Haben menschengemachte Emissionen einen Einfluss auf das Weltklima?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Die Physik der Atmosphäre ist um einiges komplizierter. Das wichtigste Treibhausgas mit dem höchsten Beitrag zur Klimaänderung ist das Wasser. Du unterschlägst es vollständig, dabei ist das Wasser in allen drei Aggregatzuständen etwa mit 70% am Atmosphäreneffekt beteiligt. Obendrein besitzt das Wasser einen verstärkenden Einfluss und auch einen abschwächenden Einfluss.

Deine Abschätzung ist so eine grobe Näherung, dass die Überlegung dahinter unbrauchbar wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JackTheTrickser
30.10.2015, 10:39

Ich finde meine Näherungen nicht besonders grob. Alle Annahmen weichen sicher weniger als einen Faktor 3 von der Realität ab. Es geht mir nur um die Frage, OB menschengemachte CO2-Emissionen rein mengenmäßig einen Einfluss auf die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre haben können oder nicht. Und meine Annahmen sind recht konservativ. In Wirklichkeit sind die Einflüsse signifikanter als meiner "lower-limit Rechnung" angibt.

Außerdem ging es mir gar nicht um den Einfluss des Wassers, der sicherlich auch einen Effekt hat. Es ging nur um CO2-Frage.

0

Du bezeichnest das mit Recht selbst als Milchmädchen Rechnung(unrealistisch). Woher kommen die 20km Höhe?

Laut wiki ist die Masse nur halb so groß, wie hier angenommen. Dementsprechend wäre der Einfluß des Menschen doppelt so groß.

Mit derart windigen Argumenten kann man keinen Skeptiker überzeugen.

Die Klimaforschung ist bedeutend komplexer. Sie berücksichtigt den Einfluss der Absorption in den Meeren, den Wäldern, die Gase der Vulkane, den Einfluss von Wasserdampf und Methan - von Rindern und von tauenden Permafrost. Trotz alledem kommt sie zum Schluss, daß es dringend geboten ist, den Ausstoß von CO2 zu reduzieren!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realfacepalm
30.10.2015, 16:43

Das ist doch auch nicht als Argument gegen die typischen Klimawandel"Skeptiker" gedacht. Die meisten davon sind eh keine Skeptiker, die sich von Sachragumenten umstimmen ließen, sondern Leugner des Standes der Wissenschaft, die umbeirrbar in ihrem Glauben sind..

Als selbst gerechneter "quik'n'dirty" Überschlag, der in der richtigen Größenordnung landet, ist die "Milchmädchenrechung" völlig ausreichend und plausibel.

0

Im Prinzip gehst Du das wie ein Fermi-Problem https://de.wikipedia.org/wiki/Fermi-Problem an, also so, als würden Dir viele weitere Angaben und Daten fehlen.

Eine gute Fingerübung, und Du landest sogar noch in der richtigen Größenordnung. (10er-Potenz)

Natürlich sind viele der Daten in der Gegenwart weit genauer bekannt, und sind Deine Ansätze stark vereinfacht - aber um das geht es ja gar nicht. Sondern darum, eine de.wikipedia.org/wiki/Überschlagsrechnung aufzustellen. Und ja, im Bereich von +300% zu landen und damit in der richtigen Größenpordung ist ein erstes Zeichen für Plausibiliät:

de.wikipedia.org/wiki/Plausibilit%C3%A4t

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Kubikmeter Luft wiegt nur wenige Gramm. Und du hast vergessen, dass CO2 von der weltweiten Flora staendig verbraucht wird, deshalb ist der Anteil von 0,04 % ziemlich konstant. Einen Einfluss auf das Klima hat CO2 nicht, und menschliche Aktivitaeten beeinflussen das Klima nicht signifikant.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von stekum
29.10.2015, 19:47

1 m³ Luft wiegt ca. 12,7 N und hat 1,293 kg Masse.

2
Kommentar von stekum
29.10.2015, 19:57

Einen Einfluss auf das Klima hat CO2 nicht

Eine recht kühne Behauptung, der wohl kaum jemand beipflichten wird (s. zB Treibhauseffekt).

4

1. Wenn die Atmosphäre überall 1bar bzw. 100 000 Pa Dichte hätte, wäre sie ca. 7,9 km hoch.

2. CO₂ wird von Mensch (und Industrie), Tier und Feuer erzeugt, und von Pflanzen wieder resorbiert.  Interessant ist doch nur, wieviel davon in der Atmosphäre verbleibt und wie dieser Anteil im Lauf der Jahrzehnte ansteigt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JackTheTrickser
30.10.2015, 10:30

"Wenn die Atmosphäre überall 1bar bzw. 100 000 Pa Dichte hätte, wäre sie ca. 7,9 km hoch."

Dann liege ich mit meinen 20km also in einem sehr konservativen Bereich. Dann sind die Verhältnismäßigkeiten so, dass er menschliche Einfluss auf die CO2 - Konzentration noch signifikanter ist.

0
Kommentar von stekum
30.10.2015, 21:55

"der menschliche Einfluss auf die CO2 - Konzentration" könnte ebensogut Null sein, wie er es seit -zigtausend Jahren war, weil die Pflanzenwelt alles erzeugte CO₂ wieder dissoziiert hat.
Ein Grund für die langsam steigende CO₂ - Konzentration ist,
dass der Mensch große Waldflächen gerodet hat.

0

Ich denke, ja.

Man sollte aber nicht den Fehler machen, sich nur auf die CO2-Problematik zu stürzen. Andere Entwicklungen, wie z.B. der Rückgang des Waldbestandes, haben auch einen Anteil

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von JackTheTrickser
29.10.2015, 14:30

Bitte meine Rechnung kommentieren!

0