Frage von Finjale14, 18

Habe viele Probleme...Hilfe?

Hey erstmal. Danke wenn du das hier liest, ich muss meine Gedanken und Gefühle einfach mal mit jemanden teilen. Falls es dich nicht interesiert musst du nicht weiter lesen!

Es kommen sehr viele Probleme hintereinander auf mich zu. Im Februar ist meine Oma gestorben. Sie lag mir sehr am Herzen, sie war die einzige Oma die ich hatte. Jetzt gibt es keine Großeltern mehr. Meine Oma war eine tolle Person. Sie hat mich zum lachen gebracht wenn ich weinen musste, sue hat mich jederzeit beibihr schlafen lassen wenn ich Stress mit meinen Eltern hatte. Und noch so vieles mehr. Sie war und ist immernoch so eine starke Person. Sie hat 3 Lungenentzündungen, einen Sturz(Schulter, Knie und Kiefer schwer verletzt) überstanden. Und das mit 80! Sie wurde übrigens 84. Jedes mal, als siebim Krankenhaus war, hatte ich angst. Angst, dass sie stirbt. Meine Eltern haben mir vor einem Jahr erzählt, dass meine Oma COPD hat. Eine tödliche Lungenerkranken, die auch schlussendlich zum tot führte. An einem Montag kam ich nach der Schule nach Hause. Ich sah meinen Vater am Boden zerstört in der Stube sitzen. Meine Mutter erklärte mir, dass meine Oma uns in den nächsten Tagen verlassen wird. Ich fing an zu weinen. Der Gedanke hat mich förmlich zerstört. Ich habe meinen Vater alleine gelassen. Er wollte es so. Am abend (so um 16:00Uhr) klingelte das Telefon und mein Vater ging ran. Nach ein paar Minuten kam er heulend in mein Zimmer rein. Sein Gesicht war rot und mit Tränen übergossen. Er fiel in meine Arme. Ich war verzweifelt, ich wusste nicht was passiert ist. Er erklärte mir nach einigen Minuten, dass meine Oma (seine Mutter) schon am selben Tag einschlafen würde. Ich fing an, an zu Weinen. Sie lag auf der Intensivstation. Ich wollte sie Besuchen, mein Vater jedoch nicht. Ich habe meinen Geschwister die Nachricht überbracht. Sie waren wie ich, am Boden zerstört. Wir trafen und am Krankenhaus. Meine Brüder kammen mir weinend entgegen. Sie erklärten mir, dass sie schon eingeschlafen ist. Ich stürmte hoch und aah sie dort liegen. Reglos. Still. Ich rannte raus, raus zum Auto. Ich konnte es nicht. Ich konnte sie nicht so sehen. Sie ist weg, einfach weg, nicht mehr da, von heute auf morgen. Das waren meine Gedanken. Jeden Abend sehe ich das Gesicht meines heulenden Vaters und das meiner regungslosen Oma. Ich kriege diese nicht aus meinem Kopf. Ich hatte sogar einmal das Gefühl, das mich eine rauhe Hand festgehalten hat. Wie die meiner Oma. Und das obwohl ich alleine war. Das war nur ein Problem. Die anderen sind nicht so groß. Ich weiß nicht wie ich über den Tot hinwegkommen soll. Es ist so schwer. Ich vermisse sie. Ich habe mit niemanden darüber richtig geredet. Ich weiß nicht was ich machen soll. Kann mir jemand einen Tipp geben? Danke.

Antwort
von MegaCornan, 14

Hey, das tut mir sehr leid, was du mitgemacht hast und dass das nicht leicht für dich ist. Bis man den Tod einer geliebten Person verarbeitet hat, kann es lange dauern, kommt drauf an. Als meine Tante vor einigen Jahren starb, brauchte ich auch lange, um wieder klar zu kommen. Ich dachte, es wird niemals ein Ende nehmen. Aber ich täuschte mich. Das alles braucht nur seine Zeit zum verarbeiten, auch Wochen kann es dauern. Mach dir da keine Sorgen, wie lange es dauert, oder ob es jemals vorbei geht. Es wird garantiert zu Ende gehen und du wirst dich wieder besser fühlen. Dein Körper braucht nut etwas Zeit. Das verspreche ich Dir. Was dass Gefühl angeht, als wenn dich die Hand deiner Oma hält: Vielleicht ist es auch die Seele deiner Oma, die dir beisteht, während du trauerst. Es gibt viele Theorien. Hab da aber keine Angst, vielleicht ist deine Oma einfach noch da und begleitet dich, bis du den Tod verarbeitet hast. Wenn du noch Fragen hast, oder reden möchtest, schreibe mir ruhig.

Antwort
von Farmer00, 18

Zeit. Du brauchst Zeit. Ein Heilmittel gegen Trauer gibt es nicht. Versuche, dieses Erlebnis durch Reden mit vertrauensvollen Personen zu verarbeiten. Das ist der einzige Tipp, den ich dir geben kann. Es werden auch wieder bessere Zeiten kommen.

Kommentar von Finjale14 ,

Ich weiß nicht, wem ich mich anvertrauen soll. Mein Vater zerbricht bei den Worten Oma und Christel (ihr name) er tut stark, doch im innen zerbricht er so wie ich. Mit im kann ich nicht reden. Meine Mutter kenne ich nicht. 

Kommentar von Farmer00 ,

Du hast doch sicher Freunde. Versuche einfach, diesen Schicksalsschlag nicht zu stark zu verkörpern. Du musst das verarbeiten und irgendwann wirst du und vor allem dein Vater wieder darüber reden können. Warte nur ab. 

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