Frage von Tragosso, 94

Haben euch Medikamente bei euren Depressionen geholfen?

Huhu.

Ich kämpfe im Grunde seit meiner Kindheit damit (und noch mit einigen anderen Erkrankungen, aber darum soll es in dieser Frage mal nicht gehen) Zur Zeit habe ich wieder eine sehr schlechte Phase. Ich bin schon länger in Therapie, aber das alleine scheint mir nicht zu helfen. Ich habe nun vor mir einen Termin bei einem Psychiater zu holen, um mit dem darüber zu sprechen ob nicht doch Medikamente für mich sinnvoll wären. Ich habe immer gedacht, dass ich keine bräuchte, weil mein Therapeut das Thema nie ansprach und auch in einer Tagesklinik in der ich eine zeitlang war, hat mir niemand dazu geraten. Ich fühle mich nicht sonderlich wohl dabei, habe generell noch nie Medikamente gegen meine Erkrankungen bekommen.

Aber im Moment sehe ich das als meine letzte Möglichkeit an. Meine Frage ist hauptsächlich, ob ihr eher positive oder negative Erfahrungen (gilt auch für Familien oder Freundeskreis) mit Medikamenten dieser Art gemacht habt und ob ihr sie immer nehmen müsst oder nur in solchen Phasen.

Antwort
von ShinyFox1337, 56

Hey, also ich hab auch schon Antidepressiva ausprobiert nachdem normale Therapie nicht wirklich erfolgreich war. Jedenfalls habe ich die einige Zeit lang genommen und schon gemerkt das sich was verändert hat aber nicht so das ich sagen würde es lässt alle Probleme auf einmal verschwinden. Medikamente sind nur ne kleine Hilfe sozusagen, den Großteil muss man trzdem selber leisten. Manchen sollen sie ziemlich krass helfen deswegen hab ich es auch ausprobiert und bei mir war es nicht so, hab daher auch dann aufgehört (wollte es lieber ohne abhängig zu sein schaffen). Aber vielleicht bist du ja jemand, bei dem das gut klappt, deswegen solltest du es vllt einfach mal versuchen. Alles gute noch :)

Antwort
von Indivia, 37

ich nehme seit 1,5 jahren ad udn damals in der ss mal, ich hatte 14 alleridngs auch zwangsgedanken und angststörungen.

Damals habe ich sie langsam abgesetzt als es mir besser ging und auch jetzt hab ich ein ad bereits schon lange abgesetzt ( da cih zuviel zunahm ) über das reduzieren des anderen medikaments werde ich am montag mit der psychiaterin sprechen,aber geholfen hat es auf jeden fall.

Allerdings solltest du daran denken das sich die syptome während der einshclecihphase erstmal vershclimmern können, ich hab in der klinik in der zeit unterstützend tavor ( benzos ) bekommen.

Die einzigen Nebwenwirkungen die ich ahtte, bei Mirtazaoin Zunahme ( deswegen abgesetzt) und Müdigkeit ( aber das wargewünscht).

Achso abhähgig wird man wohl eher nciht dabon da es keinen Kick auslöst du solltest es halt wenn auch wieder ausschleichen.

Kommentar von Indivia ,

Bei dem Tavor achtetete die Klinik drauf,das es vernüftig wieder ausgechlichen war, bevor das nciht war wurde man nciht entlassen.

Antwort
von Retrohure, 43

Das eine muss das andere ja nicht ausschließen. Du kannst auch Medikamente nehmen UND die Therapie weitermachen. Den vorheriger Therapeut war vermutlich kein Arzt und durfte deshalb keine Medikamente verschreiben - deshalb hat er es wohl nie angesprochen.
Auch der Psychiater kann eine Psychotherapie durchführen. Auch ein Facharzt für Psychosomatische Medizin könnte eine gute Adresse sein,

Auch wenn hier viele von schweren Nebenwirkungen berichten, sind Antidepressiva in der Mehrzahl der Fälle gut verträglich.

Kommentar von Tragosso ,

Na, ich hatte auch nicht vor die Therapie abzubrechen.

Antwort
von Bowaskit, 54

ich hab auch mal Antidepressiva genommen auf psychiatrische Anweisung. ..bzw Empfehlung...mein depressiver Zustand der ohnehin schon stark ausgeprägt ist hat sich gefährlich verstärkt, so sehr das ich s abgesetzt hab und seitdem lieber leide als mich mit Pillen voll zu stopfen die mehr Nebenwirkungen haben als das se helfen.
ich kann dir nur raten: Pass auf was man die verschreibt. mit Nebenwirkungen is nicht zu spaßen...und Psychiater verschreiben sehr schnell irgendwas ...

Kommentar von Indivia ,

Ich bin echt erstaunt was ihr anscheinend für psychiater habt/ hattet.

Ich war 4 Mon in der Klinik und die Devise lautet so viel wie nötig,so wenig  wie möglich,auch wurde viel auf pflanzliches bzw auf Entspannungsübungen zurück gegriffen. Schlaftabkletten gab es zb gar nciht, wenn man danach gefragt hat bekam man direkt eine Standpauke wegen Suchtgefahr.

Kommentar von Bowaskit ,

naja Dann hattest du wohl Glück. ...

Antwort
von spugy, 63

Ich hab mal antidepressiva vom doctor bekommen.

Nach der 1. Tablette (ca. 3 stunden später) hab ich eine kotzandall bekommen und meinen gesammten magen ausgekotzt. Seitdem nie wieder :D

Alle tabletten machen süchtig. D.h. Sobald sie dir helfen, greifst du immer wieder drauf zurrück.

Kommentar von Tragosso ,

Ja, vor den Nebenwirkungen habe ich ehrlich gesagt auch etwas Angst. Die sind naürlich unterschiedlich, je nach Mensch und Medikament...Und oft legen die sich auch nach einigen Wochen, soweit ich weiß. Aber dennoch...

Kommentar von spugy ,

Wie gesagt, tabletten machen süchtig. Sobald du merkst, dass sie dir helfen, bist du auf sie angewiesen. Dann machst du dich abhängig von den tBletten, und rennst jedesmal zum doc, und bettelst nach neuen tabletten. So ist das leben noch beschidxxxener

Kommentar von Indivia ,

Sorry, aber das ist Schwachsinn Ad sind keine Glückspillen,ssri zb sind serotinwiederaufnahmehemmer, manchmal haben depressive ein problem mit dem Srotonin, hier wird gesorgt das es wohl länger dort bleibt wo es hingehört oder so ähnlich.Also eigentlich wird das Gehirn damit in einen Normalzustand gebracht.

ich nehme ad seit 1,5 Jahren und möchte sie jetzt ausschleichen.

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