Haben wir überhaupt Chancen auf Hauskredit wenn ich im Elternzeit bin und mein Mann hat Arbeitsvertrag nur für 2 Jahre?

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11 Antworten

Wenn ihr 60% Eigenkapital habt sollte das gehen. Bei euren unsicheren Einkommensverhältnissen solltet ihr nicht so eine Verpflichtung eingehen. Glaubt nicht den "Beratern" in der Bank, die denken nur an ihre Provisionen. Immer davon ausgehen das euch alle betrügen wollen, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

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10% Eigenkapital, Elternzeit und 2-Jahresvertrag?
Ich hoffe für euch, dass es keine Bank macht...

Was nutzt es für 2-3 Jahre im Haus zu wohnen um es dann evtl. zwangszuversteigern?

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Hängt das auch von Eigenkapital oder Beruf der man ausübt?

Selbstverständlich! Je mehr EK, desto höher die Chance, dass man einen Kredit bekommt. Denn: Wenn ihr dann in einem Jahr nicht mehr zahlen könnt, hat die Bank wenigstens nen entsprechenden Gegenwert (--> Das Haus!) Wenn ihr kein EK mit einbringt, zahlt die Bank eher noch drauf.

Und natürlich hängts vom Beruf ab. Wichtig ist es, dass die Finanzierung LANGFRISTIG abbezahlt werden kann. Außer dein Mann verdient so viel, dass er das Haus in den 2 Jahren abzahlen kann...

Wenn du dazu noch in Elternzeit bist... Das wird eher eng. Wo bekommt die Bank da Sicherheiten?

Hat man Chancen das Bank finanziert 90% Immobilien?

Was meinst du mit dem Satz? Was sind 90% Immobilien?

Bitte schreib mir Eure Erfahrungen!

Wir wollten auch ein Haus kaufen. Für unser Alter (Mitte 20) überdurchschnittliches Einkommen. Allerdings ziemlich niedriges EK, weil wir beide (beide mit Akademischem Abschluss) relativ frisch im Berufsleben sind und uns erst mal mit Möbel, Autos usw. eingedeckt haben. Wir arbeiten beide Vollzeit und in unbefristeten Stellen. (Zukunftssichere Branchen)

So... Wir wollten erst eine gebrauchte Immobilie kaufen. Pustekuchen, wir haben von 4 Banken ne Abfuhr bekommen und es dann aufgegeben... Jetzt bauen wir und es geht klar mit den Kredit.

Wenns bei uns (2 unbefristete, gut bezahlte Vollzeitstellen!) schon so schwer war, wirds bei euch wohl eher unmöglich.

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Kommentar von Joergi666
21.04.2016, 10:09

"je mehr EK, desto höher die Chance, dass man einen Kredit bekommt" - stimmt so nicht- hätte ich auch immer gedacht, aktuell habe ich aber gelernt, dass Finanzierungen mit mehr als 30 % EK von den Banken auch nicht gerne durchgeführt werden, da aufgrund der niedrigen Zinsen der Zinsertrag bei mehr EK zu gering ist. Von daher gilt wohl 20 - 30 % EK als optimal.

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@ karina200

Wenn ich deine anderen Fragen lese, dann würde ich sagen, dass keine Hausbank da mitspielt, versucht es.

Falls du wieder schwanger werden solltest, dann würde es knapp werden, denn Lebenskosten braucht ihr auch noch. Aber ohne irgendwelches Eigenkapital?

Wenn arbeitsmässig bei einem von euch beiden was schieflaufen sollte, bei einer Mietwohnung könnte man sich unter Umständen Zuschüsse holen, Kreditraten musst du selber bezahlen.

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Bei einem Zeitarbeitsvertrag wird das eher nichts. Da ist es dann auch egal, welchen Beruf man ausübt.

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Ich interpretiere mal die 90% als Anfrage nach einer 90% Finanzierung.

Und dann ist es ein klares "Nein". 

Elternzeit wäre noch akzeptabel - schließich bekommst Du ja Deinen Job garantiert wieder (oder ist bei Dir Elternzeit anders als bei mir?) und damit ist auch aktuelle und langfristig Dein Einkommen nachweisbar. 

Aber Arbeitsvertrag für 2 Jahre ist eine Nono. Ohne unbefristeten Arbeitsvertrag kein langfristiger Kredit. Egal ob Soldat beim Bund oder befristeter Arbeitsvertrag bei wem auch immer.

Und erst recht keine 90% Finanzierung.

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ich stecke gerade in einer Finanzierungsanfrage über einen unabhängigen Berater. Es ist schon echt erstaunlich, was die alles prüfen. Seit Februar diesen Jahres ist wohl eine EU-Immobilien- und Kreditrichtlinie in Kraft getreten, wonach die Kriterien erheblich verschärft worden sind- wenn man finanziell in einer nicht so gesicherten Lage ist oder nicht so viel Eigenkapital hat. Wir haben z.B. 30 % Eigenkapital, recht gutes Einkommen, ich bin fest angestellt und meine Frau Beamtin- dennoch prüfen die Banken sich "blöd"- hätte ich mir einfacher vorgestellt. Ich vermute daher mal, dass es bei euch recht schwierig bis unmöglich wird.

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Kommentar von ShinyShadow
21.04.2016, 10:13

Das ist ein guter Punkt - Diese dämliche Gesetzesänderung.

Wir hatten schon ne mündliche Zusage... Von wegen gar kein Problem und alles easy und was weiß ich...

Tja, und dann die Gesetzesänderung... Und plötzlich keine Chance!

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"0" Chance!

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Eine Chance hast du allemal.


Hängt das auch von Eigenkapital oder Beruf der man ausübt? 

Eigenkapital: ja. Du solltest in etwa 10% Eigenkapital haben um die Erwerbs-Nebenkosten decken zu können: Maklergebühren, Grunderwerbssteuer, Notar, etc....

Beruf: Nein. Es kommt viel mehr auf das Einkommen an, das beständig sein soll.

Ein zweijahres Vertrag ist jetzt vielleicht nicht so glücklich, aber nachdem du in Elternzeit bist, bist du ja nachwievor angestellt (nehme ich an) wodurch das wiederum in Ordnung sein dürfte.

Umso mehr Eigenkapital du hast, umso besser der Zinssatz den du für den Kredit bekommst.

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Kommentar von Joergi666
21.04.2016, 10:04

da ich mich auch gerade in der Finanzierungsanfrage befinde hat mir der unabhängige Vermittler vor wenigen Tagen noch gesagt, dass neben dem Einkommen sehr wohl auch die gesamte berufliche Situation einen hohen Stellenwert hat- insbesondere nach der neuen Immobilien- und Kreditrichtlinie.

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Das kommt darauf an. Eine seriöse Hausbank wird das prüfen und euch auch auf die Risiken hinweisen. Ich denke mal wenn sonst alles i.O. ist bei euch, wie Schufa usw. und du ja auch einen Beruf hast in den zu zurückkehren kannst und das Gesamtpaket stimmt, müsste es klappen. Auf jeden Fall wird es nicht ohne angemessene Risikoversicherung gehe, die sichert Ausfälle ab.

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Macht Euch mal besser keine Hoffnungen!

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