Frage von waskuckstduha, 101

Habt ihr Angst entführt/getötet zu werden?

Ich habe stets Angst vor Entführungen, Mord, Amokläufen an Schulen usw. und meine Angst stärke ich zusätzlich, indem ich mir regelmäßig Dokumentationen anschaue, wie zum Beispiel über Kindesentführungen, Serienmörder und Massenmörder. Bin generell eine wirklich vorsichtige Person und möchte gar nicht erst wissen, wie es sein wird, sollte ich einmal Kinder bekommen. Manchmal zerbreche ich mir sogar den Kopf, wenn es darum geht, wie ich mich in besagten Situationen verhalten würde. Sollte ich beispielsweise entführt werden und mein "Entführer" wäre so gnädig mich nicht zu töten, sondern mich zu "behalten", wüsste ich nicht, wie ich mich verhalten sollte. Auf der einen Seite denke ich mir, dass ich nach einer wirklich langen Zeit versuchen würde mich selbst umzubringen, sollte meine Hoffnung auf Hilfe langsam verschwinden. Andererseits denke ich mir aber auch oft, dass es eventuell sinnvoller wäre, meinem "Entführer" meine Liebe/Zuneigung zu gestehen, sollte er beispielsweise dasselbe empfinden. Dasselbe gilt auch für Amokläufe usw. Es gibt wirklich häufig Zeiten, in denen sich meine Gedanken nur um dieses Thema drehen, doch ist das wirklich so verwerflich? Ich meine, stets hört man von Fällen, bei denen man nie für möglich gehalten hätte, dass diese existieren, doch jedes Mal auf's Neue zeigt sich, wie grausam die Spezies Mensch eigentlich sein kann.

Meine Frage: Denkt ihr manchmal auch so bzw. übertreibe ich schon ein wenig?

P.S.: Das ist schon so krankhaft, dass ich in der Öffentlichkeit sogar die Straßenseite wechsel, sollte sich auf der einen Seite ein weißer Kastenwagen befinden. Oftmals ist es dann aber so, dass sich auf der anderen Seite auch einer befindet, weshalb ich dann nochmal die Seite wechsel. Allgemein gehe ich NIE am Straßenrand, da ich dann, sollte es dazu kommen, dass jemand aus dem Wagen springt, um mich zu packen, mehr Zeit habe mich zu wehren, da mich der "Entführer" ja erst in den Wagen ziehen müsste.

Macht euch bitte nicht lustig, ich meine das alles wirklich ernst!

Danke für alle folgenden Antworten :)

Antwort
von Kimboblabla, 14

Hey :),
Ich bin auch ein sehr vorsichtiger Mensch und höre auf mein Bauchgefühl.
"Manchmal zerbreche ich mir sogar den Kopf, wenn es darum geht, wie ich mich in besagten Situationen verhalten würde." -Also ich würde nicht sagen, dass ich mir darüber den Kopf zerbreche, aber ich mache mir schon auch Gedanken darüber. Ich möchte in dieser Welt keine Kinder haben, da mich die Angst und Sorgen um meine Kinder verrückt machen würden. Ich mache mir auch schon so -ohne Kinder- genug Sorgen. Ich bin sehr vorsichtig, was z.B. meine beste Freundin übertrieben findet. Doch ich sage mir:'Vorsicht ist besser als Nachsicht.', was nicht heisst, dass ich mich über alles verrückt mache, sondern lediglich dass ich Gefahren so gut es geht meide und ich nicht leichtsinnig bin. Doch meine beste Freundin ist genau das Gegenteil davon, weshalb ich mir auch oft Sorgen um sie mache.
"P.S.: Das ist schon so krankhaft, dass ich in der Öffentlichkeit sogar die Straßenseite wechsel, sollte sich auf der einen Seite ein weißer Kastenwagen befinden." -Das ist bei mir auch so. Ich versuche mich generell so gut und weit wie möglich von Fahrzeugen fern zu halten.
Guck dir diese Dokumentationen lieber nicht mehr an, da sie deine Angst nur noch verstärken. Also sei weiterhin vorsichtig, aber mache dich nicht zu verrückt darüber.
LG Kimboblabla :)

Antwort
von silberwind58, 46

Ich finde das ist wirklich übertrieben. Ich hab auch angst,ich hab immer angst,ich ersticke an der Apfelschale! Aber Deine angst ist ja immer und überall bei Dir! Vielleicht gehst Du mal in eine Therapie,normal finde ich Deine angst nicht. Machst Dir ja nur selber Stress.

Antwort
von Stellaawesome, 32

Ja das kenne ich, besonders das mit dem weißen Van aber ich denke du nimmst es viel zu ernst. Ich denke die ganzen Dokumentationen, die du guckst, helfen auch nicht so dabei ;) Man guckt das und überträgt es dann sofort auf sein eigenes Leben, das habe ich eine Weile auch so gemacht und es macht einen wirklich wahnsinnig ...

Aber in ständiger Angst leben ist auch nicht gut! Aus Instinkt versuchst du Dinge zu vermeiden, die dir verdächtig vorkommen (der Van oder so), das mache ich auch aber du kannst nicht in ständiger Angst leben.Ich persönlich würde dir raten, nicht alleine nachts irgendwo hinzugehen und falls du dich sehr unsicher fühlst, könntest du auch, wenn du alleine bist, bspw. mit jemandem telefonieren oder so, das hilft mir beispielsweise.

Ich würde dir auch abraten, die Dokumentation und Nachrichten über soetwas zu schauen. Wirklich!Denn die Möglichkeit, dass soetwas passiert, ist sehr gering, also mach dich nicht wahnsinnig

Ich hoffe ich habe dir ein bisschen weitergeholfen

LG

Stellaawesome

Kommentar von waskuckstduha ,

Ich kann dich auch gut verstehen ^^ Bei mir ist es jedoch nicht so, dass ich vor ALLEM Angst habe. Beispielsweise brauche ich niemanden zum Telefonieren, damit ich mich nicht alleine und ängstlich fühle, denn das empfinde ich nicht. Aber sollte ich, was häufig mal vorkommt, an einer Straße vorbeigehen, welche verlassener ist, als andere, und ich sehe einen weißen Kastenwagen, ist es doch nachvollziehbar, sollte man die Seite wechseln. Kennst du Natascha Kampusch? Sie wurde beispielsweise in jungen Jahren auf dem Weg in die Schule entführt und sah auch einen weißen Kastenwagen. Anfangs wollte sie die Seite wechseln, aber tat es letzten Endes doch nicht, weshalb sie dann entführt wurde. Ich weiß, die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas auch MIR passieren könnte, ist nicht sehr groß, aber immerhin besteht die Gefahr, vor allem in der heutigen Zeit. Außerdem höre ich immer auf mein Bauchgefühl, der weiß schon, was richtig ist :D  

Antwort
von Veilchen48, 40

Also, auch wenn Du es nicht gerne hören magst, will ich Dir sagen, dass Du Dich da in etwas hinein redest, das schon wahnhafte Züge an sich hat!Ich hab fast so ein bisschen das Gefühl, dass Dir "wohlige" Schauer über den Rücken laufen, wenn Du es Dir in Einzelheiten ausmalst? Siehe:
"Andererseits denke ich mir aber auch oft, dass es eventuell sinnvoller
wäre, meinem "Entführer" meine Liebe/Zuneigung zu gestehen, sollte er
beispielsweise dasselbe empfinden."

Mein Rat, höre auf damit, Dir so einen Kram reinzuziehen. Nicht dass Du Dich irgendwann einer Psychtherapie unterziehen musst, weil Du Realität und Wahn nicht mehr auseinanderhalten kannst! Alles Gute für Dich. LG

Kommentar von waskuckstduha ,

Keine Sorge, ich werde Realität und Wahn immer auseinanderhalten können. Eventuell war meine Frage etwas übertrieben geschrieben, aber was ist denn falsch daran, sich Gedanken darüber zu machen? Nicht nur ich mache das, sondern auch eine Klassenkameradin und mit Sicherheit auch ganz viele andere. Denn im Fall der Fälle kannst du ja schlecht sagen: "Moment bitte, muss noch überlegen, was ich als nächstes tun soll." Aber ich denke stark, dass das einfach wieder mal so eine Phase ist. Diese bekomme ich immer, wenn ich wirklich schreckliche Dinge höre. die sich in der Welt zugetragen habe und in den meisten Fällen hält diese Phase nur für zwei Wochen. 

Kommentar von Veilchen48 ,

Na dann bin ich ja beruhigt, dass das nur eine Phase ist. Ich wünsche Dir sehr, dass die bald beendet ist! Lieben Gruß vom Veilchen

Kommentar von waskuckstduha ,

Trotzdem werde ich mir deinen Rat zu Herzen nehmen und versuchen nicht mehr so paranoid zu sein. 

Kommentar von Veilchen48 ,

Das freut mich noch dazu, dass Du so einsichtig bist! Sehr schön!

Antwort
von Miezimaus, 31

Hör damit auf, Horrorfilme, Enführungsfilme und dergleichen zu schauen. Deine Fantasien zeigen dir, dass du das nicht verkraftest. Steigere dich nicht weiter in etwas hinein, was du eventuell einmal nicht mehr unter Kontrolle haben wirst.

Kommentar von waskuckstduha ,

Ich hasse Horrorfilme, da diese sehr unrealistisch sind. Es sind nicht die Filme, welche mir Angst machen, nein, nicht mal die Dokumentationen. Es ist eher so, dass mir die Tatsache Angst macht, dass es mir oder auch meinen Bekannten jederzeit passieren kann. 

Kommentar von Miezimaus ,

Wenn deine Phobie so stark ist, würde ich dir eine Psychotherapie empfehlen.

Antwort
von ImCruz, 29

Also was heißt übertrieben? Jeder Mensch geht anders mit solchen Sachen um. Aber so wie du es schilderst, finde ich es schon bisschen "paranoid", da dich dieses Gefühl sicherlich schon einschränken. 

Ich denke mal jeder macht sich mal Gedanken über solche Ereignisse "wie würde ich mich in extrem Situationen verhalten?" und ich würde mal sagen, dass ist gesunder Menschenverstand. 

Vielleicht ist es hilfreich sich Statistiken anzuschauen, da diese eine oft zeigen, dass die ängste unbegründet sind.
Das Thema ignorieren ist sicherlich nicht Sinnvoll. 

Wenn es nur ein, zwei Ängste sind kann man mit der Sache sicherlich gut klar kommen, aber wenn es überhand nimmt sollte ein professionelle Hilfe möglicherweise eine Überlegung sein. Ich habe zum Beispiel angst vor Tauben bzw. gerade an Bahnhöfen (wo viele Menschen sind und die Viecher unberechenbar sind) habe ich angst, dass die Taube mich anfliegt und im Gesicht oder so streift und da merke ich schon, dass ich leicht eingeschränkt bin. 

Ein leben in ständiger Angst ist nicht erstrebenswert. Ich denke mal das Problem früh anzugehen ist besser als es ausarten zu lassen bis zu einer Agrophobie.

Kommentar von waskuckstduha ,

Gott, ich dachte schon, dass ich die Einzige bin, die Angst vor Tauben hat XD Du hast Recht, vor allem an Bahnhöfen sind diese Tiere unberechenbar. Ich teile genau dieselbe Angst mit dir. Oftmals blockieren die Tauben beispielsweise den Ausgang oder Eingang und in solchen Situationen bewundere ich Personen, welche einfach weitergehen und nicht zusammenschrecken, sollten die Tauben ihre Federn ausbreiten. Ich für meinen Teil warte entweder bis die Viecher sich aus dem Staub machen oder ich lasse andere vor, damit sie sie verscheuchen. 

Kommentar von ImCruz ,

Wenn ich alleine bin geht es, dann kann ich auch nah/ zwischen an den Tauben vorbei gehen so lange es nicht viele sind. Die Tauben bleiben dann ja meistens ruhig oder fliehen in eine Richtung. 

Wenn jedoch viele Menschen da sind, versuche ich mich immer vorbei zu schmuggeln, dann wissen die Tauben nämlich oft nicht wohin die flüchten sollen falls sie aufgeschreckt werden und kommen einem schon sehr nah, gerade ans Gesicht.

Ich frage mich immer wieder warum Tauben und nicht Schlangen, Ratten oder Sonst was, was man gut aus dem Weg gehen kann :D . Tauben und Puten sind die einzigen Tiere vor denen ich mich ekel/ fürchte. 

Antwort
von TopRatgeberNR1, 28

ja das ist definitiv übertrieben fang an intensiv selbstverteidigung zu betreiben daann fühlst du dich vielleicht sicherer.

Antwort
von julian2443, 42

Dann gucke Comedians dann verlierst du diese Angst, denke ich mal

Antwort
von domi158, 25

Also irgendwie ist das nicht mehr normal..

Antwort
von CarloCallealol, 19

Auf einer kack Welt leben wir

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