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Habe Recht oft Kopfschmerzen, würde ich merken wenn es Migräne wäre?

gefragt von Movementcat am 06.05.2009 um 9:54 Uhr
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Gesundheit x 60.538 Kopfschmerzen x 785

Arwen45
beantwortet von Arwen45 am 6. Mai 2009 09:56
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Kopfschmerzen und Migräne sind ein himmelweiter Unterschied. Bei Migräne bekommt man manchmal vorher eine Auro, ist sehr oft extrem licht- und lärmempfindlich, Übelkeit und eben ein fast unerträglicher Schmerz meist in der Schläfe (auch einseitig) versaut einem den Tag.

Kommentar von 791c3cd3903cd0c5a5c01a754405d5e9smallArwen45 am 6. Mai 2009 11:07

sorry, soll natürlich Aura heißen


anonym
beantwortet von tiernotarzt am 5. Oktober 2009 17:01
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Also ich habe sowohl Migräne als auch Spannungskopfschmerzen und ich muss ganz ehrlich sagen, beides kann so heftig sein, dass ich völlig handlungsunfähig bin.

Sehr ausführliche Infos zu Migräne, Spannungskopfschmerzen, Aura und anderen Begleitsymptomen findest Du hier: http://www.stz-baden-baden.de/


biokybernetik
beantwortet von biokybernetik am 31. Juli 2009 06:12
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In 30 Sek. stoppen ausführlich von mir auf http://home.arcor.de/drsmit/Artikel3/Migraene.htm

.................../Artikel3/Kopfschmerz2.htm und dortige Links


iwona13
beantwortet von iwona13 am 6. Mai 2009 11:28
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Welche Art von Kopfschmerz haben Sie ?

Um herauszufinden, welche Form von Kopfschmerz Sie haben, ist Ihr Arzt auf Ihre Beobachtungen und Ihren Bericht angewiesen. Im Folgenden sind die häufigsten Kopfschmerzformen aufgeführt. Bevor Sie jedoch nach Übereinstimmungen mit beschriebenen Merkmalen suchen, sollten Sie sich darüber klar werden, wie Ihre Schmerzphasen in der Regel verlaufen. Erst wenn Sie ein klares Bild von Ihren Schmerzen haben, können Sie sich unter Umständen in einer der unten aufgeführten Schmerzformen wiedererkennen. Es ist in jedem Fall sinnvoll, den typischen Verlauf der eigenen Kopfschmerzphasen aufzuschreiben und die Notizen mit in die Sprechstunde zu bringen

1 Spannungskopfschmerz

Der Name Spannungskopfschmerz kommt ursprünglich von “Verspannung”. Früher ging man davon aus, dass die Schmerzen im Kopf direkt durch verspannte Hals- und Schultermuskeln verursacht werden. Heute nimmt man an, dass der Schmerz mit einer Störung der schmerzverarbeitenden Zentren im Gehirn zu tun hat. Insbesondere die Schmerzhemmung scheint gestört zu sein. Dies kann möglicherweise eine Art „Gewöhnung“ sein, da der Spannungskopfschmerz am Anfang durch Ereignisse wie Stress oder Wetterwechsel ausgelöst wird. Im Verlauf verselbständigt sich der dumpfe, drückende Schmerz jedoch, tritt auch ohne einen besonderen Auslöser ein und hält Stunden bis Tage an.

Nackenverspannungen, die auch durch Stress oder Wetterwechsel ausgelöst werden können, treten gehäuft bei Patienten mit Spannungskopfschmerz auf. Trotzdem scheinen sie nicht der Grund, sondern lediglich ein begünstigender Faktor für die Entstehung von Spannungskopfschmerz zu sein, da der Spannungskopfschmerz auch unabhängig von Nackenverspannungen auftritt.

Der Spannungskopfschmerz tritt normalerweise beidseitig auf und kann entweder nur die Stirn-, Schläfen- oder Scheitelregion, oder aber den ganzen Kopf betreffen. Der genaue Ort der Schmerzen ist häufig schwer zu beschreiben. Begleitende Krankheitszeichen wie Lärm- oder Lichtscheu treten manchmal, Übelkeit und Erbrechen dagegen sehr selten auf. Appetitlosigkeit kann vorkommen. Der Schmerz verstärkt sich durch körperliche Aktivität üblicherweise nicht.

Der Spannungskopfschmerz wird als chronisch, also als Dauerkopfschmerz bezeichnet, wenn er an mindestens 15 Tagen pro Monat über ein Jahr regelmäßig auftritt.

Um zu klären, um welche Form von Kopfschmerz es sich bei Ihnen handelt, ist Ihre Beobachtung und Empfindung wegweisend. Häufig treten bei ein- und demselben Patienten Spannungskopfschmerzen und Migräne in Kombination auf. Nur wenn der Verdacht besteht, dass es sich nicht um Spannungskopfschmerzen, sondern um einen Kopfschmerz handelt, der durch eine andere Grunderkrankung hervorgerufen wurde, sind bildgebende Untersuchungsmethoden (also Untersuchungen, bei denen Bilder gemacht werden, z.B. Röntgenbilder) notwendig.

Tabelle 2 gibt einen Überblick über die Merkmale der häufigsten Kopfschmerzformen.

2 Migräne

Die Migräne ist schon seit über 4000 Jahren bekannt und seither mit den unterschiedlichsten Mitteln erforscht und behandelt worden. Heute geht man davon aus, dass die Veranlagung zur Migräne vererbt werden kann. Man hat aber weder für die Schmerzen, noch für die Begleiterscheinungen wie Lichtscheu, Übelkeit und Migräne-Aura eine einheitliche gesicherte Erklärung gefunden. Nach dem aktuellsten Erklärungsmodell werden Nervenfasern, die an der Schmerzverarbeitung im Gehirn beteiligt sind, durch eine Entzündung (die nicht durch Bakterien oder Viren verursacht wurde) und eine Blutgefäßerweiterung gereizt. Diese Reizung wird als Migräneschmerz empfunden.

Auch wenn die Schmerzen häufig im Nacken beginnen und gleichzeitig Nackenverspannungen vorliegen, ist die Halswirbelsäule nicht Ursache für die Migräne. Hingegen können Migräneanfälle umgekehrt Nackenverspannungen auslösen.

Mit bildgebenden Untersuchungsmethoden (Röntgen, CT, MRT) sowie Verfahren, die die Funktion des Gehirns prüfen (EEG, PET), hat man versucht, typische Veränderungen oder Schäden bei Betroffenen nachzuweisen. Das ist jedoch nicht gelungen. Um zu klären, um welche Form von Kopfschmerz es sich bei Ihnen handelt, ist deshalb Ihre Beobachtung und Empfindung wegweisend. Nur wenn der Verdacht besteht, dass es sich nicht um Migräne, sondern um einen Begleitkopfschmerz handelt, der durch eine andere Grunderkrankung hervorgerufen wurde, sind bildgebende Untersuchungsmethoden notwendig.

Migräneattacken treten in der Regel ein- bis sechsmal im Monat auf. Sie machen sich durch starke bis sehr starke pochende, hämmernde und pulsierende Schmerzen bemerkbar, die sich langsam anbahnen und 4 bis 72 Stunden anhalten. Typischerweise ist nur eine Seite des Kopfes betroffen, Schmerzen im gesamten Kopfbereich sind seltener. Migräneschmerzen werden häufig von begleitenden Krankheitszeichen wie Lärm-, Lichtscheu, Übelkeit oder Erbrechen begleitet oder angekündigt. Auch extreme Müdigkeit, Hyperaktivität oder Heißhunger können einem Migräneanfall vorangehen. Solche Vorboten werden Prodromi genannt und sind nicht mit der Migräne-Aura zu verwechseln, die nur bei einem Teil (etwa 10-15%) der Migränepatienten dem Schmerz vorausgeht. Vorübergehende Sehstörungen (Flimmern, Schlieren, Linien, Gesichtsfeldausfälle), Kribbeln an Armen und Beinen und im Extremfall sogar leichte Sprachstörungen, wie z.B. Wortfindungsstörungen oder in seltenen Fällen auch ein kompletter „Wortsalat“, können zur Migräne-Aura gehören. Alle diese Erscheinungen verschwinden normalerweise nach spätestens einer Stunde wieder. Mit Verschwinden der Aura setzen die Kopfschmerzen ein.

Häufig treten bei ein- und demselben Patienten Migräne und Spannungskopfschmerzen in Kombination auf.

Ein Migräneanfall kann durch bestimmte Umstände (zum Beispiel Störung des Schlafrhythmus) ausgelöst werden. Versuchen Sie herauszufinden, was bei Ihnen das Auftreten eines Migräneanfalls begünstigt. Folgende biologische Faktoren und Umwelteinflüsse können einen Migräneanfall auslösen. Prüfen Sie, ob Sie einen oder mehrere davon auch bei sich beobachtet haben:

Hormonschwankungen bei Frauen: vor und während der Periode (“menstruelle Migräne”) bei der Ersteinnahme von Hormonpräparaten zur Empfängnisverhütung (Pille) und nach den Wechseljahren Stress: Situationen, die zur seelischen oder körperlichen Anspannung durch Stress führen oder auch Entspannung nach Stress Erwartungsangst, die Stress auslöst Nahrungsmittel: z.B. Alkohol, besonders Rotwein bestimmte Käsesorten Änderungen des Schlaf-Wach-Rhythmus z.B. Ausschlafen am Wochenende Lärm, Flackerlicht, Aufenthalt in großer Höhe, Kälte oder verqualmten Räumen Wettereinflüsse: Luft-, Licht- und Klimaeinflüsse Schwankungen des Koffeinspiegels bei regelmäßigem Koffeingenuss (Kaffee oder schwarzer Tee) Unterzuckerung (Schwankungen des Blutzuckerspiegels) z.B. durch ausgelassene Mahlzeiten Schokolade scheint nicht zu den auslösenden Faktoren zu gehören. Der eventuelle Heißhunger auf Süßigkeiten kann vielmehr als Ankündigung einer Migräneattacke angesehen werden.

Es ist wichtig zu wissen, dass eine Migräne weder lebensbedrohlich noch lebensverkürzend ist! Sie kann leider (noch) nicht ursächlich behandelt werden und ist eine chronische Erkrankung. Das heißt, dass es immer wieder zu Migräneattacken kommen wird. Aber mit Ihrer Einsatzbereitschaft und Ihrem Durchhaltevermögen ist es möglich, die Schmerzen zu mindern und die Häufigkeit ihres Auftretens zu senken!

Tabelle 2 gibt einen Überblick über die Merkmale der häufigsten Kopfschmerzformen.

.3 Kopfschmerz durch übermäßige Schmerzmitteleinnahme (Medikamentenkopfschmerz, Entzugskopfschmerz)

Auch, wenn es widersprüchlich klingt: Eine ständige Anwendung von Schmerzmitteln kann auf Dauer Kopfschmerzen verursachen. Patienten, die unter Kopfschmerzen leiden, neigen aus Angst vor neuen Schmerzattacken dazu, ihre Schmerzmittel übermäßig (zu häufig oder in zu großen Mengen) einzunehmen. Dies kann allerdings nach einer gewissen Zeit dazu führen, dass man auf die Schmerzmittel gar nicht mehr verzichten kann. Verzichtet man doch einmal auf eine Einnahme, treten schneller als zuvor wieder Kopfschmerzen auf. Diese Schmerzen fühlen sich zwar zunächst genauso an wie immer, in Wirklichkeit handelt es sich aber um eine neue Kopfschmerzform: den so genannten Medikamenten- bzw. Entzugskopfschmerz. Weil sich der Körper hat sich an die regelmäßige Schmerzmittelzufuhr gewöhnt hat, ist er süchtig und reagiert auf ein Weglassen der Schmerzmittel mit Entzugserscheinungen. Die Folge ist: Man greift schneller und regelmäßiger zu Schmerzmitteln, was dann in den Teufelskreis (siehe Abbildung 2) aus Medikamenteneinnahme und (Entzugs-)Kopfschmerz mündet. Irgendwann verselbständigt sich der Kopfschmerz und wird zum Dauerkopfschmerz. Dieser mittelstarke Dauerkopfschmerz wird als dumpf bis bohrend beschrieben und ist manchmal von Übelkeit begleitet. Wenn Sie Ihre Sitaution hier beschrieben finden und Ihre Beschwerden täglich auftreten, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie bereits unter einem Medikamentenkopfschmerz leiden. Besonders häufig wird der Medikamentenkopfschmerz durch Schmerzmittel ausgelöst, in denen mehrere Wirkstoffe miteinander kombiniert sind.


tattanka
beantwortet von tattanka am 6. Mai 2009 10:14
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Geh zum Arzt er kann dir sagen ob es Spannungskopschmerzen sind, dafür kann man auch mal Massage bekommen

Ein mediziner kennt sich besser aus, er kann dir das Medikament verschreiben was wirklich nötig ist um den Schmerz los zu werden


anonym
beantwortet von Zupan am 6. Mai 2009 10:10
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Kopfschmerzen kann mit einer Tablette meistens beikommen, bei Migräne hilft das oft auch nicht mehr. Wenns öfter vorkommt, wprde ich auf alle fälle zum Arzt: das kann viele Ursachen haben, die gut in den Griff zu kriegen sind (Nackenverspannungen etc.)


Sascher
beantwortet von Sascher am 6. Mai 2009 09:59
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Wenn Du oft Kopfschmerzen hast, dann lass das bitte von einem Arzt klären...


mmausmoelln
beantwortet von mmausmoelln am 6. Mai 2009 09:58
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das würdest Du aber deutlich merken, denn Migräne unterscheidet sich stark von "normalen" Kopfschmerzen...
zusätzliche Symptome: z.B. Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit, Geräuschempfindlichkeit...
geht mal zum Arzt


Jens1972
beantwortet von Jens1972 am 6. Mai 2009 09:57
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Ist es ein einseitiger Kopfschmerz und bist du Licht- und / oder geräuschempfindlich, dann kann das ein Zeichen für Migräne sein. Geh zum Arzt und lass dich durchchecken, der kann dir dann auch Tabletten verschreiben (z.B. Triptane), die du - wenn es Migräne ist - direkt nimmst wenn du merkst, dass es losgeht. Damit kann man die Attacken ganz gut in den Griff kriegen. Viel Erfolg.


Candyandie
beantwortet von Candyandie am 6. Mai 2009 09:57
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kommt drauf an....es gibt so viele Arten von Kopfweh....

Vielleicht trinkst du zu wenig, oder deine Augen werden zu schnell überantrengt....einfach mal abchecken gehen.....


sonnenlady
beantwortet von sonnenlady am 6. Mai 2009 09:56
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Au ja - in dem Moment wo die Migräne zuschlägt, weißt du, womit du es zu tun hast...


anonym
beantwortet von Tumba am 6. Mai 2009 09:55
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Warum stellt Du diese Frage nicht besser Deinem Hausarzt...


flamingstar
beantwortet von flamingstar am 6. Mai 2009 09:55
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Ja, du würdest es merken, wenn es Migräne wäre.


Floeckli
beantwortet von Floeckli am 6. Mai 2009 09:55
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Geh mal zum Arzt


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