Frage von Luna9995, 61

Habe ich wegen der Lärmbelästigung eine Chance?

Ich wohne in einem hellhörigen Haus (wusste ich leider nicht als ich einzog, weile s meine erste Wohnung war). Schon am Anfang merkte ich , dass es nachts immer recht laut war, aber ich konnte den Lärm nicht zuordnen und habe mit der Vormieterin geredet. Diese sagt mir, dass es der Mann unter mir ist, der immer nachts seine Mutter pflegt. Ich habe ihn dann darauf angesprochen aber es hilft alles nichts. Ich habe eine nächtliches Dauergetrampel von 30-60 min durchgehend. Es hört sich so an als ob der durhc die Wohnung rennt. lautes gepolter, lautes brummen vom Entsafter oder Mixer, wie er sagte. Ich habe einen Anwalt zwar und dieser will jetzt auch die hausverwaltung zur Abhilfe auffordern, doch wie ich gelesen hatte, darf er nachts die Mutter pflegen und soviel Lärm machen wie er will, weil es ja nicht vermeidbar ist?! Habe ich dagegen eine rechtliche Grundlage überhaupt? Der Mieter unter ihm sagte mir auch, dass der Sohn auch tags über kommen könnte, aber trotzdem immer 17-22:30 Uhr ankommt und danach der Lärm beginnt und ich selbst mit Ohrstöppseln alles mitkriege und nicht mehr richtig schlafen kann und morgens immer total fertig bin. heute z.B. bin ich um halb 3 eingeschlafen... Ich würde auch gerne wissen, ob ich beim Jobcenter einen Antrag zum Umzug dadurch dann stellen könnte, da ich wegen meiner Ausbildung von diesem einen Zuschuss erhalte? Vielen Dank für die Hilfe!

Antwort
von MrMops, 32

Das gilt aber nicht für alle fälle. Du könntest also eine Chance haben.Mit den richtigen Gründen und Beschwerden. Du musst wissen was dich daran so stört und woran es dich dann behindert spricht schlafen und dann so nicht die nötige Leistung in der Arbeit zu leisten.

Kommentar von Luna9995 ,

Naja Das problem ist, dass er manchmal wirklich wie oben beschrieben 30-60 min durchtrampelt, dann noch rumpoltert, als ob er Möbel verrückt. Wenn es dann ruhiger ist und man gerade versucht einzuschlafen, dann kommt wieder ein poltern und man steht quasi im Bett. Erst wenn er wieder geht, ist an Schlaf zu denken. Bei dem Mieter unter ihm war das noch schlimmer. Dieser musste schon drastischere Maßnahmen ergreifen um zu schlafen :-/

Antwort
von AdParitatem, 29

Hey,
Ja, das ist in der Tat schwierig. Schließlich arbeitet der Mann sicher auch tagsüber und dann kann er nicht kommen.

Ich würde es mit dem Antrag beim Jobcenter versuchen. Einen Versuch ist es wert und der Mann hat wahrscheinlich schon genug um die Ohren.
Das wird sicher schwer werden.

Jetzt wohnst du ja sowieso noch nicht so lange da. Probier es einfach mal aus ;)

Kommentar von Luna9995 ,

Soweit ich weiß arbeitet er nicht am Tag. Kann mir sonst nicht vorstelle, dass er fast immer 3- 5 Uhr morgen abhaut. Ja ich werde mir das wohl vom Arzt irgendwie Bescheinigen lassen, damit ich was beifügen kann. ich weiß nur vom dem Mieter unter ihm, dass er ihn schon mehrfach darauf angesprochen hatte (wie ich) und es teilweise noch schlimmer wird. Er meint beispielsweise er würde fast nur auf den Zehen laufen und ganz langsam durch die Wohnung gehen und immer den Mixerbis 22 Uhr an haben, obwohl dieser geren auch nach 24 Uhr an geht. Naja ich bin mal gespannt, was passiert. Ich wohne fast ein Jahr hier und dem nach ist schon schwer sich morgens aufzuraffen, wenn man um halb 3 einschläft^^

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