Frage von Laraik, 60

Habe ich zwangsgedanken. ?

Ich weis ich hab mal dasselbe gefragt, wollte aber mehrere Antworten!

Hallo lieber Community, 
Seit 2-3 Jahren habe ich einen komischen "zwang". 
Ich muss bei Tätigkeiten die im Alltag halt gemacht werden zB Licht an und aus schalten, mich hinsetzen etc. immer an jemanden denken, der nicht zu meiner Familie gehört, damit ich endlich aufhören kann es zu wiederholen. Also ich wiederhole solange etwas, bis ich mich zwinge, nicht an meine Familie zu denken und dann kann ich erst Ruhe finden. Wenn ich doch an meine Familie denke wiederhole ich das alles wieder, weil ich die Angst verspühre, dass meiner Familie etwas schlimmes passiert wenn ich dabei an die denke.
Wie kann ich diese Gedanken endlich loswerden ?
Bitte nur hilfreiche Antworten

Antwort
von Youzi, 14

Kann ich nur zu stimmen. Meine Großeltern (gleichzeitig Ersatzeltern) haben am 2.6.16 ihren 60. Hochzeitstag gefeiert!!!! Ich denke auch sehr oft an Sie und habe Angst vor dem einen Tag. Sobald es dich im normalen Ablauf deines Alltags behindert, solltest du wirklich fachlichen Rat aufsuchen. Auch wichtig: wenn du nicht mehr genug ruhigen Schlaf bekommst! Oder wenn dir Veränderungen in deiner Nahrungsaufnahme oder auch Abgabe (Darm!!!) auffallen.
Ich werde meine Situation ebenfalls beobachten und ggf handeln. Liebe kann so schön und gleichzeitig so schmerzhaft sein...

Antwort
von Ticktacktokk, 16

Falls dir ein Begriff weiterhilft: Zwangsneurose könnte vielleicht passen.

Ansonsten schließ ich mich an: Vertrauensperson miteinbeziehen und dann hoffentlich den Mut aufbringen, sich an einen Psychologen/-therapeuten/ Psychater/in zu wenden, der/die kennt sich (hoffentlich) aus und kann dir wahrscheinlich besser "Werkzeuge" an die Hand geben um da raus zu kommen, oder es zumindest fürs erste erträglicher zu machen.

Wünsch dir auf jeden Fall eine gute Besserung :)


Antwort
von Fantithomi, 19

Hallo.

also ich würde dir raten, wenn du genannte Gedanken, schon seit zwei oder drei Jahren hast,  das mal abklären zu lassen. Egal ob es sich zwang nennt oder nicht... es scheint dich einzuschränken. Also dem Hausarzt oder einer Vertrauensperson erzählen, wäre schon mal der erste Schritt.

Antwort
von skyberlin, 11

Das ist leider wahrscheinlich eine Zwangserkrankung, nicht nur mit Zwangsgeanken, sondern auch mit Zwangshandlungen.

Der Leidensdruck ist wahrscheinlich sehr hoch und ich, als Psychologe,
empfehle Dir dringend ärztlichen Rat und pschyotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Und es gibt Hilfe, auch für Dich!

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