Frage von summerswitch, 62

Haben wir uns selbst nicht unter Kontrolle?

Wir roden Wälder, führen Kriege - ohne Rücksicht und verdrängen jede andere Lebensform, die uns im Weg steht, ohne nachzudenken. Kein Tier der Welt würde seine Reserven so minimieren und Gefahr laufen am Ende leer da zu stehen. Ein Wolfsrudel sucht sich immer das schwächste Opfer, niemals würde es eine komplette Schafsherde ausrotten. Wir waren 1950 2,5 Millir#arden Menschen und sind heute über 7 Milliarden. Haben wir die Kontrolle verloren?

Antwort
von derMannohnePlan, 18

Deine Frage lautet: 

Haben wir uns selbst nicht unter Kontrolle.

Meine Antwort darauf ist, ich mich schon. Wie es bei Dir ausschaut, weiß ich nicht.

Bei dem Rest Deiner Fragestellung gebe ich Dir teilweise Recht. Es ist pervers wie der Mensch mit der Natur umgeht.

Ich habe wie Du die heillose Unordnung des Lebens vor Augen, die Rohheiten, die Revolten, die Kriege, die religiösen, ideologischen und nationalen Spaltungen, die nie aufhören, und mit einem Gefühl tiefer Enttäuschung frage ich mich, was Zu tun ist, was denn das ist, was wir Leben nennen, und ob es etwas gibt, das darüber hinausgeht?

In diesem ständigen Kampf, den wir Leben nennen, versuchen wir einen Kodex des Verhaltens aufzustellen, der der Gesellschaft entspricht, in der wir aufgewachsen sind, ganz gleich, ob es sich dabei um eine kommunistische oder sogenannte freie Gesellschaft handelt. Wir akzeptieren eine genormte Lebenshaltung als Bestandteil einer Tradition, der wir als Hindus, Moslems oder Christen oder was wir sonst zufällig sein mögen, angehören. Wir schauen nach jemandem aus, der uns sagt, was rechtes oder falsches Betragen, was rechtes oder falsches Denken ist, und indem wir uns nach dieser Norm ausrichten, wird unser Verhalten, unser Denken mechanisch, werden unsere Reaktionen automatisch.

Wenn Du damit begonnen hast, etwas absolut Falsches zu verneinen, den traditionellen Weg. 

Wenn Dir Dein Verstand sagt, dass diese Ablehnung ein guter Gedanke ist, Du aber nichts daraus machst, kommst Du nicht weiter. 

Wenn Du das Falsche jedoch verneinst, weil Du den Stumpfsinn, die Unreife der gesellschaftlichen Konvention verstehst, wenn Du sie aus tiefer Einsicht verwirfst, dann ist das der Anfang für eine gewaltige Transformation.

Du bist die Welt und die Welt bist Du. Nur aus dieser Einsicht entsteht eine neue Art des Denkens in Handelns.

Antwort
von MatthiasHerz, 27

Zum Einen können wir gar nicht jede Lebensform verdrängen, selbst wenn wir wollten, denn manche sind uns einfach durch ihre Zahl, Größe oder Ausdauer deutlich überlegen.

Zum Anderen haben wir keine Kontrolle verloren, weil wir nie eine hatten.

Wie ich schon einmal an anderer Stelle schrieb, sind auch Steine und Wüsten Natur, und der Natur ist es völlig egal, ob Menschen in ihr leben oder nicht.

Selbst, wenn es uns gelänge, unseren Heimatplaneten vollständig über Jahrtausende radioaktiv zu verseuchen, wird es Lebensformen geben, die sich anpassen und in dieser Umgebung leben können, wohingegen die Menschen, eine Randerscheinung der Evolution, aufhörten zu existieren.

Kommentar von Jessicayyxx ,

DANKE❤️❤️

Antwort
von Nobody04, 23

Die Menschheit treibt wie auf einem großen Holzschiff auf dem offenen Meer und damit es den Menschen auf dem Schiff nicht zu kalt wird, sägen sie sich immer wieder was vom Schiff ab um es zu verheizen.

Aber man darf auch nicht vergessen, dass die Ausbeutung der Resourcen auf der Erde, erst unseren technischen Fortschritt und das enorme Bevölkerungswachstum ermöglicht hat. 

Wir müssen aber eben jetzt die Kurve kriegen, damit auch noch zukünftige Generationen gute Lebensbedingungen haben. 

Gesetze für den Klimaschutz und zur Bekämpfung der Klimaerwärmung sind erste Schritte in die richtige Richtung.

Antwort
von FeeGoToCof, 27

Die Menschen - die Menschheit - war schon immer so.

Die Möglichkeiten, mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel Verderben zu bringen, haben sich einfach nur "ergeben" oder wurden gezielt geschaffen.

Was das Wolfsrudel betrifft:

Bestünde aus Sicht des Rudels hinreichend Aussicht auf Erfolg, den fetten Leitbullen/-Kuh zu erlegen, würden sie das auch tun.

Sie wissen einfach, dass Ihre Chance sich auf das schwächste Glied der Geimeinschaft beschränkt.

Das ist also keine Entscheidung aus Mitgefühl!

Antwort
von Relativcake, 25

Wir hatten nie die Kontrolle. Wie du bereits angedeutet hast, werden wir immer mehr Menschen, jeder Mensch ist anders. Deswegen haben wir auch alle unterschiedliche Vorstellungen, manchen ist es egal was mit der Natur geschieht und manchen nicht. Wir Menschen wissen nicht was richtig oder was falsch ist, jeder hat seine eigene Vorstellung (oder auch nicht); Was für den einen richtig ist, ist für den anderen falsch. Also nein, ich bin der Meinung wir haben und hatten auch nie die Kontrolle.

Gruß

Antwort
von DarkJohnson, 1

Ich würde mal sagen, wir haben uns unter kontrolle, können aber mit der riesigen Verantwortung, die die Macht die wir haben mit sich bringt nicht umgehen und machen alles kaputt

Antwort
von AriZona04, 25

Deine Frage ist mehr als berechtigt! Aber so lange "wir" kleinen Menschen nichts dergleichen tun, können Oberhäupter entscheiden, was sie wollen! DAS ist das Fatale! Was willst Du dagegen machen? Es gibt etliche Gruppen, die sich für dergleichen einsetzen. Die erwarten jedoch nur Geld von uns und es passiert zu wenig - z. B. Greenpeace. Ja, es ist zum heulen, denn es könnte besser laufen. Schau mal die Nachrichten 2 Wochen lang, und Du wirst gar nicht mehr schlafen können! Ist leider eine Tatsache.

Antwort
von letsjustbereal, 26

Nein, aber 7 milliarden menschen haben alle eine vorstellung, wie sie ihr leben führen, das hat halt seine folgen auf die umwelt. es ist wie es ist. der mensch hat aber die fähigkeit sich bei veränderungen schnell anzupassen, was mit einer der gründe ist warum wir immer noch hier sind und kontrollieren.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Wir haben keine Fähigkeiten, uns "schnell" anzupassen. Unsere Umwelt ist sehr spezifisch und unsere Abhängigkeit von Energie, sauberem Trinkwasser und ausreichend Nahrung lässt Veränderungen auch nur in sehr begrenztem Maße zu.

Was genau kontrollieren wir denn?

Kommentar von letsjustbereal ,

Wenn du meinst. Die ganze Umwelt, zwar auf kosten anderer Lebewesen, aber wir dominieren und kontrollieren sie.

Kommentar von MatthiasHerz ,

Die ganze Umwelt? Die Ausdehnung der großen Wüsten, den kontinuierlichen Anstieg des Meeresspiegels, plötzliche Hochwasser wegen Starkregen, Bergrutsche, Stürme, Erdbeben, Vulkanausbrüche, ungezählte Viren, Bakterien, Pilze und Insekten ... "dominieren und kontrollieren" wir?

Ohne die vielen auf und in uns lebenden Mikroorganismen wären wir Menschen gar nicht lebensfähig, viele andere hingegen sind für uns gefährlich oder gar tödlich.

Wir können versuchen, uns anzupassen, so gut es geht. Dominanz sieht anders aus.

Kommentar von letsjustbereal ,

Ich meine Land. Einfach nur Land. Immer diese Rechthaberei meine güte

Antwort
von Herb3472, 25

Wer ist wir?

Antwort
von SeIinko7, 24

Nicht alle - aber viele...

Antwort
von GameOver2193, 19

Ja haben wir ich sage immer das dümmste Lebewesen auf erden ist der Mensch den er zerstört sein eigenen Lebensraum das würde kein Tier auf der Welt machen nur der mensch ist so dumm.

Und warum nur wegen Geld und mehr macht.

Antwort
von HOSCHMOSCH, 27

das alles ist grösstenteils auf kapitalismus zurückzuführen. hört sich platt an ist aber so.

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