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Habe ich eine Kalkschulter? Was tun?

gefragt von ChristophRoth am 07.01.2008 um 13:03 Uhr

Meine Schulter schmerzt und ist recht unbeweglich! Habt ihr Tipps, um das zu behandeln? Müssen Kalkschultern gleich operiert werden?


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anonym
beantwortet von bigbro am 7. Januar 2008 13:16
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Es gibt verschiedene Therapieverfahren! Deshalb musst du nicht gleich operiert werden: Entzündungshemmende Medikamente, Krankengymnastik, Kühlung mit Eis, extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)-zahlt aber die Kassen meistens nicht-, AM besten mal zum Arzt gehen und Ultraschall bzw. Röntgenuntersuchung machen lassen!

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 7. Januar 2008 13:53

Nicht röntgen, sondern Kernspintomographie. Wegen der Strahlenbelastung.


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 7. Januar 2008 13:28
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Ich habe mir die Schulter operieren lassen, nachdem Spritzen nicht mehr geholfen haben. Seit dem (ca. 4 Jahre) bin ich beschwerdefrei!


anonym
beantwortet von Servient am 7. Januar 2008 18:39
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Bewegen, bewegen, bis an die Schmerzgrenze bewegen Hat bei mir geholfen.


emuthmann
beantwortet von emuthmann am 8. Januar 2008 09:39
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Der Ausdruck Kalkschulter ist wohl falsch gewählt. Es könnte sich um Schlacken handeln, die nicht ausgeleitet werden.

Hilfreich wäre eine Überprüfung der Ernährung: sie sollte so viele basische Elemente wie möglich enthalten. Ausserdem ist der Verzehr von vielem stillen Wasser anzuraten.

Wie bereits gesagt: Bewegungung ist äußerst wichtig.

Hier eine Übersicht zu den basischen Lebensmitteln. Saure Nahrungsmittel sind zu vermeiden.

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/saure-und-basische-lebensmittel.html

Kommentar von 70d0934649fa89cca285d40ee52a45ebsmallweberwf am 23. April 2008 13:47

Bitte keinen Aberglauben verbreiten. Die Existenz von Nahrungsmitteln, die den Körper basisch oder sauer beeinflussen ist rein spekulativ!

Kommentar von 6db6d3caac86d970f6a1322ea297fbcfsmallemuthmann am 23. April 2008 13:51

Siehe hier:

Demgegenüber wird die Rolle der Ernährung auf den Säure-Basen-Haushalt in der Naturheilkunde und in mehreren so genannten alternativen Ernährungsformen stark hervorgehoben. Besonders eine Übersäuerung des Bindegewebes wird als Ursache für Stoffwechselstörungen und einer Reihe von Krankheiten angesehen.

Nach Anemueller zeigen sich folgende Zusammenhänge zwischen der Ernährung und dem Säure-Basen-Haushalt:

Im Stoffwechsel des Organismus treten Schwierigkeiten auf, wenn sich eine azidotische (übersäuerte) Stoffwechsellage entwickelt. Dies geschieht z.B. beim Fasten, bei Diabetes, bei Purinstoffwechselstörungen und Gicht, bei Herz-Kreislaufinsuffizienz (schwere Leistungsschwäche) und unter dem Einfluss fettreicher und extrem kohlen- hydratarmer Ernährungsformen (z.B. Atkins-Diät).

Ketosäuren oder Harnsäure, die beim Fasten, bei Diabetes oder bei Gicht evtl. vermehrt sind, lassen sich über besteht. Aus der Erfahrungsmedizin ist bekannt, dass sich die Ausscheidung dieser Säuren durch eine basenüberschüssige Nahrung verbessern lässt.

Der Stoffwechsel wird beeinträchtigt, wenn vorübergehend eine Laktazidose durch übermäßige Bildung von Milchsäure (bei körperlicher Belastung oder Herz-Kreislaufinsuffizienz), durch übermäßige Aufnahme von D (-) -Milchsäure (= linksdrehende Milchsäure) aus der Nahrung erfolgt.

Vermutlich ist der Eiweißbedarf bei Niereninsuffizienz (schwerer Nierenerkrankung) ökonomischer zu decken, wenn eine basenüberschüssige Nahrung gegeben wird.

Vermutlich wird bei Diabetikern Insulin rationeller verwertet, wenn die Ernährung reichlich basenbildende Valenzen aus Gemüse, Kartoffeln und Obst enthält.

Vermutlich sind die Verluste an körpereigenem Eiweiß beim Heilfasten noch geringer zu halten, wenn basenüberschüssige Molke eingesetzt wird.

Vermutlich entsteht bei Krebskranken eine günstigere Stoffwechsellage, wenn deren "Basenreserven" durch eine basenüberschüssige Nahrung groß gehalten werden.

Eine übermäßige Aufnahme von Eiweiß (vorzüglich aus Fleisch) fördert eine azidotische Stoffwechsellage.

Eine basenüberschüssige, vegetabile Rohkost (nach M.Bircher-Benner) ist erfolgreich in der Ernährungstherapie von Purinstoffwechselstörungen, Gicht oder rheumatischen Erkrankungen.

Vermutlich begünstigen azidotische Stoffwechsellagen sympathikotrope (ein Überwiegen des sympathischen Nervensystems) Zustände (evtl. auch Schmerzzustände).

http://www.reformhaus-fachlexikon.de/fp/archiv/ernaehrungslehre/saurebasen.php


anonym
beantwortet von Leeser am 8. Januar 2008 17:50
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Hi, schaun Sie doch mal auf die Seite www.kalkschulter.net, dann wissen Sie, ob diese Diagnose bei Ihnen zutrifft und auch wie die Behandlung aussehen kann. Renè



Frage
beantwortet von Frage am 23. Januar 2008 18:15
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Hatte ein ähnliches Problem, bis ich mir Gelatine kaufte und es sich dadurch wesentlich besserte. LG. Siehe folgenden Link dazu: http://cc.msnscache.com/cache.aspx?q=72777399404112&mkt=de-AT&lang=de-AT...


anonym
beantwortet von Leeser am 4. Mai 2008 16:54
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Hi - Antwor finden Sie hier: www.kalkschulter.net - alles Gute - René


anonym
beantwortet von Agnieszka1113 am 12. Mai 2008 15:19
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Zur Behandlung gibt es verschiedene etablierte Therapien. Wenn die Spritzen in die Schulter nichtmehr helfen wird meist die Operation oder eine Stoßwellen-Behandlung vom Arzt empfohlen. Die Stoßwellen-Behandlung muss meist selbst bezahlt werden. Selbst die Privaten Krankenversicherungen tragen die Kosten nicht immer. Man sollte sich auf jeden Fall vorher bei seiner Versicherung informieren, ob die Kosten übernommen werden. Gesetzliche Kassen zahlen die Stoßwelle mit Sicherheit nicht. Die Ergebnisse sind soweit mir bekannt sehr gemischt. Problematisch ist wohl, den Kalkherd genau zu treffen mit der Stoßwelle. Ein Röntgenbild reicht zur genauen Lokalisierung meist nicht aus. Die gemischten Ergebnisse sind wohl auch der Grund weshalb selbst die Privaten Versicherungen mehr und mehr von der Kostenerstattung absehen. Die definitive Lösung ist mit Sicherheit die Operation. Es ist zwar schwierig den Kalkherd bei der Operation zu finden, hat man ihn aber lokalisiert kann er sicher entfernt werden.

Ein neues Verfahren verspricht aber ebenfalls eine sehr gute Aussicht auf Erfolg. Die Microinvasive ultraschallgestütze Kalkentfernung. Hier wird unter Zuhilfenahme eines hochauflösenden Ultraschallgerätes eine Nadel in Lokalbetäubung in den Kalkherd eingeführt. Sobald die Nadel sicher im Kalkherd plaziert ist, kann der Kalkherd über diese Nadel dann ausgespühlt werden. Also auch eine echte sofortige Kalkentfernung. Im Gegensatz zur normalen Operation bracht man jedoch keine Vollnarkose und der Arm ist sofort nach dem Eingriff wieder belastbar. Positiv ist auch, dass der Eingriff von allen, auch den gesetzlichen Kassen, gezahlt wird. Nachteil ist, dass es wohl in Deutschland nur sehr wenige Ärzte gibt, die über die notwendige Ultraschalltechnik und Erfahrung verfügen. Hier mal ein Link zum Verfahren: http://www.orthoonline.de/Orthopaedie/Kalkschulter/Kalkschulter.html


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