Frage von Luna358, 82

habe ich schizophrenie oder was ist das?

Bin seit fast 2 Jahren in Psychiatrischer Behandlun und weiß nicht was ich habe. Zuerst dache mein Psychiater es sei Ads doch dann nahm er die Diagnose zurück und Tippt jetzt evtl auf Schizophrenie. Da treffen auch sehr viele Symptome auf mich zu doch eien Sache ist komisch. Seit ich klein bin wenn Freunde bei mir sind ( was nicht oft vor kommt habe mich sozial isoliert) also ich muss jedes mal wenn freunde bei mir sind die ich mag oder auch vom aussehen und Anziehsachen muss ich sobald sie weg sind alles nachkaufen oder so ähnliche sachen anziehen was sie haben und die situation manchmal monatelang bis der nächste kommt ohne unerbrechung wieder durchspielen ( Nur ich bin dann immer die andere Person) Das mach ich achon seit ich denken kann. Und sätze die die anderen verwenden schreibe ich auf und muss sie dann immer wieder sagen. Habe auch oft Halluzinationen und Stimmenhören und bin mir sicher dass meine Mutter nicht meine Mutter ist und mne ganze Familie von bösen Dämonen besetzt sind die mich manipulieren und umbringen wollten

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Luna358,

Schau mal bitte hier:
Krankheit schizophrenie

Antwort
von Schizophreniker, 39

Psychotiker erkennen nicht, dass sie krank sind. Zudem nehme ich dir das ehrlich gesagt nicht ganz ab

Kommentar von mibimta ,

Teile deine Meinung.

Antwort
von Maggi58, 31

Hallo Luna,

das was du beschreibst hört sich ganz klar nach Schizophrenie an, Stimmen hören nur ein teil der Betroffenen und Halluzinationen sind auch typisch für diese Erkrankung. Also wenn diese Symptome über einen längeren Zeitraum auftreten dann spricht man von Schizophrenie.

Auch gesunde Menschen können diese Symptome kurzzeitig haben, aber da gibt es dann andere Ursachen oder es tritt eben nur kurzzeitig auf und klingt dann von selbst wieder ab. Psychose ist der Überbegriff für diese Erkrankung und Schizophrenie ist wenn es chronisch ist.

Das mit den Eltern und Dämonen ist auch so etwas, wenn man eben sich da solche oft spirituell angehauchte Sachen einbildet, das Böse denkt in den Menschen zu erkennen. Das andere hört sich wie Zwangsstörungen oder Wahn an, was ähnlich wie eine Sucht ist oder Tick, passt auch ins Krankheitsbild.

Allgemein umfasst die Erkrankung vieles und gut möglich das man so etwas mit ADS verwechselt, da es sehr ähnlich ist zu beginn, da Konzentrationsprobleme und diese Art von Negativsymptome im Vorfeld der Erkrankung auftreten.

In der Regel werden bei Schizophrenie Neuroleptika(Beruhigungsmittel) eingesetzt. Diese machen ruhig und stellen ruhig, ein Teil der Positivsymptome wird abgeschwächt/unterdrückt, aber wahnhaftes und diese Ticks die ähnlich wie Suchtverhalten ist können bestehen bleiben. 

Auch Negativsymptome bleiben durch die Neuroleptika übrig oder werden gar verstärkt, von daher können diese Medikamente einen sehr Antriebsschwach machen und Probleme bereiten, auch haben diese Langzeitfolgen etwa das man im Schnitt 20-25 Jahre weniger lebt.

Neuroleptika helfen gegen akute Symptome schnell, wenn also akute Probleme da sind werden in der Regel diese Medikamente bei Schizophrenie eingesetzt, die zwar relativ schnell wirken und das ganze wieder stabilisieren so das man klarer wird, aber auch eine Abhängigkeit entstehen kann.

Wenn man einmal Neuroleptika einnimmt ist es schwer diese einfach so abzusetzen, da man dann schnell einen Rückfall hat und die Symptome danach verstärkt oder schneller auftreten. Was vermutlich daran liegt da die Neuroleptika nur die Symptome unterdrücken, aber die Ursachen für Schizophrenie weiterbestehen oder sich dadurch sogar verschlimmern.

Es heißt zwar immer das man diese 2 Jahre erstmal einnehmen soll, wobei diese Medikamente aber meist lebenslänglich zum Einsatz kommen und da diese Medikamente nix gegen die Ursache der Erkrankung machen und auch so eher schädlich sind und einschränken hat man eine kürzere Lebenserwartung. 

An sich sind Neuroleptika vielleicht für die akuten Symptome gut und man kann relativ schnell die Gedanken wieder ordnen, aber der Preis ist hoch den man persönlich zahlt, da man im Normalfall nahezu keine Möglichkeit hat diese Komplett über über längere Zeit abzusetzen.

Von daher sollte man vorsichtig sein, allgemein bei den Psychopharmaka, vieles kann helfen oder Linderung machen aber unterm Strich legt man als Betroffener meist drauf und darf sich mit den Risiken und Nebenwirkungen herumschlagen.

Hier ein Medikamentevergleich der Neuroleptika(offiziellen Wirkstoffe bei Schizophrenie), aber es ist auch das Antidepressivum (Bupropion) verlinkt, welches besser als Neuroleptika ist und im Gegensatz zu Neuroleptika dieses atypische Antidepressivum wahrscheinlich die Ursache der Schizophrenie löst, also das Ungeleichgewicht des Dopamins.

http://www.psychoseforum.de/index.php/Thread/11-%E2%80%8BAtypische-Neuroleptika-Antidepressiva-Liste-und-Vergleich/

Neuroleptika bekämpfen nur den Überschuss und verstärken den Mangel von daher sind diese auf Dauer problematisch und führen zur Abhängigkeit da die Ursache der Erkrankung und viele Symptome/Restsymptome weiterbestehen.

Das Bupropion dagegen hilft im Grunde gegen dieses Wahnhafte und Suchtverlangen, behebt diesen Mangel an Dopamin und somit hat man mit diesem Medikament die Möglichkeit von den Neuroleptika wegzukommen oder ganz ohne auszukommen, es ist das einzige Medikamente was ich kenne was sehr gut verträglich ist besser als Neuroleptika wirkt aber keine Negativsymptome macht. Zudem hilft es auch ADHS macht innerlich ruhig ohne ruhigzustellen und hilft gegen Sucht wie Nikotionsucht.

Mein Tipp für dich wäre dich da am besten darüber zu Informieren. Im Medikamenevergleich(Link oben) sind auch die Atypischen Neuroleptika, wobei es da auch sehr große Unterschiede von der Verträglichkeit gibt, wenn ein atypisches Neuroleptikum wie Abilify etwa vergleichsweise gut verträglich ist kann es trotzdem besser als viele andere unverträgliche Neuroleptika wirken, also zu denken das gut Wirksame Medikamente automatisch viele Nebenwirkungen haben ist falsch, aber Ärzte setzen oft schwer verträgliche ein, da diese womöglich Zeit und Geld sparen wollen obwohl das sich Gegenteilig auswirkt auf alles und die Gesundheit des Betroffenen.

Ist also gut wenn man sich im Vorfeld zur Behandlung da schlau macht, bei harten Medikamenten kann man über Monate eingeschränkt, gedanklich und körperlich sein, also auch über den Einnahmezeitraum hinaus und die Unterschiede bezüglich der Verträglichkeit sind Extrem. Negativsymptome machen alle Neuroleptika, von daher wäre mein Tipp Bupropion zu probieren, wird auch bei ADHS eingesetz und da es ein Antidepressivum ist muss man sich 2-3 Wochen gedulden bis es wirkt, aber die Wirkung sollte besser sein als die der Neuroleptika und man sollte damit wieder ein völlig normales Leben führen können ohne störende/einschränkende Negativsymptome.

Das wäre mein Tipp dieses Medikament dich aufschreiben zu lassen, da es deutlich besser als Neuroleptika ist, nur wird es in der Regel hauptsächlich bei Sucht und Depressionen eingesetzt, wird zwar auch bei ADHS und Bipolaren Störungen eingesetzt aber das und auch Schizophrenie sind keine offiziellen Inikationen, also man bekommt schon mal ein Antidepressivum wie dieses bei Schizophrenie aber meist nur gegen Negativsymptome und Sucht zum Neuroleptikum zusätzlich, das es gegen Schizophrenie also den Positivsymptomen hilft dazu gibt es keine veröffentlichten Studien, meiner Meinung hält man das Medikament ganz bewusst für diese Indikation zurück, da die Pharmakonzerne mit den schädlichen Neuroleptika sehr viel Geld verdienen und das verträgliche Bupropion sich für diese vermutlich kaum rechnet und man dieses schon seit 1989 in den USA eingesetzte Medikament was sicher und verträglich ist, da zurückhält.

Am besten ist es von daher damit ohne Neuroleptikum klarzukommen. Ist zudem angenehmer und verträglicher als andere Antidepressiva.

Gruß

Kommentar von Kathaneuronika ,

Heeeeey maggi schön dich hier auch zu sehen... Meld dich mal katha 

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