Von heute auf morgen hat sich unsere DSL-Verbindungsgeschwindigkeit von 1000 auf 64 reduziert. Wir dachten, das sei eine Störung, wegen der Gewitter von gestern oder so, und haben die Störungsstelle von Arcor angerufen. Die wollen uns nun allen Ernstes erzählen, künftig könne man uns keine schnellere Leitung mehr bieten. Von heute auf morgen und ohne uns Bescheid zu geben. Der Mitarbeiter der so genannten Service-Hotline sprach von "Leitungsdämpfung" und das sei halt so, da könne man nix machen. Ich gehe aber wohl recht in der Annahme, dass wir in diesem Fall ein sofortiges Kündigungsrecht haben, oder? 64er-Leitung, da kann ich ja gleich mitm Modem surfen....
Na, bei so einem Leistungsunterschied ist das selbstverständlich ein Kündigungsgrund. Wenn Arcor längerfristig die versprochene Leistung nicht erbringt/erbringen kann, hast Du das Recht dazu. Sonst könnte ja jeder mit tollen Angeboten locken, und dann machen, was er will...

Ich kenn solche Verträge nicht. Aber ich würde Kündigung der Versuch ist es wert. Gib Deine Begründung an, die Melden sich dann schon.

Schau mal ins Kleingedruckte.
Durch die ganzen Klauseln blickt doch kein normaler Mensch durch. Hatte gehofft, hier jemanden zu finden, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat und mal berichten kann.

Soweit ich informiert bin, ist es kein Kündigungsgrund, wenn der Anbieter nicht mehr die volle Geschwindigkeitsleistung bringen kann. Auch wenn man eine höhere Leistung abgeschlossen hat. Ich habe mir die AGB`S von Arcor durchgelesen, und soweit ich es verstanden habe, kann es vorkommen, daß nicht mehr die volle Geschwindigkeit erbracht werden kann, sollte es dauerhaft so sein, kann Arcor dem Kunden einen niedrigeren Tarif anbieten.
Ich an deiner Stelle würde da noch einmal mit dem Kundenservice verhandeln und mich auf die AGB`S berufen.
Hier noch mal die AGB`S, nachzulesen unter :
Verbindungsleistungen Arcor Internet
Gewisse Einschränkungen muss man vielleicht akzeptieren, kenne auch jemanden, der 'ne 12000er- statt der bestellten 16000er-Leitung hinnehmen musste. Aber bei einem derartigen Geschwindigkeitsrückgang kann man schon fast von Leistungsverweigerung sprechen. Das ist nicht hinnehmbar - auch nicht bei einer evtl. Tarifanpassung.
Moonlight am 31. Mai 2008 18:11 Ich glaube aber nicht, daß sie nur noch eine 64iger hat , sondern vermutlich ein 640iger und die Verschlechterung müßte man hinnehmen.
Ich betone nochmal, ich habe nur noch eine 64er, das ist so lahm wie früher Modem! NICHT 640er, 64er!!!
Moonlight am 31. Mai 2008 18:39 Das würde ich so auch nicht hinnehmen, das ist tatsächlich so langsam wie mit nem Modem. Kündige einfach und guck was passiert. Eventuell holst du dir Rat bei http://www.frag-einen-anwalt.de/
...und das würde ich, und wahrscheinlich jeder vernünftige Richter, als unzumutbar bezeichnen...
...bezieht sich natürlich auf Frida's Kommentar, 18:24, nicht auf moon's, 18:39.
Wenn du schreibst, dann unbedingt "Einschreiben gegen Rückschein".
So sehe ich das eigentlich auch, aber ich bin kein Jurist. Der Typ im Callcenter hat uns vor die Wand laufen lassen, aber ich mein, es KANN doch nicht sein, dass wir ne 1000er-Leitung bezahlen aber nur ne 64er bekommen. Das ist ja, als würde ich aufm Oktoberfest ne Maß bezahlen und nur ein Schnapspinnchen Bier kriegen...