haben manche Busfahrer kein Verantwortungsgefühl?

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11 Antworten

Unser Nachwuchs hat auch einen Kleinbus-Fahrer:

Pflicht des Fahrers: Dafür Sorge tragen das er ungestört und sicher die Kinder transportieren kann. Also auch für Ruhe sorgen, störende Kinder auseinandersetzen, Regeln für die Busfahrt festlegen (beispielsweise nur "leiser" miteinander reden/ nicht schreien/ nicht abschnallen, etc).

Dafür Sorge tragen das die Kinder nur den tatsächen Familienangehörigen übergeben werden (also denen die er kennt, von denen er weiß das sie durch die Eltern/ Sorgeberechtigten dazu beauftragt wurden).

Dafür Sorge tragen das die Kinder nicht ohne seine Aufsicht bleiben zwischen Aufsammeln an der Schule und Übergabe an die Eltern/ Abholer des Kindes (und umgekehrt).

Entsprechend sollen die Kinder nicht alleine heim gehen, auch nicht mal eben mit einem älteren Geschwister (wenns nicht so zwischen Eltern und Fahrer vereinbart ist und die Eltern wissen worauf sie sich einlassen).

Dafür Sorge tragen das die Kinder sicher in den Bus einsteigen und aussteigen

Dafür Sorge tragen das die Kinder auch wirklich und sicher angeschnallt sind (hat unser "alter" Busfahrer immer selbst erledigt - der Neue interessiert sich nicht dafür, das werden wir beobachten und gegebenenfalls seiner Vorgesetzten weitergeben).

Dafür Sorge tragen das der Busfahrplan eingehalten wird. Entsprechend ist jede Warteminute (weil die Eltern nicht rechtzeitig da sind) sehr anstrengend. Schließlich verzögert sich dadurch auch alles Weitere und letztlich bleibts an ihm hängen.

Pflicht der Eltern/ Sorgeberechtigten: An den Busfahrtplan bzw. die Absprache mit dem Busfahrer halten. Das beinhaltet eben auch "mal" etwas warten. Kann ja mal sein das der Bus im Stau steht oder ein Elternteil sich Zeit lies.

Zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort warten. Nicht oben irgendwo im Treppenhaus stehen und runterschauen bis man den Bus sieht. Bei schlechtem Wetter kann man nötigenfalls auch hinter der Haustür warten und aus dem Fenster schauen. Das ist wesentlich näher als der erste oder vierte Stock (Mutter einer ehm. Mitfahrerin unseres Nachwuchses hielt es Anfangs ähnlich wie du, sie wartete oben am Fenster bis sie den Bus sah und ging erst dann runter zur Straße. Der Bus fuhr dann entsprechend auch manchmal nach x Minuten Wartezeit weiter).

Ideal: Austausch der Handynummer zwischen Erziehungsberechtigtem und Busfahrer. Falls ein Kind über Nacht krank wird oder der Busfahrer krank wird. das entlastet die Zentrale udn kann so direkt geklärt werden zwischen den direkt Betroffenen.

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Kommentar von Rockige
11.03.2016, 16:27

Wir kontaktieren nicht das direkte Busunternehmen sondern die Frau die für die Koordination aller Busse und Schulbusse der Stadt zuständig sind.

Unser alter Busfahrer hatte es teils auch nicht leicht mit den Kindern und deren Eltern.

Es gab immer wieder stressige Kinder (eines wollte sogar mal ein Messter mitnehmen in die Schule, der Fahrer bemerkte es rechtzeitig), Kinder die sich abschnallten oder auszogen während der Fahrt, Kinder die in die Hose machten (naja kann bei Kleinen noch passieren). Eltern die Sonderrechte einfordern wollten, die wegen jedem Pups die Chefin anriefen, etc pp.

Aber irgendwie ist der Neue ... naja. Andererseits bin ich natürlich froh das unser Nachwuchs transportiert werden kann.

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Schwierige Kiste, das Ganze ...

  • Der Fahrer muss da fahren, wo der Chef ihn hinsteckt.
  • Als Busfahrer braucht man einen Führerschein (und eine Prüfung vor der IHK), hat aber i. d. R. keine pädagogische Ausbildung (blöd gesagt: man muss nicht mal das Wort "Pädagogik" kennen), erst recht keine sonderpädagogische.
  • Der Chef muss sehn, dass der Dienst überhaupt gefahren wird, auch wenn er vielleicht keinen geeigneten Fahrer hat.
  • Derzeit (und voraussichtlich auch in absehbarer Zukunft) herrscht im Busgewerbe absoluter Fahrermangel (u. a. wegen einer Bezahlung, die m. E. der Verantwortung der Tätigkeit nicht gerecht wird) - daher sind die Unternehmen froh, wenn sie überhaupt irgendwelche Fahrer haben.
  • ...

Mein Rat:

  1. Sprich erst mal mit dem Fahrer (ruhig und sachlich), wahrscheinlich ist er sich der Problematik (z. B. zum "alleine aussteigen") nicht mal bewusst.
  2. Je nach Verhalten der Fahrers im Gespräch (einsichtig oder nicht?), sprich danach (ebenfalls ruhig und sachlich) mit dem Busunternehmen, erkläre Dein Problem und frage, ob es nicht evtl. im Unternehmen einen besser geeigneten Fahrer gäbe - oft sind sich auch die Chefs nicht im Klaren, welche Anforderungen gerade dieser Dienst an den Fahrer stellt.
  3. Ich weiß nicht, wer oder was die "SVE" ist, aber es hört sich so an, als ob die im Endeffekt der Auftraggeber des Busunternehmens ist. Wenn also weder das Gespräch mit dem Fahrer noch mit dem Unternehmen etwas bringt, mal mit der SVE sprechen - im Extremfall können die den Auftrag entziehen und ein anderes Unternehmen beauftragen.

Es ist übrigens tatsächlich so, dass die Fahrzeugpflege (Tanken, Waschen, ausfegen etc.) in vielen privaten Betrieben zwar von den Fahrern erwartet, aber entweder gar nicht oder allenfalls pauschal mit ein paar Minuten pro Tag bezahlt wird. Die Beseitigung überdurchschnittlicher Verunreinigungen (oder mal Wischen oder gar - was leider auch mal vorkommt - die Beseitigung von Erbrochenem u. ä.) müssen sie im Endeffekt in ihrer Freizeit erledigen. Dass dann ein Fahrer darauf "wenig begeistert" reagiert, ist zwar vielleicht nicht gerade "nett", aber verständlich.

Sicher hast Du Recht, wenn Du eine gewisses "Niveau" bei der Beförderung Deiner Kinder forderst. Aber blöd gesagt: Wenn Du allzuhohe Ansprüche stellst, könnte es im Extremfall sein, dass dieser Dienst gar nicht mehr geleistet werden kann, weil entsprechende Mitarbeiter einfach nicht vorhanden sind. Das ist zwar traurig. aber leider Realität ...

Noch ein Tipp: Ich kenne es aus solchen Diensten, dass zusätzlich zum Fahrer eine Begleitperson dabei ist, die sich dann um die Kinder kümmert, und der Fahrer sich auf's Fahren konzentrieren kann. Ich weiß von einem Kindergarten-Dienst, den ich mal gefahren bin, dass die Eltern das in Eigenregie organisiert hatten und dafür je Kind ein paar Euro im Monat an eine Rentnerin zahlten.

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Du solltest dorthin anrufen und Dich beschweren. Es ist Dein Recht, dass Deine Kinder sicher und vernünftig zur Schule kommen und auch wieder zurück gebracht werden.

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 Busfahrer haben meist keine pädagogische Ausbildung und müssen sowohl im dicksten Verkehr fahren als auch die Kinder beaufsichtigen, Streit unterbinden und auch mit Eltern umgehen.

Sie werden nur kurz eingewiesen und dann sind sie auf sich gestellt. Es ist ein schwerer, schlecht bezahlter job und sie bekommen von allen Seiten Druck. aufgedrehte Kinder, fertige Erzieher, die froh sind, die kinder nach einem langen Tag endlich abzugeben, Eltern, die herumschreien und sich über alles beschweren und die Fahrdienstleitung, die dann bei dem Fahrer nachfragt und ihn anmahnt.

Sieh es einmal so. Deine Elternrechte sind unbestritten. Klar ist auch, der Fahrer darf nicht losfahren, bevor alle Kinder gesichert sind. Sand im Bus ist bei mehreren Kindern gehäuft ein Problem, und die Sauberkeit im Bus, das Reinigen wird meist nicht bezahlt. Aber es sind auch ganz normale Gebrauchsspuren nach einem Tag auf dem Spielplatz...beide Seiten kann ich verstehen, aber auch zur Ruhe raten.

sprich freundlich mit dem Mann. Du solltest ihm auch manchmal en paar lobende Worte geben, ein kleines Dankeschön.

Wieviel lieber wird er den Stress aushalten, wenn er merkt, seine Arbeit wird gesehen und anerkannt!

Beobachte deine Kinder. Was erzählen sie? Oder, wenn sie das nicht verbal können, steigen sie gern ein? Daran kannst du merken, ob sie den Mann gern haben oder eher nicht.

Sei also aufmerksam und bei den Dingen, die nicht korrekt laufen, klar. Bleib aber höflich/freundlich und frag den Mann auch mal, wie es ihm heute geht oder wie seine Tour ablief. das pflegt eure Beziehung und tut euch allen gut.

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Kommentar von sandra200479
11.03.2016, 10:05

leider ist es schon so, dass mein 3jähriger, der wegen Sprachverzögerung in der SVE ist nicht mehr gerne Bus fährt. Er kommt jeden morgen und sagt:"Mama ich will nicht mit dem Bus. Kannst du mich nicht fahren?"

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ruf das busunternehmen an und fertig

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Mein Cousin ist auch geistig behindert und er hat auch so einen sche*** Busfahrer der für nichts Verständnis hat
Ich würde mich beschweren

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Sehe ich auch so! Manchmal hilft auch schon die Androhung mal den Vorgesetzten zu kontaktieren.

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Das Busunternehmen wird gut von der Einrichtung bezahlt, und du solltest mit der Einrichtung reden, damit die Druck machen.

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Kommentar von claushilbig
13.03.2016, 00:35

"Gute" Bezahlung gibt's nirgendwo, und im Busgewerbe erst Recht nicht ...

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Ich würde mich auch über ihn beschweren.

Er hat nicht nur eine Beförderungspflicht sondern auch eine Aufsichtspflicht.

Und wenn er das nicht auf die Reihe bringen kann, ist er fehl am Platze.

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ich stimme dir zu, wer einen job übernimmt, bei den besondere sorgfalt und verantwortung gefragt ist, der sollte sich auch dementsprechend verhalten.

Wenn su bei ihm mit worten nicht weiter kommt, dann würde ich es bei der nächst höhere stelle versuchen.

Immerhin geht es hier ja unter anderem auch um die sicherheit deiner kinder, da kann man verlangen, das der mann seinen job vernünftig macht

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Du als Mutter beschwerst Dich, daß der Busfahrer nicht wartet , bis Deine Kinder im Haus sind? Du bist dafür verantwortlich denn, Du als Mutter müßtest schon auf Deine Kinder warten und beim Aussteigen einsammeln. Du willst Deine Verantwortung anderen aufbürden.

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Kommentar von sandra200479
11.03.2016, 10:02

ich muss mich nicht 10 minutebn runterstellen. ich weiß nocht, ob Kinder fehlen und der Busfahrer dann früher dran ist.

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