Frage von 11inchClock, 24

Habe ich die Umlaufgleichungen mithilfe der Kirchhoffschen Gesetze richtig berechnet?

Auf dem Bild habt ihr die Aufgabe. Es geht nur um die Umlaufgleichungen.

Meine Lösung sieht wie folgt aus:

-U0 + U1 + U2

-U0 + U5

-U0 + U3 + U4

-U1 - U2 + U5

-U1 - U2 + U3 + U4

-U5 + U3 + U4

Wars das? Oder fehlt da noch etwas?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von stekum, Community-Experte für Physik, 21

U₀ = U₁ + U₂ = U₃ + U₄   und   U₃ = U₁ + U₅   und   U₂ = U₄ + U₅

Kommentar von 11inchClock ,

Wie kommst du darauf?

Kommentar von stekum ,

zB so: Die Hintereinanderschaltung von U₁ und U₂ liegt parallel zu U₀ usw.

Kommentar von 11inchClock ,

Klar, mein Ergebnis sieht dennoch etwas anders aus als deines.

Kommentar von 11inchClock ,

Ok, kanns soweit nachvollziehen. Aber warum ist U0 nicht = U5 ?

Kommentar von stekum ,

Wie kommst Du denn auf die Idee, dass U₀ =  U₅ sein könnte ?

Kommentar von stekum ,

Du hast keine Gleichungen geschrieben, dort ist nirgends ein Gleichheitszeichen. Aber zB - U₀ + U₁ + U₂ = 0 wäre richtig gewesen, denn umgeformt wäre es U₀ = U₁ + U₂

Kommentar von 11inchClock ,

Wir schreiben auch nicht mit "=" Zeichen sondern mit "+" & "-".

Warum U0 = U5? Weil sie Parallel zueinander sind

Kommentar von stekum ,

Eine Gleichung muss IMMER das = Zeichen enthalten, sonst ist es keine Gleichung (sondern zB ein Term).

U₀ ist NICHT parallel zu U₅ sondern (zB) zur Hintereinanderschaltung von U₁ und U₅ und U₄.

Kommentar von 11inchClock ,

Wie gesagt, wir lernen es mit + und minus.

Warum ist U0 nicht = U5 aber U3 = U5 + U1 ?

Von U0 nach U5 sieht es genauso aus wie von U3 nach U5..

Kommentar von stekum ,

Und wie gesagt: Wenn ihr kein  = verwendet, kriegt ihr auch niemals eine Umlaufgleichung.

Im Kreislauf I (rechtsherum) kommt zB zuerst U₁ dann U₂ dann ‒ U₀ (weil entgegen der Pfeilrichtung von U₀), also ist U₁ + U₂ ‒ U₀ = 0

Im Kreis II ist U₃ ‒ U₅ ‒ U₁ = 0, also U₃ = U₅ + U₁

in III ist U₅ + U₄ ‒ U₂ = 0 , also . . . .

in IV ist U₃ + U₄ ‒ U₀ = 0

in V ist U₃ + U₄ ‒ U₂ ‒ U₁ = 0

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