Männer. 

Der Islam geht also auch anders als es Daesh und Co zeigen. Denn diese Gruppierungen sind eine kleine Minorität, die selbstverständlich riesigen Schaden anrichtet. Aber ich habe vor einer solchen Minorität weniger Angst als vor einer rechten Gesinnung innerhalb Europas die sich mehr und mehr bildet. Der rechtsextreme Front National in Frankreich bekommt bei Wahlen 30%. Diese 30% schocken mich mehr als ein paar hundert Terroristen die sich auf irgendein Buch beziehen, sei es nun den Koran, die Bibel oder sonst was. 

Antwort
von Schnoofy, 70

Antwort auf Frage 1: nein

Antwort auf Frage 2: Das Problem liegt nicht an den verschiedenen Religionen sondern in einigen wenigen fanatischen Vertretern derselben und zwar auf der einen wie auch auf der anderen Seite.

Antwort
von DerLobie, 100

Ich finde das totaler Schwachsinn! Jeder sollte leben wie er leben will! Religionen sind ein von Menschen erschaffenes "Etwas" und deshalb sterben so viele Menschen?! Ich finde das Quatsch, die Menschen sollten zusammen leben und sich nicht wegen (aus meiner Sicht) "fiktiven Selbsterfindungen" bekriegen!

Meine Meinung ;)

Nein, ich habe keine Angst vor dem Islam. Aber bestimmt nicht mehr lange...

Antwort
von DoublePP, 85

Ich habe keine Angst nein und ich finde es Blödsinn zwei Religionen miteinander zu vergleichen. Auf menschlicher Ebene wird es höchstens dann schwierig wenn ein extrem gläubiger Christ und ein extrem gläubiger Islamist in eine Diskussion über Religion geraten haha.. 

Kommentar von DoublePP ,

wobei es sich bei extremisten meistens um dumme menschen handelt.. ich meine.. wenn einem die religion so wichtig ist.. warum kann man dann andere nicht akzeptieren??

und anders herum ist es das selbe.. wenn mir religion nicht wichtig ist, dann gibt es auch keinen grund irgendeine religion abzustoßen.. 

Antwort
von derdiefragen, 92

Vor dem Islam braucht man keine angst zu haben. Man sollte nur Angst vor Leuten haben die den Koran falsch interpretieren(IS). Der Islam ist eine friedliche Relegion, bloß wie gesagt, es gibt viele Menschen die den Koran falsch verstehen und daraufhin dumm handeln..

Kommentar von prettysana ,

Aber im Koran steht dass Frauen halb so viel wert sind wie Männer ich finde das echt widerlich und komm mir jetzt bitte nicht mit das stimmt doch gar nicht (meine Eltern sind auch moslems)

Kommentar von Washburn ,

Im Islam wird auf Frauen großen Wert gelegt. Nur weil deine Eltern Muslime sind, muss das niht heißen, dass du davon Ahnung hast

Kommentar von prettysana ,

Ist es dann ein Zufall dass in islamischen Ländern die meisten Frauen vergewaltigt werden?

Kommentar von TheDevil10 ,

Es mag sein, dass der Islam eine friedliche Religion ist. Der heutige Koran aber wurde total falsch interpretiert von den Menschen. Keiner kennt den echten Koran. Die Wahrheiten sind zwar enthalten, aber eben durch diese falsche Interpretation in Vergessenheit geraten. Deshalb werden nur sehr wenige Muslime in das Paradies kommen. Genauso ist es mit allen anderen Schriften auch. 

Kommentar von TheDevil10 ,

Und ich rede nicht nur von der IS..

Kommentar von prettysana ,

Der IS wurde so oder so von den Amerikanern erschaffen.

Kommentar von Alanbar31 ,

Was ist denn eine Frau im Christentum wert ?? Schau mal in euren Büchern dann lernt ihr was dazu

Kommentar von prettysana ,

Ich glaube auch nicht an die Bibel ich glaube an keinem Buch oder Propheten denn meiner Meinung nach wurde das alles erfunden um den Menschen Angst zu machen dennoch glaube ich an Gott und versuche ein guter Mensch zu sein den das allein zählt.

Antwort
von mbxp123, 101

Es sind zwei stark unterschiedliche Religionen die beide nicht miteinander funktionieren können, wenn die Gläubigen der jeweiligen Religion streng nach der Bibel und dem Koran handeln würden.

Da aber 99,999% der Menschen das nicht tun dürften keine Probleme auftreten solange von beiden Seiten Toleranz gezeigt wird.

Kommentar von joriti1999 ,

Is der Bibel und dem Koran stehen so kranke Sachen. Hoffentlich hält sich da nie jemand wörtlich dran.

Kommentar von prettysana ,

Allerdings

Kommentar von whabifan ,

Dafür gibt es ja unser Rechtssystem, für die paar Volliddioten die irgendeinen heiligen Krieg herbeischwören wollen dingfest zu machen.

Kommentar von marylinjackson ,

Würdest Du das den Anhängern des IS ins Gesicht sagen, dass sie Voll idioten sind?

Kommentar von hummel3 ,

@mbxp123

Das stimmt nicht ganz was du in deiner Antwort schreibst. - Nach der Lehre des Christentums (dem Evangelium von Jesus Christus) sollen und können selbst strenggläubige Christen sehr gut mit Anhängern anderer Religionen (inkl. Islam) und sogar Ungläubigen umgehen.

Es ist lediglich der Islam, welcher umgekehrt mit dem Rest der Welt nicht "kompatibel" ist, weil er nach der Lehre die Weltherrschaft anstrebt und dazu auch die Glaubensinhalte des Christentums schon im Koran als Fälschung darstellt - nur um damit eine eigene religiöse Legitimation zu erzielen. 

Antwort
von hummel3, 36

Angst muss man vor dem Islam als Lehre nicht haben, denn man kann sehr gut gegen viele Inhalte dieser Religion argumentieren, allein schon weil sie Gewalt, Diskriminierung und Unterdrückung, nicht nur Frauen gegenüber, sondern auch gegenüber Andersdenkenden verherrlicht.

Angst muss man nur haben, wenn man dies vor fundamentalistischen Muslimen tut. Sie rasten dann meist aus und greifen selbst zur Gewalt, weil sie nie gelernt haben, sich berechtigter Kritik zu stellen.

Auch inhaltlich kann sich der Islam nie mit dem Christentum messen und vertragen. - Erstens bezichtigt er die wesentlichen Inhalte dieser Religion mit fadenscheinigen Argumenten als "gefälscht" und zweitens ist das Evangelium von Jesus Christus im Gegensatz zum Koran eine Botschaft des Friedens und der Nächstenliebe. Beide, Islam und Christentum stehen sich also wie Feuer und Wasser gegenüber.

Kommentar von sanni1001 ,

Also ich selber bin Muslimin, also gehöre zu dem Islam und kann dir sagen, dass du keine Angst davor haben solltest, da wie hummel3 dir schon geschrieben hat, vieles ins Positive wendet. Und ich bedenke nicht, dass der Christentum und der Islam sich Feuer und Wasser gegenüber stellen. ;)

Kommentar von marylinjackson ,

Auch wenn Du das so laut schreist, stimmt es überhaupt nicht.

Was soll das für Positives sein?

 Es geht nicht um die sich bei uns friedlich verhaltenen Muslime, sondern um die islamische Religion, die auch die Kultur und Politik umfasst.

Diese Religion bestimmt das Verhältnis zu den Christen, Juden und Atheisten (alle sind in ihren Augen Ungläubige) und das ist überhaupt nicht friedlich. Ihr Ziel ist der Weltislam und dafür gibt es den Dschihad. Ob nun Angst auf der einen Seite und Hass auf der anderen Seite dieses Verhältnis bessern soll, ist die Frage.

Kommentar von hummel3 ,

Sehr gut erkannt Marylin! - Es geht in der Frage nicht um die sich "friedlich verhaltenden Muslime", sondern um die Lehre des Islam und die darin zusätzlich enthaltene politische Ideologie der Weltherrschaft durch Gewalt. 

Schade nur, dass viele "stolze" Muslime nicht einmal den Koran richtig, aber auch kritisch gelesen und hinterfragt haben. - Letzteres ist ihnen allerdings bereits wieder von ihrem Propheten verboten worden.

Antwort
von prettysana, 126

Religionen wurden von Menschen erschaffen um der Menschheit angst zu machen sei einfach ein guter Mensch und habe keine Angst

Kommentar von marylinjackson ,

Die Angst war aber schon vor den Religionen da.

Reaktiv entstanden dann die Naturreligionen.

Antwort
von SibTiger, 84

Nein, ich lehne den Koran und den fundamentalistischen Islam zwar ab, und kann damit nichts anfangen, aber Angst habe ich keine.

Antwort
von realsausi2, 55

Was ist das denn, der Islam? Oder was ist das Christentum?

Das sind jeweils völlig heterogene Versammlungen von Menschen verschiedenster Ansichten.

Angst muss man vor denen nicht haben. Dennoch wären wir ohne sie (die Religionen, nicht die Gläubigen) besser dran.

Kommentar von marylinjackson ,

Das Wesen des Islams oder des Christentums kann man sehr wohl vereinheitlichen. Und dann ist es eben das Christentum oder der Islam.

Auch in unterschiedlichen Staatsformen wie in Demokratien, Monarchien oder Kalifaten gibt es Menschen mit "verschiedenen Ansichten" in "heterogenen Versammlungen".

 Dennoch ist es üblich, diese Staatsformen zu klassifizieren.

Antwort
von Jogi57L, 92

Habt ihr Angst vor dem Islam

Vor manchen Islam-Gläubigen : JA

UND:

Da es im Islam verankert ist, dass es das "Endziel" ist... einen islamischen Staat nach der Sharia zu errichten, sobald man eine tragfähige prozentuale Anzahl an Muslimen in einem Staat hat....

...macht mir das durchaus sowas wie Angst.

Ich will nicht in einem Staat leben, der sich an der Sharia orientiert !


Daher haben sich die Politiker wohl niemals mit den Zielen des Islams beschäftigt, die sowas äußern wie:

Der Islam gehört zu Deutschland.

Es kann keine Ideologie zu Deutschland gehören, die das deutsche Staatsrecht abschaffen wird, sobald die Möglichkeit  dazu vorhanden ist.

Würde irgendeine der hiesigen Kirchen das Ziel proklamieren, ...: "Sobald wir eine Mehrheit haben, wird nach Kirchenrecht gelebt und gerichtet..."

würde diese Kirche als "Verfassungsfeindlich" eingestuft werden....

Offensichtlich stellt aber das Islam für die Politiker kein Problem dar, obwohl dieser genau dieses Ziel verfolgt....

These,dass sich das Christentum mit dem Islam sich nicht verträgt?

Muslime und Christen können sich unter gewissen Umständen vertragen/ertragen... also die Menschen....

Der Islam und das Christentum als Lehre aber nicht !

Da gibt es wenig Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede, und sehr viele Gegensätzlichkeiten.

Beispiel:

Gemeinsamkeit:

Es kann nur einen Schöpfer geben....

Unterschied:

Jesus als Sohn Gottes.. ? .....oder als zweitrangiger Prophet ... ?

Gegensätzlichkeit:

Das Miteinanderleben der Menschen/Geschlechter....

Antwort
von Klaraaha, 78

Religion ist Privatsache. Es stellt sich eher die Frage, wie sich die Religionen zur freiheitlich demokratischen Grundordnung verhalten.

Kommentar von hummel3 ,

Es stellt sich eher die Frage, wie sich die Religionen zur freiheitlich demokratischen Grundordnung verhalten.

Unter diesem Aspekt schneidet der Islam allerdings ganz schlecht ab. - Eigentlich müsste er, weil staatsfeindlich, sogar in Deutschland verboten werden.

LG hummel3 

Antwort
von Hideaway, 125
  1. Nein
  2. Das ist nur bei religiösen Eiferern und fanatischen Dumpfbacken der Fall. Selbige kommen auf beiden Seiten vor.
Antwort
von TheDevil10, 39

Nichtmal Muslime kennen den wahren Islam. Die Bibel und der Koran sind beide falsche Auslegungen oder Interpretationen. Deshalb kommt fast niemand von ihnen in den Himmel, wenn man dann daran glaubt. Wirklich angst habe ich vor keiner Religion. 

Antwort
von marylinjackson, 48

Angst ist ein zu großes Gefühl und wäre zu viel Ehre für den Islam. 

Wenn Du mal  den Koran lesen würdest, so findest Du Deine These bestätigt

Antwort
von marylinjackson, 39

Das Pack wird sich dazu nicht äußern.

Antwort
von Fabian222, 40

„(1) Sag: Ihr Ungläubigen! (2) Ich verehre nicht, was ihr verehrt (w.Ich diene nicht dem, dem ihr dient; dem entsprechend in den folgenden Versen), (3) und ihr verehrt nicht, was ich verehre. (4) Und ich verehre nicht, was ihr (bisher immer) verehrt habt, (5) und ihr verehrt nicht, was ich verehre. (6) Ihr habt eure Religion, und ich die meine". 

Sure al-Kafiroon

Warum sollten die Christen Angst haben?

Antwort
von Ranzino, 134

die These ist insofern blöde, weil beides ihrem Buchinhalt nach rückständige Religionen sind. Es ist nur so, dass sich das Christentum angepasst und gemäßigt hat, wogegen der Islam irgendwie immer noch in seinem eigenen Mittelalter festzustecken scheint.

Inszwischen sind die also nicht mehr kompatibel, obwohl es ja beide abrahamitische Religionen sind.

Kommentar von BibelGeschichte ,

Das Christentum hat sich angepasst und gemäßigt?

Kommentar von Ranzino ,

Wenn sogar das erzkatholische Irland noch vor Deutschland die Homoehe erlaubt ?  Ohja  :D

Kommentar von BibelGeschichte ,

Den Fehler machen viele zu glauben, Katholisch oder traditionell würde auch gleichzeitig biblisch-fundamentalistisch heißen. Tatsächlich hat sich das erzkatholische Irland dadurch dem Christentum angepasst, anstatt sich von ihm zu „entfernen“

Kommentar von Ranzino ,

Seit wann hält die Bibel was von Homosexualität ? Das Christentum war da jahrhundertelang auf dem Kreuzzug dagegen und demnach befindet sich Irland derzeit weit wech vom eigtl. Christentum.  

Kommentar von BibelGeschichte ,

Der Sex zwischen Homosexuellen wird als Sündhaft beschrieben (nicht, dass Homosexuelle zusammen leben). Über sündhaftes Verhalten zu richte, geschweige denn jemanden dafür zu bestrafen, ist nicht die Aufgabe der Menschen, sondern einzig allein ein Privileg Gottes. „Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet“. Schon wieder der selbe Fehler: Nicht das Christentum, sondern die römisch Katholische Kirche rief zum Kreuzzug auf. Außerdem Kreuzzug gegen Homosexualität?

Kommentar von scrutinize ,

Nicht das Christentum, sondern die römisch Katholische Kirche rief zum Kreuzzug auf

Wenn die Welt da draußen mal irgendwenn diesen wichtigen Unterschied lernt...

Kommentar von Mark1616 ,
Nicht das Christentum, sondern die römisch Katholische Kirche rief zum Kreuzzug auf

Welche eine christliche Kirche ist.

Kommentar von Ranzino ,

und sie hält sich doch auch für sehr zuständig. 

Kommentar von BibelGeschichte ,

Es gibt einen Unterschied zwischen dem was man vorgibt zu sein, und dem Was man ist. Es sagen ja auch immer alle der IS hätte nichts mit dem Islam zutun obwohl er Islamischer Staat heißt. Die unchristlichen Dogmen der Katholischen Kirche könnte man bis unter die Decke stapeln. Das drücken auch ihre schrecklichen taten aus.

Kommentar von Mark1616 ,

Wenn mich nicht als täuscht beansprucht die Bibel, genauso wie der Koran, die absolute und uneingeschränkte Wahrheit für sich. Das bedeutet, dass jede Auslegung dieser Schriften, sofern sie mit guter Absicht getroffen wurden, der Wahrheit entspricht. 

Jegliche "schlechten" Taten des IS, der katholischen Kirche oder anderer radikaler christlicher / islamischer Gruppen werden durch diesen ultimativen Wahrheitsanspruch legitimiert. 

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