Frage von tvp123, 53

Habe ich mich selbst aufgegeben?

Erstmal hallo,

ich bin minderjährig und habe, so wie es für ein pupertierendes Mädchen normal ist, ziemlich viel "Stress". Jedoch habe ich vor ca. einem Jahr angefangen, daran zu zweifeln dass mein Stress normal ist. Vor über 7 Jahren habe ich angefangen mit dem Gedanken zu leben sterben zu wollen, was sich bis heute nicht geändert hat. Ich habe noch nie einen Sinn im Leben gesehen. Und dennoch habe ich Angst vor dem Tod obwohl ich mir sicher bin, dass er befreiend ist. Durch eine Krankheit bin ich leider von vielen Sportaktivitäten ausgeschlossen, aber ich war seit 5 Jahren deswegen nicht bei einem Arzt. In der Schule bin ich in einem Fach, obwohl ich mich anstrenge, nicht gut und besuche deswegen nur eine Mittelschule. Durch Geschehnisse in der Vergangenheit habe ich kein Selbstvertrauen mehr und zweifle an jedem, daher bin ich sehr schüchtern und habe nur wenige enge Freunde. Meine Geschwister sagen mir oft (und das ist kein Scherz) dass ich es nie zu etwas bringen werde, dick und verpickelt bin. Meine Eltern merken es nicht immer. In den letzten 2 Jahren habe ich mich sehr stark zurückgezogen, ich gehe mittlerweile nur noch zur Schule und sonst nicht raus. Ich habe angefangen Angst vor Menschen zu haben. Ich weiß dass ich über meine derzeitige Situation nicht sehr viel Informationen gegeben habe, jedoch möchte ich nicht, dass irgendeine Person durch Zufall mich eventuell kennen könnte. (Es gibt noch sehr viel mehr in meinem Leben worüber ich hier nicht sprechen kann.) Meine Probleme sind definitiv nicht mehr normal und ich weiß nicht was ich dagegen tun soll/kann.

Antwort
von Vipnic, 11

Den Gedanken sterben zu wollen haben viele und verwerfen ihn dann ständig wieder,weil sie Angst vor dem Unbekannten haben.Das ist gut so!!Von der Natur prima eingefädelt um den Menschen vor Spontanreaktionen (Aktionen) zu schützen. Aus meinem langen Leben kann ich dir schreiben -- auch wenn du es jetzt nicht glaubst -- du wirst noch so viele positive Situationen erleben wo dich später geradezu schämst auch nur einen Gedanken an den Tod verschwendet zu haben.Das ist ja das tolle am leben -- es hält unheimlich viele Überraschungen für uns parat .Ist es wirklich so wahnsinnig wichtig in der Schule top zu sein?Ob du es zu was bringst,oder nicht,kannst du beantworten wenn du mal uralt deinen Enkeln von deinem Leben erzählst.Die Abrechnung kommt am Ende und nicht am Anfang.    Man kann auch ein tolles Leben ohne 'Bestleistungen' führen.(meine Erfahrung!!) Und wenn du dick und verpickelt bist ,dann steh auf und änder das.Ich habe 2 mal in meinem Leben über 130 Kg gewogen,bei einer Größe von 1,74m .Lebte total zurück gezogen ,hatte und wollte keine Freunde.Motto:Ich mag sowieso keine (r) . Falsch!! Steh auf und kämpf! Zeig's ihnen und sie werden dich und die Welt nicht mehr verstehen.Du glaubst garnicht was alles in dir steckt,was du wirklich für eine Energie hast, wenn du es nie ausprobierst.Wichtig :Ausdauer! Du darfst niemals aufgeben und dein Ziel wegwerfen.Sie werden dich auslachen,verhöhnen und nicht für voll nehmen -- aber Stück für Stück wirst du dich verändern und die Lacher werden immer kleinlauter und irgendwan drehst du den Spiess um und dann lachst du .In 1 Jahr sprechen wir uns wieder !!

Antwort
von PoisonArrow, 8

Was die "wenigen, engen Freunde" angeht: sind oftmals wertvoller als ein Rudel aus flüchtigen pseudo-Freunden, die es nicht ernst meinen und Dir nicht wirklich zur Seite stehen.

Genau an diese Freunde solltest Du Dich halten, etwas mit ihnen unternehmen, mal rausgehen.

Zu Hause scheinst Du mir nicht wirklich gut aufgehoben, die Sprüche Deiner Geschwister sind herzlos und dämlich.

Geh unter Leute, unternimm etwas.
Irgendein Sport wird es doch geben, den Du machen kannst. Also trittst Du einem Verein bei. Dort sind wieder neue Menschen, die Du kennenlernst. Nicht alle Menschen sehen nur das Schlechte in Dir und hacken auf Deinen Fehlern und Krankheiten rum.

Eines solltest Du niemals vergessen:
Die Welt wird sich kein Stück auf Dich zu bewegen.
DU musst DICH bewegen.

Dass Du ein Handicap hast, ist nicht schön - aber kein Hindernis. Es gibt haufenweise Leute, die schlechter dran sind als Du und es trotzdem packen.

Du bist noch jung und hast Dein Leben noch vor Dir.

Also steck den Kopf nicht in den Sand und mach was aus Deinem Leben!
Nur Mut!

Grüße, ------>

Antwort
von tvp123, 13

Okay, mir mag wohl keiner helfen. Ist immer so. Trotzdem danke.

Antwort
von free12345, 20

Warten bis du eine ausbildung fertig hast ,ausziehen ,arzt ,Freunde finden ,freund haben ,Leben leben xd auch mein plan ( hab auch etwas angst vor Menschen ,rede nicht viel ,gehe nur zu schule mehr nicht xd ) Ich warte eig drauf bis ich auto fahren darf und bin dann erstmal weg xd 

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