Frage von pfeifenman, 399

habe vom versorgungsamt einen gdb 40 bekommen widerspruch abgelehnt klage jetzt beim sozialgericht neu hin zu gekommen deppesionen f41.2?

hallo zusammen bringt eine klage beim sozialgericht habe 40gdb vom versorgungsamt bkommen einen widerspruch wurde abgelehnt klage nun beim sozialgericht weil neu hinzu gekommen deppresionen f41.2 wer weiss was ob die klage beim sozialgericht ein sinn hat das mehr wie die 40 gdb rauf kommt wer weis bescheid über dieses thema danke im voraus

Antwort
von toomuchtrouble, 345

Für die endgültige Feststellung Deines GdB sind nicht die aufsummierten Einzeldiagnosen entscheidend, es zählt nur eine Gesamtbeurteilung und die Wechselwirkung der festgestellten Einschränkungen.

Niemand wird auf Basis Deiner knappen Angaben eine seriöse Einschätzung abgeben können, ob sich eine Klage lohnt.

3 Empfehlungen habe ich allerdings

  • Eine Rechtsberatung bei einem Fachanwalt für Sozialrecht oder über Interessenverbände wie VDK (http://www.vdk.de/deutschland/)  bzw. Sozialverband Deutschland (https://www.sovd.de/) ist mit Sicherheit sinnvoll. 5 Euro Monatsbeitrag dürften sich in jedem Fall lohnen, weil die Verbände auch in Rentenfragen unterstützen.
  • Falls Du noch arbeitest, solltest Du in jedem Fall bei der Agentur für Arbeit einen sog. Gleichstellungsantrag stellen. Geht formlos und es reicht ein Satz: "Ich bin bei meinem aktuellen Arbeitgeber von Kündigung bedroht" (https://www.igbce.de/aktive/schwerbehindertenvertreter/urteil-fuer--geringer--be...)
  • Du solltest alle Unterlagen, die der Gutachter des Versorgungsamt vorliegen hatte, eingehend auf Widersprüche prüfen (lassen). Der Gutachter, der vermutlich ohne Untersuchung nach Aktenlage urteilt, sucht nach Sätzen wie "Patient stellte sich in gutem Allgemeinzustand vor". Wenn unter Umständen Befunde von Krankenhaus, Facharzt, Hausarzt und evtl. noch von einem Psycho vorliegen, ergänzen sich diese nicht immer zu Deinem Vorteil.

Antwort
von landregen, 285

Wenn die Depression neu ist, kann man davon ausgehen, dass sie in absehbarer Zeit auch wieder ausheilt. Somit wäre es keine chronische Erkrankung, mit deren Verlauf zwingend über mehr als sechs Monate gerechnet werden muss.

Ich schätze, eine Klage bzw. ein Widerspruch wäre derzeit mit dem Argument der Depression chancenlos.

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