Haben (Gottes-) Gläubige auch eine eigene Meinung bezüglich ihrer Religion/Weltanschauung/Ideologie?

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10 Antworten

 stößt plötzlich auf eine Stelle, mit der er überhaupt nicht einverstanden ist..."Halt halt halt! Was hier geschrieben steht, damit bin ich überhaupt nicht einverstanden!"

Selbst wenn, stellt das für Betroffene kein Problem dar. Der Vorteil an monotheistischen Religionen ist ja der, das sich Gläubige ihren Glauben aufgrund der unendlichen Interpretationsfreiheit zurechtbiegen können, wie sie wollen. 

Nirgendwo steht geschrieben wie man das, was dort steht, verstehen soll.

Jeder kann es anders auffassen und jede einzelne Interpretation ist eine von hunderten möglichen richtigen. 

Das sieht man perfekt an denjenigen, die die Religion als Mittel für Krieg ect.pp verwenden. Niemand kann sagen, ob das eine falsche Interpretation ist, weil niemand von uns dabei war, als diese Relikte geschrieben wurden und auch niemand von uns beurteilen kann, wie die jeweiligen Aussagen gemeint sind.

Alles was wir tun können, ist, die Dinge so zu verstehen, wie wir sie verstehen wollen.

Bestes Beispiel ? "Das hat nichts mit dem Islam zu tun"

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Kommentar von Wahchintonka
10.08.2016, 18:47

und ..."Auge um Auge, Zahn um Zahn" ...hat auch nichts Schlimmes zu bedeuten

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stößt plötzlich auf eine Stelle, mit der er überhaupt nicht einverstanden ist

sowas wird dann ganz schnell ignoriert (die wege des herrn sind unergründlich)

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Ja, das kommt vor. Ich lese die Bibel häufig und stosse immer wieder auf Geschichten die keinen Sinn geben. Ich versuche mich dabei jeweils auf die Grösse Gottes zu fokusieren. Sollte ich auch nach längerem überlegen nicht verstehen, wieso Gott so handelte, so gehe ich ins Gebet und sage dies offen und ehrlich zu Gott. Aber auch wenn ich nicht einverstanden bin, so werfe ich nicht meinen Glauben über Bord. Das klingt nach fehlender Selbstkritik, ist es aber nur bedingt.
Wenn man sonst einen guten Freund hat und der tut etwas unüberlegtes, was man nicht versteht, so würde man diesen guten Freund auch nicht einfach fortschicken.

Etwas an deiner Frage verstehe ich jedoch nicht: Sie kommt sehr unschuldig daher, wie von jemandem der gerne mehr über Religionen erfahren möchte und sie selber wenig kennt. Oder der gerade angefangen hat einer Religion zu folgen und dann auf eine Stelle gestossen ist mit welcher er nicht einverstanden ist.
Aber wenn du Antworten kommentierst wirkst du viel mehr wie ein erfahrener Gläubiger, so komme ich nicht umhin zu fragen: Wieso stellst du diese Frage? Oder ist es eigentlich eine andere Frage welche dich beschäftigt?

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Kommentar von Wahchintonka
11.08.2016, 23:25

da ich kein erfahrener gläubiger bin und auch keiner sein will, kann ich deine frage nicht beantworten. Jedenfalls fällt mir momentan dazu nichts ein

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Kommentar von Barney123
13.08.2016, 02:49

Hallo Prophet,

ahm, räusper, findest Du es nicht etwas unbescheiden, Dich als Propheten zu bezeichnen?

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Natürlich. So sind auch viele Religionen erst entstanden.  Aber ich würde mal behaupten, das fast jeder eine andere Auffassung des Glaubens hat.

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Kommentar von Wahchintonka
10.08.2016, 15:12

aber die meisten Christgläubigen, einschließlich der Papst sagen doch, das alles, was in der Bibel steht, der Wahrheit entspricht

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Wichtig ist, die Bibel auszulegen (an wen wendet sich eine bestimmte Bibelstelle; was ist der historische Hintergrund; in welchem lehrmäßigen Kontext stehen die Verse usw.).

Jeder Gläubige ist dazu aufgerufen, alles anhand er Bibel zu überprüfen (Apostelgeschichte 17,11). Dass Christen sehr wohl zu ganz unterschiedlichen Meinungen in Bezug auf einige Bibelstellen kommen, sieht man daran, dass es immer wieder verschiedene Auslegungen gibt (z B. beim Thema Entrückung und Messianisches Reich).

Wichtig ist aber, dass die heilsentscheidenden Themen davon nicht betroffen sein dürfen: Wer ist Gott? Wie können wir Errettung und Erlösung finden? Was geschieht nach unserem Tod? Usw.

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Ich denke schon, die meisten Gläubigen kennen die Bibel ja gar nicht. Würden die die lesen, müssten die sich sowieso zwischen Realität und Märchen entscheiden müssen, die meisten würden wohl eher den Großteil, von dem was da drin steht,nicht glauben. Trotzdem würden sie sich das schöne und gute rauspicken und weiterhin am Glauben festhalten. Wenn ich Gespräche mit Religiösen führe, bemerke ich das oft. Bis jetzt ist mir noch keiner begegnet, der wirklich an den christlichen Glauben geglaubt hat, jeder ändert das für sich selber ab und glaubt an was er will, aber solange Jesus und Gott dabei sind ist es christlich.

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Kommentar von Fantho
10.08.2016, 22:16

die meisten Gläubigen kennen die Bibel ja gar nicht

Nun, da hast Du recht, denn es gibt ja so viele andere Religionen...

Gruß Fantho

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Kommentar von Barney123
12.08.2016, 08:36

Hallo Neutralis,

Ich denke schon, die meisten Gläubigen kennen die Bibel ja gar nicht.

also ich denke auch, dass die wenigsten die Bibel wirklich gelesen haben. Aber es gibt auch die Anderen: Nimm Dir mal die Zeugen Jehovas. Die Kennen die Bibel auswendig, und wissen auf Jede Aussage eine Bibelstelle, die ihre Meinung belegt. Problematisch daran ist, dass sie offensichtlich nicht merken, dass Du aus der Bibel so ziemlich alles herauslesen kannst. Ich hatte noch nie den Eindruck, dass diese Widersprüchlichkeit die irgendwie verunsichert hätte. Das errinnert mich irgendwie an 1984 von George Orwell, wo in den Nachrichten am einen Tag berichtet wird, man sei mit A verbündet und mit B im Krieg, und am nächsten Tag mit genau der eintönigen Stimme, Man sei mit B verbündet und mit A im Krieg. Und keiner merkts.

Wie pfeifen doch die 'Spatzen von den Dächern (Äh die Byrds in ihrem Lied "Turn, Turn, Turn") ?

http://goo.gl/hF9x8K

Der Haken an der Sache? Der Songtext ist aus dem alten Testament abgeschrieben (Salomon) und zeigt, dass man aus der Bibel eigentlich alles herauslesen kann.

LG

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Natürlich, die meisten Christen distanzieren sich z.B. vom Kreationismus. Außerdem sind die meisten eher Deisten als Theisten.

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Kommentar von Fantho
10.08.2016, 22:19

Außerdem sind die meisten eher Deisten als Theisten.

Gab es hier eine Umfrage, und ist das Ergebnis dieser Umfrage dann so, wie Du das hier kundtust?

Gruß Fanhto

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Es wäre wünschenswert, wenn alle Gläubigen die Bibel kritisch hinterfragen würden. Leider tun das viel zu wenige.

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Kommentar von Wahchintonka
10.08.2016, 18:51

weil das anstrengend ist und wehtun kann

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Kommentar von Fantho
10.08.2016, 22:21

Leider tun das viel zu wenige.

Möglich, aber nicht nachweisbar, und somit polemisch. Oder hast Du hierzu Studien, Umfragen, oder andere Quellen?

Gruß Fantho

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Ja, das ist meistens der Fall. Es gibt kaum Gläubige die exakt so leben wie es ein entsprechender Text vorsieht, allein schon durch verschiedene Interpretationsmöglichkeiten.

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Hallo Wahchintonka,

Schau mal hier:

https://goo.gl/dzXpMI

LG

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Kommentar von Wahchintonka
11.08.2016, 23:17

ich habe aber keine lust da zu gucken

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