Frage von JokersHarley, 97

Habe ich richtiges Französisch geschrieben?

Ich spreche kein französisch, und würde gern "überprüfen" lassen, ob dieser Text so richtig geschrieben, konjugiert usw. ist. Danke im Vorraus :)

"Nous soussignons (Name) et (Name) autorisons Monsieur (Name), la copain de notre enfant, à entrer et quitter le territoire tunisien en compagnie de notre enfant (Name) née le (Geburtsdatum) à (Geburtsort), et ce du xx.xx.2016 au xx.xx2016.

Antwort
von Duponi, 21

eigentlich genehmigst du damit dem "copain" nach Tunesien zu reisen, begleitet von deinem Kind. Ich würde das anders formulieren:

Je soussigné [Vorname, Name], (ein Elternteil genügt)

demeurant à [Eure Adresse],

père / mère (Vater, Mutter, je nachdem wer unterschreibt) de l'enfant [Vorname, Name des Kindes], né(e) le [ Geburtsdatum von dem, der unterschreibt] à [Geburtsort],

et disposant du plein exercice de l'autorité parentale sur cet enfant,

autorise ce dernier à se rendre à Tunésie et la quitter accompagné de (Vorname, Name der Begletiperson)

Fait à [Wohnort] le [Datum], pour servir et valoir ce que de droit.

Kommentar von Luchriven ,

… à se rendre en Tunisie et à la quitter... ;-)
Oder: …à se rendre en Tunisie et en ressortir...

Kommentar von Duponi ,

danke. Das hatte ich noch schnell beigeflickt mit dem quitter, man weiss ja nie ;-))

Antwort
von SchIaufuchs, 37

Füg vor "autorisons" ein "et" ein, mach aus "la copain" am besten "l'attendant de notre enfant"; dann ist alles gut verständlich.

Kommentar von Duponi ,

ein "et" vor autorisons macht keinen Sinn. Das Würde heissen: die Unterschreibenden Name und Name und genehmigen ...

Kommentar von SchIaufuchs ,

Aha?

"Nous soussignons Albert X et Marine X et autorisons Monsieur Y, l'attendant de notre enfant, à entrer ..."

Ich verstehe das.

Kommentar von Duponi ,

zwischen den Namen soll ja auch ein "et" stehen, aber nicht nochmal vor autorisons.

in Verträgen steht immer je soussigné x autorise/donne/fait ...

ich habe noch nie dort ein "et" stehen sehen

Kommentar von SchIaufuchs ,

Die Lösung, die ich bearbeitet habe, enthielt "soussignons", und das habe ich belassen, statt "soussigné". Dass das kein gewohnter Vertragstext ist ... OK.

Kommentar von SchIaufuchs ,

Würde ich eine wissenschaftliche Arbeit auf Französisch schreiben oder ein Stück Literatur und hätte da eine Frage, wüsste ich, wo ich sie nicht stelle. Hier stellen meist Schüler oder - wie in diesem Fall - schlicht in einer bestimmten Sache Hilfe Suchende eine Frage zu "Französisch". Ich weiß nicht, ob sie dafür wirklich erstklassigen Ausdruck oder juristisch genormte Texte brauchen. In der Schule etwa würden viele als Lösungen angebotene Übersetzungshilfen, die hier gegeben werden, beim Lehrer allenfalls die Nachfrage "Wer hat dir das geschrieben?" hervorrufen.

Ich persönlich halte mich - wenn ich etwas verbessere - daher immer dichtestmöglich an die vom Fragesteller selber vorgegebene Löung und versuche, daraus Französisch zu machen.

Die vorliegende Frage nun ... stand hier Stunden lang unbeantwortet. Dass ich nicht die juristisch übliche Formulierung angeboten habe, spricht doch aber nicht dagegen, überhaupt eine Lösung anzubieten? Diese nun (implizit) zu verändern und dann zu sagen, sie sei nicht korrekt ...

Ich zögere immer öfter, bei "Französisch" überhaupt noch Antworten zu geben; nicht Deinetwegen, sondern weil hier bisweilen so ein Stil von "Du hast aber 'was gesagt, das ich nicht sagen würde" (und oft in noch sehr viel vorwurfsvolleren oder herablassenderen Varianten) droht. Das ist nicht so förderlich, finde ich.

Kommentar von Duponi ,

sorry, das nennt man wohl déformation profesionnelle. Als Immobilienagent habe ich viel mit Verträgen zu tun, und die sie sind hier in Luxemburg auf französisch.

Andrerseits habe ich zumindest kein Problem damit, wenn ich eine inkorrekte oder zu verbessernde Antwort gebe, wenn jmd mich korrigiert, genau so wie ich auch andere Antworten korrigiere. Das gehört doch wohl zu einem Forum dazu. Und ein Forum ist ein Ausschnitt aus dem richtigen Leben: da gibt es nette (so wie ich), herablassende (sowie *$¬~¦£~) und weniger nette und die ewigen Googleüblesetzerbefürwörter, die eigentlich die Schlimmsten sind.

Als zögere nicht dein Pfefferkorn beizutragen und sieh über die Schwächen deiner Mitmenschen hinweg.:-)

Kommentar von SchIaufuchs ,

OK.

Dann sag ich Dir jetzt erstmal, dass man "professionnelle" wie auch seine männliche Form "professionnel" aber mit 2 S schreibt. Ich könnte Dir zum besseren Merken die Verwandtschaft mit dem deutschen Wort "Professor" als Eselsbrücke nahebringen.
Die lateinische Quelle müsste ich jetzt allerdings erst nachschlagen, auch die Erstverwendung und allgemeine Etymologie. :)

Kommentar von Duponi ,

in meinem hohen Alter wird es schwierig, sich so was zu merken ;-))

Aber das gehört zum Glück nur zu meinen leider häufigen Flüchtigkeitsfehlern.

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