Haben Angehörige eines Opfers auch eine Ablehnung gegen den Verteidiger, der denjenigen vertritt, der ihrem Familienmitglied Schaden zugefügt hat?

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4 Antworten

Ja, im Normalfall ist das so. Ist auch nachvollziehbar, eine emotionale menschliche Reaktion, wenn gleich nicht ganz fair. Der Verteidiger hat seine Aufgabe wahrzunehmen, das bestmögliche für seine Mandantschaft herauszuholen, unabhängig ob er sich damit wohl fühlt oder nicht. Allerdings ist man sich als Strafverteidiger dieser Tatsache bewusst und lässt die Reaktion der Opferfamilie nicht so nah an sich heran. Wäre es anders, müsste man die meisten Fälle ablehnen, da kann man den Beruf gleich ganz aufgeben. LG  

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ja natürlich. wenn jemand eindeutig schuldig ist dann will man die maximale strafe für den täter, der seinem kind etwas angetan hat. und jeder verteidiger steht dem natürlich im weg.

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Ja, das ist normal.

Es ist zwar nicht richtig, da der Mann seine Aufgabe im Rechtsstaat wahrnimmt, aber auf der anderen Seite überwiegt in einer solchen Situation natürlich die negativen Emotionen dem Täter und jedem der dem Täter hilft gegenüber.

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In der grossen Trauer um die geliebte Tochter.....sicherlich.Da man in diesem Moment ja nicht versteht, dass man so ein Monster verteidigen kann.....

Mit der Zeit wird man dies sicherlich auch anders betrachten.....verstehen tut man es zwar immer noch nicht, aber dies ist halt seine arbeit....

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Kommentar von Duke1967
26.11.2016, 13:08

... und in unserem Rechtsstaat hat auch "ein Monster" Anspruch darauf einen Verteidiger haben. Es wird also immer einen geben, der diese Arbeit machen MUSS... LG  

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