Bei ihnen liegen die Leitbündel ja verstreut soweit ich weiß und voraussetzung für das Dickenwaschstum ist doch der Ringschluss der Leitbündel, speziell des Kambiumringes, oder bringe ich da etwas durcheinander?
Freue mich über entwirrung :-)

Haben sie nicht. Die einkeimblättrigen Pflanzen haben im Verlaufe der Stammesgeschichte das Kambium verloren. Zwar bilden einige Vertreter, wie die Drachenbäume (Dracaena), Keulenlilien- (Cordyline) und Yucca-Arten sowie der Köcherbaum (Aloe dichotoma) sekundär wieder ein Kambium aus, dieses liegt jedoch im Gegensatz zum Kambium der ursprünglichen Holzpflanzen nicht zwischen Xylem und Phloem, sondern außerhalb der Leitungsbahn, die hier als Ataktostele ausgebildet ist (das heißt, dass die Leitbündel über den gesamten Sprossquerschnitt verteilt sind) im Gegensatz zu der Eustele der anderen sekundär verdickten Pflanzen, bei der die Leitbündel in einem Ring angeordnet sind. (Quelle: Wapedia)
Folgeder Artikel in Wikipedia gibt vorläufig Auskunft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Dickenwachstum#Sekund.C3.A4res_Dickenwachstum
Ah, super danke :) DH es gibt bei einkeimbättrigen tatsächlich kein dickenwachstum, weil es auch ein kambium gibt und daher können die leitbündel ruhig verstreut liegen, so ist das also
Streber! ;-) DH