Frage von DerMinimalist, 574

Haben Gläubige mehr Angst vor dem Tod als Atheisten?

Hallo,

ich will vorausschicken, dass ich damit keinen angreife und jeden respektiere.
Ich bin selber gläubig (Moslem) meine Freundin ist Atheistin. Ich habe auch viele Gläubige - sei es streng oder nicht - und Atheisten als Freunde und Bekannte.

Mir ist aufgefallen, dass Leute, die an Gott/Allah (wie auch immer) glauben, mehr Angst vor dem Tod haben als Atheisten.

Ich habe z. B. große Angst vor dem Tod. Ich würde auch alles geben, dass ich nicht sterben muss - geht leider nicht. Vielleicht ist es auch nur, weil ich eben an Himmel und Hölle glaube und nicht genug für mein Religion tue und somit Angst habe, dass ich sehr schlimm bestraft werde.

Aber wie könnt ihr Atheisten so locker bleiben? Ihr denkt und glaubt ja, dass es, wenn wir Menschen sterben, einfach aus ist. Schwarz. Ende. Habt ihr kein schlechtes Gewissen? Keine Angst? Oder diese Neugier "was wenn doch"? Man muss ja nicht unbedingt gläubig sein, um Angst vor dem Tod zu haben. Wie denkt ihr darüber?

LG

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Iamiam, 296

Schon ein alter Grieche (Epikur?) meinte: Wir brauchen keine Angst vor dem Tod zu haben, denn wenn er da ist, bin ich nicht mehr, und solange ich da bin, ist er nicht da.(sinngemäß).

Was aber damit oft verwechselt wird: die Angst vor dem Sterben. Die haben auch Atheisten, denn die mögliche Hilflosigkeit der letzten Zeit samt möglichen Schmerzen: das ist jedem ein Schrecken!

Etwas anderes kommt dazu: Religion wurde (und wird) dazu missbraucht, die Menschen gefügig zu machen. Das Urvertrauen(Atheisten) bzw Gottvertrauen(Gläubige) wird systematisch zerstört durch Anforderungen, denen kein Mensch je genügen kann, und durch Höllenszenarien, die den wildesten Phantasien entspringen:

Die Höllenvorstellungen des Islam und der Christen weden maximal Schrecken-erregend ausgestaltet, wodurch man dann der "Gnade" Gottes ausgeliefert wird. Das Gottesbild ist aber weltlich, Gott wird als grausam strafender Richter vorgestellt. Ein gnädiger Gott wird nur dem versprochen, der sich das "verdient" hat.

Ein sehr weltlicher Tauschhandel: Gehorche Gott und er wird Dir Gnade gewähren. Gott als Händler, nicht als liebender Schöpfer. (wobei es große Unterschiede zwischen verschiedenen Sekten gibt: Sufis sehen das sicher anders als Wahabitische Sunniten, Teile der Evangelischen anders als konservative Katholen)

Löse Dich also von den allzu engen Interpretationen Deines Glaubensbuches. Und erkenne Deine Endlichkeit an: wenn es soweit ist, liegt es nur noch insofern an Dir, als du vorher Gott-oder Urvertrauen aufgebaut hast: eine lebenslange Baustelle!

PS: im Deutschlandfunk gibts jeden Freitag kurz vor 10:00 die Sendung "Koran erklärt". Da sprechen islamische Theologen aus allen Unis und sonstwoher jeweils über eine Sure - auf deutsch. Kannst Du auch nachträglich runterladen.

Kommentar von Iamiam ,

danke für diesen überraschenden * !

@Ergänzung: das runterladen vom dlf ist nicht immer ganz einfach (vllt stelle ich mich auch nur etwas blöd an). ich mach das immer während des Nachhörens über den "dw-helper", ein kostenloses Hilfsprogramm.

Kommentar von erliebtuns ,

Ich würde noch gerne etwas dazu sagen :) 

Wir Christen glauben daran, dass Jesus am Kreuz die Sünden aller Menschen auf sich genommen hat und sich für uns geopfert hat damit wir Vergebung unserer Sünden beckommen.

"Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Johannes 3.16"

Man muss nur daran glauben und sich aufrichtig zu seinen Sünden beckennen. Man muss nur das Gnaden Geschenk annehmen.

Gott liebt alle ohne ausnahme Menschen aber hasst die Sünde die der Mensch tut.

Gott ist gütig und voller Gnade seine Göttliche Liebe reichet ewiglich.

Aber wenn man sein Gnaden Geschenk nicht annimmt wird es irgendwann zuspät sein und man kommt in das Gericht. Ein Mensch ist zu Sündig um dem Gericht zu bestehen. Und ein Mesch ist von sich aus zu Schwach um der Sünde zu wiederstehen.

Ich hoffe das hat geklärt das Gott ein liebender Gott aber gerechter Richter ist.

Kommentar von Iamiam ,

Ja, der christliche Gott verlangt ein grausames Opfer, das sein Sohn auf sich nimmt: wie liebevoll!

Antwort
von Clarissant, 305

Ich denke nicht, dass man hier verallgemeinern kann. 

Angst vor dem Tod ist nicht unbedingt vom Glaube/Nichtglaube eines Menschen abhängig. Ich zum Beispiel kenne viele Christen (oder Anhänger anderer Religionen), die viel weniger Angst vor dem Tod haben als so mancher Atheist. Einfach weil sie mit ihrem Glauben "in Einklang" sind und darauf vertrauen. 

Und wie du selbst sagst, es gibt auch das umgekehrte Beispiel. So manch religiöser Mensch macht sich eben doch Gedanken, während viele Atheisten nur die Schultern zucken. 

Ich selbst (Atheistin) habe nicht unbedingt Angst vor dem Tod – Respekt jedoch schon. Ich glaube nicht daran, dass mich danach noch allzu viel erwartet und habe auch kein schlechtes Gewissen. Es wäre jedoch gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht wenigstens ein bisschen neugierig bin. Obschon ich mit Religion nicht viel am Hut habe, weiß ich ja trotzdem nicht 100%, was mit mir danach passiert. ;) 

Kommentar von comhb3mpqy ,

Informiere dich doch mal über Nahtoderfahrungen im Internet. Auch mein Profil kannst du mal besuchen.

Kommentar von Edmundbauer ,

Nahtoderfahrungen sind so eine Sache, 

1. sind sie warscheinlich bald wissenschaftlich erklärbar, bzw. es gibt Ansätze.

2. Wiedersprechen sie sich total. Wenn Nahtoderfahrungen recht hätten, gäbe es hunderte Warheiten, denn Hindus erleben Hindu-Nahtoderfahrungen, Christen natürlich christlche usw. Es kann aber immer nur eine Warheit geben. Darum zeigen Nahtnahtoderfahrungen mit größter Warscheinlichkeit nicht die Warheit. 

Antwort
von Eselspur, 159

Angst ist grundsätzlich etwas Subjektives und Irrationales.

Ich glaube, alle Menschen haben mehr oder weniger Angst vor dem Tod. Von der Logik her sollte ein Mensch, der glaubt, dass wir in Gottes Händen geborgen sind, weniger Angst vor dem Tod haben als der, der meint, dass alles vorbei sein wird. der Atheist muss in sein Leben noch alles versuchen hineinzupressen, was irgendwie möglich ist.

Das erscheint mir logisch, aber natürlich halten Menschen nicht wirklich an die Logik. Mir kommt allerdings vor, dass viele Atheisten sich versuchen selber ununterbrochen abzulenken, um sich nicht mit sich selbst konfrontieren zu müssen. 

Kommentar von Iamiam ,

Keiner konfrontiert sich gerne ständig damit, aber da gibts keinen Unterschied zwischen irgendwie Gläubigen und nicht-Religiösen. Allenfalls fördert Religiosität ein wenig den Masochismus (vom Fasten des Verdienstes willen bis hin zu den Geißlern: Die Opus-Dei-Leute tragen einen Stachelgürtel, das ist also keine Geschichte von gestern!)

Was andererseits zu Intoleranz führt: seht her, was ich für meinen Glauben tu, und ihr seid so lasch und bequem! (gleiche Tendenz übrigens bei den Nazis: Drill und Sadomasochismus!)

Kommentar von Iamiam ,

der Atheist muss in sein Leben noch alles versuchen hineinzupressen, was irgendwie möglich ist.

woraus schließt du das? Ich bin zufrieden mit dem Leben, so wie es gelaufen ist, ich verspüre keinen Zwang, mir noch irgendwas reinzupressen. Wenn ich Lust drauf habe, selbstverständlich, aber ich lasse mich nicht hetzen oder pressen.

Wenn ich mal nicht mehr bin, wird die Zahl der Dinge, die ich gesehen und erlebt habe, verschwindend gering sein gegenüber denen, die ich nicht gesehen oder erlebt habe: was solls? Noch nicht mal die Möglichkeit, irgendwas zu bedauern! (Du siehst, ich vermeide im letzten satz das ICH)

Seine Endlichkeit akzeptieren lernen, das ist es, worauf es ankommt. Und sich selbst akzeptieren lernen ohne sich aufzugeben, seine Werte leben nach Kräften, um mit sich selbst im Reinen zu sein, das ist das Ziel, das wir alle zwar nur unvollkommen erreichen können, aber das anzunähern einige Anstrengungen wert ist!

Kommentar von Eselspur ,

Hallo lamiam,

ich kann deinen ersten Kommentar so überhaupt nicht zustimmen, deinem zweiten aber mit vollem Herzen. Du hast auch total schöne Formulierungen gefunden. Danke!

Kommentar von Iamiam ,

@Eselsspur: Danke für den netten Kommentar.

Schade, dass wir das nicht vertiefen können. Bin momentan weder zeitlich noch apparativ (meine Computer streiken beide, ich sitze hier an einem fremden) dazu in der Lage.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Das würde ich sogar noch erweitern:
Sich immer die Zeit zu nehmen, die man eben braucht.

Ich habe in den letzten Jahren selten das Gefühl, dass die Zeit nicht passt. Wenn man ein Gespräch unterbrechen muss, führt man es eben beim nächsten Treffen weiter, oder ein anderes, weil beide inzwischen weitergedacht haben. Es wird auch nie langweilig oder nervig, die Zeit also zu lang.

Je mehr man sein Leben selbst gestaltet, desto mehr hat man zum Stolzsein, und desto weniger zum meckern. Außer man hat den unklugen Drang zu Selbstbeschimpfung.

Antwort
von Woelfin1989, 137

Hallo,

ich find die Frage sehr interessant.

Ich selbst wurde sehr christlich erzogen, hab meinen Glauben aber irgendwann in der Jugendzeit verloren. Ich versuch jetzt noch, ihn wieder zu finden. Ich bete auch oft und alles, aber irgendwie spür ich nix mehr, als wäre Gott einfach aus meinem Leben verschwunden. Das macht mir schon Angst, denn irgendwie will ich an Gott glauben und irgendwie glaub ich ja auch, aber irgendwie ist er einfach nicht mehr da...

Ich lag vor einiger Zeit im Krankenhaus und dachte zum ersten Mal in meinem Leben, ich müsste vielleicht sterben. Da hab ich furchtbare Angst bekommen.

Ich kann mir vorstellen, dass manche Gläubige (egal, welcher Religion) große Angst vor dem Tod haben, weil sie im Gegensatz zu den Atheisten daran glauben, dass nach dem Tod über sie gerichtet wird. Ein Atheist hat nichts zu befürchten, außer, dass er eben nicht mehr existiert und das bekommt er ja dann auch nicht mehr mit.
Ein gläubiger Mensch hat jedoch zu befürchten, dass er in seinem Leben zu viele Fehler gemacht hat und möglicherweise in der Hölle landet.
Angst vor dem Sterben (also, dass es z. B. besonders schmerzhaft ist) kommt natürlich auch dazu. Ich glaube, jeder von uns wünscht sich, irgendwann einfach friedlich einzuschlafen und in einer friedlicheren und schöneren Welt wieder aufzuwachen.

Auch glaube ich, dass gläubige Menschen sich vielleicht auch einfach intensiver mit dem Thema Tod beschäftigen und viel mehr darüber nachdenken als Atheisten.

Tröstlich finde ich, dass jeder sterben muss. Wir sind nicht allein. Es ist das Natürlichste der Welt, wie die Geburt eben auch. Und eine Geburt ist ja auch nicht sooo schlimm. ;)
Außerdem versuche ich, dem Ganzen nicht nur mit Angst, sondern auch mit Neugier und Hoffnung entgegenzusehen.
Das Leben ist ein Abenteuer und der Tod gehört dazu. Und eigentlich bin ich mir auch ziemlich sicher, dass danach was Spannendes kommt.

Kommentar von erliebtuns ,

Der Glaube ist kein Gefühl er besteht ein wenig aus wissen und den Rest weiß man nicht 100%  aber man glaubt.

Genau so wie in der Schule man glaubt den Lehrern die einem Unterrichten weil man weiß sie haben es gelernt.Oder hast du bewiesen wie ein Atom aufgebaut ist oder dass das Universum unendlich ist?

Antwort
von Jogi57L, 163

Allgemein habe ich aus Gesprächen nicht herausgehört, dass Atheisten mehr oder weniger Angst vor dem Tode hätten....

Allgemein besteht eher ein gewisse gespannte Erwartung.. ob und was "danach" sei....

Angst ist eher davor, dass man sich nicht einfach einschläfern lassen kann/darf...wenn es einem entsprechend ergeht......sondern einen gewissen Leidensweg in Kauf nehmen muss !

Bei gläubigen Menschen fast jeglicher Richtung... besteht nach meinen Erkenntnissen eher die Angst... "in die Hölle" zu kommen... 

....würde es als Option geben: 

"einfach tot sein, ohne irgendwelche "Gerichte"  

( also nicht Essen, sondern .. jaa... Du weisst schon....)

...dann sähe es entspannter aus....

Antwort
von ThomasJNewton, 90

Die Neugier ist wirklich kein gutes Argument. Wenn nach dem Tod noch was kommt, werde ich es erfahren - oder zumindest nach dem Glauben der meisten.
Das Gläubige weiterleben und Ungläubige einfach weg sind, ist m.W. eine recht seltene (Jenseits)Vorstellung.

Das schlechte Gewissen zieht auch nicht so richtig. Ich habe bisher ja ein durchaus anständiges Leben geführt. Bin recht bescheiden, meistens freundlich, hilfsbereit und liebe meine Freunde und Familie.
Wie kann ich ein schlechtes Gewissen haben, die Gebote eines angeblichen Gottes nicht zu erfüllen, wenn ich nicht glaube, dass es ihn gibt.
Vielleicht ist das ein bisschen krass, aber hättest du ein schlechtes Gewissen, wenn du nach Tschnobyl ziehst, und die ganze Nacht unzulässigen Lärm machst? Wohl nicht, weil da sonst keiner mehr lebt.

Dass keine Zweifel aufkommen, ich will auch nicht sterben, ein Leben nach dem Tode wäre mir schon recht. OK, wenn es nicht grad in ewiger Verdammnis ist, wie gern gedroht wird.
Aber ich kann oder will nicht aus Angst das verleugnen, was ich für richtig halte.
Ich wie ich schon mal geschrieben habe, noch weniger als an Gott glaube ich an einen kleinlichen Gott. Die Christen behaupten ja, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen hat. Und die Muslime sagen Gott ist groß.
Dann soll Gott hauptsächlich danach entscheiden, ob ich an ihn glaube? Und nicht danach, ob ich gut gelebt habe?
Das glaube, wer will.

Im Übrigen kann ich deine Erfahrungen nicht bestätigem, dass Atheisten weniger Angst vor dem Tod haben. Ich habe mich allerdings auch noch nicht so sehr mit der Frage beschäftigt.
Ich will jetzt auch gar keine theoretische Betrachtungen loswerden.

Man muss bei solchen "Zusammenhängen" immer shr vorsichtig sein. Vielleicht haben die Menschen ja keine Angst vor dem Tod, weil sie religiös sind, sondern sie sind religiös, weil sie ängstliche Menschen sind. Zumindest zur Zeit, sowas kann man auch überwinden.
Die reinen Zahlen sagen erst mal nicht. Sonst würde Rauchen vor Alzheimer schützen. Es ist aber eher so, dass viele Raucher das Alter gar nicht erst erreichen.

Aber noch mal zur Kernfrage, wie man keine Angst vorm Sterben haben kann. Die kann ich natürlich nur sehr persönlich beantworten. Es ist einfach nicht sinnvoll, über Dinge nachzudenken, die man nicht ändern kann.
Wenn ich fliege, genieße ich den Flug. Die Wahrscheinlichkeit, während der 2 Stunden an einem Herinfarkt zu sterben, ist sowieso höher als die eines Absturzes.
Und wenn eine mir nahestehende Person monatelang in Isreal, Jordanien und Ägypten rumreist, kann ich versuchen, sie zurückzuholen. Wenn ich das nicht tue, dann ist das meine Entscheidung. OK, im Nachhinein ist es gutgegangen. Während der Zeit war mir nur manchmal etwas mulmig.

Und wenn man nicht an ein Jenseits glaubt, versucht man eben aus dem Rest der Zeit das Beste zu machen. Ein erfülltes Leben zu führen. So gut man es eben hinkriegt, und besser ging's halt nicht.

Und das bedeutet keineswegs, rücksichtslos zu sein, eher das Gegenteil. Mal etwas mutig zu sein, auf die Menschen zuzugehen und nicht abzuwarten, bis die das erledigen.
Themen anzusprechen und Missverständnisse auszuräumen, anstatt es 10 oder 100 Jahre zu verschieden.

Dann ist man in 10 oder 100 Jahren dem einen oder anderen noch von Geschichten her bekannt, und wenn's nur eine Anekdote oder ein Spruch ist.

Angeblich ist die Angst vor dem Tod ja die Angst vor dem Leben. Vor dem Gefühl, dass die Zeit nicht mehr reicht, das zu tun, was du tun wolltest, das zu sagen, was du sagen wolltest, das zu fragen, was du fragen wolltest und das zu geben, was du geben wolltest.

Im Altenheim bemerkt man den Unterschied zwischen den Menschen, die loslassen können, weil sie ein erfülltest leben hatten, und denen, die sich ans Leben klammern, weil sie endlich verstehen, dass sich ihre Träume nie mehr erfüllen werden.
Und ich mag nicht fragen, wieviele Menschen zu dem Zeitpunkt ihren Glauben verlieren, weil sie die Bitterkeit der Erkenntnis fühlen. Die Unentrinnbarkeit.

Antwort
von Micha0160, 42

@chrisbird - Gerade diejenigen, die nicht an eine Belohnung nach dem Tode rechnen, weil sie nicht an Gott glauben und trotzdem gute Taten tun, werden
sicherlich am ehesten in den Himmel kommen, weil ihre Taten selbstlos
waren und sie nicht von der Angst vor der Hölle oder der meist berechnenden Vorfreude auf den Himmel geleitet wurden.

Du machst es dir ziemlich einfach. Egal wie sündig man lebt, Hauptsache man glaubt und bereut seine Sünden und schon ist alles wieder in Ordnung. Nach dieser Maxime müsstest du aber aufpassen, dass du nicht kurz nach Begehen einer Todsünde stirbst, noch bevor du die Gelegenheit bekommst, diese zu bereuen. Sonst hat dir alles nichts geholfen.

Außerdem finde ich es sehr bigott, dass ich z, B. meinen Nachbarn vor Hunger verrecken lasse, aber solange ich an Gott glaube, ist das O.K. und ich komme in den Himmel. Aber wie sagte schon Jesus: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen." Was für mich heißt, dass Nächstenliebe höher zu bewerten ist, als ein bloßer Glaube an eine höhere Macht. Oder: Was ihr den Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan. Klingt für mich so, als wäre ihm etwas anderes wichtiger gewesen, als der bloße Glaube und ein geheucheltes Sünden bereuen. 

Sollte es wirklich einen Gott geben, dann werden sich viele Christen wundern, wie warm es plötzlich nach ihrem Tod wird, weil sie zwar glaubten, aber nichts selbstlos Gutes für ihre Mitmenschen taten.

Antwort
von meliglbc2, 122

Ich bin selbst Atheist aber ich habe ehrlich gesagt keine Angst vor dem Tod, da ich weiß das jeder mal sterben wird.

Das einzigste wovor ich etwas Angst habe, ist es wie ich sterben werde. 

Meine größte Angst wäre es, dass ich mit starken Schmerzen sterben müsste und ich mein Leben nicht wirklich erlebt hätte.

Aber vor dem Tod an sich mache ich mir keine großen Sorgen.

Ich schätze, dass es vielleicht auch daran liegt, dass ich eben nicht an die Hölle oder an den Teufel oder an sonst was unbewiesenes glaube.

Das ist genau das selbe wie mit Geistern. Warum haben wir Angst vor etwas, was wohlmöglich gar nicht existiert und was wir nicht mal gesehen haben?

Falls es dich tröstet: Jeder Mensch auf dieser Welt wird sterben also so schlimm wird es nicht werden, denn du bist nicht der einzigste.

Antwort
von Flo834, 90

Ich bin Christin und habe keine Angst vor dem Tod, genau wie die meisten Christen, die ich kenne. Ich würde jetzt vermuten, dass das mit unseren verschiedenen Ansichten darüber, wie man in den Himmel kommt, zusammenhängt. Im Christentum geht es nicht um genug gute Taten (wie bei den Moslems, meines Wissens), sondern um den Glauben an sich, also habe ich ja, als gläubiger Christ, nichts zu befürchten, schließlich kann man Glauben nicht in "genug" und "zu wenig" aufteilen, entweder man glaubt oder nicht.

Kommentar von jimithechainsaw ,

Also der Gott an den du glaubst, der ist also so ein richtiges kleingeistiges Egoschwein. Die Taten sind Wurst, wer an mich glaubt kommt in den Himmel, für den Rest gibt es ewige Verdammnis. Also diese Scheißtype würde ich nicht mal anbeten wenn ich wüßte dass es ihn gibt, der ist mir einfach zu blöd.

Kommentar von Flo834 ,

Für "den Rest" gibt es in allen Religionen ewige Verdammnis...

Außerdem ist das eine Hilfe: Weil Gott weiß, dass wir sowieso nicht perfekt sind und deshalb an 1000 Regeln sowieso scheitern werden, gibt er uns die gar nicht erst sondern setzt nur eine kleine Voraussetzung, um gerettet zu werden: den Glauben. Im Übrigen weiß ich, dass es ihn gibt, da kannst du deine Beleidigungen hier fliegen lassen, wie du willst.

Antwort
von dompfeifer, 73

Wenn ein junger Mensch in akute Lebensgefahr gerät, hat der verständlicherweise Angst, weil er sich noch etwas von der Zukunft verspricht. Der hat noch ein reichhaltiges Leben zu verlieren. Bei alten Menschen dagegen ist der Tod oft die Erlösung vom Siechtum.

Angst vor dem Tod an sich setzt natürlich schon eine ungewöhnlich arge Gläubigkeit voraus. Was soll mir wohl noch widerfahren, wenn ich gar nicht mehr bin? Das sind doch völlig absurde Grübeleien!

Antwort
von MRCherubghost, 17

Vielleicht sind die Kausalitäten hier genau andersherum:

Menschen, die besonders große Angst vor dem Tod haben und nicht akzeptieren können, dass ihr Dasein vergänglich ist, neigen eher dazu, religiös zu sein, weil es eine große Erleichterung für sie ist, das der Tod nicht das Ende ist, und sie ihre verstorbenen Angehörigen dann wiedersehen.

Ich kenne einige Leute, die keine Angst vor dem Tod haben, weil sie meinen, dass danach Alles besser sein wird.

Ich persönlich sehe als Atheistin die Verleugnung des Todes, bzw die Unmöglichkeit, sich vorzustellen, einmal kein Bewusstsein mehr zu haben, als einen der Hauptgründe, dass es Religionen gibt.

Antwort
von MxMustermann, 179

Ich als Atheist frage mich schon was nach dem Tod mit meinem Bewusstsein geschieht. Dennoch habe ich keine Angst vor was auch immer nach meinem Leben kommen mag. Ich würde ungern sterben, dazu ist das Leben einfach zu schön, aber wenn es so weit ist dann ist es einfach so weit und daran kann ich nichts ändern. Es bringt mir nichts in Angst auf meinen Todeszeitpunkt zuzuleben denn ich habe keinen Einfluss darauf und früher oder später kommt es sowieso dazu.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Wenn du dich fragst, was nach dem Tod kommt, dann kannst du dich doch mal mit Nahtoderfahrungen beschäftigen.

Kommentar von warehouse14 ,

"nach dem Tod" und Nahtod haben nichts miteinander zu tun... Alles, was man in einer Nahtoderfahrung "wahrnimmt" findet noch vor dem Tod statt.

Kommentar von Iamiam ,

Nahtod-Schilderungen sind durchweg kulturell geprägt, sind also ganz und gar menschlich-weltlich geprägt. Hinduistische Inder erleben was anderes als christliche Westeuropäer, christliche Afrikaner was anderes als christliche Amerikaner, und Buschmänner, Eskimos und australische Aborigines wieder was anderes (kann leider die Quelle nicht mehr zuordnen).

Antwort
von Sana1411, 102

Also ich bin gläubig (moslem) und habe nicht so sehr angst vor dem tod, da dann laut meiner religion das leben erst richtig beginnt. Ich versuche das diesseitige leben so geht es geht zu meistern, dass ich es später besser habe. Aber früh sterben will ich such nicht wirklich..

Antwort
von TorDerSchatten, 142

Ich kann dir dazu nur meine persönliche Meinung sagen: Ich glaube an Gott (JHWH und Jesus Christus) und habe keine Angst vor dem Tod. Mein Leben liegt in Gottes Hand. Zu ihm werde ich gehen, wenn ich sterbe.

Antwort
von Haeppna, 102

Ich halte es eher mit dem Stoiker Marc Aurel. Er schrieb: "Der Mensch muss keine Angst vor dem Tod haben, eher vor dem ungelebten Leben" und: "Verachte nicht den Tod, sondern befreunde dich mit ihm, da auch er eines von den Dingen ist, die die Natur will".

Antwort
von Isa113, 77

Also ich habe keine Angst vor dem Tod, gerade weil ich gläubig bin (evangelisch). Eine Hölle oder Fegefeuer, wie man das früher glaubte,  gibt es bei uns nicht, also wovor sollte ich da Angst haben. 

Antwort
von chrisbyrd, 99

Ich bin Christ und habe gerade deshalb überhaupt keine Angst vor dem Tod. Wenn man an Gottes Verheißungen glaubt, ist man davon überzeugt, dass das Leben nach dem Tod unendlich schön werden wird. Es gibt nichts in dieser Welt was damit auch nur annähernd vergleichbar wäre. Nach dem Tod fängt bei Gott im ewigen Leben das eigentliche Leben erst so richtig an. Darauf freue ich mich schon sehr!

Als Paulus in Rom im Gefängnis saß, schrieb er an die Gemeinde in Philippi: "Am liebsten würde ich das irdische Leben hinter mir lassen und bei Christus sein; das wäre bei weitem das Beste. Doch ihr braucht mich noch, und deshalb –davon bin ich überzeugt– ist es wichtiger, dass ich weiterhin hier auf der Erde bleibe" (Philipper 1,24.25).

Kommentar von DerMinimalist ,

Genau so denken wir muslime auch jeder freut sich damit endlich zu gott gehen zu dürfen und und und. Aber wir müssen dafür was tun!

Es langt einfach nicht wenn man sagt ich bin ein guter mensch mein herz ist sauber und rein ich habe niemanden getötet oder sonst was.

Gott wird uns auf rechenschaft ziehen und fragen(auch bei christen) ja gut aber WAS HAST DU FUR MICH GETAN??

Gefastet? Gebetet? Halt die ublichen 5 sachen was ein moslem machen muss. Ich mache das nicht und habe angst :(

Kommentar von chrisbyrd ,

Ich kann diese Angst gut verstehen und denke, dass sie damit zu tun haben könnte, dass es unmöglich ist, durch die eigenen Taten und Leistungen zu Gott gelangen zu können. Viele Religionen versuchen, durch eigene Werke den Himmel (oder andere Vorstellungen) zu erreichen. Aber wie können wir einem allmächtigen, großen und heiligen Gott mit unseren Werken gefallen und ihn damit beeindrucken? Wie können wir uns durch unsere vermeintlich tollen Werke das Himmelreich erwerben?

Die Bibel zeichnet einen anderen Weg, wofür ich sehr dankbar bin. Errettung gibt es nur aufgrund der Gnade, Liebe und Barmherzigkeit Gottes und nicht wegen unserer vermeintlich guten Werke. Werksgerechtigkeit ist durchaus typisch für viele Religionen, aber die Bibel zeigt gegensätzlichen Weg: Erkennen, dass man ein Sünder ist (wir alle haben in Gedanken, Worten und Taten schon gesündigt und tun dies immer wieder), Annahme des stellvertretenden Opfers von Jesus am Kreuz und Bitte um Vergebung der Sünden, um rein, gereicht und heilig vor Gott stehen zu können.

Für mich ergeben diese Aussagen sehr viel Sinn und eben auch die Vorstellung, dass wir es aus unserer eigenen Kraft und unserer vermeintlich guten Werke nicht bis in den Himmel schaffen können, da wir in Worten, Taten und Gedanken Fehler begehen und sündigen (tagtäglich...). Doch Gott hat uns in aller Freiheit und in seiner Gnade die Möglichkeit zur Vergebung unserer Sünden gegeben und öffnet uns damit die Tür zu ihm in seine Herrlichkeit. Trotz unserer Fehler und Sünden können wir reingewaschen, sauber und heilig vor einem völlig reinen, heiligen und gerechten Gott stehen.

Die Bibel sagt:

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben." Johannes 3,16

"Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." 1. Johannes 1,9

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen." Johannes 5,24

"Gott will, dass allen Menschen geholfen wird und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen." 1. Timotheus 2,4

"Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn." Römer 6,23

Antwort
von Micha0160, 27

Mit Religionen ist es so eine Sache. Im alten Testament ist der liebe Gott alles andere als lieb. Da ist er eher der strafende und rachsüchtige Gott. Erst im Neuen Testament gibt es den Gott der deine Sünden vergibt.

War aber alles politisch motiviert. Im sogenannten ersten Conzil von Nizzea legte Kaiser Konstantin fest, welche Evangelien überhaupt zu gelten hatten, weil er einsah, dass ein geeintes römisches Reich nur durch das Christentum erreicht werden konnte. Das alte Testament hat ja mit Christentum herzlich wenig zu tun, da es da Christus noch gar nicht gab. Das alte Testament ist rein jüdisch und eben bei diesem Conzil wurde festgelegt, dass nur die Evangelien von Markus, Matthäus, Lukas und Johannes zu gelten haben, weil sie der damaligen Kirche am dienlichsten waren.

Es gab aber weit über 15 Evangelien und das von der Kirche meistgehassteste und als Ketzerei abgekanzelte Evangelium ist das Thomas-Evangelium, die Gnosis, da dieses besagt, dass man keine Mittler, also keine Kirche braucht, um mit Gott zu kommunizieren. Und damit wären alle Pfarrer, Bischöfe, Kardinäle und selbst der Papst arbeitslos. Und das will diese superreiche Institution natürlich mit allen Mitteln bekämpfen. Textfragmente dieses Evangeliums wurden in den Höhlen von Nag Hammadi gefunden und ins erste Jahrhundert datiert. Also mindestens genauso alt wie die anerkannten Evangelien.

Ich würde also nicht damit rechnen, dass du in einer besseren Welt wieder erwachst. Sonst würde sich auch die Frage stellen, wo du warst, bevor du geboren wurdest. Mit dem Tode endet alles, aber das ist nicht schlimm, weil du ja nichts von der ewigen Ruhe mitbekommst. Es ist wahrscheinlich wie schlafen, nur ohne zu träumen. Die meisten Menschen können das aber nicht akzeptieren, sondern träumen von Reinkarnation oder einem ewigen Leben im Himmel, weil ihnen die Alternative natürlich nicht gefällt. Nämlich, das einfach alles zu Ende ist.

Antwort
von Blitz68, 3

Also , es kommt doch darauf an ws du glaubst -

wenn du weisst dass gott dein liebender Vater ist, der die Rechnung für deine sünden und Versäumnisse und Fehler bereits für dich bezahlt hat, wrum solltest du Angst haben vor dem Tod ( und damit ja auch Angst davor ihm von Angesicht zu Angesicht zu begegenen) ?

Wenn du glaubst, dass Gott dich verdammen wird, dann solltest du allerdings Angst haben, denn kein Mensch ist ohne Fehler -

Daran kannst du sehen, dass nicht der Glaube selbst  dir Angst macht, sondern der Inhalt des Glaubens - also was du konkret glaubst.

Ich weiss von Atheisten, die sehr viel Angst in der Stunde ihres Todes hatten.- das ist dann keine theoretische Diskussion mehr, sondern das Sterben ist Realität und als Menschen brauchen wir bei dieser Grenzerfahrung Trost und Stärkung unserer Seele.

Antwort
von Naajed, 123

Hallo ,

also ich bin selbst Atheist und ich denke das ist immer unterschiedlich und kann man nicht verallgemeinern . So denke ich , das ein Gläubiger der stark an seinen Gott gebunden war weniger Angst vor dem Tod hat , als ein Atheist der keinen hat der ihn liebt . Andersherum ist es dann so das der Gläubiger mehr Angst haben kann weil er manches falsch gemacht hat und der Atheist glücklich und zufrieden mit seinem Leben war , ein wertvoller Mensch ist und dann in Frieden stirbt .

Antwort
von Vectorworks, 70

Diese Frage ist mir einen Daumen hoch wert! 

Mit Sicherheit haben Gläubige mehr Angst vor dem Tod, weil sie nämlich nicht nur an den Himmel, sondern auch an die Hölle glauben. Wir Atheisten glauben, dass nach dem Tod alles zu Ende ist. Es gibt also kein Weiterleben und auch keine Wiedergeburt. 




Kommentar von Isa113 ,

Ich bin gläubig und glaube nicht an eine Hölle (deshalb habe ich auch keine Angst vor dem Tod). Ich habe auch noch nie einen Pfarrer von der Hölle predigen gehört, wie es vor der Reformation war, um die Leute dazu zu bringen, Ablass Briefe zu kaufen. Mich überrascht auch gerade, dass so viele Menschen aus anderen Religionen an die Hölle glauben. 

Antwort
von Misrach, 52

Ich habe keine Angst vor dem Tod, ich will nur dass wenn er kommt, das er schnell kommt und das ich nicht sinnlos leiden muss.

Antwort
von Annox, 104

Ich havs mir nich durchgelesen aber ich hab Angst davor und ich bin absolut überzeugter Atheist.

Antwort
von Vivi2010, 59

Nach meiner Einschätzung dürfte das gleich sein, die meisten haben nicht Angst vor dem Tod, sondern vor dem Sterben und der Art wie sie sterben (Unfall, Krankheit, Schmerzen).

Antwort
von Fabian222, 86

Imam Musa Ibn Jaffar (aleyhi salam) sagte:

Der Mensch besitzt keinen richtigen Glauben, es sei denn, dass er sich sowohl fuerchtet als auch hofft. Angst und Hoffnung eines solchen Menschen basieren auf Wissen und Bewusstsein.

 

Imam Sadiq (aleyhi salam) sprach: Der Glaeubige ist der, den alles fuerchtet. Dies deshalb, weil er in der Religion Gottes, Groeße und Gewicht hat. Er aber fuerchtet sich vor nichts (außer Gott). Das ist das Kennzeichen eines jeden Glaeubigen.

(Bihar-ul-Anwar, B. 64, S. 305)

 

 Der vierte Imam , Imam Ali-Ibn –il-Hussein (aleyhi salam) wurde gefragt, wie er sich am Morgen gefuehlt habe ( wie er in den Morgen ging) (In den Morgen hineingehen ist ein Ausdruck der arabischen Sprache und bezieht sich auf den Zustand des Menschen am Morgen des Tages, wie man den Tag begonnen hat). 

Er antwortete: 

„Ich gehe in den Morgen hinein waehrend acht Erwartungen an mich gestellt sind:

1. Gott erwartet von mir die Pflichterfuellung
2. Der Prophet erwartet von mir die Einhaltung der Sunnah (seiner Tradition)
3. Meine Familie erwartet von mir Unterhalt
4. Mein Ego (das innere Ich) erwartet von mir die Begierde (den Geluesten zu folgen)
5. Der Satan erwartetvon mir die Suende
6. Die beiden Engel (jedem Menschen sind zwei Engel zugeteilt, der eine von ihnen ist beauftragt die guten und der andere, die schlechten Handlungen aufzuzeichnen.) erwarten von mir die rechtschaffene Handlung
7. Der Todesengel erwartet meine Seele
8. Das Grab erwartet mein Leib.

Das alles wird von mir erwartet.
(Bihar-ul-Anwar, B73, S.15) 

Antwort
von viktorus, 81

Vor dem Tod brauchen wir keine Angst zu haben, denn Jesu hat diesen "überwunden" (Joh.16,33; 1.Joh.4,4).

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