Frage von Calioniel, 113

Haben Eltern jeden Tag Angst um ihre Kinder?

Nachdem jetzt leider zwei meiner Tiere gestorben sind, habe ich jeden Tag Angst, dass ein weiteres stirbt. Ja, ich weiß man soll Tiere nicht vermenschlichen blabla. Aber darum geht's gar nicht. Wenn man richtig eigene Kinder hat, muss das ja noch viel schlimmer sein. Haben Eltern jeden Tag Angst, dass was passiert?

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Antwort
von conelke, 57

Das ist eine gute Frage, die den Kindern vielleicht ein wenig Verständnis für die Eltern gibt. Nicht alle Eltern sorgen sich jeden Tag um ihr Kind, dass hängt auch ein bisschen vom Weltbild der Eltern ab und was sie für einen Charakter haben, denn immer Angst zu haben, hemmt einen ja auch unbeschwert durchs Leben zu gehen. Aber für mich persönlich trifft es doch ein wenig zu, dass man sich um sein Kind sorgt und wenn es nur der Gedanke ist, dass z. B. auf dem Schulweg nichts Schlimmes passiert. Die Ängste um die Kinder ändern sich mit der Zeit. Wird das Kind älter ist z. B. ein Teenager, dann haben Eltern wieder ganz andere Sorgen und Nöte als bei einem Kleinkind. Es mit Tieren zu vergleichen ist vermutlich nicht ganz richtig, obwohl einem Tiere manchmal genauso nahe stehen, wie ein Mensch vielleicht sogar noch mehr. Doch bei Tieren ist auch die Angst eine andere. Bei Tieren, die man selbst hält, kann man die möglichen Gefahren, wie z. B. Krankheit besser abschätzen, bei Kindern, Jugendlichen etc.. ist das anders, da sie ja auch nicht immer zu Hause sind.

Antwort
von Schuhu, 43

Du hast die ständige Sorge, weil du die Erfahung gemacht hast, wie schnell es zu Ende gehen kann. Gottseidank machen Eltern selten so eine Erfahrung. Aber es stimmt wohl, dass Eltern, die ein Kind verloren haben, sehr viel besorgter um die Geschwister des toten Kindes sind.

Ich habe mir um meinen Sohn nicht immerzu Sorgen gemacht. Aber, wenn er z.B.  mal zu viel spät von der Schule kam, hatte ich natürlch auch Angst, es könnte unterwegs ein Unfall passiert sein.

Antwort
von Dackodil, 14

Eltern denken nicht jede Minute des Tages daran, was ihren Kindern alles passieren könnte, aber die Angst sitzt ständig im Hinterkopf.
Sie ist jederzeit aktivierbar. Ein Bericht im Fernsehen oder in der Zeitung reicht für den Gedanken, und wenn das mein Kind wäre?

Antwort
von ponyfliege, 29

ja, natürlich. eigentlich ist man eher besorgt, als dass man angst hat.

weil man seine kinder ja liebt.

wenn das nicht so wäre, würde kaum ein kind seine ersten drei lebensjahre überleben. wenn die kinder älter werden, wird die besorgnis nicht kleiner - im gegenteil, sie wird grösser.

weil - je selbstständiger ein kind wird, desto grösser sind auch die gefahren des täglichen lebens - und desto seltener ist man ja dabei und desto geringer wird die möglichkeit, seine kinder vor gefahren zu beschützen.

aber das gehört nun mal dazu -- dass kinder ihre erfahrungen auch ohne eltern machen müssen - und auch fehler.

haustiere sind da was anderes - obwohl die trauer um ein haustier, was man sehr lange hatte und zu dem man eine sehr enge beziehung aufgebaut hat, fast so stark sein kann, wie die trauer um einen geliebten menschen.

Antwort
von pingu72, 43

Ja. Ich bin zwar selbst keine Mutter, weiß aber dass sich meine immer Sorgen um uns macht, obwohl wir alle längst erwachsen sind... 

Und ich mache mir auch immer Gedanken um meine Lieben, egal ob Mensch oder Tier.

Antwort
von geckobruno, 26

Hallo,

ich denke schon das sich Eltern oft Sorgen machen.  Es passiert einfach zu viel und zu oft. Es gibt aber auch ganz entspannte Zeiten :-)

Es kommt glaube ich darauf an was man selbst erlebt hat.....wir haben z.B. zwei unserer Kinder verloren und ich gerate sehr leicht in Panik wenn eins meiner zwei anderen Kinder nicht nach Hause kommt, bzw. nicht zu erreichen ist.

Ich versuche dies seit Jahren in den Griff zu bekommen, auch mit professionelle Hilfe, aber das Erlebte sitzt zu tief als das es sich verdrängen läßt.

Es kann schon sein das ich unseren Kindern dadurch auch bewusst mehr erlaube, einfach um ihnen meine Angst nicht "aufzudrücken". Denn das ist alleine meine Angst und nicht die der Kinder. Auch wenn man es nicht immer vor ihnen verstecken kann.

Antwort
von Volkerfant, 5

Angst hat man vielleicht, wenn ein kleineres Kind abgehauen ist und man es suchen muss, oder wenn ein Kleinkind nicht mehr im Kindergarten ist, wenn du es abholen möchtest, oder wenn es sehr hohes Fieber hat oder eine lebensbedrohliche Krankheit hat.

Also eher dann, wenn eine brenzlige Lage eingetreten ist. Sonst ist man wachsam und eher besorgt.

Wenn die Kinder größer sind, hat man auch Vertrauen in sie, man weiß was sie können, was ihnen zuzumuten ist.

Im Teeniealter muss man auch loslassen können, die Kinder ihre eigenen Erfahrungen sammeln lassen.

Antwort
von silberwind58, 50

Nicht jeden Tag,jede Sekunde und Minute! Aber auch meine Haustiere werden bemuttert und versorgt wie Familienmitglieder! Einmal Mutter,immer Mutter!

Kommentar von Calioniel ,

Dann muss es ganz schön hart sein Kinder zu haben

Kommentar von silberwind58 ,

Es ist wunderschön und Sorgen machen gehört dazu!

Antwort
von BudapestObuda, 21

Ich habe 4 Kinder.Wie sie noch klein waren habe immer Angst haben; DASS WAS PASSIERT. Meine Kinder sind schon älter, aber trotzdem immernoch habe etwas Bedenken, dass was passieren kann. Es ist nicht leicht als Eltern diese Gefühle haben. Das Leben geht weiter, es ist leicht gesagt, aber nicht einfach es wahr zu nehmen. Jetz immernoch wenn sie lange nicht melden, dann denke ich schon nach.

Wir, unsere Famillie hatten einen Hund. Sie war 14Jahre-fast-15Jahre wo sie gestorben ist. Sie war meine "Fünste Kind" Ich war sehr-sehr traurig. Ich habe lange zu kämfen musste Sie zu vergessen, aber trotzdem denke ich immer wieder zürück. Es ist hart, aber kann man mit der Zeit trangewohnen.

Ich nehme es an,dass du noch jung bist, du kannst noch welche zulegen.

Viele Grüsse M.G.

Antwort
von Parnassus, 50

Man hat Ängste ,Emotionen und Gefühle die man vorher nicht kannte. ( Ängste, aber zum Glück nicht jeden Tag)

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