Hallo,
ich bin Veganer und werde oft damit konfrontiert, dass die Menschen denken, man wäre nicht ganz sauber in der Birne. Ich halte mich aber eigentlich für ziemlich normal und man sieht mir auch nicht schon von weitem an, dass ich ein "Öko" bin.
Deshalb würde mich interessieren, ob ihr es für sinnvoll haltet sich vegan zu ernähren oder ob es Eurer Meinung nach Quatsch ist.
Grüße

Haben bestimmt keinen Knall - kommt aber einem "Durchschnittsesser" irgendwie merkwürdig vor.

der Mensch ist ein Pflanzenfresser,
aber er säuft Kalbsnahrung
frisst Kalbsmütter
schlürft Kalbsvaterschwanzsuppe
und wundert sich, dass er sich wie ein Kalb benimmt
sandrine43 am 19. Juni 2008 22:55 MEIIIIIIIINE GÜTE....
Bella73 am 19. Juni 2008 23:02 oje - oje - oje!
wandpilz am 19. Juni 2008 23:13 ich bin mir ziemlich sicher, dass wir unser großes Gehirn zum Teil der Tatsache verdanken, dass wir Fleisch konsumieren. Also wenn es vor 2,5 Millionen Jahren nur radikale Veganer gegeben hätte...naja...dann würden die Talkshows sicher zu den Kulturveranstaltungen zählen... ;-)
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:35 mal davon abgesehen, dass diese ansicht sicher umstritten ist. was tut es HEUTE zur sache, was irgendwelche tiere vor 2,5 mill. jahren taten? heute sterben menschen an unterernährung, heute verpesten wir die umwelt mit milliardenm tonnen tiergülle und heute verschwenden wir ressourcen, die wir nie wieder herstellen können. oO
wer Talkshows zu "Kultur" zählt, kann kein so großes Gehirn haben...
Angel84 am 19. Juni 2008 23:21 Gut formuliert, Raimund. Damit möchte ich nicht sagen, dass ich da schon angekommen bin, denn ich bin nicht mehr bereit, mich in irgend einer Hinsicht zu quälen. Aber es ist mein Ziel, das mit jedem Puzzleteil an Bewusstsein näher rückt.
Raimund1 am 19. Juni 2008 23:30 Nur zur Klarstellung : ich bin kein Veganer und stelle das auch nicht als allein seligmachend hin. Aber ich habe heftige Abneigung gegen Massentierhaltung, hohen Fleischkonsum und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken.
Es mag ja sein, dass wir unser grosses Gehirn dem Fleischkonsum verdanken, aber ich frage mal - wie gehen wir damit um???
Du triffst es ganz genau. Gutes Kommentar, sowohl oben als auch hier!
Mal ehrlich hier laufen Fragen wie: ist es kalorienärmer Nudeln in purem Wasser zu kochen? :D rofl
Da kommt kein Veganer gegen an... nee im Ernst: Veganer haben ihre Gründe. Z.B produziert die Viehhaltung mehr Abwasser als sonst was. Sie hat eine mehr als negative CO2-Bilanz, für Viehfutter wird der regenwald abgeholzt. (und bevor hier irgendwer was sagt: mein Tofu besteht aus europäischen Sojabohnen ;)
Wer sich ernsthaft mal informieren möchte warum Veganer eine so "extreme" Ernährung durchziehen, oder sich vielleicht mal mit der ernährungstechnischen Seite befassen will, dem sei diese Seite empfohlen: www.vegan.at
Vegan Revolution !!!
lg Jenny
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:59 Die einzig vernünftige Antwort hier!

Informieren, dann lametieren! Veganismus ist die einzige Rettung für die Hungernden der Welt, das Klima, saubere Luft und Grundwasser... und natürlich die Tiere selbst.
Das ist eine falsche Aussage! Die ist so falsch, dass ich nichtmahl klare Ansatzpunkte für gezielte Argumente finden kann! :-)
Für die (derzeitig lebenden) Tiere selbst ist Veganismus teilweise tatsächlich eine (nur) notwendige Bedingung für deren Überleben.
Wenn das falsch sein soll, solltest Du das auch begründen können. Bei der Anzahl von Ansätzen zu Gegenargumentation hab ich aber eher den Eindruck, Du kannst es garnicht ...

dh...
Taraa am 19. Juni 2008 23:02 nö, sie belasten auf lange Sicht unsere Krankenkassen!
superkorrekt am 19. Juni 2008 23:05 mhhhh na dann hau dir doch n hund rein .oder erklärst du mir jetzt den unterschied zu nem schwein?
Taraa am 19. Juni 2008 23:07 nö, die Anatomie ist klar. Wiki hilft Dir da sicher gerne weiter :-)
superkorrekt am 19. Juni 2008 23:09 und wiki weiss alles.auch wie mann tiere schlachtet.
ach ja:und fleischesser werden natürlich nicht krank!!!!
Taraa am 19. Juni 2008 23:16 wolltest Du jetzt mit mir eine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen??? Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt: Veganer - Mangelerscheinungen -> zu viel grün - krank;
Allesfresser - gesund vorausgesetzt die Ernährung hält sich in der Waage. Verstehst Du mich jetzt besser?
superkorrekt am 19. Juni 2008 23:18 vielen dank.das hatte ich jetzt auch so wie du gesehen.(betreff:"grundsatzdiskussion");-) lg andreas..
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:42 nee, FleischfresserInnen belasten unsere Krankenkassen: Fettsucht, Arthritis, Herz- und Kreislauskrankheiten, Altersdiabetes, Osteoporose usw. usf.
Ja - die Grundsätze. Und die vielen Gichtkranken belasten das Gesundheitssystem nicht.......
im Gegenteil, ihr Fleischfresser belastet die Krankenkassen, ihr bekommt Gicht, Adipositas, Osteoporose und vieles mehr und wir Veganer müssen für eure Dummheit und Genussucht blechen. Aasfresser!

Die Steinzeitmenschen beharren zwar darauf, weiter Tiere auszubeuten und zu ermorden und erfinden Unsinn à la "Veganer leben ungesund", aber ich ersteige lieber die nächste Stufe der ethischen Evolutionsleiter, deshalb:
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:10 Perfekt :)
Veganer sind in der Regel gut informierte Menschen über Ernährung und Nährstoffzufuhr, Gesundheit, Fleischproduktion und damit verbundene Umweltprobleme und Tierqualen. Diese Lebensweise erfordert Verstand, Einsicht, Mut, Selbstbewusstsein und Umsetzungsvermögen. Was man vom großen Teil der Bevölkerung nicht sagen kann...
Oder kann mir jemand die Frage beantworten, was denn nun für wichtige Nährstoffe im Fleisch enthalten sind? Ich kann das nicht mehr hören: alle sagen es, haben aber keine Ahnung was dort genau drin ist und in welcher Menge. Welche Pflanzlichen Lebensmittel gibt es denn, die diese Nährstoffe enthalten? Und ist es in der westlichen Welt nicht sinnvoller pflanzliche Lebensmittel zu bevorzugen, die genau diese Nähstoffe enthalten? Wozu sollen überhaupt pflanzliche Lebensmittel den tierischen vorgezogen werden? Und warum bekomme ich beim kleinen Hüngerchen zwischendruch nicht die Lust der Nachbarskatze den Schenkel abzubeißen mit meinen angeblichen Reißzähnen? Und was ist der Unterschied dann zwischen der Katze und dem Schwein aus der Massenzucht? Und wieso sollte man sich neben den Energiesparlampen, erneuerbaren Energien und effizienteren Antrieben beim Auto auch genauso Gedanken um den heutigen Fleischkonsum machen?
Vegan bedeutet oft die "Verblödung" durch die Medien und durch das Elternhaus hinter sich zu lassen ("Die Milch macht`s" , "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" usw) und sich seine eigenen Gedanken über die Welt zu machen und zu informieren. Aber hey auch viele Veganer waren vorher Fleischesser, also habt Mut und informiert euch und ihr werdet doch hoffentlich auch die Wahrheit irgendwann erkennen.
Von mir ein klares Nein zu der eigentlichen Frage! Es sind die vernünftigsten Menschen!

Vegan!!

Mei Leute bleibt mal sachlich ---- ich denke sich rein vegan zu ernähren ist nicht das gesündeste --
Haaza am 19. Juni 2008 23:25 DH
Der Link geht auf die webseite der stadt wien, ist also ganz sicher keine pro-vegetarismus plattform. Vielleicht nimmt das einigen "anti-veggies" ja die vorurteile/angst
http://www.wien.gv.at/lebensmittel/ernaehrung/fit/vegetarier/index.html
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:33 wie wärs, wenn du dich erstmal n bissl informierst, bevor du dir eine meinung darüber bildest?
dann kannst du eben nicht richtig denken, deine Aasfresserei hat dir schon auf's Gehirn geschlagen...
...


Das wäre mir zu langweilig! Ich genieße gerne gutes Essen mit Fleisch!
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:35 fressen, fressen und dabei die welt vergessen. was ist daran "langweilig" sich vegan zu ernähren? kannst alle unveganen speisen vegan kochen/backen/braten...

....aber andere deshalb verurteilen???Nee....finde ich doof...
So richtig gut ist diese Ernährungsweise nicht, aber das muss jeder für sich selber entscheiden.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:36 nur dumm, dass du keine argumente hast. und dass, wenn der veganismus "nicht richtig gut" sein sollte, der omnivorismus und vegetarismus bei weitem "unguter" ist. erstmal n bissl informieren und dann posten.
ach vergiss sie doch, solche Leute sind unbelehrbar. Kommt vom vielen Assfressen.

`nen Knall haben sie nicht, sondern eigene Prinzipien und ansichten...
Schlimm ist bloß, dass sie sich deshalb mitunter sehr ungesund ernähren...
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:37 das einzige, was schlimm ist, ist, dass hier jedeR, der/die eigentlich null plan von ernährung haben und meinen, tagtäglich fleisch sei gesund, hier posten dürfen. informier dich erstmal!
DH, VegAn. LG
aha, und woher nimmst du deine Weisheit? Du hast doch null Ahnung von Ernährung...

Um den Körper gesund am Leben zu erhalten brauchen wir viel frische Luft (tiiieeef atmen!), lebendiges Wasser, Sonnenlicht und echtes Salz. Punkt. Dass es da einen Berg von Regeln gibt, was unser Körper angeblich alles benötigen würde.... Schlichtweg falsch. Da aber Essen einfach auch Genuss ist, möchte ich nicht darauf verzichten, bemühe mich aber, mir immer klarer darüber zu werden, was mir gut tut und was nicht.

eigenlich hätte ich lieber sowas wie jedem das seine angeklickt :-) jeder ist gleich komisch oder verrückt wenn er vom norm abweicht! Solange du nicht in gegenwart von Fleischessern laut Mörder schreist und mit roter Farbe herumspritzt denke ich nicht das das irgendwie komisch ist! lg
hihihi
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:38 Gibt nur leider nichts, was widerlegen könnte, dass Omnis udn Veggies nunmal MörderInnen sind. Es ist keine private Entscheidung, ob ich andere für meine persönlichen (belanglosen) Interessen quäle und umbringe.

Ich finde nicht, daß Veganer einen Knall haben, ich glaube nur, daß diese Art der Ernährung über kurz oder lang zu Mangelerscheinungen führt.
Keine Sorge, solange Du weißt was Du tust, kann man sich vegan richtig gut und gesund ernähren. Ich selbst bin das beste Beispiel dafür.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:39 Einfach mal stöbern und näher drüber informieren, dann wirst du merken, dass Du keinen Grund zur Sorge haben brauchst.

Weil ich viel zu gerne Sachen esse, die Veganer bestimmt nicht essen würden, aaaabbbbberrrrr wenn jemand sich damit identifizieren kann, dann soll er auch ruhig danach Leben und Essen..
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:40 Es geht immer nur um Dich oder? Was Dir schmeckt, was Du essen willst, was Du anziehen willst? Wie wärs, wenn Du mal über den Tellerrand hinausschauen würdest? Dann würdest Du sehen, dass andere (auch Menschen!) für Dich einen verdammt hohen Preis zahlen müssen.

Ich würd es nicht so ausdrücken, aber es ist so :)

Sie haben aber große Schwierigkeiten, bei ihrer Ernährung alles so zu berücksichtigen, daß sie nicht krank werden.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:43 kannst du natürlich einschätzen, ob dus nie probiert hast, geschweige denn dich informiert hast?
Einen Knall hast Du in meinen Augen nicht. Du glaubst gar nicht, was ich alles nicht mehr esse. Aber ich kann oder will noch nicht so ganz vom "Fleisch" lassen. L.G.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:44 dann informier dich, dann wirst du sehen, dass tierkonsum ein verbrechen gegen die menschheit und den rest der welt ist (welthunger, waldsterben, verseuchtes grundwasser, regelwaldrodung, ressourcenverschwendung) usw.

Ich liebe Fleisch (Steak!!!). Ich liebe Angeln. Ich liebe es Fische auszunehmen....es gibt viele Dinge, die ich mir vorstellen könnte....aber auf die leckeren Dinge des Lebens zu verzichten...niemals...
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:48 Schonmal dran gedacht, dass die Welt sich nicht um Dich dreht? Auch andere wollen auf diesem Planeten ein möglichst glückliches Leben führen. Würdest Du Dich auch nur etwas informieren, würdest Du merken, dass Du Verbrechen gegen die Menschheit und gegen alle anderen Tiere und die Erde als gesamtes begehst. Denn nicht nur Rinder und Fische sterben durch dich, sondern auch ganz ganz viele Menschen - und das tagtäglich.

Wir sind von Natur aus Allesfresser!
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:48 Und Du bist von Natur aus ein Idiot :>

Ist doch jedem seine Sache. Für mich wär das aber nix!
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 09:59 Es ist keine persönliche Entscheidung, ob ich andere zu meinem Vergnügen ermorde und quäle und folgenden Generationen die Chance auf ein lebenswertes Lebens stehle.
Für Menschen mit Nahrungsmittel - Allergien eine Option sich zu ernähren.

Jedem das seine. Es gibt ja Veganer die können nichts anderes essen, da sie tierisches nicht vertragen. Andere machen es aus religiösen oder ethischen Gründen. Wohl bekommts...
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:00 "Jedem das seine"? Es ist keine persönliche Entscheidung, ob ich andere zu meinem Vergnügen ermorde und quäle und folgenden Generationen die Chance auf ein lebenswertes Lebens stehle...

man sollte sich sich in Toleranz dem Andersdenkenden gegenüber und in dem Fall dem Andersessenden üben..wenn gleiches zurückkommt
ich halte nichts davon, aber ich toleriere es..
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:01 Wie bereits gesagt... Es ist keine persönliche Entscheidung, ob ich andere zu meinem Vergnügen ermorde und quäle und folgenden Generationen die Chance auf ein lebenswertes Lebens stehle...

Mich würde interessieren warum du dich so ernährst? Welche Gründe hast du dafür? Kann mir vorstellen dass es sehr schwer ist sich so zu ernähren. Was isst du dann?
Hi, ich hab darüber ziemlich lange gegrübelt und recherchiert. Damit beschäftigt habe ich mich das erste Mal, als ich ein Praktikum bei einem Veterinär gemacht habe und auch täglich im Schlachthof war. Das war kein traumatisches Erlebnis oder so. Aber es hat mich zum Nachdenken gebracht. Trotzdem war ich auch ziemlich lange der Meinung, dass Veganer wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Und natürlich dachte ich, dass man dann blass und dürr und kränklich wird. Das stimmt auch bestimmt bei vielen, die einfach alles tierische weglassen und so weiter essen wie vorher. Ich habe dann ganz selten Fleisch gegessen und Eier und Milch ganz normal. Aber das ist eigentlich total inkonsequent. Ob ich jetzt Milch trinke oder ds Kalb von der Milchkuh esse ist im Prinzip das Gleiche (vom ethischen Standpunkt aus betrachtet). Also hab ich mir bei Peta irgendwann mal ein Veganer Starter Kit bestellt und mir die ganzen Berichte und Reportagen über Biohaltung, Ökobauern, Massentierhaltung etc. reingefahren. Dann gings weiter mit: Was ess ich denn jetzt? Also bin ich ins Reformhaus gedackelt. Und es stimmt, da sind wirklich viele seltsame Menschen..vor allem die Verkäufer-gruselig. Aber dort fand ich fast alles, was man braucht, um genauso zu essen wie vorher. Eierersatz, Käsersatz, Fleischersatz usw. sogar Schoookolade ;-) manche Sachen haben sch.. geschmeckt, aber nach dem dritten Einkauf weiß man schon in etwa was gut ist und schmeckt. Dann kann man im Internet total viel bestellen und wird dort auch sehr nett und gut beraten, wenn man anruft. Und da ich nicht hässlich werden wollte, habe ich mir (auch im Imternet) Spurenelement etc. bestellt, die man als Veganer zu sich nehmen sollte. Diese sind so kombiniert, dass Du dass immer mal nimmst, in etwa wie Vitamintabletten. Allerdings treten diese Mangelerscheinungen, vor denen sich alle fürchten, sowieso erst nach sehr langer Zeit ein. Angeblich. Und das Tollste ist, dass ich ziemlich viele Probleme mit meiner Haut hatte, obwohl ich mich auch vorher schon gesund ernährt habe, und die sind nach ein paar Wochen eindeutig viel besser geworden. Zusammengefasst: Heute ist es überhaupt kein Aufwand und Problem vegan und gesund zu leben. Nebenbei beschäftigt man sich so auch mal mehr mit seiner Ernährung allgemein und stellt fest, dass es einem wirklich gut tut.
superkorrekt am 19. Juni 2008 23:51 dh
pitimas am 19. Juni 2008 23:58 DH für deine Disziplin und Konsequenz, ich schaff das leider nicht so gut, weil ich halt 5o Jahre lang Fleisch gegessen habe.
Ob ich Milch und Käse verzehre oder Fleisch esse ist eben ethisch nicht dasselbe. Und das ist ja gerade der Unterschied zwischen Veganern und Vegetariern. Der Vegetarier ißt zwar die Tiere nicht, läßt sie aber gleichwohl für sich arbeiten. Da sehe ich doch einen Riesenunterschied.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:03 Also erstmal zu Melandy selbst: Sry, aber Du erzählst ganz schönes Zeug hier oO Wenn Du Schlachtungen nicht als schlimm und abstoßend empfindest, fehlt Dir wohl eine gehörige Portion Empathie. Dass Du meinst viel VeganerInnen würden sich nicht ausgwogen ernähren, kann ich auch nicht bestätgigen und ich unterstell Dir mal, dass Du das einfach pauschal behauptest. Das mit den Mangelerscheinungen und die Notwendigkeit von Zusatzstoffen ist auch Unfug. Und zu Seaside: Nope, es ist kein wesentlicher Unterschied, ob Du Fleisch, Käse oder Milch konsumierst, für alle tierlichen Produkte müssen Tiere ermordet werden. Und sowieso: Ausbeutung bleibt Ausbeutung.
Muss doch jeder mit sich selbst ausmachen, was er sich und seinem Körper antut (oder eben nicht antut).
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:04 Wie mehrfach gesagt: Es ist keine persönliche Entscheidung, ob ich andere zu meinem Vergnügen ermorde und quäle und folgenden Generationen die Chance auf ein lebenswertes Lebens stehle...
Der gute Wille ist ja ganz nett, aber nicht zu Ende gedacht und einfach nicht machbar. Wären wir dazu geeignet nur Laub zu fressen würden wir noch immer auf allen Vieren kriechen denke ich. Unser Gehirn braucht Nahrung und das lässt sich nicht aufwiegen mit Grünzeug.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:05 Wie wärs mal mit informieren bevor du son Scheiß hier loslässt? Was faselst Du von Lauf und auf allen Vieren laufen? Die Tiere, die Du isst, essen auch nur "Grünzeug", was keineswegs veredelt, sondern nur verschwendet wird. Erst denken, dann reden!
Da du nicht mal richtig lesen kannst wundert es mich kaum du es nicht kapierst. Schade für dich ^°

Leben und leben lassen
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:06 Nur dumm, dass alle, die unvegan leben, diesen Grundsatz ganz und gar nicht befolgen. Fass Dir erstma an die eigene Nase, bevor du anderen son Ratschlag gibst oO

Man kann das doch gar nicht konsequent durchhalten. Z.B. keinen Wollpullover, keinen Kuchen in dem ein Ei enthalten ist, keine Milch, kein Eis usw. Wir sind doch so gemacht, daß wir tierische Produkte brauchen, es abzulehnen halte für unmöglich, deshalb halte ich einen Veganer für sehr seltsam und fragwürdig. Aber mich stört es nicht, wenn Du es bist.
Wenne am 19. Juni 2008 23:13 Das mit dem Wollpullover ist gut!
Ich habe einem, der gegen die Chemie gewettert hat, mal aufgezählt was er alles ausziehen müsste, wenn er alle Chemie von sich weisen wollte.
Der wäre dann nackt dagestanden. ;-)
Menschen sind im übrigen dafür gemacht, genauso wie Schweine, alles essen zu können und nicht gleich an Mangelerscheinungen zu krepieren. Das zeichnet uns und unsere nächsten Verwandten sozusagen aus.
Natürlich kann man das durchhalten. Es fällt einem ja nicht schwer, wenn man sich entschieden hat. Und wenn man shoppen geht, kauft man eben keinen Wollpullover. Was soll daran so schwer sein?
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:08 Öhm schonmal was von Baumwolle gehört? Der Großteil unsrer Kleidung ist aus BAUM- nicht aus Schafswolle. Also wo ist das Problem ihr Freaks oO Denkt erstmal nach, bevor ihr son Zeug hier schwätzt. Liefer doch mal n paar Fakten, warum wir tierliche Produkte brauchen sollten. Wenn Du Dich nämlich informierst, wirst Du merken, dass es keine Argumente dafür gibt. Tut mir leid, Kumpel.

Jedem so wie er mag. Was ist schon normal. Es soll auch Menschen geben, die nur Fleisch von Tieren essen, die eines natürlichen Todes gestorben sind... ;-)
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:08 Joa, ein sehr realistischer Vorschlag, der garantiert die hohe Nachfrage nach tierl. Produkten decken würde.

Jeder darf das essen oder auch nicht, was er für richtig hält. Solange jemand mich nicht belehren will kann er auch Veganer sein. Ich akzeptiere das. Aber der andere muss auch akzeptieren dass ich herzhaft in mein Wurstbrot beiße. ;)
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:09 Es ist keine persönliche Entscheidung, ob ich andere zu meinem Vergnügen ermorde und quäle und folgenden Generationen die Chance auf ein lebenswertes Lebens stehle...
Veganer essen zumindest bewusstm was sie essen. Ob es gesund ist? Keine Ahnung, aber ich esse ganz selten Fleisch.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:09 Dann informier Dich doch mal Oo
Veganer haben auch nicht alle die gleichen Motive, richtig?
Das wäre für die Antwort der Frage noch ganz gut zu wissen.
Z.B. jemand, dem es um das wohl der Tiere geht, der könnte doch auf seinem Eigenem Bauernhof wohl Hühnereier essen und die Viecher nach seinen Vorstellungen halten.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:10 Öhm, nein oO Wenn ich um das Wohl der Tiere besorgt bin, würde ich es sicher nicht gutheiße können, Tiere zu verklaven und sie, wenn ihre Nützlichkeit abnimmt, umzubringen.
Du siehst jede Art von Tierhaltung als "Versklaung" an?
Von umbringen habe ich nichts gesagt. Wenn ich eine Milchkuh und 5 Hühner habe, die mir Eier legen, muss doch niemanden umbringen oder??

genauso is(s)t es

Jeder nach seiner Art.
Ein bisschen von der Rolle sind sie schon, da der Mensch kein reiner Pflanzenfresser ist. Aber wenn die Leute glauben, sie können sich gegen 2 Millionen Jahre Evolution bürsteln, dann sollen sie das tun. Wir leben ja ein immer noch einen freien Land. Hmmmm, wenn ich mir den letzten Satz nochmal genau durchlese, dann muss ich ihn wohl zurücknehmen.
Jetzt muss ich doch belehren. Menschen sind erst seit 5000 Jahren in der Lage Milch überhaupt zu verdauen, und das auch nicht alle...
Tja, tu das. Wenn du damit die Erwachsenen meinst, hast du sogar fast recht. Fast nur deshalb, weil auch schon vorher Erwachsene unserer Spezies Milch getrunken haben. Aber eben nicht so viele. Der Gendefekt ist etwa 1,1 Millionen Jahre alt. Fleisch hingegen essen wir noch viel länger. Es gibt bei unseren direkten Evolutionären Vorfahren keinen einzigen Vegetarier. Mischkost. Darauf bist du programmiert. Isst du das nicht, wirst du über kurz oder lang krank. Oder du futterst dich mit Ersatzpräparaten an. Auch nicht soooo gesund.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:12 bla bla ohne zusätze stirbtst du bla. nur dumm, dass veganerInnen sich bereits in hülle und fülle fortpflanzen und schon viele viele gesunde vegane kinderchen geboren und großgezogen wurden.

Mir ist's egal, wie sich einer ernährt. Nur - es soll keiner dem anderen seine Lebensweise aufzwingen. Ich meine vor allen Dingen Veganer, die ihren Kindern ihre Lebensweise aufzwingen, die können sich nicht nämlich wehren. Es soll jeder für sich entscheiden und die Meinung des anderen akzeptieren.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:13 lol, was soll der scheiß? omnis zwingen es ihren kindern auch auf, fleisch, eier milch usw. essen zu müssen und erzählen ihnen sogar lügenmärchen, dass das notwendig sei. also komm mir nicht so!!!!! es ist außerdem keine persönliche entscheidung, ob ich andere aus egozentrischen interessen heraus zu tode quäle...
Das Quälen von Tieren ist nicht unbedingt notwendig. Dazu brauch ich kein Veganer sein.
Den Kindern essen aufzuzwingen ist soweiso falsch. Ob Vegan oder nicht. Viele Menschen haben warscheinlich eine Essstörung, die ihre Ursachen unter anderem darin hat, dass sie früher den Teller immer aufessen mussten.
Andererseits sollte es Teil der Erziehung sein, dem Kind eine gesunde Lebensweise anzugewöhnen. Fleisch gehört für mich dazu. Die Nährsteofffe aus dem Flisch auszugleichen ist schwierig, falls möglich und das Kind sollte selbst entscheiden, obb es Fleisch essen will oder nicht. Probiert wird aber!

Obwohl ich die Wortwahl für sehr beleidigend halte.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:13 oô think read think read and then u can talk

Nicht ganz, ich esse alles was mir schmeckt. Mach Du, was Du willst. Nur gegen Missionierung bin ich allergisch (aber nicht nur bei veganischer Lebensweise).
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:14 ja stimmt, das opfer, bestimmte sachen nicht mehr essen zu können, ist bei weitem höher als das, was die tiere heutzutage für uns bringen müssen, ne? wie wärs, wenn du einsiehst, dass wir nicht die einzige spezies mit interessen sind und dass unsere ganz oft sehr banal sind im vergleich zu den essentiellen bedürfnissen unserer opfer

Wer Veganer sein will, soll Veganer sein, das stört mich nicht im mindesten, solange er nicht versucht mich zu "bekehren"! Jeder soll nach seiner Fason glücklich werden.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:15 "Jeder soll nach seiner Fason glücklich werden." Wie wärs, wenn Du das dann auch selbst beachten würdest? Aber eure lebensfeindliche Lebensweise erlaubt es anderen Tieren ja nicht, ein autonomes und freies Leben zu führen.

Jedem das seine, aber gesund ist das ja nun auch nicht.
Ihr esst meinem Essen das Essen weg! Kleiner Scherz am Rande :-)
Ich bewundere die Disziplin und den Willen, ich selbst könnte das nicht.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:16 Erstmal informieren, dann schwätzen. ungesund ist es ganz gewiss NICHT.

Îch kann es nicht verstehen oder nachvollziehen! Aber wer es will - bitte!
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:16 Dann informier dich, dann kannstes auch verstehen oO

gesund kann das nicht sein, und nach Genuss sieht es für mich erst recht nicht aus...
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:17 Joa, wenn mensch keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten :P Es gibt tausende vegane Rezepte und ungesund ist es auch nicht, was Du ja theoretisch wissen könntest, aber nicht willst, also verschon uns.
fleisch ist mein gemüse
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:17 oh ja, das zeugt von der allseits bekannten gesunden und ausgewogenen ernährung der omnis :>
Es gibt Menschen die keine tierischen Produkte essen können.
VegAnarchistin am 1. Februar 2009 10:18 Es gibt aber viel mehr Menschen, die keine tierlichen Produkte essen WOLLEN. :)
Vegan leben ist eine gute Sache, nur schwer durchzziehen
Das ist wahrscheinlich das Problem... Es ist nie leicht auf "eingefahrenen Wegen" eine andere Richtung einzuschlagen...
ja, da hast Du wohl Recht. Mit der richtigen Motivation klappt's dann aber doch. Bin innerhalb von 1,2 Tagen vegan geworden, als ich las, was wir so mit den sogenannten "Milchkühen" anstellen...