Frage von DefensivH,

Habe keine Ziele, keine lust, was kann ich tun?

Ich habe einen realschulabschluß und bin 22 Jahre alt, Ich kann auf mein leben zurück blicken und sagen das ich von fast allen drogen abhängig war, aber die abhängikeit überwunden habe. Aber nun stehe ich vor der wahl wie es weiter gehen soll, welchen beruf ich mir aussuchen soll. Um ganz erlich zu sein, ich weiß nicht was ich sein möchte.. So auf ersten anhieb hört sich für mich jeder beruf schlecht an. Ich fühle mich nicht traurig, nicht glücklich, ich denke an die schöne zeit als ich "druff" war und denke mir "als du zum ersten mal in deinem leben das zeug genommen hast, hast du schon die weichen deines lebens gelegt, für dich ist hier entstation" einfach entstation deswegen weil sich das leben "kalt" und eintönig anfühlt, auf drogen war es "warm" lustig und schön. Manche fragen mich: "Ja was willst du denn werden du musst doch irgendwas machen" dann ist der gedanke den ich im kopf habe "nein... ich muss nichts mehr machen" In mir kommt der gedanke auf das ich mir ein aller letztes mal etwas holen werde und mir eine überdosis gebe, ich stelle mir diesen tot so wahnsinnig schön vor. Meine hoffnungslosigkeit und der mangel an freude und etwas produktives zutun ist mein größter feind, besonders das "produktive tun" ich fühl mich nicht in der lage überhaupt etwas zutun. ALLES ist für mich so unglaublich schwer. Gibt es für mich noch hoffnung? Kann man mit mir nochwas anfangen?

Hilfreichste Antwort von rockabillytante,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

es ist sehr ergreifend was du schreibst . es trifft mich sehr und ich kann zum teil auch sehr gut nachvollziehen was in dir vor geht...du hast dich bereits aufgegeben und das darf nicht sein! ich weis du wirst es als nicht sinnvoll sehen aber bitte hol dir psychologische hilfe. du hast sehr starke depressionen aufgrund deiner drogenvergangeheit.geschulte menschen können dir helfen diese auswegslosigkeit zu überwinden! wenn du es nich für dich tun willst dann tu es für mich ! bitte!

Kommentar von DefensivH,

Ich glaube du hast recht. Ich habe mich nämlich auch informiert... ich habe fast täglich Speed konsumiert und gerne sehr gerne auch ecstasy, ich war früher im alter von 16 ein sehr trauriger junge und speed und ecstasy machen einen einfach richtig glücklich... Vielleicht habe ich aufgrund dessen einen serotonin mangel im gehirn...

Kommentar von rockabillytante,

du kannst dich jederzeit bei mir melden wenn du iregndwelche fragen hast oder einfach nur mal jemanden zum labern brauchst. glaub mir ich biete das sehr selten an! aber du machst einen sehr lieben eindruck und ich WILL dir so gerne helfen! DU BIST NICHT ALLEINE hörst du?

Kommentar von DefensivH,

Danke.. Das ist extrem nett! Und das trifft mir auch voll ins Herz, es ist schön sowas nettes zu hören

Kommentar von rockabillytante,

ich hoffe du nimmst das ernst! ich sage das nicht einfach so weil mir langweilig ist! du bist ein toller mensch und hast wahnsinnig viel geschafft in deinem leben. klar du hast fehler gemacht! aber aus fehlern kann man nur lernen!

Kommentar von DefensivH,

Vielen dank! Ich werde tun was du gesagt hast!

Antwort von HektorPedo,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja, es gibt (natürlich noch) Hoffnung, mein Lieber. Was hinter Dir liegt, das ist vorbei. Wenn Du jetzt clean bist - dann hast Du doch echt übermenschliches geschafft...! Wie viele ziehen das bis 30 durch und sind dann weg vom Fenster... Sei froh, dass Du das "schon jetzt" geschafft hast aufzuhören! Dein Leeregefühl ist nach exzessiven Drogenerfahrungen auch "normal". Du mußt und wirst andere intensive Erlebnisse haben und sinnvolles, erfülltes Leben kennenlernen (das kann man nämlich...)...! Ich empfehle Dir dringend, Dich in verständnissvolle psychotherapeutische Behandlung zu begeben; dort könnt ihr zusammen Deine depressive Tendenz und Alltagsunlust mal reflektieren und hinterfragen. Ich wünsch Dir alles Gute -

Kommentar von rockabillytante,

DH !

Antwort von symbolismus,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

-denke, dass die ursachen deiner eunmotivaktion vielfältig und komplex begründet sind, und sich auch noch gegenseitig al synergiefeffekte - verstärken...-was du vermutlich schon hattest, emotionale defizite, dass du so rasch und so breit auf drogen warst.... und nun - natürlich durch die drogen, an deren versäüssende wirkung du dich rasch gewöhntest- nach deren absetzten ist natäürlich eine gerfährdete zeitphase, da ihr weglassen nun auch emotionalle defizite seinerseits mit/ nach sich brachte. da brauchst du i.wie viel geduld, wenn du irgend dich durchringen und bekommen kannst- THERAPEUTISCHE HILFE/ UND AUCH JEMANDEN FÜR DIE/DEN DU DIESE SELBSTMOTIVATION AUF DICH NIMMST!!

Antwort von Tonimama,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich glaube nicht, daß das mit soviel Hoffnungslosigkeit und ohne jede Perspektive allein geht. Ich bin wirklich kein Freund von Psycho-Fritzen (das ist jetzt gar nicht bös gemeint, ich denke nur, deren Besuch wird manchmal überstrapaziert), aber Du solltest Dich um eine Therapie kümmern, ganz dringend! Schlimmer kanns doch nicht werden! Wie das genau geht, einen Platz zu bekommen, weiß ich nicht, aber mach das BITTTTTE! Das Leben kann trotz allem Scheiß richtig schön sein, und das solltest Du Dir ermöglichen, Du bist 22!!! Glaub mir eins, normalerweise wäre ich nicht so sanft mit Dir umgegangen, nachdem ich Deine Frage gelesen habe. Ich hätte einige Punkte gefunden, um Dich auf den Boden der Tatsache zurück zu bringen. Aber ich denke, das ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, wirklich nicht. Du liegst am Boden, und da tritt man nicht. Mitleid habe ich keins mit Dir, aber ganz tiefes Mitgefühl. Mach das Beste aus Deinem Leben, ich wünsch Dir ganz viel Glück und....stell Dich wieder hin auf Deine eigenen Füße!!!

Antwort von Gina02,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ja sag´amole! Geht´s noch? Du hast verdammt noch mal den Absprung von dem Dreckszeug geschafft und jetzt trauerst Du dem Mist nach? Wo war´s da warm und lustig? Ich seh´die Typen ´rumhängen, das sieht alles andere als lustig aus! War das lustig, Geld zu beschaffen und hinter dem Zeug herzurennen, weil man´s nicht mehr ausgehalten hat? Vielleicht auf Entzug war und den Körper hat´s geschüttelt? Sehr, sehr lustig!Und sehr, sehr warm! Ich habe Hochachtung davor, wenn jemand geschafft hat, von dem Dreck loszukommen! Und jetzt stehen Dir einige Türen offen! Du musst jetzt nur Deinen A..sch lupfen und die Initiative ergreifen! Du hast doch sicher auch Familie, nicht? Da wird doch jemand dabei sein, der Dich in den Hintern tritt und mit dem Du gemeinsam Berufsinteressen ausfindig machen kannst! Wie wär´s z.B. mit "Suchtberater"? Da kannst Du vielen jungen Leuten helfen, von dem Zeug fernzubleiben! Eins geht gar nicht: Vor lauter Langeweile in Selbstmitleid zu zerfließen!

Kommentar von DefensivH,

Ich habe den Drogenkonsum von der familie verheimlicht, mein vater ist gestorben als ich klein war und was meine mutter dann am wenigsten gebrauchen könnte wäre ein drogenabhängiger sohn darum habe ich nie etwas gesagt. Sie ist alt und sie sagt auch immer (es kommen doch manchmal reportagen über junkys im fernsehn) das sie es nicht verstehn kann wie ein junge so ein zeug anfassen kann, er zerstöre nicht nur sein sondern auch das leben der gesamten familie... Nun als der satz gesagt war, war es für mich mehr als klar, das ich das für mich behalte..

Kommentar von Gina02,

Ich bin ´mal ´rausgeschmissen worden, da war ich 44 Jahre alt und hab´eigentlich einiges ereicht im Lebn! Dann stand ich alleine da! Ein Jahr später bekam ich Krebs und unter den Folgen hab´ich immer noch zu leiden! Aber eins hab´ich mir geschworen: Ich lass´mich von nix und niemand unterkriegen! Klappt auch gut bis auf meine mickrige Rente und chronischem Geldmangel!Aber selbst da konnte ich mich bisher immer über Wasser halten! Das Leben ist sehr spannend und man ist nie vor einer positiven Überraschung sicher!

Antwort von scite,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Also erstmal: Geh zum Psy oder zu einem anderen/besseren. Du brauchst Hilfe.

Dann: Du bist intelligent und musst Dich nicht an den Erwartungen anderer orientieren. Manchmal ist das Leben sch*** und man muss ein bisschen warten. Es wird besser werden. Es gibt da so einen Spruch: Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch noch nicht zuende.

Ich wünsche Dir alles Gute, glaube an Dich, das Schicksal wird Dir einen Wink geben, halte danach Ausschau!

Antwort von federl55,

Als erstes lass dir nicht sagen was du beruflich machen musst oder willst.Das erste du musst deinen Selbstwert stärken und das kannst du nicht mit Drogen, den dann ist man ja wieder ein Verlierer.Fang mit Kleinigkeiten an, die dir Freude machen, es gibt sicher etwas das du gerne machst.Und wenn es dir gelingt jeden Tag ein Stück mehr zu machen, dann wirst du auch wieder Freude spüren. Der Tod ist keine Lösung, ich finde man ist zu feige sich der Aufgabe zu Stellen. Es ist doch schon Wertvoll das du einen Schulabschluss hast. Sieh doch das schon als positiv. Lern dich selber wieder mögen, was einmal war muss Geschichte werden. Sag dir Heute mach ich was anderes. Und mach dich nicht selber runter, jeder Mensch ist liebenswert auch du. Ich wünsche es dir von Herzen, einen guten neuen Start in ein neues Leben.

Antwort von lenticularis,

möchte dir dazu mal (uneachtet deiner vorgeschichte) sagen: ganz vielen menschen in deinem alter geht es sehr ähnlich! einen abschluss in der tasche und was nun? wohin mit sich? was kann ich? was will ich? was ist das beste für mich? nicht kann man sich konkret vorstellen, alles ist komisch... das führt schnell zur unlust. da muss jeder mal durch! es hilft nur: weitermachen, ausprobieren! du wirst deinen weg finden, denn du kannst noch eine ganze menge mit dir anfangen. just try, die welt gehört dir! alles gute

Antwort von Gritti,

Hallo DefensivH,

Du hast viel geschafft! Alle Achtung!

Was hast du eigentlich für Begabungen? Irgend etwas gibt es doch - jeder Mensch hat Begabungen. Entdecke sie, bilde sie aus, tu was damit! Du bist zu wertvoll um so zu vergammeln und dich am Ende selber wegzuräumen. So super waren die Drogen doch nicht, sonst hättest du ja nicht aufgehört.

Du schwärmtest in einer Frage von einem bestimmten Auto, bedauertest, dass du keinen Vater hattest, der mit dir an einem Auto bastelt. Vielleicht wäre ein Beruf mit Autos was für dich? - Natürlich - überall gibt es auch Probleme, aber es kommt darauf an, wo du hinschaust, ins Problem - da wirst du depressiv, oder in das Schöne, Interessante, das es auch gibt. Also: es liegt in deiner Hand.

Schau mal hier - ist aufschlussreich!

http://www.youtube.com/watch?v=ytEAtlNLims

Ich wünsche dir alles Gute!

Antwort von tiggertoo,

Das ist wirklich eine Herausforderung. Ich könnte mir nur vorstellen, in kleinen Schritten, das eigene Leben gewissermaßen in Ordnung bringen. Und das im Rahmen der (finanziellen) Möglichkeiten, die da sind. Erstens den richtigen Wohnort suchen. Dann die bestmögliche Wohnung. Dann einen akezptablen Alltag im Rahmen der Möglichkeiten. Dann einen geregelten Tagesablauf. Immmer gleichzeitig Schritt für Schritt überlegen, welche Aufgabe, welchen Job du übernehmen könntest. Wenn du irgendeine Ahnung von der richtigen Richtung finden solltest, dann die Aus-/Weiterbildungsmöglichkeiten abchecken. Naja, und so weiter. Für Leute, die nicht dein Problem haben, gar nicht so schwer. In deinem Zustand ein verdammt hartes Stück Disziplin und Arbeit. Nur eins kann ich dir noch sagen: In der Situation können auch Leute stecken, die keine Drogen genommen haben. Ich beispielsweise. Und: Du bist 22. Das ist dein großes Glück. Vllt. kannst dir noch vor Augen halten, was für tolle Gefühle du mit anderen erelben kannst, wenn du ein nach außen "normales" Leben führst. Also ich sage mal: Es ist noch alles drin. Du hast eine zweite Chance. Such dir ein Ziel und verlier es nicht aus den Augen.

Antwort von Lora95,

Ja klar such dir einfach Hilfe ich bin wie soll ich sagen Hobby beraterin wenn du willst kannst du mit mir über alles reden ich werd dir Helfen ich kenne die Situationen von vielen Menschen genau deine und vielen habe ich Helfen können ich bin zwar jung aber weiß was ich rede und du hast dein Abschluß und kannst viel erreichen du musst es wollen und brauchst einfach die Hilfe dazu also meld dich .

Antwort von holsch,

deine frage hier ist positiv zu werten,

gib mal bei den themen harz4 ein

Antwort von Moskito,

Du könntest doch anderen helfen, Ihre Sucht zu überwinden. Dann würdest du etwas sehr Sinnvolles tun, denn du weißt, wie man davon loskommt.

Antwort von Hasii,

Such dir was, für das es sich lohnt zu leben. Ein Hobby, eine Freundin?

Kommentar von DefensivH,

Hm... will ich nicht wirklich, ich weiß nicht warum aber ich glaube eine freundin muss man sich auch erst suchen und sich mühe geben sie auch zu behalten und ich hab die kraft nicht mich für irgendetwas anzustrengen

Kommentar von Gina02,

Wieso keine Kraft? Du bist von den Drogen weggekommen! Das kostet ´nen Haufen Kraft! Wenn Du 0-Bock zu gar nix hast.. Na, jeder weiß doch: von nix kommt nix! Also reiß Dich am riemen und zerfließe jetzt nicht in Selbstmitleid, denn da hilft dir dann keiner! Es ist in der Natur des Menschen, dass jamerlappen nicht so gefragt sind! Aber Du kannst doch schon etwas vorweisen, nämlich den erfolgreichen entzug!

Kommentar von HektorPedo,

Man kann sich auch von "der Gunst" von Freundinnen abhängig machen... Aber richtig und wichtig ist es, gesunde soziale Kontakte und verbindliche Beziehungen zu Leuten zu haben.

Antwort von MrSubway,

klar versuch das Abi nachzumachen falls du dich noch nicht eintscheiden kannst

Antwort von skaten4fun,

am besten auf depression checken lassen

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