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Haben Kinder, die nicht im Kindergarten waren, Nachteile in der Schule?

gefragt von juanita am 27.05.2007 um 13:10 Uhr

Ich kann schlecht einschätzen, wie gut oder schlecht die Vorschule im letzten Kindergartenjahr im Moment ist, aber ich kenne immernoch einige Kinder, deren Eltern finden, daß der Kindergarten nicht nötig ist. Stimmt das?


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anonym
beantwortet von Capuccino am 27. Mai 2007 13:18
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Ich persönlich finde den Kindergarten schon wichtig. Meine Kinder lernen im Kindergarten das es auch andere Regeln gibt, das Freundschaften nicht leicht sind, das nicht immer alles gerecht ist! Sie lernen sich gegen Fremde durchzusetzten, ihre eigene Meinung zu vertreten. Sie merken das nicht alles nach ihrem Kopf läuft, das eine große Gemeinschaft andere und eigene Regeln und Verbote beinhalten als das Elternhaus. Sie lernen für den Schulstart sehr viel, nicht lesen, schreiben o.ä. sondern gemeinsame Techniken um etwas zu erreichen zu erarbeiten. Das man sich in lauter Umgebung auch konzentrieren kann usw. es gäbe noch einiges zu schreiben.


WildeFee
beantwortet von WildeFee am 27. Mai 2007 13:15
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Ein wenig kommt es sicherlich auf den Kindergarten an. Da, wo ich gearbeitet habe, hätte man gut auf den Kindergarten verzichten können, viel haben sie mit den Kids nicht veranstaltet, und meines Erachtens lag der Hauptsinn darin, das Kind eben die Zeit zu verwahren, in der die Eltern arbeiten gehen.

Was sie verpassen können sind m.E. vor allem Kontakte und damit soziale Entwicklungen. Aber wenn ein Kind, das zu Hause bleibt, viel Kontakt zu anderen Kindern hat und täglich mit anderen spielt, sehe ich da eigentlich keinen zwingenden Grund, ein Kind zum Kindergarten zu schicken.

Nur: so optimale Bedingungen gibt es ja selten, dass ein Kind zu Hause besser oder gleich gut aufgehoben wäre, die Eltern sich mit ihm sinnvoll beschäftigen und das Kind genügend Kontakte zu Gleichaltrigen hätte.

Vorschule ist aber nicht dasselbe wie Kindergarten...


ETEAM
beantwortet von ETEAM am 27. Mai 2007 14:03
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Ich bin immer noch der Meinung, dass Kinder Kinder brauchen! Gerade in der Vorschulzeit ist es wichtig das sie mit anderen Kindern zusammen lernen können...sie merken auch schnell das es einen geregelten Tagesablauf gibt, die Mama und der Papa gehen zur Arbeit und das Kind in den Kindergarten oder Schule und den Rest des Tages erlebt man gemeinsam!


anonym
beantwortet von reiseoma am 28. Mai 2007 08:26
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Auf jeden Fall, wenn sie als "Einzelkind" aufwachsen -ihnen fehlt dann der Gemeinschaftssinn und das Einordnen fällt ihnen schwer. Sicher ist ein Kindergarten keine "Vorschule", aber dort lernt man Vieles, was für einen guten Schulstart wichtig ist. Ich muß aber auch "WildeFee" recht geben - es kommt auch auf den Kindergarten, bzw die Erzieherinnen an.


anonym
beantwortet von oldpaed am 28. Mai 2007 09:13
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Kinder, die vor der Schule nicht in einem Kindergarten waren, können erst in der Schule ihre sozialen Fähigkeiten entwickeln, die bei der Erziehung und Bildung eines Menschen unverzichtbar sind. Großfamilien oder enge Nachbarschaftsbeziehungen gibt es heute nicht mehr. Von daher halte ich den Besuch des Kindergartens für empfehlenswert. Übrigens bezieht sich die "Schulreife" nicht nur auf die Entwicklung intellektueller, sondern eben auch sozialer Fähigkeiten; es kann daher sein, dass ein Kind wegen fehlender sozialer Fähigkeiten ein Jahr später eingeschult wird. Dass die Qualität eines Kindergartens zu berücksichtigen ist, steht außer Frage.


Aleshanee
beantwortet von Aleshanee am 28. Mai 2007 13:01
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Ich denke schon, dass Kinder, die nicht im Kindergarten oder dergleichen waren, Nachteile in der Schule haben. Im Kindergarten lernen die Kinder sozialen Umgang mit ihren Altersgenossen. Sie können miteinander spielen, sie lernen zu teilen, zu streiten, und sich gemeinsam zu freuen. Sie finden sehr viele Freunde im Kindergarten und werden dort auch kreativ und auf spielerische Weise gefördert und gefordert. Die Kindergartenzeit ist eine sehr wichtige Zeit und ich erinnere mich heute noch gerne an sie zurück.


anonym
beantwortet von silvie34 am 29. Mai 2007 11:02
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also.ich bin jetzt 40 und war nicht im kindergarten weil meine mutter meinte sie sei ja nur hausfrau und da brauchen wir kinder nicht in den kiga,heute noch tut es mir leid daß ich NICHT in den kiga durfte,ich habe als kind vieles nicht verstanden und mich oft gewundert wieso die anderen kinder sich schon kannten und schon so viel wußten..............manchmal denke ich auch daß ich vielleicht ein ganz anderer mensch heute wäre und etwas besser in der schule gewesen wäre,wenn ich heute so meine kinder betrachte und seh wie leicht ihnen alles von der hand geht und wie selbstbewusst sie geworden sind.aber damals waren auch die zeiten anderst,meine eltern haben sich mit uns kindern auch nicht so beschäftigt wie wir es heute mit unseren tun.


anonym
beantwortet von dreifacherVater am 10. November 2009 20:11
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Kindergarten nutzt dem Kind in den wenigsten Fällen (zum Beleg vergleiche Studien, die etwa bei Gonzales, "In Liebe wachsen", zitiert werden), höchstens den Eltern oder vielmehr dem System, das von uns den unnatürlichen Doppelverdienst fordert.


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