Frage von Pokeminer, 28

Haben Tiere viel Arthrose (Gelenkverschleiß). Welche Stoffe werden dagegen benötigt?

hi leute, ich bin momentan am Rätseln, ob bei Tieren Arthrose, also natürlicher Gelenkverschleiß unabhängig vom natürlichen Alter aufgrund dem fehlenden biologischen Schmiermittel zwischen den Gelenken auftritt. Ich höre von Arthrose momentan nur bei alten Menschen, das oft teure Operationen zu Folge hat. Aber haben Tiere auch diesen Gelenkverschleiß ? Meine Eltern sagten Tiere haben das sehr oft. Arthrose tritt ja bekanntlich auf, wenn dem Körper die benötigten Stoffe fehlen, um das Gelenkschmiermittel zu reproduzieren. Aber meine Großeltern haben sich eig. immer von natürlichen Zutaten ernährt, alles selber gepflanzt und gekocht, damals gab es noch keine Chemie. Heist das etwa dass den heimischen Pflanzen diese benötigten Inhaltsstoffe fehlen ? Oder nehmen wir zu wenig auf ? Wenn Tiere fast keinen Gelenkverschleiß haben, welche Nahrung hat dann diese wichtigen Stoffe ? Ich hab schon gehört dass die eigentliche Pflanze von uns bekannten Gartengewächsen sogar wesentlich gesünder sein soll als die Frucht. also z.b. die Blätter oder Wurzeln von Karotten oder Kohlrabi. Danke für Antworten :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Grobbeldopp, 7

Arthrose, also natürlicher Gelenkverschleiß unabhängig vom natürlichen Alter aufgrund dem fehlenden biologischen Schmiermittel zwischen den Gelenken auftritt.

Arthrose kann einen Haufen Ursachen haben, also das liegt nicht an fehlendem Schmiermittel.

Ich höre von Arthrose momentan nur bei alten Menschen, das oft teure Operationen zu Folge hat.

Das können auch junge Leute haben.

Aber haben Tiere auch diesen Gelenkverschleiß ?

Ja, können sie haben. Bei Menschen ist es besonders häufig, aber das liegt unter anderem daran, dass Probleme mit der Fortbewegung schnell den Tod bedeuten, wenn man natürliche Feinde hat oder Nahrung aktiv suchen muss und keine Medizin hat- wie bei wilden Tieren.

Arthrose tritt ja bekanntlich auf, wenn dem Körper die benötigten Stoffe fehlen, um das Gelenkschmiermittel zu reproduzieren.

Nein, das stimmt nicht. Wer sagt denn das?

Aber meine Großeltern haben sich eig. immer von natürlichen Zutaten ernährt, alles selber gepflanzt und gekocht, damals gab es noch keine Chemie.

Doch, auch das was deine Großeltern gegessen haben kann man chemisch analysieren und beschreiben. Wenn jemand von "Chemie" im Essen redet, meint er in der Regel, dass dort einzelne Stoffe, die índustriell hergestellt wurden, zugefügt worden sind. Das heißt aber nicht, dass das Essen dadurch automatisch gesünder oder ungesünder ist. Du kannst davon ausgehen, dass unsere Ernährung heute was den Nährstoffgehalt angeht der deiner Großeltern ebenbürtig ist. Nährstoffmangel ist nicht ein Problem der durchschnittlichen westlichen Ernährung, das Problem ist die ständige Verfügbarkeit von kalorienreichem Essen bei gleichzeitig weniger körperlicher Aktivität= kann Übergewicht hervorrufen.

Heist das etwa dass den heimischen Pflanzen diese benötigten Inhaltsstoffe fehlen ?

Was meinst du mit "heimischen Pflanzen"? Das Essen, auch das Gemüse das man hier kaufen kann enthält alle Nährstoffe die der Körper braucht in ausreichender Menge, selbst wenn man sich nicht super gesund ernährt.

Oder nehmen wir zu wenig auf ?

Im Grunde nicht. Mehr Gemüse essen kann zwar dem ein oder anderen nicht schaden, aber weniger wegen essentieller Nährstoffe, die der Körper unbedingt braucht, sondern weil Gemüse kalorienarm ist und wohl auf eine nicht vollständig verstandene Weise gesund ist.

Dann gibt's ja noch Obst, Hülsenfrüchte, Öle, stärkereiche Pflanzen wie Getreide und Kartoffeln- all das gemischt gegessen und noch tierische Produkte dazu ist eine normale Mischkost, daran gibt es nichts auszusetzen. Das passt schon, deshalb empfiehlt es auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung so. Es gibt da keine versteckten Probleme, und es hat auch nichts mit Arthrose zu tun.

Ich hab schon gehört dass die eigentliche Pflanze von uns bekannten Gartengewächsen sogar wesentlich gesünder sein soll als die Frucht. also z.b. die Blätter oder Wurzeln von Karotten oder Kohlrabi.

Aaaalso.

1. Karotten und Kolrabi nehme ich mal als Beispiele. Diese beiden Pflanzen hat es in der Natur so nie gegeben, es sind von Menschen geschaffene, also künstliche Zuchtformen, die gegenüber ihren wilden Vorfahren sehr stark verändert wurden durch Zuchtauswahl.

Hier mal die Wurzel einer Karotte und daneben die einer wilden Karotte

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSW7jivU-Tg7pNUbD2-5L39r6lFT1dVX6RyCTS0kLeYnPMx1FQ17StP

hier ein wilder Kohl. Sieht nicht aus wie ein Kolrabi, was?

http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQsqnZD92XlNyTZenEfS4DfCFeeAk0iSbOnlrggKrYCk5IfnLM99Byt

Man hat also die Rübe bzw. den Stengelansatz massiv vergrößert gegenüber der Wildpflanze. Und zwar genau deshalb, damit man mehr Ertrag hat und das ganze leichter zu essen ist, besser schmeckt, nicht so fasrig, leichter zu ernten und zuzubereiten, aber auch bekömmlicher!

Das ist genau so der Fall bei eigentlich allen Pflanzen, die man als Lebensmittel kaufen kann außer Kräutern.

Selbstverständlich kann man vom Kolrabi die Blätter essen, es ist ein Kohl wie jeder andere. Auch das Möhrenkraut kann man essen, aber es hat einen sehr starken Geschmack, also eher als Gewürz- es ist eben nicht zum Essen gedacht, die Rübe ist zum Essen gedacht.

Bei manchen Pflanzen sind die Blätter allerdings gifitg, zum Beispiel bei Tomaten, Bohnen, Kartoffeln.

Gesund ist so ne Sache :-). Es steckt mehr an bestimmten Inhaltsstoffen, die als gesund gelten (!) in manchen Wildpflanzen oder z.B. in Kolrabiblättern verglichen mit dem eigentlichen Kolrabi"strunk". Das macht es aber nicht unbedingt gesünder, besonders bei Vitaminen und Mineralstoffen ist das Argument, dass davon besonders viel drin ist fast hinfällig. Davon kriegt man auch sonst genug. Aber es ist sehr schwierig, wirklich zuverlässige Empfehlungen darüber auszusprechen. Leider sind viele Aussagen, die man zum Beispiel im Internet/Zeitschriften über gesunde Wildpflanzen etc. findet entweder falsch, oder nicht zuverlässig, oder nicht belegt.

Wenn es in irgend einer Weise gesund ist (kann schon sein), dann wahrscheinlich nur ein kleines bisschen. Ich würde lieber doppelt so viel richtiges, leckeres, normales Gemüse essen als irgendwelche Wildkräuter oder Küchenabfälle :-)


Antwort
von abibremer, 18

Grosse oder besonders "lange"Hunde(lang im Verhältnis zur Beinlänge) bekommen oft Wirbelsäulenprobleme, wenn sie häufig Treppen steigen müssen. Das lässt sich praktisch nur durch das Hochtragen der Tiere vermeiden. Allerdings belastet DAS wiederum die Knochen der Hundehalter gewaltig.:Schäferhunde und Bernhardiner sind nicht gerade leicht!

Antwort
von joriti1999, 19

Welche Tiere erreichen denn ein Alter, in dem sie von Arthrose betroffen wären? Und die, die es tun sind Haustiere, die ständig umsorgt werden und nicht wie wir Menschen "arbeiten". Menschen werden heute locker mal 70-80 Jahre alt und arbeiten bis 60. Somit tritt ein viel höherer Verschleiß auf.

Kommentar von ChulatasMann ,

Natürlich haben auch Tiere Arthrose. Sie sind biologisch gesehen wie Menschen auch. Und das gilt nicht nur für Haustiere, sondern ebenfalls für Wildtiere. 

Kommentar von joriti1999 ,

Stimmt. Aber nicht in dem Ausmaß, wie es bei Menschen auftritt.

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