Wie kommt der Zaun um Heiligendamm wohl im Rest der Welt an?

Langsam bekommen wir wohl einen Vorgeschmack auf den deutschen Überwachungsstaat nach Schäuble-Geschmack... Geruchsproben, Aussetzen des Schengener Abkommens für Grenzkontrollen, vorbeugende Razzien etc.
Und sichtbar für alle ein Zaun, der die von denen trennt, von denen sie auf ihren Thron gehievt werden wollen.
Welch eine Konterkarikatur zum Fußballdeutschland des letzten Jahres, in dem man sich wohl fühlen konnte...

Wie die letzten Tage in Hamburg gezeigt haben,ist der Zaun wohl notwendig.Leider!!!!!
holzloewe am 30. Mai 2007 16:41 Bitte mit beachten, dass die Polizei ebenfalls versucht sich auf Schlägereien vorzubereiten.
Seit Monaten werden alle, die nicht für den G8-gipfel sind, als kriminelle abgestempelt!
Mikatto am 30. Mai 2007 16:47 Ach Gottchen, wegen ein paar Randalierer für x Millionen einen Zaun, lächerlich!
Warum findet die Veranstaltung nicht auf dem Petersberg statt? Das Gästehaus dort ist bewacht wie der Papst in Fort Knox.

Es gibt nun keinen Unterschied mehr zur Stasizeit der DDR! Den Bürgern wird hinterhergeschnüffelt, andersdenkende werden kriminalisiert, die "Oberen" feiern auf des Volkes Kosten und die Traumkarriere vom FDJ-Sekretär zum Regierungschef! Dabei kann man schon mal seine Herkunft vergessen.
turbojoergi am 30. Mai 2007 19:20 Wenn man so drüber nachdenkt: Da ist was dran...

Kriminelle und Verbrecher gehören eingesperrt!
HelmutRn am 30. Mai 2007 16:21 Wie jetzt, hat man deshalb Heiligendamm eingezäunt? ? ?
:-)
holzloewe am 30. Mai 2007 16:31 Sehen wir uns die Verbrecher- und Drogensyndikate an! Auch diese haben einen riesen Zaun um ihre Farm. Auf jeden Bewohner kommen 1000 Wachmänner.
Mikatto am 30. Mai 2007 16:44 Ja wenn diese Verbrecher dann dort wenigstens eingesperrt bleiben würden!!!
Aber leider dürfen sie wieder raus und unsere Steuergelder wurden wunderschön für einen solchen Schwachmatenclub rausgehauen, toll!

Die Höchstoberen sondern sich nun endlich auch sichtbar vom niederen Volk ab!
Da ist kein Euro zu wenig da, um für vermeintliche Sicherheit zu sorgen, klar!
Wegen ein paar Randalierer ein solches Bauwerk, Wahnsinn! Und von wegen, klar wollen die vom Fußvolk möglichst unbelästigt sein. Wie käme es wohl an, wenn die Hochwohlgewählten ankämen und auf der anderen Straßenseite gäbe es Demonstranten, die absolut friedlich gegen eine menschenverachtende Politik demonstrieren würden? Nein, sowas muß möglichst weit weg verbannt werden, aus den Augen, aus dem Sinn. So bleibt man im elitären Kreis wenigstens unter sich und kann den üblichen Luftparolen frönen.
Und nachher werden bei den Pressekonferenzen wieder die gebauten Luftschlösser hochgelobt mit den üblichen Phrasen.....
Man kann gar nicht soviel essen wie man ko*zen möchte!
Discoopa am 30. Mai 2007 17:04 Eine friedliche Demonstration wäre schön,aber auch machbar???Ich glaube nicht.Leider nicht.
Mikatto am 30. Mai 2007 17:41 Natürlich werden Großveranstaltungen von Randalierern gern benutzt, ist klar. Bei Fußballspielen gibts auch immer wieder Randale, schaffen wir deshalb Fußball ab oder spielen vor leeren Rängen? Nein.
Man hatte lange genug Zeit, da könnten Vorfeldkontrollen gemacht werden, da könnte man Zufahrten und Zugänge ausgiebigst kontrollieren mit vielen Kräften usw., um von vornherein nur friedliche Demonstranten "in die Nähe" zu lassen. Da wird man keine 100% hinbekommen klar, aber es wäre sicher möglich und würde bestimmt auch nicht mehr kosten als die x Millionen für diese Abschottung.
Aber es ist ganz einfach so, wie ich schreibe, Kritiker sollen gar nicht an die Oberen rankommen, so ist das. Denk nur an den Bushbesuch, da wurde eine komplette Stadt isoliert und in eine Geisterstadt verwandelt nur wegen "Sicherheitsbedenken". Kurze Zeit später sah man Bush in der Slowakei mitten in der Menge von Zuschauern.
Ergo: Es geht nur vordergründig um Sicherheit, praktisch will man Kritiker nicht haben.
so wie damals 1961 die mauer auch beim rest der welt angekommen ist.
kathastrophe!
die regierung hat angst vor den reaktionen der eigenen bevölkerung und stezt auf ein bedrohungspotential.
zu viel sicherheit kann auch schädlich für eine demokratie sein
Discoopa am 30. Mai 2007 16:40 Ich glaube nicht das die Regierung Angst vor der eigenen Befölkerung hat,sondern vor kriminellen Gewalttätern.Der Blick auf einen Zaun kommt bestimmt besser in der Welt an als sich prügelnde Polizisten und Demostranten.
Mikatto am 30. Mai 2007 16:46 Deinen letzten Satz möchte ich wie folgt ändern:
Zuviel Sicherheit IST schädlich für eine Demokratie.
Und ergänzend:
Wer Freiheitsrechte für die vermeintliche Sicherheit aufgibt hat die Freiheit schon verloren!
Discoopa am 3. Juni 2007 15:24 Es ist doch kein Freiheitsrecht Polizisten zu verprügeln,und Auto's an zu zünden!!!!!

Und wie kommen die Kosten von über 100Mio erst beim Steuerzahler an?? Wir scheinen es ja zu haben...
Bush holt sich womöglich noch weitere Tipps für seine mexikanische Grenzlösung.

Ich habe keine der jetzigen Regierungsparteien gewählt. Diese Große Korrosion gehört abgewählt.
Neuwahlen, Basta!
ja, die Maßnahmen werden immer offensichtlicher und langsam kommen immer mehr drauf.
Vor kurzem wurde mir hier noch Hysterie unterstellt, weil man einfach nicht glauben wollte, was möglich ist. Man ist aber oft nur zu faul, sich zu informieren. Aber eigentlich ist es für jeden ersichtlich, wo wir hinsteuern.
Fingerabdrücke im Pass, Bewegungsprotokolle per Mautdaten, Speicherung biometrischer Daten, behördenübergreifende Vernetzung, Online-PC-Kontrolle, und dies alles "vorbeugend".
Quasi sind wir alle verdächtig und die Unschuldsvermutung wird einfach umgekehrt. Künftig wirst du beweisen müssen, dass du es nicht warst.
Es merken immer mehr.....