Frage von CostaLaRiva, 88

Habe ich Recht absagen?

Ich bin schwanger und habe ich von FA eine BV bekommen.Mein AG will das nicht akzeptieren.Werden zu Medizinische Dienst wenden.Hatten mir gesagt, dass ich soll in eine persönliche Besprechung in die Zentral kommen.Ich bin aber seit eine Monat in Bett, mir ist schlecht und ich verstehe nicht was wollen mit mir beschprechen, wenn jetzt sowieso eine weitere Überprüfung machen. Habe ich Recht sagen dass ich möchte nicht da hingehen?Weiß ich nicht was wollen da mir fragen.

Antwort
von SchmuckmausShop, 41

Wenn es Dir gesundheitlich zu schlecht geht oder psychisch nicht zuzumuten ist, so musst Du den Termin beim Arbeitgeber nicht wahrnehmen. Um sicher zu gehen, solltest Du Dir dies vom Arzt zusätzlich attestieren lassen. Dies kommt z. B.  vor allem in Frage wenn gerade die Arbeit Dich psychisch so sehr belastet, dass es zum Beschäftigungsverbot kam.

Den Termin (wenn er denn angesetzt wird) beim MDK musst Du wahrnehmen. Dabei handelt es sich sozusagen um eine Überprüfung des BV durch eine neutrale Stelle.

Empfehlen würde ich allerdings, zu versuchen sich mit dem AG auf einer vernünftigen Ebene zu unterhalten. Erkläre, warum Du diesen Termin zum jetzigen Zeitpunkt nicht wahrnehmen kannst und versichere gleichzeitig, dass Dir der weitere Verlauf Deines Arbeitsverhältnisses nicht gleichgültig ist und Du gerne zu einem Gespräch bereit bist, wenn es Dir besser geht.

Kommentar von CostaLaRiva ,

Also die Firma wendet sich jetzt bei MD aber ich denke dass heisst, das ich werde verpflichtet in bei eine andere FA zu gehe nach wahl, ich denke dass ich muss nich persönlich auch mit die MH sprechen, oder? Das macht jetzt die Arbeitgeben, meine BV untersuchen lassen.

Kommentar von SchmuckmausShop ,

Der MDK ist der medizinische Dienst der Krankenkassen. Dieser wird beispielsweise eingeschaltet, wenn der AG vermutet, dass ein BV oder eine Arbeitsunfähigkeit unberechtigt sind. Es handelt sich um eine eigene Institution mit eigenen Ärzten, die Dir dann einen Termin zur Untersuchung senden. Früher hießen  die auch "Vertrauensarzt" (falls Du diesen Begriff vielleicht schon einmal gehört hast). Der MDK hat die Aufgabe unabhängig - also weder im Sinne des AG noch des AN das BV zu überprüfen.

Zu diesem Termin würde ich eine Begleitperson mitnehmen - und wenn es nur zur Beruhigung ist (aber manchmal sind auch Zeugen nicht schlecht).

Du brauchst erst einmal auch nicht zu fürchten, dass dieser Dienst nur im Sinne der Krankenkasse oder des AG handelt. Das dürfen sie nicht. Und in meinem Fall hat der MDK auch schon die durch den Arzt ausgesprochene AU (die von der Krankenkasse angezweifelt wurde) bestätigt. Vielleicht macht Dir diese Info etwas Mut.

Kommentar von CostaLaRiva ,

Vielen Dank für die Information. 

Jetzt bin ich aber bisschen verwirrt,  weil in mehrere Stelle hatten mir gesagt, dass ich kann selbst eine andere Frauenarzt Wahlen und da nochmall mich überprüfen zu lassen.Jetz aber dise MD ist eine ganz andere sache.

Kommentar von SchmuckmausShop ,

Sorry wollte keine Verwirrung stiften ;-). Allerdings ging ich davon aus, dass das Vorgehen im Zweifelsfalle dasselbe ist wie bei einer Arbeitsunfähigkeit, wo dann der MDK eingeschaltet wird. So ging es für mich auch aus der Frage hervor. Evtl. hat aber der AG auch bisher nur Erfahrung mit AU und deshalb den MDK benannt.

Richtig gute Informationen dazu wer das prüft, finde ich auch nicht. Allerdings wird ein BV wohl äußerst selten geprüft, so lange der AG nicht sehr berechtigte Gründe für seinen Zweifel vorbringt. Und aufgrund der auch intimen Thematik kann ich mir schon auch vorstellen, dass die Möglichkeit zur Arztwahl eingeräumt wird. Aber genaue Infos dazu, wer das ggf. prüft habe ich leider auch nicht.

Kommentar von CostaLaRiva ,

Danke :)

Also meinst du du dass kann die Verzweiflung leicht abgelehnt werden.?Ich verstehe auch nicht die ganze Theater, weil er hat keine Nachteile,weil das Geld wird von KK zurückerstattet.Hatten mir für nächste Donnerstag ein Termin gegeben, dass ich mich für eine Besprechung kommen soll. Ich würde aber alles machen dass zu vermeiden weil ich fühle mich so frustriert für dise Verzweiflung und ich habe Schwierigkeit bis zum nächste Supermarkt einkaufen zu gehen.

Kommentar von SchmuckmausShop ,

Ich gehe davon aus, dass ein Arzt ein Berufsverbot nicht ohne triftigen Grund ausspricht. Und davon geht auch der Gesetzgeber für gewöhnlich aus. Der Gefahr eine Schwangere arbeiten zu schicken und es geht was schief, setzen sich die Fachärzte ungern aus. Der AG möchte vielleicht lieber, dass Du eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhältst, damit er nach 6 Wochen aus der Zahlpflicht raus ist und die KK einspringen muss (und er wenn er boshaft ist, Dir eine geringere Zahlung gönnen würde). Die Beantragung der Erstattung für das BV wertet er vermutlich als zusätzliche Arbeitsbelastung für sich.

Wie gesagt, lass Dir am besten vom Arzt attestieren, dass er Dir davon abrät diesen Termin beim AG wahrzunehmen. Dann hast Du sozusagen einen Nachweis, dass es sich dabei nicht um eine Laune von Dir handelt, sondern es triftige Gründe gibt, die dagegen sprechen. Und da reicht sicher die Tatsache, dass Du einem solchen Gespräch z. Zt. psychisch nicht gewachsen bist.

Antwort
von IGEL999, 26

Der Arbeitgeber hat das Recht bei längerer Krankheit zu verlangen, dass du zum medizinischen Dienst gehst.

Mehr darf er nicht.

http://www.mdk.de/1323.htm

Ruf doch dort mal an und frage nach.

Kommentar von AalFred2 ,

Der Arbeitgeber hat das Recht bei längerer Krankheit zu verlangen, dass du zum medizinischen Dienst gehst.

Nein, hat er grundsätzlich nicht. Eine Schwangerschaft ist allerdings auch keine Krankheit.

Kommentar von IGEL999 ,

Kenne ich anders. Kann aber leider keinen Paragraphen benennen.

Hier liegt aber keine 'normale' Schwangerschaft vor, sondern es scheint Komplikationen zu geben

Kommentar von AalFred2 ,

Kenne ich anders. Kann aber leider keinen Paragraphen benennen.

Du täuscht dich. Wäre ja auch noch schöner. Für ein solches Verlangen braucht es schon einen begründeten Verdacht.

Hier liegt aber keine 'normale' Schwangerschaft vor, sondern es scheint Komplikationen zu geben

Ein Beschäftigungsverbot gibt es vielfach auch ohne Komplikationen.

Antwort
von berlina76, 59

Genau deswegen solltest du hingehen. Nimm eine Begleitperson mit, die auf dich aufpasst bzw. die dich fährt. Damit der Medizinische Dienst sieht, das du nicht Simulierst.

Kommentar von CostaLaRiva ,

Also ich meine die Zentral wo die Büro von  mein Arbeitgeber ist.Da werden nur ich und mein Chef

Kommentar von berlina76 ,

Habt ihr einen Betriebsrat? Dann wendecdich an den. 

Kommentar von CostaLaRiva ,

Leider kann ich mich nicht gut aus.Ich habe noch nie gehört über Betribsrat.

Für mich die Beschäftigungsverbot war auch neu.

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