Frage von Rabaukenjoe, 28

Habe mich irgendwie selbst verloren?

Halloo Ich habe das Gefühl das ich selbst nicht mehr genau weiß wer ich bin. Dinge die mir früher total einfach gefallen sind, fallen mir auf einmal schwerer und ich habe keine Ahnung in welchen "licht" ich die Welt sehen soll. Ich weiß das hört sich total komisch an. Bin zur Zeit 19 und habe nicht wirklich was zu tun da ich erst im September (wahrscheinlich) studieren werde. fühle mich sehr orientierungslos. Was auch komisch ist, dass ich mich quasi immer selbst in eine bestimmte Stimmung bringen muss, ich werde also nicht automatisch glücklich wenn ich mit freunden unterwegs bin, ich muss mir erst selber sagen " hey cool gleich triffst du so und so wieder das wird bestimmt cool". Kann es etwas damit zu tun haben das ich jetzt so lange nichts gemacht habe und mich jetzt auch entscheiden muss wo es hingeht und sich so viel verändern wird(umziehen usw).Außerdem war ich vor einem monat für 3 monate im Ausland. Hat allerdings davor schon begonnen. Fing an das ich auf einmal Situationen nicht mehr richtig einschätzen konnte und es gab auch Situationen wo ich mich auf einmal sehr unwohl gefühlt habe wo es normalerweise nicht der fall gewesen wäre. Hatte erst gedacht depersonalsation oder derealisation aber ich glaube ganz so krass ist es bei mir nicht( steiger mich auch mal gerne in sachen rein). Gibt momente in denen ich total verzweifle, aber auch welche wo es mir supi geht. Könnte es sein das ich evtl zu viel Zeit zum Nachdenken habe?? Kennt das wer? Was kann ich machen? Danke :)

Antwort
von yoda987, 21

Man stumpft ab im Alter. Ich sehe meine Freunde weniger als früher wegen Arbeit usw. und man hat halt schon viel erlebt und es ist schwierig etwas neues zu finden was man noch lustig finden kann oder verspotten kann. Verstehe nicht ganz was du meinst mit den Entscheidungen. Fühlst du dich manipuliert und triffst deshalb andere Entscheidungen die du im nachhinein anders getroffen hättest oder wie?

Antwort
von MrsIseyyy, 11

Mir geht es auch oft so, vor allem wenn ich viel Stress habe oder viele Veränderungen in meinem Leben stattfinden. Ich glaube es ist einfach anstrengend, wenn du erst drei Monate im Ausland warst, jetzt umziehst und auch noch zu studieren anfängst. Das sind sehr viele Veränderungen auf einmal, und damit muss dein Körper erst einmal klar kommen. 

Außerdem ist es mit dem nichts tun auch so eine Sache, da geht die Stimmung meistens auch nach unten. Und man macht sich viel mehr Gedanken über alle möglichen Sachen, den Sinn des Lebens, ob man ein erfülltes Leben hat, etc. 

Aber das vergeht auch wieder. Dass du dir einredest, dass es cool wir, ist eigentlich noch gut, so verdällst du wenigstens nicht in Depressionen. 

Ich versuche immer viele Sachen zu machen, die mir wirklich gut gefallen, etwas für mich zu tun, sodass es mir besser geht. Denn wenn es einem selbst besser geht,dann machst du auch viel lieber etwas mit deinen Freunden und musst dir erst gar nicht einreden, dass es dir Spaß machen würde.

Kommentar von Rabaukenjoe ,

was mich so verwirrt ist, das ich bisher, auch immer wenn ich schlechte laune hatte durch äußere umstände( freunde usw) abgelenkt und aufgemuntert werden konnte. Jetzt fühlt es sich so an als müsste ich selbst für meine stimmung sorgen, ein bisschen so als wär ich mehr zum Betrachterr geworden als das ich wirklich leben..:D 

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