Frage von playandtravel, 34

Haben BWL'ler im Ausland gute Chancen, einen Job zu bekommen?

Ich bin zurzeit am überlegen, für welchen Studiengang ich mich entscheide. Bis auf das Fach "Steuern" finde ich BWL auch sehr interessant. Allerdings möchte ich nach dem Studium für ein paar Jahre ins Ausland gehen, um dann dort neue Erfahrungen sammeln zu können. Ist das mit einem gut abgeschlossenen BWL Studium grundsätzlich gut machbar (findet man dann im Ausland damit einen Job?) oder kann ich das eher vergessen?

Antwort
von Zaadii, 18

Generell verbesserst Du Deine Chancen, wenn Du bei Deinen Spetiallisierungen darauf achtest, etwas zu machen was nicht zu sehr auf deutsches Recht und Richtlinien augerichtet ist, damit Du dann im Ausland auch zu gebrauchen bist. 

Ob da Steuern das richtige ist?

Vielleicht - wenn der Studiengang eher international ausgerichtet ist und auch Länderübergreifende Transaktionen fokusiert.

Antwort
von toomuchtrouble, 17

Das ist vor allen Dingen dann machbar, wenn Du Deine career building skills etwas ausweitest. Leider stellst Du Fragen, die nach einer rudimentären Google-Suche eigentlich nicht mehr kommen sollten, damit dürftest Du nicht gerade auf der Überholspur sein.

Nach meiner verdammt langen Berufserfahrung spielt Networking die größte Rolle und eine gewisse Zielstrebigkeit bei den Ausbildungsschwerpunkten. Wenn man schon dieses Massenfach für planlose Abiturienten studiert, dann planen die erfolgreicheren 10% natürlich schon jetzt Auslandaufenthalte, die sich im CV nicht wie ein Jodeldiplom oder schlimmer "Work and Travel" lesen, sondern integraler Bestandteil des gesamten Studiums ist.

Wenn man sich ein wenig auf der Webseite eines x-beliebigen BWL-Fachbereiches einer deutschen Uni umschaut, muss man nicht besonders spitzfindig sein, um beispielsweise das Erasmus-Programm zu finden, das unabhängig von anderen Möglichkeiten eines Auslands-Studienaufenthaltes erster Orientierungspunkt sein sollte.

https://www.wiwi.uni-hannover.de/erasmus\_outgoing.html

Außerdem gibt es bei der verhassten EU jede Menge Auslandsprogramme, auch und gerade für Studenten.

http://ec.europa.eu/education/tools/llp\_en.htm

Zuletzt sollte man sich der Entwicklung stellen, dass inzwischen alle DAX-Konzerne ihre eigenen Ausbildungsanforderungen auch umsetzen:

http://www.continental-corporation.com/www/hr\_com\_de/themen/schueler/duales\_s...

Gerade Continental mit seinen zahlreichen Auslandsvertretungen rekrutiert sich seine BWL-Bacheloretten für den Mittelbau überwiegend selbst.

Wenn Du hier entsprechende Schwerpunkte und frühzeitig über Praktika den einen oder anderen Fuß in die Tür bekommen hast, dürfte es keine größeren Probleme geben, entweder in einen Auslandsjob delegiert zu werden, oder sich vor Ort in die Schlangengrube zu stürzen.

https://jobs.washingtonpost.com/


Antwort
von wiki01, 15

BWL ist in Deutschland überbelegt. Ähnlich sieht es im (europäischen) Ausland aus. Auch dort braucht niemand Menschen, die aus der Tatsache, nichts "anständiges" studiert, dann aber BLW als Notlösung gewählt zu haben.

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