Frage von sportyLB98, 104

Habe ich einen Mangel an Vitamin B12/D oder leide ich an Muskelrheuma / Schilddrüsenfehlfunktion?

Hallo, wie ich in den vorherigen Fragen schon beschrieben habe (" Welche Ursachen könnten diese Symptome haben?,...), zeigen sich bei mir einige Symptome. Meine Hausärztin hat heute mir Blut abgenommen, aber nicht nur die Schilddrüse checken lassen, sondern auch einige Mangelerscheinungen (Vitamin D, Vitamin B12, EIsen) und auf muskuläres Rheuma (Muskelschmerzen, Müdigkeit,...) testen lassen. Das Ergebnis bekomme ich aber erst am 21.1.16! Eigentlich ist ein Muskelrheuma relativ unwahrscheinlich, meint meine Hausärztin, aber ich habe trotzdem Angst, dass ich das haben könnte (kann man das überhaupt nachweisen mit einigen Muskelenzymwerten? --> habe gelesen, dass das nur mit den 18 Punkten geht...)! Nun "googel ich mich wieder halb tot" (ich weiß: sehr schlecht !!!), aber ich bin einfach zu ungeduldig und ängstlich.

Ich schreibe dieses Frage hier, weil ich mir Rat erhoffe. Vielleicht sind hier 1-2 Nutzer, die mir ihren Verlauf schreiben können (wie hat man das Muskelrheuma festgestellt?,...) von den 2% betroffenen in Deutschland?! Aber, ich denke kaum... Wahrscheinlich mache ich eh vorher unnötig Panik und es kommt ein Vitamin B12 Mangel raus, der die Symptome verursacht?! Das Problem ist, dass meine Schwester seit 5 Jahren krank ist, niemand die Ursache für ihre Beschwerden findet und es ihr von Tag zu Tag schlechter geht. Bei ihr besteht der Verdacht auf Fibromyalgie (wird noch gecheckt nächste Woche in der Klinik) und meine Mutter vermutet, dass sie Rheuma hat, allerdings in den Gelenken (sie war noch nicht beim Arzt). Und da Rheuma vererbar ist (mein Opa hat Gicht), habe ich natürlich jetzt Panik, dass meine Schwester, meine Mutter und ich Rheuma haben (das würde unsere Familie endgültig zerstören)! Ich hoffe, ihr könnt mir Rat geben! Ich bn übrigens weiblich und 17 Jahre alt. LG, sportyLB98

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Lirin, 58

Hallo!

Wenn deine Schwester wirklich Fibromyalgie hat, dann muss sie unbedingt zu einem ausgezeichneten Rheumatologen!

Was dein Beschwerden anbelangt solltest du das Blutbild abwarten. Auch wenn sich nichts wirklich zeigt, solltest du dann unbedingt noch zu einem Rheumatologen gehen.

Hier wirst du wohl nicht sehr viele Fachkundige finden, sieh dich doch mal auf Rheuma-online.de um!

Die Seite wird von einem namhaften düsseldorfer Rheumatologen gefüht und hat eine riesige Datenbank zu fast allen rheumatischen Erkrankungen. Auch die engagierte, große Community wird dir sicherlich schnell im Forum antworten.

Weiters gibt es eine Liste empfehlenswerter Rheumatologen, die von Betroffenen selbst erstellt wurde und laufend erweitert wird.

https://www.rheuma-online.de/aerzteliste/

Vielleicht findest du dort einen guten Rheumatologen in deiner Nähe.

Mit den heutigen Medikamenten kann man diese Erkrankungen gut behandelt. Einige können sie sogar fast vollständig zum Stillstand bringen. Also Kopf hoch und warte mal ab! Es könnte ja doch etwas Harmloses sein.

Ich wünsche dir und deiner Schwester baldige Besserung und noch viele, schmerzfreie Tage!

Gruß Lirin

Kommentar von sportyLB98 ,

Bis jetzt wurde die Krankheit sowohl bei meiner als auch bei meiner Mutter nicht nachgewiesen. Deshalb bleibt mir mit Abwarten wohl nichts anderes übrig.

Vielen Dank für den Link und das Forum. Falls meine Schwester Fibromyalgie hätte, würde der Arzt, bei dem meine Schwester dann ich Behandlung wäre, sicher auch uns (Mutter, Vater, Bruder und mich) checken, denn es wird vermutet, dass in unserer Familie eine veerbbare Krankheit ist, die noch nicht entdeckt wurde (außer mein Bruder und Vater haben wir (Mutter, Schwester, ich) ähnliche Symptome).

Aber ich gehe mal vom besten aus und lasse mich nicht verrückt machen (hoffe, dass das klappt)! Vielen Dank für deine Antwort!

Antwort
von tttom, 53

Hallo,

zuerst muss ich sagen, dass ich solch eine Erkrankung noch nicht hatte, ich spreche also aus Wissen und Erfahrung anderer.

Die auslösenden Faktoren der Muskelrheuma sind noch nicht geklärt. Begünstigend wirken aber traumatische
Ereignisse (zum Beispiel Verletzung, Operation), Mangelversorgung der Muskulatur, Infektionen, Stress, Müdigkeit, Kälte, Feuchtigkeit und schwere körperliche Arbeit. Nach neueren Erkenntnissen könnten Schädigungen an kleinen Nervenfasern zumindest bei einem Teil der
Patienten zur Rheuma führen.

Häufige Symptome sind Schlafprobleme und Magen- oder Darmbeschwerden.

- Schmerzen im Wirbelsäulenbereich

- ziehende, brennende Schmerzen des gesamten Muskel-Skelett-Systems, Morgensteifigkeit, Schmerzverstärkung in
der Nacht sowie bei körperlicher Belastung, Krämpfe der Muskulatur sowie ein allgemeiner Kraftverlust

- Angstzustände, Depressionen,
Gleichgewichtsstörungen, Doppelbilder sowie Missempfindungen des Tastsinns.

Bei der Diagnose ist dein Weg mit den 18 beschriebenen Punkten der einzige Weg der für mich Sinn macht.

Ich hoffe ich konnte dich ein bisschen aufklären und wünsche noch einen angenehmen Tag!

Kommentar von sportyLB98 ,

Ja, konntest du. Ich hoffe trotzdem, dass es nur ein Vataminmangel ist. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!

Antwort
von justinqueen43, 33

Das hilft zur Info

Alles andere nist ein langer Weg, zuu falschen Ärztzen, Foren usw

http://www.tb-guide.de/ratgeber/gesundheit/fibromyalgie-leben-mit-100-symptomen
http://www.fibro-heidelberg.de/Web-Info-E.html

MEin Frau "leidet" seit Jahren darunter. Dieser Spruch wird Dir nicht helfen, aber trotzdem
Besiege die Krankheit und lass Dich nicht von ihr besiegen
henryx

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