haben die leute die arbeiter die die pyramiden gebaut haben viel geld gekriegt?

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8 Antworten

Es gibt nur sehr wenige Überlieferungen aus dieser Zeit, so dass es schwierig ist, so genaue Aussagen zu treffen.

Man geht aber heute davon aus, dass der Großteil der am Bau beschäftigten keine Sklaven waren, für ihre Arbeit also in irgendeiner Weise entlohnt wurden. Reich ist dabei sicher niemand von den einfachen Arbeitern geworden, aber für den zeitweisen Lebensunterhalt muss es gereicht haben. Außerdem ist an den Pyramiden Jahre und Jahrzehnte gebaut worden, so dass die Beschäftigung dort aus heutiger Sicht wohl als recht sicher bezeichnet werden kann.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pyramide\_%28Bauwerk%29#Arbeitskr.C3.A4fte


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Das waren zu teilen sklaven (die bekommen normalerweise keine entlohung) und der bau hat zum teil mehrere jahrzehnte gedauert. Deshalb haben die pharaonen auch gleich mit dem bau anfangen lassen sobald sie an der macht waren.

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es wird zwar im allgemeinen als sklaven arbeit angesehen und zum sehr geringen teil haben dort auch sklaven gearbeitet. Aber den pharaonen war es auch wichtig seinen arbeiter zufrieden zu haben um sein andenken an dieses gebäude in ehren zu halten. So wurden die arbeiter relativ gut bezahlt und bekamen gut zu essen. aber viel wichtiger ist dass der pyramidenbau saison-abhängig war. So konnten die bauern in der zeit des jahres in der sie nichts anbauen können beim pyramidenbau helfen und sich so etwas dazu verdienen.

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Zu damaligen Zeiten war "Geld" noch nicht erfunden. Die Arbeiter wurden in Lebensmitteln - insbesondere Gerste, die damals richtiges Zahlungsmittel war, aber auch in täglichen Mahlzeiten (mit Bier als Getränk) entlohnt. Es gibt sogar Hieroglyphentexte, in denen von Arbeiteraufständen die Rede ist, weil sie nicht genug Zwiebeln oder Knoblauch zum täglichen Getreidebrei bekamen. Die waren damals sehr wichtig, weil Zwiebeln antibakteriell wirken und das Trinkwasser damals meist lebensgefährlich verseucht war - weshalb man auch zu allen Zwecken Bier trank, sogar Kinder tranken es. Das Bier war damals allerdings viel niedrigprozentiger und schwächer als das heutige, der Alk diente quasi wirklich nur zur Desinfizierung.

Aber zurück zum Geld, die Anführer, Bauleiter etc. wurden auch in Gold entlohnt, und zwar in Form von Schmuckstücken, denn Münzen gab es damals noch nicht. Gold war allerdings dem Pharao und den Priestern vorbehalten, nur die durften es als Belohnung und Anerkennung vergeben.

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Kommentar von Daoga
19.01.2016, 12:54

Und zur Dauer (des Baus?) Man schätzt, daß die Cheopspyramide etwa 20 Jahre Bauzeit in Anspruch genommen hat, das ging also für damalige Verhältnisse geradezu im Galopp. Der Berliner Flughafen wird vermutlich deutlich länger brauchen... ;)

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Geld = Allgemeines Zahlungsmittel. Dieses gab es, bevor es geprägte Münze gab. Wann Geld erfunden wurde, lässt sich deswegen nicht genau festlegen. Aber man kann davon ausgehen, dass im alten Ägypten mit der lebhaften Wirtschaft es schon allgemeine Tauschmittel  gegeben hat.

Wie andere Teilnehmer hier geschrieben haben, gab es sowohl Saisonarbeiter als auch Sklaven sowie richtige Professionelle (Handwerker usw.). Ob diese nur in Naturalien oder auch mit Tauschmitteln bezahlt wurden, lässt sich wahrscheinlich aus Aufzeichnungen von Verwaltungsbeamten ermitteln. Dazu wären Ägyptologen gefragt.

Die überwiegende Mehrzahl der Arbeitskräfte ist sicherlich nicht reich geworden. (Heute ist es ja auch nicht anders.) Und man kann von einer Lohnhierarchie ausgehen. Auch das hat es auch seit je her gegeben.

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Das waren Sklaven, dreimal darfst Du raten. Mehr als das Nötigste an Wasser und Essen und ein Schlafplatz war da nicht drin.

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Kommentar von Qivittoq
19.01.2016, 12:42

Falsch. Es waren keine Sklaven. Die Arbeiter wurden zwar nicht üppig entlohnt (geprägtes Geld gab es damals sowieso noch nicht), aber gut versorgt. 

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Kommentar von Daoga
19.01.2016, 12:45

Der Glaube, daß das Sklaven waren, ist veraltet. In Wahrheit waren es die ganz normalen Bauern (Fellachen nennt man sie) Ägyptens, die während der jährlichen Nilüberschwemmung nichts tun konnten und deshalb für ca. 2 Monate genug Freizeit hatten, um beim Bau anzupacken. Die Steinmetze, Architekten etc. samt ihrer Sklaven haben das ganze Jahr am Bau gearbeitet und Steine vorbereitet, und in der Zeit der Nilüberschwemmung haben dann die Bauern transportiert und geschuftet. Für die Bauern war das übrigens eine Art Gottesdienst, so ähnlich wie in Europa im frühen Mittelalter, als diese beeindruckenden Kathedralen gebaut wurden, auch da bestand der größte Teil der Arbeiter aus einfachen Leuten, die von den Bauexperten angeleitet wurden, was sie zu tun hatten. Sie alle wußten, daß das, was sie da bauen, zur Ehre Gottes/der Götter und des Pharaos errichtet wird und viele Jahrhunderte bestehen wird, und glaubten, daß sie alle dafür mal im Jenseits belohnt werden. Da war also gar nicht viel Zwang nötig, um die Leute zum Arbeiten zu bewegen.  

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Man weiß nicht mal wie die gebaut wurden.

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Kommentar von zurioioio
19.01.2016, 12:31

steht doch bestimmt in den hyrogliphen an den wänden

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Kommentar von Flashbong
19.01.2016, 12:32

das ist nicht ganz korrekt. es gibt viele funde und sogar schriften auf denen es erklärt wird. jedoch weiß man es bei keinen großen bauten im speziellen. die techniken sind aber bekannt

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Ich denke nicht, dass die "Arbeiter" ein Entgelt bekommen haben. Ich denke als Gegenleistung durften sie leben.

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