Ich hab schon immer eine relativ hohe Stromrechnung gehabt, hab es aber hingenommen. Doch im letzten Jahr schnellte meine Abrechnung ins unermessliche. Ich sollte rund 1100 Euro nachzahlen, und plötzlich 184 Euro monatlichen Abschlag zahlen. Als ich den Brief las, war ich kurz vor dem Herztot. Natürlich sofort Einspruch beim Energieversorger. Der wies mir aber nach, dass alles korrekt abgerechnet war,(Zählerstand etc.). Dann beim Vermieter vorgesprochen, dass da irgendwas nicht stimmen kann, mit der Bitte die Elektroinstallation zu überprüfen. Nichts ist passiert. Nach langem hin und her, hab ich mich geweigert das zu bezahlen. Mit dem Ergebniss: mir wurde der Strom abgestellt. Und siehe da, es ist was unglaubliches passiert. Plötzlich war das halbe Anwesen ohne Strom, die Heizung im ganzen Haus viel aus. Zudem war im Keller kein Strom mehr, die angrenzende Scheune Strom weg, die Kfz Werkstatt die zum Haus gehört ohne Strom und das Nebengebäude mit Stall und Garage ebenfalls. Also hab ich all die Jahre den Strom für andere mitbezahlt ohne es zu wissen, da es mir verschwiegen wurde. Jetzt bin ich der Dumme, denn mein Vermieter weigert sich, mir das Geld zurückzuzahlen. Mit der Bgründung: "ist halt ein altes Haus, da kann ich auch nichts machen." Was soll ich machen? Ich kann mir keinen Anwalt leisten. Sorry für den langen Text.

Ich denke da brauchst Du Rechtsbeistand. Du kannst Prozesskostenhilfe beim Amtsgericht (oder direkt über einen Anwalt)beantragen, wenn Du ein geringes Einkommen hast. Oder geht zum Mieterschutzbund.

Red mal mit einem RA. Möglicherweise kann er etwas wegen strafbarem Stromdiebstahl unternehmen.

Das kann vorsätzlicher Betrug,Betrug sein ! Sag Ihm Geld zurück oder Anzeige !

Dem Vermieter mit Mietminderung drohen, falls er nicht einlenkt. Schliesslich ist er für den Zustand des Hauses verantwortlich.
Im Übrigen kann man den eigenen Stromzähler über die Hauptsicherung abstellen und so feststellen, was alles über den Zähler läuft.
Gruß DER ELEKTRIKER

na, klasse, ich hatte vor mehr als 10 Jahren festgestellt, dass meine Stromrechnung im Büro zu hoch sein muß.
Ich habe dann alle Sicherungen raus und einen Monat Buch geführt.
Tatsächlich lief über meinen Zähler ein Raum in einem anderen Büro des Hauses mit einer Maschine die nur Donnerstags angeschaltet war.
Ich konnte mich mit dem Mieter dieses Büros einigen und habe für drei Jahre rückwirkend Geld erstattet bekommen. Es konnte ja festgestellt werden, wie viel diese Maschine in der Stunde verbrauchte und auch die Anzahl der Tage.
Ich würde auf jeden Fall einen Anwalt nehmen, wenn der Vermieter Dir nicht hilft, von den anderen Mietern einen Geldbetrag für Dich erstattet zu bekommen.
Gespräch mit dem Verwerter des verbrauchten Stroms suchen und einen EInigung (Rückzahlung) herbeiführen. Sofort Neuverkabelung des Anwesens fordern. Sollte das nichts bringen, bleibt nur der Klageweg übrig. Hilfe bietet der Mieterverband.
DH genauso würde ich es auch machen!
Sehe ich auch so. Wie man die Prozesskostenhilfe beantragt, weiß der Anwalt. DH
Guter Ratschlag.