Frage von froggerlp1, 54

Habe ich einen anspruch auf finanzielle unterstützung (minderjährig)?

Hi leute ich habe ein problem und ich brauche eine schnlle antwort. Ich bin 17 jahre alt. mit 16 jahren habe ich meine ausbildung begonnen, mittlerweile seit etwa 10 monaten.

ich habe nun gemerkt das dieser beruf einfach gar nichts für mich ist, ich komme nicht klar und die kollegen machen es noch schlimmer. ich habe keine eltern nur einen opa und eine adoptivmutter. ich wohne jedoch seit dem winter alleine. ich bekomme bis jetzt halbweisenrente und kindergeld. damit konnte ich die günstige einraumwohnung bis jetzt locker unterhalten. Jetzt stehe ich vor dem problem das mir gekündigt oder ich kündigen werde. eins von beiden undzwar sofort. nun habe ich aber kein einkommen mehr aber die wohnung und weitere dinge die ich monatlich zu zahlen habe. meine zeugnisse sind auch sehr beschissen und die stelle war ein absoluter glücksfall. was soll ich tun denn nun habe ich lediglich 180 euro kindergeld und ich glaube ohne die ausbildung bekomme ich auch keine halbwaisenrente...

Habe ich einen anspruch auf irgendwelche finanziellen unterstützungen ? und bekomme ich die halbweisenrente weiterhin nach verlust ? aber denkt daran ich bin erst 17

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ellaluise, 21

Es sind weiterhin die "Eltern" unterhaltspflichtig und auch für dich verantwortlich. Du kannst alleine (U18) nicht mal Anträge stellen. Den Vertrag für die Wohnung dürftest du auch nicht unterzeichnet haben (oder er wäre nicht gültig). Wer ist dein gesetzlicher Vormund? Adoptivmutter?

Du  bist mit Sicherheit auch noch schulpflichtig.

Nun bist du noch sehr jung und es wäre nicht so schlimm wenn du lieber eine andere Ausbildung machen möchtest.

Aber, dann such dir jetzt Alternativen. Such eine andere, neue Ausbildungsstelle oder einen Schulplatz, der dich auch weiter bringt.

Dann erst kündigen (oder zurück zu Opa oder Adoptivmutter).

Während einer schulischen Berufsausbildung würde z.B. Schüler-Bafög gezahlt, wärend einer betrieblichen Ausbildung könnte noch zusätzlich BAB beantragt werden (nur Erst-Ausbildung, abgebrochne Ausbildung zählt nicht). Eigenes Einkommen und Halbwaisenrente wird natürlich als Einkommen berücksichtigt.

Es ist natürlich nicht leicht als so junger Mensch fast alleine dazu stehen. Überlege es dir gut, was du machst. Unter 18 bist du tatsächlich sehr eingeschränkt.


Kommentar von froggerlp1 ,

ja den vertrag hat meine "mutter" unterzeichnet. nur dadurch durfte ich dort einziehen. aber nun habe ich nur noch kindergeld zur verfügung was nicht ausreicht... ich weiß einfach nicht was ich jetzt machen soll denn die kündigung steht fest und die wohnung ist erst ende des jahres kündbar. ich danke für das feedback und die unterstützung. sehr einfühlsam

Kommentar von ellaluise ,

Du schreibst: Die Kündigung steht fest.

Von deiner Seite aus? Denk daran, du kannst jederzeit d.h. auch in 3 Monaten kündigen. Wenn möglich, geh weiter hin bis du eine Alternative hast, deine Situation geregelt hast. Wende dich an deine "Mutter" oder evtl. auch an das Jugendamt zwecks Beratung. Vielleicht können sie dir helfen.

Von Seite des Betriebes? Einen Azubi kann man wirklich nicht  leicht kündigen. Laß dich auf nichts ein! Erst wenn Alternativen vorhanden sind.

Desweiteren, wenn die "Mutter" den Mietvertrag unterzeichnet hat, steht auch sie in der "finanziellen" Pflicht. Es kann aber durchaus eine Vereinbarung mit dem Vermieter getroffen werden, Zwischenmiete oder Nachmietersuche.

Was möchtest du denn machen?

Kommentar von froggerlp1 ,

ich weiß im moment einfach gar nicht was ich machen will oder was werden soll

Kommentar von ellaluise ,

Also, vielleicht Schule oder jobben mit Erlaubnis und Unterstützung des Erziehungsberechtigen.


Antwort
von Akka2323, 35

Nein, Du musst wieder zu Deiner Adoptivmutter ziehen.

Kommentar von froggerlp1 ,

was ist mit der wohnung? mann kann sie nicht einfach so kündigen. nur nach 2 jahren oder am ende eines jahres

Kommentar von Akka2323 ,

Finanziell ist Deine Mutter für Dich verantwortlich. Die Folgen Deiner Kündigung gehen noch weiter, Du bist dann nicht mehr krankenversichert. Du brauchst ganz dringend eine neue Ausbildungsstelle, bis dahin musst Du eben jobben.

Antwort
von lz1301, 23

Vielleicht Bafög oder Wohngeld.. Informier dich mal bei deinem Bürgerdienst

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