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Haben die Transrapid-Gegener nun noch eine Chance, nachdem das Volksbegehren abgelehnt wurde?

gefragt von jimbob am 10.01.2008 um 13:11 Uhr

Nun soll ja das Volksbegehren als nicht zulässig erklärt worden sein. Haben die Gegner des Transrapid in München nun noch eine Chance ihr Anliegen durchzusetzen?


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Reply


anonym
beantwortet von pjakobs am 10. Januar 2008 13:13
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ach, bevor wir da den Transrapid fahren sehen sind wir alle alt und grau.

Als nächstes kommen dann die Umweltklagen...

Wir haben es in Deutschland seit den 70ern noch immer geschafft, jeden Fortschritt im Keim abzutöten.

pj


Retzlaff
beantwortet von Retzlaff am 10. Januar 2008 14:26
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Seit wann kann der Bürger irgendwas bewirken? Entschieden wird von denen, die Macht haben. Wenn der Transrapid von den großen Wirtschaftsunternehmen und der Politik gewollt ist, ist es unrealistisch zu meinen, dass man Teilhabe an der Entscheidung hat.


fraggle16
beantwortet von fraggle16 am 11. Januar 2008 10:44
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Ja, ich finde es auch schön, dass Deutschland seine Kleinstaaterei, die es bis ins 19. Jahrhundert gab, heutzutage bis in die Familien hineingetragen hat. So kann jeder Hanswurst seinen Senf abgeben, Bedenkenträger werden und dazu beitragen, dass deutsche Innovation ins Ausland verschenkt wird, entweder gleich die entsprechenden deutschen Forscher, die dann im Ausland ihren Nobelpreis kriegen, weil ihnen in Deutschland selbst einfach zuviele Steine in den Weg gelegt werden, oder eben später die Technologie, weil sie aufgrund von Kleingeistern in Deutschland einfach nicht umsetzbar sind.

Da ich seit 2003 sehr häufig nach Shanghai muss, reise ich regelmäßig mit dem Transrapid dort. Wer was gegen den Transrapid hat, sollte einklagen, dass die Deutsche Bahn zumachen soll, denn sie ist lauter, langsamer, ineffektiver. Wie wär's?

Kommentar von AndiSta am 13. Januar 2008 01:44

Das ist nicht wirklich eine qualifizierte Antwort und wird absolut nicht den berechtigten Bedenken der Anwohner der Transrapidtrasse und des deutschen Steuerzahlers gerecht, die nämlich die Konsequenzen einer solchen technologiefreundlichen Entscheidung für den Transrapid tragen müssen. :-(((


fraggle16
beantwortet von fraggle16 am 14. Januar 2008 11:51
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aha, das heißt also, Technologiefreundlichkeit ist nie gut, weil sie zu Lasten der Steuerzahler und Anwohner geht. Sehe ich das richtig? Wir sollten also das einzige, was uns noch Vorteile gegenüber Ostasien bietet, nämlich die Grundlagenforschung, endlich abschaffen, da sie nur Geld kostet, und mit Pech einigen wenigen Anwohnern Probleme bereiten kann, ja? Welches sind denn die berechtigten Bedenken? Dass es Bedenken gibt, hab ich zur Genüge gelesen, aber keine davon hielt ich bisher für "berechtigt".




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